Nönö, bei mir ist die Suche nach dem für mich perfekten Messer (und vielleicht auch Reduktion bzw. Minimalismus) der Antrieb.
Nicht, dass ich nur eines habe(n will), ich suche eher permanent nach den für mich "nötigen" Messertypen und danach dann wieder nach dem für mich perfekten Messer. Leider habe ich die noch nicht gefunden 
Damit bringst du mein „Erste- Welt- Luxusproblem“ auf den Punkt.
Hätte gerne DAS EINE für eine bestimmte Anwendung und könnte dann auf die anderen (theoretisch?) verzichten.
Die Suche nach dem optimalen Modell ist nahezu unmöglich, obwohl es mit winzigen Abstrichen genug Angebot gäbe. Insbesondere, wenn man sich ansieht, wie unsere Vorfahren, die auf Messer tagtäglich angewiesen waren, die unter heutigen Maßstäben qualitativ wahrscheinlich selbst gegenüber Billigmodellen haushoch unterlegen waren, mit diesen unter extremen Bedingungen überlebt haben.
Beispiel: Suche nach dem optimalen, super robusten, schnitthaltigen, rostferien Survival Messer in der 13 bis maximal 16 cm Klingenlänge mit Full Tang, konvexem Schliff, Saber Grind, tacticoolem Aussehen, bevorzugt in Magnacut:
Das Reiff Vicon und Becker BK 92 haben "nur" einen skelettierten Full Tang Griff,
Dawson Valor und Raptor einen Hohlschliff,
das Demko Freereign ist m.E. nicht so tacticool, weil Clippoint und eine Scheide die mir optisch nicht gefällt…
Fällknivens S1 und A1 Varianten sind auf Schnitthaltigkeit ausgelegt und können bei robusteren Anwendungen, relativ schnell Ausbrüche erleiden (siehe Jackknife)…
Würde man die Ansprüche etwas reduzieren, gäbe es sofort eine Menge (sogar günstige) Alternativen wie beispielsweise das Gerber Strongarm.