Vor ein paar Wochen ist ein 3D-Drucker bei mir eingezogen. Seitdem läuft er beinah ununterbrochen und erstellt nützliche Dinge für Haushalt, Caravan, Garten, und Werkstatt. Zwischendurch auch mal kleine, persönliche Mitbringsel, über die sich Freunde freuen durften.
Es ist schon interessant was so ein Teil kann und wieviele verschiedene, leistungsfähige Filamente es mittlerweile gibt. In meiner Wahrnehmung dache ich, dass alles aus so einem Drucker zerbrechlich und wenig langlebig ist. Da hatte ich mich getäuscht. Nylon, ABS und andere Konsorten haben schon einiges „im Kreuz“.
Beim Stöbern im Netz bin ich über einen kleinen Boxcutter gestolpert, denn ich ganz spannend fand.
Die Trapezklinge ist aus SK5 Carbonstahl und wird durch 4 Stück M3 Schrauben gehalten. Der Griff erhielt noch eine schnelle Paracord-Wicklung.
Dieses Modell hier habe ich erst einmal aus einfachem PLA gedruckt. Ich tüftele gerade mit CAD und habe vor Griff und Scheide noch etwas zu modifizieren.
Vom Material her werde ich mich auch mal an CF-Nylon herantrauen. Der Stoff wird gerne industriell für Werkzeuge und Maschinenteile eingesetzt, ist sehr stabil, zäh und temperaturbeständig aber wohl nicht trivial zu drucken. Ich werde berichten.
Das Testexemplar wollte ich Euch jedenfalls nicht vorenthalten:
Das Messer frisst Kartons wie nichts und liegt dabei sehr angenehm in der Hand.
Die Scheide wird erstmal so angepasst, dass ein Gürtel vernünftig durchpasst und der Zugwiderstand vergrößert. Aktuell ist mir die „Haltenase“ noch zu schwach dimensioniert, sodass man das Messer noch aus der Scheide schütteln kann.
Mal sehen wie das Modifizieren klappt.