Habt ihr euer EDC heute benutzt?

  • Knifenerd, ich finde es wirklich sicher nutzbar. Und die Stabilität der Rückenfeder ist da auch überhaupt kein Problem.

    Die Frage ist hier eher, ob das Messer für den normalen User und die normale Anwendung dann nicht vielleicht doch ein wenig zu groß und zu schwer ist....

    Ich liebe ja große Folder, muß aber zugeben, daß z.B. das große Fraraccio-Klappmesser mit seinen immerhin auch 6 Zoll oder auch insbesondere der große Jagdfolder mit 5.5 Zoll Klingenlänge doch viel bequemer im Handling sind.

    Das Trapper XXL macht zwar einfach einen Riesenspaß, das Riesending....aber um es wirklich ständig mitzunehmen, ist es schon grenzwertig üppig....gar nicht mal nur von der Klingenlänge her, sondern einfach von den Gesamtmaßen her.

    Aber natürlich werden sich immer wieder passende Anwendungen finden, z.B. in der FeWo-Küche oder auch - nicht zu vergessen - einfach just for fun! :)

  • Hallo Micha,

    im Grunde hab ich eh die Modelle von Rough Ryder generell gemeint.
    Das Ding macht sicher Spaß, wäre mir aber zu überdimensioniert :D.
    Beim Angeln vielleicht, da kann ich den Fisch gleich "betäuben" damit (vielleicht sogar auf immer und ewig).

    Wenn ich in Deutschland wohnen würde, würd ich mir das Ding vielleicht holen.
    Da es ein Zweihandöffner ist, der nicht fix verriegelt, ist so ein Exemplar doch erlaubt, oder?

    LG
    Thomas aka Knifenerd ;)

  • Kurze Frage, weil ich es so oft schon gesehen habe:

    Schneidet ihr wirklich mit euren spiegelpolierten, schön sauber abgezogenen Klingen dann auf Tellern herum?

    Wenn ich Essen mit MEINEN Taschenmessern schneide, dann nur auf einem Holzbrett oder hald generell auf Holz (Badehütte) :D.

    Alleine bei dem Gedanken, mit meiner Klinge etwas "Hartes" (Keramik, Sein(zeug), Metall, Glas, ...) zu schneiden, stellt es mir die Haare auf.

    Darum interessiert es mich, ob ihr wirklich so verrückt schmerzbefreit seid, mit euren zum Teil edlen und sicher nicht billigen Messern mit
    teilweise erlesenen Messerstählen auf so einem Teller "herzumzuwerken"?

    LG
    Knifenerd

  • Wenn es was sein soll mit einer ordentlich dimensionierten Klinge und einem handlicheren Griff, empfehle ich das Tater Skin Clippoint Slipjoint oder das Highland Swing Guard von Rough Ryder. Habe ich beide nun schon länger im Gebrauch und bin sehr zufrieden. Erwachsene Größe, belastbar verarbeitet, super Preis-Leistung.

  • Schneidet ihr wirklich mit euren spiegelpolierten, schön sauber abgezogenen Klingen dann auf Tellern herum?

    Aber klar doch, keines meiner Messer (unabhängig vom Preis) wird wirklich geschont.

    Auf Tellern schneiden - wieso denn nicht? Dafür wurden die Teile ja auch unter anderem gemacht.

    Wenn eines stumpf wird, dann schärft man es eben. Ich habe so viele Messer hier rumliegen, da reicht ein Leben nicht zum Verbrauchen.

    Nutzt Eure schönen Messer einfach, zum reinen Sammeln sind sie schlicht zu schade.

  • Reicht nach dem Schneiden auf Tellern einfaches Abziehen mit dem Stoßriemen?
    Oder müsst ihr da dann schon mit dem Schleifstein ran? :/

    Ich würd schon grundsätzlich sagen, dass ich meine Messer benutze.
    Die sind ehrlich gesagt fast alle in der 40-100€ Kategorie, bis auf einige Opinels, die liegen preislich natürlich darunter,
    und mein BM Bugout Mini, das liegt natürlich darüber. Diese können also bei Bedarf ersetzt werden, und ich besitze keine "Vitrinenstücke".
    Aber ich benutze jedes meiner Messer, sei es zum Angeln, für die Arbeit (Folie/Paketbänder schneiden, ...).
    Nur für den Teller sind mir die Klingen noch zu schade, vielleicht ändert sich das ja mal. :D

    Mein aktueller "Hard User" ist das CJRB Kicker.
    Das war in meinem Kopf immer das billige China-Messer, bei dem mir eigentlich alles egal war.
    Durch die intensivere Nutzung ist es mir wirklich ans Herz gewachsen.
    Ich muss ehrlich sagen, ich bin wirklich sehr begeistert vom AR-RPM9-Stahl.
    Wurde ja zum Teil etwas verteufelt, da evtl. kein "echter" PM-Stahl.
    Ich hab eine Klinge aus diesem Stahl, und finde, es wurde zu unrecht "verteufelt".
    Mir kommt vor dass er mit wenig Abziehen schon wieder extrem scharf wird, aber die Schärfe auch gut hält.
    Lässt sich leicht nachschleifen, wirkt aber nicht weich.
    Habt ihr auch Erfahrung mit diesem Stahl? :/

  • Leder oder Keramikstab... geht ja grob gesagt darum, den Grat immer wieder aufzurichten. Irgendwann geht da halt nix mehr und es muss neu geschliffen werden. Kommt halt immer drauf an, was man isst und wie viel Hunger man hat. ^^ Spaß beiseite, einfach hernehmen. Am Praktischten ist ein Keramikstab wie zb. beim Worksharp Fieldsharpener. Funktioniert irgendwie am besten. Kann man auch rausnehmen, ist dann quasi klein und mitnehmbar. Gibt bestimmt alternativen, mir taugt der Keramik von Worksharp irgendwie am besten. Einfach pro seite 4-5 Züge ohne Druck drüber gleiten lassen und der Grat steht wieder. Leder Abziehen gehe ich immer nach 8-4-2-1 Prinzip. 8 Züge eine Seite, 8 andere. 4 Eine seite, 4 andere usw. Im Endeffekt einfach die Messer ran nehmen, am ende merkst du es eh.

  • Ich hab den Keramikstab von Arkansas Sharpeners, der hat 6€ gekostet 8o
    Funktioniert aber super.
    Obwohl der Stab besser funktioniert, mag ich am liebsten meinen Fällkniven CC4,
    weil ich hier Schleifstein, Keramikstein (zum Aufrichten) plus 2 Seiten mit Schleifpaste habe.
    Und das ganze ist marginal größer als eine Zigarettenpackung. Damit wird jedes Messer in Minuten wieder rasiermesserscharf.
    Hab damit neulich mein Opinel No.10 Jausenmesser innerhalb von 5 Minuten auf der Couch von nicht so scharf wieder auf rasiermesserscharf geschliffen.


    Eine Frage: Ziehst du die Klinge mit der Schneidphase voraus über den Stab (so wie beim Schleifstein),
    oder ziehst du gleich ab wie beim Leder (mit dem "Rücken" der Klinge voraus)? :/

  • Reicht nach dem Schneiden auf Tellern einfaches Abziehen mit dem Stoßriemen?

    Ich nutze Leder mit Diamantpaste von DMT. Manchmal vorher den Sieger Sinterrubin oder den XADR SLIM ➤ Mobiler Messerschärfer für Taschenmesser

    IMG_1958.jpg


    Eigentlich reicht das Leder, wenn man es nach jeder Benutzung kurz nutzt.


    Ich würde an deiner Stelle ein einfaches Messer, vielleicht eins der Opinel, nutzen um es auszuprobieren. dann merkst du sehr schnell welche Methode den gewünschten Erfolg bringt.


    Grundsätzlich kommt es ja auch drauf an, wie ungestüm man beim Schneiden auf dem Teller vorgeht. Wenn ich Kollegen beobachte, die mit Druck einen Apfel zerteilen, bis die Schneide frontal aufs Porzellan kracht, wird mir auch schlecht... ;)

    Hoschferatu - Argentonaut - STANoholic - Spyderman - Termitologe

    Einmal editiert, zuletzt von agentdan ()

  • In der Theorie sollte es, wenn man es wie beim Leder macht besser funktionieren. Meistens ziehe ich es jedoch in die Klinge rein am Keramikstab. Muss aber auch sagen, dass ich 90% der Zeit zum Leder greife. Keramikstab nehme ich meist bei Messern die extrem dünn hinter der Phase und eine mini Phase haben. Versuche tendentiell dabei einen eher flachen Winkel zu halten, sonst macht man sich da schnell mal mehr stumpf als scharf... So lange es über die komplette Schneide ordentlich im Fingernagel steht, passt es für mich.

  • agentdan wie taugt dir der XADR Slim?

    Das Ding liebe ich. Etwas feiner als der Sinter würd ich sagen. Für unterwegs gibt es nichts besseres imho. IMG_1962.jpg

    Welche Paste hast du da auf dem Leder? Die meisten die ich hatte bröckeln ziemlich schnell ab... Verwende auf glatten Ledern die Emulsion 1Micron wenn ich richtig liege von Schleifjunkies. Hin und wieder sauber machen und bisschen neu drauf...

  • Welche Paste hast du da auf dem Leder? Die meisten die ich hatte bröckeln ziemlich schnell ab... Verwende auf glatten Ledern die Emulsion 1Micron wenn ich richtig liege von Schleifjunkies. Hin und wieder sauber machen und bisschen neu drauf...

    Die grüne Paste von BRKT und auf der Rückseite DMT Dia-Paste 3 Micron. Die Diamantpaste ist der Gamechanger gewesen. Hätte ich schon viel früher nutzen sollen.

    Hoschferatu - Argentonaut - STANoholic - Spyderman - Termitologe

  • Diamantpaste muss ich mir auch zulegen. Hab schon länger überlegt, und wenn jetzt agentdan sagt, sie sein ein Gamechanger,
    weiss ich schon, was das Christkind bringen wird ^^ .

    Ich hab aktuell so ein Fertig-Set von Bacher, gekauft auf Amazon.
    Ich gehe davon aus, dass die Pasten eher billiger Natur sind, deshalb
    bin ich schon gespannt, was sich mit Diamantemulsion machen lässt :/ .

    Welches Equipment würdet ihr mir für meinen "Stoßriemen 2.0" empfehlen?
    Meine einzigen Anforderungen sind, dass er Zweiseitig sein soll, und mit
    Diamantemulsion bestrichen werden soll.
    Auf welche Körnungen würdet ihr da gehen? :/

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