Sind Messer krebserregend?

  • Beim durchforsten der Seite von Smoky Mountains Knife Works bin ich bei einem Modell zufällig auf die Bezeichnung „⚠WARNING: Cancer and Reproductive Harm - http://www.P65Warnings.ca.gov „ bei der Produktbeschreibung gekommen. Dies hat mich erstaunt. So etwas hatte ich bisher nur bei einem Minensucher Messer von Emerson und einem Spezialmodell von Buck gelesen. Daher die nächste Abfrage, ein Modell in Stonewashfinish -> die selbe Warnung. Next try mit Satin Finish (eigentlich nur glatt geschliffen?) -> ebenso. Daher letzter Versuch mit einem regulären Küchenmesser, wieder mit dem selben Ergebnis.

    Victorinox Bread Knife 10 Inch Serrated Wharncliffe
    The Victorinox Bread Knife is a high-quality kitchen knife with a 10" serrated Victorinox Proprietary stainless steel Wharncliffe blade and a black polymer…
    smkw.com



    Wie gibt es das? Es kann doch nicht sein, dass alle Beschichtungen krebserregend und dennoch zugelassen sind? Oder bezieht sich diese Kennzeichnung auch auf den Griff? Die verlinkte Internetseite mit den näheren Ausführungen ist auch nicht zielführend, im Grunde genommen sollte man den Hersteller wegen dem Grund selbst anfragen.


    https://www.p65warnings.ca.gov/


    Wisst ihr näheres dazu?

  • dieser Hinweis ist auch seit geraumer Zeit bei jedem Messer von Case auf der PAckung angebracht.

    Bisher habe ich den Umgang mit dem Sodbuster Jr. überlebt...

    hat wohl rechtliche Gründe im Sinne einer Pflichtangabe in einzelnen Bundesstaaten bez Produktsicherheitsverordnungen etc. Ein Tröpfchen Rostschutzmittel und schon greift die Verordnung wegen "chemischer Stoffe"...

    --------IG: @ramelius28 ---------

    Fotos hauptsächlich in der Foto-App IG

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    2 Mal editiert, zuletzt von Ramelius ()

  • dieser Hinweis ist auch seit geraumer Zeit bei jedem Messer von Case auf der PAckung angebracht.

    Bisher habe ich den Umgang mit dem Sodbuster Jr. überlebt...

    hat wohl rechtliche Gründe im Sinne einer Pflichtangabe in einzelnen Bundesstaaten bez Produktsicherheitsverordnungen etc

    Stimmt bei CS glaube ich das erste Mal bemerkt beim Kudu Lite, dürfte vor Corona gewesen sein.


    Schaut euch parallel mal auf den Shop Seiten die "Hinweise" an zum Umgang mit nem Messer...

    Das ist die Welt in der wir jetzt leben.

    Zu jedem Gegenstand oder Tätigkeit braucht man bald ein ganzes Handbuch, damit sich nicht doch irgendjemand findet der beleidigt sein könnte; oder schadensersatzberechtigt (gibt's das Wort?)

  • in USA gibt es auf der Flasche vom Motoröl auch den Hinweis, dass man es nicht trinken soll... :D

    --------IG: @ramelius28 ---------

    Fotos hauptsächlich in der Foto-App IG

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  • @ Ramelius und Greider:


    in diese Richtung habe ich auch schon gedacht. Allerdings liegt dann die wirkliche Gefahr m.E. darin, dass man irgendwann reale Gefahren trotz Hinweis nicht mehr ernst nimmt, bzw. „übersieht“, wenn diese Warnungen (komplett absurder) Standard sind/ werden.

  • Der Hinweis bezieht sich auf California.

    Bei den Vorschriften da ist auch Sauerstoff eventuell krebserregend.


    Also eine Vorschrift, die man tunlichst ignorieren sollte.


    btw.


    wenn der Griff mit Epoxi befestigt wurde, macht das auch Schalentiere luestern.


    Sinnlos vor Gott und der Welt.

    Es gibt keinen Overkill.

    Es gibt nur Feuer Frei!

    und Nachladen!


    (Schlock)

  • Wie bereits richtig erwähnt, bezieht sich der Hinweis auf krebserregende Chemikalien auf die kalifornische Verordnung Proposition 65 (kurz: "Prop 65"). Dieses Gesetz verpflichtet Unternehmen in Kalifornien dazu, Verbraucher zu warnen, wenn ihre Produkte Chemikalien enthalten, die als krebserregend oder fortpflanzungsschädigend gelten.

    Obwohl die Verordnung gut gemeint ist, bringt sie ein Problem mit sich: Es gibt keine Strafen für das Anbringen eines Warnhinweises, selbst wenn dieser unbegründet ist. Deshalb versehen viele Unternehmen ihre Produkte vorsorglich mit einem Prop-65-Hinweis – unabhängig davon, ob tatsächlich gefährliche Stoffe enthalten sind. Das ist oft einfacher und kostengünstiger, als aufwendige Tests durchzuführen und das Risiko einer Klage wegen fehlender Kennzeichnung einzugehen.


    Daher ist der Prop-65-Hinweis auf vielen Produkten – auch außerhalb Kaliforniens – eher als rechtliche Absicherung zu verstehen denn als eindeutiger Nachweis für eine tatsächliche Gesundheitsgefahr.

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