Beiträge von knifenerd

    ich arbeite im Bauhaus. Und stellt euch vor, ich öffne meistens Pakete mit meinem Cobratec Black Mamba Gen2. muss aber Husten dass die Leute es nicht merken dass ich einen Läufer einstecken habe. Obwohl ein Paketmesser schärfer wäre .

    LG hmplndrsmri

    Ich hab früher in der Produktentwicklung eines Unternehmens aus der Holzbranche gearbeitet.
    Da mein Abteilungsleiter immer sein SAK in der Hostentasche eingesteckt hatte und es für alles Mögliche benutzt (Pakete öffnen, Prototypen säubern, Reste vom 3D-Druck entfernen, die Haltbarkeit von Oberflächen testen, ...)

    So dauerte es nicht lange, bis ich auch mein erstes Klappmesser täglich einstecken hatte. Das war dann zwar ein Einhandöffner mit fixer Verriegelung, aber hier in Österreich nehmen wir das nicht so genau :D

    Den Vogel schoss dann mein jüngerer Kollege ab, den ich zuerst mit dem EDC-Virus infiziert habe. Der kam dann mit Gravity Knife bzw. OTF und OTS-Messern zur Arbeit.
    Dieser Kollege war auch hauptsächlich für den 3D-Druck verantwortlich. Sobald ein Druck fertig war, schallte ein metallisches "Klack" durchs Büro. Jeder wusste: Jetzt wird
    die Stützstruktur des Druckes entfernt. Natürlich standesgemäß mit OTF, wer braucht schon Cutter-Messer :D

    Unser Abteilungsleiter (Legende) hat es gelassen gesehen. Er hat einfach gesagt: "Jaaa, die Jungs hald..."

    Er war auch eher so ein hemdsärmeliger Outdoor-Typ, eingentlich ganz unpassend für ein Büro, der sicherlich auch das Motto vertrat: "A jeder Bua braucht a Feitl und a Schnur" (Jeder Junge braucht ein Messer und eine Schnur/Seil)

    LG
    Thomas aka Knifenerd

    Ich sag, da ist ein transparenter Schutz-Sticker drauf (mit texturierter Oberfläche) :/

    Würde auf jeden Fall Sinn machen, mein Spyderco ClipiTool mit Schere (die kleine Version aus Edelstahl)
    hatte nach nur wenigen Male im Einsatz einige unschöne Kratzer am sonst so schön satinierten Edelstahlgriff.

    Ich habe unlängst dieses Messer erhalten.
    Es stammt aus dem Besitz meines bereits verstorbenen Opas.

    IMG_9568.jpg
    IMG_9569.jpg



    Auf der Klinge steht:

    E. Langenberg
    & Söhne
    Solingen

    Ich muss sagen, ich mag das Messer sehr.
    Mit 4-5 Millimetern Gesamtdicke passt das Ding in jede Tasche, sei es Jeans oder Smoking.
    Ich finde, dieses Messer kann sich in einer edlen Runde durchaus sehen lassen. :love:

    Könnt ihr mir was zu diesem Messer was sagen?
    Lt. Dr. Google haben mehrere Betriebe in Solingen solche Messer als Werbeartikel produziert.
    Eine Marke/ein Unternehmen ist aber weder auf dem Messer noch auf dem Leder-Dings erkennbar.

    LG
    Thomas aka Knifenerd

    Mit dem Native Chief bin ich auch am Liebäugeln :love:

    Anfangs wollte ich unbedingt einen Folder, den man einhändig öffnen und schließen kann.
    (Was hier beim Native Chief evtl. auch geht, aber nicht so schnell/schön wie bei einem Manicx oder einem PM2)

    Beim Angeln hat das durchaus seine Berechtigung, aber ich schätze einfach das Gefühl von Lockbacks mittlerweile viel mehr,
    das gibt mir viel mehr das Gefühl von Sicherheit (bzw. dass das Messer nicht zu geht, wie ich es bei meinem Kizer KUH mal hatte) (bin eh nicht so angetan von dem Ding)
    Mein Problem bei den "klassischen" Lockbacks (Buck, Herbertz, ...) ist nur, dass diese meist sehr schwer sind und keinen Clip haben.
    (Außer das neue Buck Slim oder so, aber das ist wirklich teuer...)

    Was ich noch schade finde:
    Bei fast allen LW-Varianten von Spyderco sind die Fingermulden (am Griff) etwas ergonomisch geformt, wie hier zu sehen
    an den beiden Chiefs.

    Nur bei meinem Manix 2 Salt Lighweight fehlt das, was ich sehr schade finde.

    pasted-from-clipboard.png
    Das Manix 2 ohne Verrundung

    pasted-from-clipboard.png
    Das PM2 mit Verrundung

    Ich hab schon überlegt, den Griff selbst leicht abzuschleifen, hab mich aber
    doch dagegen entschieden, da die Wandstärke nicht dick genug ist, um dort
    weit rein zu schleifen.

    Is auch kein großes Problem, aber ich versteh auch nicht wieso nur das Manix 2
    dort keine Verrundung hat. :/


    LG und ein schönes Wochenende euch ^^

    IMG_9440.jpg

    Damit von mir auch mal wieder was kommt:

    Hab kürzlich von der Klarus E5 auf die Klarus E5 Ultra gewechselt (nachdem ich die Klarus E5 sicher 2 Jahre täglich in Verwendung hatte)

    Vorher mal kurz die Daten & Fakten:

    Klarus.png


    Betrachtet man rein die Leistungsdaten, könnte man sagen, die Ultra sei ein "Upgrade" zur normalen E5.
    Leistungs-technisch stimmt das, aber mir ist die "normale" E5 (mit geringerer Leistung) lieber.

    Warum?

    Abmaße:
    Die E5 ist aus meiner Sicht absolut perfekt für EDC!
    Klar hat sie weniger Leistung als die E5 Ultra, dafür ist sie auch dünner und quasi halb so schwer.
    Bei der normalen E5 fühlt man wirklich nicht, dass man diese dabei hat.
    Auch die Form ist aus meiner Sicht komplett für die Hosentasche optimiert. (was für beide Modelle gilt)
    Die E5 Ultra ist hald einfach etwas breiter und dicker, und ca. doppelt so schwer.



    Bedienung:
    Ich muss ehrlich sagen, auch hier gefällt mir die "normale" E5 besser!
    Man hat genau 1 Knopf, drückt man diesen, geht die Lampe im niedrigsten Modus an (perfekt)
    Weiterer Klick --> mittlere Helligkeit, weiterer Klick --> stärkste Helligkeit
    Hält man den Knopf länger als 2 Sekunden, wechselt man vom Front-Licht zum seitlichen Licht.
    (Das seitliche Licht habe ich so gut wie nie in Verwendung, das wäre prinzipell der Fluter, aber der "Spot"
    der normalen E5 leuchtet eher so "mittel-breit" weshalb das immer gereicht hat)

    Bei der E5 Ultra hat man seitlich einen Slider + Einschaltknopf.
    Man bekommt es schon ins Gefühl, aber mir taugt es nicht so.
    Einziger Vorteil: Man kann die Lampe sperren
    Nachteil: Man muss, um zum Spotlight zu kommen, von GESPERRT über FLUTLICHT (seitlich) zu SPOTLIGHT (Front)
    Das gefällt mir nicht, und ich glaube, dass der Slider (der in allen Stellungen leicht arretiert) mit zunehmender Verwendung immer
    leichter arrentieren wird, irgendwann vielleicht so gut wie garnicht mehr.

    Bei der E5 hingegen: Ziehen, Knopf drücken --> Licht
    danach: Knopf drücken --> aus
    Be der E5 Ultra: Ziehen, Slider nach vorne, Knopf drücken --> Licht
    danach: Slider nach hinten (macht man das langsam, wird man oft geblendet, weil man das seitliche LED kurz einschaltet)

    Kleiner Vorteil der E5 Ultra: die Ladestandsanzeige
    Bei der "normalen" E5 gab es irgendeine Anzahl an Klicks, um den Ladestand anzuzeigen. Hab ich mir nie gemerkt.
    Die E5 ultra hingegen hat ein kleines LED im Einschalt-Knopf, welches den Ladestand mittels Farbe anzeigt (Grün, Gelb, Rot)
    Das ist schon praktisch, da man die Lampe nicht prüfen muss, sondern der Ladestand von selbst beim Einschalten angezeigt wird.

    Noch ein kleiner Vorteil für die Ultra:
    Der extrem sparsame Rotlicht-Modus (30lm) ist diesmal auch beim frontalen Licht Licht verfügbar.
    (bei der normalen E5 war das nur beim seitlichen LED verfügbar)



    Leistung:
    Hier gewinnt die Ultra natürlich deutlich!
    Die E5 Ultra leuchtet weiter und stärker und hat die dreifache Akku-Kapazität.
    Die Leuchtweite der Ultra wird mit 120 Metern angegeben, während bei der normalen E5 30 Meter angegeben werden.
    Das kann ich so bestätigen, aber man darf nicht vergessen, dass beide Lampen keine Focus haben.
    (Wenn ich mit meiner LedLenser H8R mit 600 Lumen MIT Focus ca. 120 Meter leuchte, sehe ich mehr, als wenn ich mit der E5 Ultra 120 Meter weit leuchte).
    Mir kommt es aber so vor, als wäre das Spotlight bei der E5 wirklich mehr Spotlight als bei der "normalen" E5, deren Spotlight war aus meiner Sicht sehr breit für ein Spotlight.



    Fazit:
    Die neue E5 Ultra ist wie der neue BMW M5: Auf dem Papier besser, hauptsache mehr Leistung.
    Aber ist mehr Leistung hier wirklich besser? --> aus meiner Sicht nicht!
    Warum?
    Die E5 und E5 Ultra sind aus meiner Sicht praktische EDC-Lampen, die so gut in die Hosentasche passen, wie es sonst selten andere Modelle schaffen.
    Und genau darin liegt die Stärke dieser beiden Modelle. Man hat sie immer dabei, ohne das man es merkt.
    Gerade die "normale" E5 hat quasi die Maße eines Standard BIC-Feuerzeugs und ist nur minima länger.
    Durch den starken und breiten Clip und schlanken 37 Gramm hält die normale E5 super an der Hosentasche und man merkt wirklich nicht, dass man sie dabei hat.
    Zusätzlich lassen sich beide Lampen angenehm auf dem Schirm einer Kappe tragen, dann hat man sofort eine Stirnlampe.
    Hier ist es halt auch so, dass man die Ultra deutlich mehr merkt, als die normale E5. Weiters verdeckt die Ultra eeeetwas mehr vom Sichtfeld, weil größer.

    Was ich sagen will:
    Beide Lampen sind keine Suchscheinwerfer, haben keinen Focus, keine Glasbrecher usw...
    Es sind kleine, unauffällige Lampen, die perfekte Carry-Eigenschaften mit den damit möglichen Leistungsdaten vereinen.
    Warum gefällt mir die "normale" E5 besser? --> genau deswegen. Sie ist kleiner, leichter und einfacher in der Handhabung.
    So einfach, dass es mittlerweile ein Reflex von mir wurde, dass ich, wenn ich Licht brauche, zu meiner linken Hosentasche greife.
    1-2 Sekunden später habe ich Licht. 1-2 Sekunden später ist die Lampe wieder an der Hose, als wäre nix gewesen.
    Mit der Ultra habe ich ein Modell, das etwas bessere Leistungsdaten hat, dafür muss man (viel mehr als man anhand der Abmaße vermuten lässt)
    schon Abstriche bei der Handhabung machen.
    Da wäre mir lieber, Klarus wäre in die andere Richtung gegangen und hätte die "normale" E5 neu aufgelegt, mit verbesserten Features
    (besserer Akku, evlt. Rotlichtmodus vorne, evtl. sogar ganz auf das seitliche Licht verzichten zugunsten der Akku-Kapazität, evtl. Ladeanzeige mittels farbigem LED)

    Das von euch niemand eine dieser beiden Lampen besitzt, wundert mich ehrlich gesagt :/.
    Ich kann beide Lampen wirklich empfehlen und sie sind auch nicht teuer.
    <20€ für die "normale" E5, ~24€ für die E5 "Ultra".
    (Weihnachten kommt bald, ihr werdet es nicht bereuen :D)

    Ich glaub ich hab es schonmal in einem Post erwähnt, aber nun mal zusammengefasst:
    Die Klarus E5 war ca. 2 Jahre jeden Tag an meiner Seite, ist mehrmals aus dem 1. Stock gefallen (sicherer Fallhöhe lt. Hersteller 1m),
    Sie ist mir auch schon einmal ins Wasser gefallen (nur durch den integrierten Magneten konnte ich die Lampe retten).
    Ich hab den Akku sicher nicht immer gut behandelt, was vielleicht auch dazu führt, dass der kleine 450mAh-Akku nach diesen
    2 Jahren deutlich an Leistung verloren hat. Für ca. 20€ is das ein 10er im Jahr für TOP-EDC-Performance.
    Für mich hat sich das Ding quasi "abbezahlt" bzw. es hat seinen Dienst geleistet.




    Zum Messer:
    Böker Trapper Hidden Release in D2-Stahl mit G10-Griffschalen
    Grundsätzlich taugt mir das Messer, die Klinge rastet sehr satt ein und
    wird durch die Feder im Mechanismus zusätzlich im Lock gehalten.
    Verglichen mit anderen Foldern hat man hier wirklich kein schlechtes Gefühl,
    sollte man das Messer mal etwas mehr beanspruchen als nur etwas (auf)schneiden.
    Ich bin kein Fan von D2 was sich wiedermal gezeigt hat.
    Ich habe das Messer selten verwendet, und heute habe ich 3
    kleine Rostflecken an der Klinge gesehen (auf dem Bild zu sehen, ziemlich mittig)

    Frage: wie bekomme ich die weg? :/
    Bin mir nicht sicher, ob ich mit etwas Politur arbeiten soll, da ich keinen "Spiegel" auf
    der Klinge erzeugen will.
    Ich habe es schon mit einem Holzstäbchen probiert, da tut sich nichts (wäre ja zu einfach).
    Eine gewisse Patina wäre eh ok für mich, aber bei den ersten Flecken ist es hald immer scheiße (wegmachen oder für Patina lassen).

    Bin über jeglichen Input dankbar! :thumbup:

    Ich wünsche euch ein schönes, Wochenende!
    LG
    Knifenerd :)

    John-117 ja das mit dem Finanziellen is nicht sooo genau bzw. würde ich argumentieren, dass hier im Forum einige Entscheidungen getroffen werden, die aus finanzieller/wirtschaftlicher Sicht schwer nachvollziehbar sind :D :D
    Es ist hald die Frage, ob ich 150% vom Produkt (inkl. Versand, Zoll, ...) zahle, oder eher 300-500%

    Mein Grail wär beispielsweise ein Paramilitary 2 Tanto, wenn das Ding zum Beispiel weniger als das Doppelte bei uns kostet, dann würd ich schon sehr ernsthaft überlegen :/