Was ist aus dem hype geworden?

  • Also pro Buck Strider 325€? Auch wenn die beiden siche ergänzen ist das mMn. ein sehr ambitionierter Preis.

    Ja, zumal ein paar Einträge darunter sogar "richtige" Strider für wenig mehr gehandelt werden. Gut, nicht im Doppelpack, aber trotzdem. Die Buck Strider waren früher ja für um die 100 Dollar erhältlich, wenn ich mich nicht irre.


    Neulich habe ich ein Hinderer XM-18 der vorletzten Generation für 260€ erstanden, nur mal so zur Einordnung, was man für wesentlich weniger Geld bekommen kann ;)

    Busse - Harsey - Hinderer


  • Das ein Strider jetzt vielleicht nicht das beste Preis/Leistungs Verhältnis aller Messer am Markt hat und das man für den Namen darauf mehr bezahlt, ist schon etwas was ich nach den letzten Tagen Nachforschen behaupten würde :)

  • das kommt auf die Defintion von "Leistung" an :D

    Laut KI ist das für ein Messer wie folgt:


    Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Leistung eines Messers ist das Maß für die Effizienz und Dauerhaftigkeit seiner Schneidfähigkeit unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften, Design und Anwendung.

  • Das erfasst das Thema nicht mal ansatzweise und zeigt das KI ein Haufen Algorithmen ist und sonst nichts :D


    Allein wenn wir bei wirklich rein objektiv messbaren Kriterien bleiben...sie sind ja dann je nach Einsatzzweck sehr unterschiedlich auszulegen. Dazu dann eine gewissen persönlich Präferenz und schon gibts auf die einfache Frage bester Stahl zig Antworten. Selbes für Klingenformen,längen, Griffe,...das lässt sich ewig weiterführen. Und bei einem Liebhaberobjekt, ist dann sehr vieles nachrangig, da besteht die Leistung darin das der Besitzer einfach Freude daran hat es zu haben. Oder von mir aus auch durchaus einen Invest darin sieht.

  • Mit der KI war auch mehr Spaß.


    Für mich geht es auch nur noch darum das ein neues Messer mir Freude bereitet. Ganz unabhängig von Kosten oder irgendwelchen Eigenschaften. Alles andere wäre ja auch schlimm, dann würde mir ja eines ausreichen.


    Und gerade bei einem Hype, um noch mal den Bogen zum Thread zu schlagen, geht es natürlich nie objektiv zu.

  • Bezüglich Stahl bei Strider... Wie ist eure Erfahrung mit dem Magnacut? Die alten S30V Stähle, PD1, PSF27 oder 154CPM, CPM20V usw. sind m.M.n. bei Strider stellenweise besser als bei anderen Herstellern, liegt wohl an der Wärmebehandlung... Magnacut jedoch (generell miese Schnitthaltigkeit wie ich finde....) bei Strider nochmal auffällig schlechter. Wird wohl auf "nur" 60-61 HRC gehärtet. Hatte bis jetzt ein PT, JVA und SnG in MagnaCut und alle drei hatten eine auffällig schlechte Schnitthaltigkeit. Sind zwar schnell wieder auf Schärfe gebracht und lassen sich auch leicht schleifen aber liegt wohl in der Natur der Sache mit geringerer Härte. Andere Hersteller gehen beim Magacut auf 63-65 HRC. Hat jemand genauere Infos was Strider da mit dem Magacut treibt? Bin generell kein Fan davon, in meinen Augen mehr Hype als alles andere der Stahl.

  • viele Hersteller verkaufen einem die max 60HRC bei Magnacut als "damit du das Messer auch noch geschärft bekommst". was Unsinn ist, wenn ich selbst nicht schaffe, dann gebe ich das Messer eben jemanden der es kann, kostet bei Magnacut auch nicht mehr als bei einem anderen Stahl. Die wollen einfach nur ihre Schleifmittel schonen

  • viele Hersteller verkaufen einem die max 60HRC bei Magnacut als "damit du das Messer auch noch geschärft bekommst". was Unsinn ist, wenn ich selbst nicht schaffe, dann gebe ich das Messer eben jemanden der es kann, kostet bei Magnacut auch nicht mehr als bei einem anderen Stahl. Die wollen einfach nur ihre Schleifmittel schonen

    Also Egal ob die 65 HRC bei UG-Tools, 63 HRC bei Reeve, 62-63? HRC bei TRC, Schleifen ging überall ziemlich leicht. Nur Schnitthaltig ist keiner wirklich, ausser TRC. ^^

  • Haben die neueren Strider (Magnacut etc.) noch die Lockprobleme?

    Hatte vor Jahren mal ein SNG wo sich der Lock immer schön festgefressen hat..

    Die Gegenwart gehört dem, der bereit ist zu handeln.

  • Was ich bis jetzt in der Hand hatte unverändert würde ich sagen. Wobei es sich bei den meisten Messern einläuft mit der Zeit. Ist halt auch immer die Frage, wie viel Druck auf der Lockbar nötig ist um einen "zuverlässigen" Lock zu haben (was auch relativ ist, da der Lock wenn ordentlich in der Hand und somit fixiert kaum versagen kann...) und auf der anderen Seite kaum vermeidbar mit blank Titan auf blank Stahl. Wenn man da dran muss, versuche ich den Druck der Lockbar so einzustellen, dass man nach Öffnen des Messers, ein mal den Lock rüber schieben und wieder einrasten lassen (Klinge bewegt sich nicht) keine Bewegung beim Schütteln / dran rütteln (Messer in den Lock drücken) hat. Da nehme ich lieber einen Lockstick in Kauf, der eine gewisse Sicherheit mitbringt und mit Bleistift auf dem Klingenrücken so gut wie eliminierbar ist. Ist genau so wie bei der Action. Die Pivot so lange zu drehen, bis kein Klingenspiel mehr da ist und das ist quasi die Action mit der man leben muss. Ansonsten hat man halt Klingenspiel. Manche (gerade die Alten und die neueren full Titan Modelle) haben, wenn schön eingelaufen 0 Klingenspiel und einen freien Klingelfall, laufen mega Smooth. Washer polieren oder eben über die Zeit einlaufen lassen und ein Tropfen Öl helfen da. Gewisse Unterschiede hat man bei jedem Modell. Man darf am Ende halt nicht vergessen, dass der Ursprüngliche Sinn war ein heavy Duty Tool zu haben, welches einen nicht im Stich lässt. Und das tun die Messer, wenn ordentlich eingestellt nicht. Da tut der Daumen halt mal weh und die Klinge lässt sich nicht flippen. Am "schlechtesten" funktionieren tun m.M.n. die neueren Produktionsmodelle mit Alu Griffschalen usw. werden meines Wissens nach Größtenteils von Toor gefertigt...

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