Das hat mir ein Troll geschenkt ![]()
Beiträge von Micha M.
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Auch aus dem Persischen...
Da Pesh Kabz z.T. eine gerade, z.T. eine leicht geschwungene, dann aber in der Spitze leicht ansteigende Form hatten, ist hier eher das zweite Charakteristikum dieser Messer gemeint:
Viele Pesh Kabz hatten eine Art "Panzerspitze": die Schneide war fein ausgeschliffen, nicht jedoch bis ganz zur Spitze hin. Diese blieb materialstärker und in eher runder Form, um z.B. beim Durchdringen orientalischer Kettenpanzer nicht abzubrechen.
Schau doch auch mal mit den Suchbegriffen Pesh Kabz und Nealy noch einmal - Bud Nealy hat unter dieser Bezeichnung ein kleineres Messermodell bei seinen Customs (und einem CRKT-Serienfolder) im Programm, das in modernem Gewand Pesh Kabz - Vorbilder aufgegriffen hat.
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Wir haben noch gestern im Chat über Pesh Kabz geplaudert und waren uns darüber einig, daß das sowohl funktional als auch ästhetisch "etwas hat". Schön, jetzt Deine Interpretation zu sehen!

Kannst Du evtl. noch ein paar Maße angeben, das finde ich immer hilfreich

Mir gefällt Dein Projekt sehr gut!
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Dieser ganze 42a-Unfug verführt ja ohnehin dazu, statt eines "ordentlichen" großen Messers und eines kleinen für feine Schneidaufgaben (das war in vergangenen Zeiten meist so meine Kombo....) ein Sortiment dieser kleinen erklärungsfreien Dinger mitzuführen.
Da, oder bei speziellen Interessenlagen, findet das Cal Persane imo gut einen Platz im Sortiment. Aber auch nach einigen weiteren Tagen des Praxisgebrauchs sehe ich es nicht als den bestgeeigneten "Solospieler", als einziges mitgeführtes EDC.
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Eskabar plus Custom-Kydex wäre wirklich eine Option, denke ich. Schon mal hier geschaut?:
Auf Bestellung von Joachim: Dreierlei vom Ganzstahl an Paracord-Wicklung
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Buchs, ich hab den Pieker ja nun schon länger, das hält....Bei mir rauscht der Liner auch ziemlich weit durch - ich hab mit dem Messer aber schon widerstandsfähige Medien durchstochen (NEIN, nicht die fetten Geisterbeschwörerinnen aus dem Privat-TV!!), ohne damit je Probleme zu haben.
Mir macht das Messer nach wie vor viel Spaß!

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Seit meine Süße mir erklärt hat, ein Bidet sei gar kein Trinkbrunnen, sondern zum Reinigen der "edlen Teile" bestimmt, ist diese Frage doch beantwortet....
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Hier ein Link zu einem WDR-Beitrag über Michael Hayn, sozusagen einen etwas entfernteren Nachbarn, der in Tecklenburg im nördlichen Münsterland einen sehr angenehmen Messer&Whisky-Laden betreibt, Messer schärft und vor allem auch welche fertigt. Da Tecklenburg als Kurort gewisse Sonderrechte hinsichtlich Ladenöffnungszeiten genießt, nutze ich die Gelegenheit an Wochenenden gern einmal und besuche ihn - Fachsimpeln bei einem Schluck gutem Malt macht halt doppelt Spaß

Hier einmal der Link, viel Spaß!:
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Papi, tolle und verdienstvolle Beiträge! Danke!

Sehr interessant, wie Du die Updates (oder hier sogar Upgrades? Du bewertest die neue Version ja deutlich besser...) dargestellt hast.
Der Bericht macht mir nun wirklich Appetit auf die üppige Schöne....
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Hallo, Stefan!
Da mach Dir mal keine Sorgen!
Ich kann trefflich über solche Dinge "streiten", ohne mich persönlich angezankt zu fühlen.
Ruhrpottkind eben...Es ging mir auch gar nicht darum, Dich da "anzuschieben". Solche kleinen Messer eröffnen nur grundsätzlich interessante Möglichkeiten hinsichtlich ihrer Trageweise. Du hast Dich bei der Vorstellung Deines Projekts ja insgesamt innovativen Ansätzen gegenüber sehr aufgeschlossen gezeigt, daher wollte ich Dir diese Entwicklungsmöglichkeiten hier auch einmal vorstellen.
Ob man so etwas dann bei genau diesem Projekt angeht, irgendwann wieder aufgreift und solange "im Hinterkopf" behält oder meinetwegen gern auch erkennt, daß das eine Option ist, die für einen selbst weniger passend und/oder interessant ist, ist doch erst mal wurscht.
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Hier das Problem und gleich auch meine "Lösung"

Das Riptide liegt bündig (was das Greifen angeht) auf einem S&W-Karambit-Folder, der trotz geringen Preises ergonomisch stimmiger ist.
Das Hinterende des Riptide (ohne Ring) ragt hälftig in den Ringbereich des S&W hinein. Um diese Länge ist das Riptide mindestens zu lang.Die Lösung: Aus dem Karambit wird ein Hawkbill wie beim Spyderco Matriarch, Ring ab, Länge stimmt - zumindest für meine Hand:
Roman war so nett, meinen kleinen Rosmarin&Lorbeer-Ernter vom irgendwie im Ergebnis unproportionalen Ring zu befreien...
Nun ist das kleine Hawkbill mit seinem Trio von Öffnungshilfen (Öffnungsloch, Emerson-Wave und Carson-Flipper) kompakter als das Matriarch:
Ich würde es ja auf meine unterdurchschnittlich große Hand schieben - wenn nicht die Fingermulden im Riptide-Griff nun auch perfekt passen würden...
Hier einmal die Hippe im Kreise anderer "krummer Dinger"
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Spyderco Matriarch mit "Ghetto-Wave", S&W-Karambit-Folder, Opinel-Hippe, Riptide und mein Favorit, der Dachpappenschneider von Mora, der keine Waffe ist, sondern erklärtes Werkzeug - und alle anderen Messer hinsichtlich Griffergonomie und Schneidleistung abhängt (Danke, Rolf!)
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"Brüniert" ist heute kaum ein Messer, dafür häufig beschichtet mit Pulverepoxy, DLC, PVD, Kalgard, Parkerisierung, TiNi, und..und....
Stinkende Beschichtung kenn ich eigentlich nur vom CRKT Hissatsu....
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Holla! Die ist ja toll geworden

Das sieht so schön wie funktionell aus! Chapeau!
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Sie war auch leicht bogenförmig, es war sozusagen nur die "Unterspitze" ein wenig nach hinten verlegt, so daß sich ein weniger steiler Winkel des Anstiegs der Vorderschneide zur Spitze ergibt.
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Sorry, habe ich nicht mehr.
Mein privates Messerbilder-Archiv ist leider durch einen "Absturz" zerstört worden, das Messer habe ich hier im MP verkauft, die erledigten Threads sind gelöscht.Aber stell Dir einfach das T3000 mit einem Anstiegswinkel der Vorderschneide von vielleicht 50-55 Grad vor...
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Die grundsätzliche Stabilität der Klingen konnte ich bislang nicht wirklich erproben, die beiden stärkeren Messer, die bereits länger in meinem Bestand sind, waren jedenfalls allen Alltags-Schneidarbeiten gewachsen. Der 0170-6C scheint ein wenig elastischer, die Spitze des Eskabar ist die stabilste im Trio - aber auch das Mission hat mir ein paar gelochte Dosen bislang nicht verübelt.....Das Cal Persane muß da noch zeigen, was es kann.
Das Eskabar bekommt bei mir eine feinere Schneide und ist besser schärfbar, dafür scheint der A2 ein Spur schnitthaltiger. Das Alenox des Cal Persane ließ sich recht einfach abziehen und erinnert ein wenig an Sandvik....
Tja, Direktvergleich, subjektiv nach meinen Vorlieben....
Das Eskabar spricht mich ästhetisch-emotional etwa so an wie ein Schraubendreher oder eine Kombizange (oder ein Mora-Messer), ist aber auch ebenso vielseitig und praktisch. Keine "rassigen" Features, No-nonsense - aber überall zu gebrauchen. Für mich das einzige Messer des Vergleichs-Trios, das für eine Wandertour oder einen Campaufenthalt das Zeug zum "Solospieler" bzw. mindestens zum "Mannschaftskapitän" einer Messerkombi hätte. Wer es gern so spitz hätte wie das Mission, kann auf das Izula zurückgreifen. Trägt man es anders als ich, lohnt eine Customscheide, auch wenn die etwa soviel kostet wie Messer und Standard-Scheide im Direktimport....Für mich die erste Wahl für umfangreichere Outdoor- oder Campanwendungen, ein ruraler Alleskönner...
Das Mission hat einen deutlich höheren Style-Faktor, kommt sehr spitz und rassig daher und wäre interessant insbesondere überall da, wo es im Zweifel auch mal auf gute Penetrationsleistung ankommt. Man hat das Messer gern in der Hand. Momentan gibt es noch leichte Abzüge im "künstlerischen Ausdruck" wegen der nicht so tollen Werks-Kydex, aber wir arbeiten ja schon daran.
Für mich eigentlich allenfalls ein "Solospieler" als urbanes, privates EDC, ein angenehmes Messer für die begrenzte schnelle Schneidarbeit - ansonsten ein gern geführtes Sekundärmesser. Kauft man eins, muß man aber zunächst mal über die "Ärgerschwelle" einer sozusagen entsorgungspflichtigen Cordura-Scheide und einer nach Custom-Ersatz jammernden Werks-Kydex ebenso hinweg wie über die einer für A2 wirklich unverständlichen "Schärfe" hinweg, die das Ding für mich zum "Kavallerie-Backup" qualifiziert hat: Mit Werksschärfe hätte man darauf weiterreiten können, wenn es das Pferd erwischt hätte....Ich hab es auch hier im Haus gern mal als Neckie um, um bedarfsweise überall dort ein Messer zu haben, wo der Arm gerade mal nicht bis zum nächsten deponierten hinlangen kann....Das Cal Persane sieht pfiffig aus, schneidet im Rahmen seiner Klingengeometrie ausgezeichnet und macht insbesondere die Schneidjobs bestens, die man mit einem Upswept Skinner gut erledigen kann. Es ist sehr klein und leicht, und der Griff macht es interessant für Trageweisen, bei denen man das Messer schnell und sofort sicher erfassen und ziehen möchte. Für mich in keinem Bereich ein "Solospieler" - aber ein interessantes kleines Sekundärmesser mit Stärken im bogenförmigen Schnitt, in welchem Aufgabenbereich auch immer....
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Die dritte beispielhafte Anwendung ist das Schneiden nicht vom Körper weg, sondern zum eigenen Körper hin und dafür von einer empfindlichen Ware oder einem Unfallopfer weg: das Aufschneiden eines Pakets nach oben, um darunterliegende Fracht nicht zu beschädigen, das Kappen von Paketbändern vom Paket weg, das Schneiden von Gurtzeug von der eigenen Person oder einem Unfallopfer weg usw. So weit muß man dann gar nicht gehen - auch Äpfel oder Brötchen schneiden sich "Edge up" ja ganz natürlich

Hier führt eindeutig das Mission mit seiner länger ausgezogenen Spitze, die zwischen Schneidgut und zu schützendem Gut dringt und sukzessive Platz für die Messerklinge bereitet...
Das "stumpfnasigere" Eskabar kann man auch so einsetzen, es braucht aber ein wenig mehr Platz....
Hier schwächelt das Cal Persane, für solche Jobs ist es eher weniger passend gestaltet und benötigt aufgrund seiner Form deutlich mehr Platz zwischen Schneidgut und zu schützendem Gut....
Das macht, auch im wörtlichen Sinne im "umgedrehten Fall", auch deutlich, daß es bei einer derart gebogenen Klingenform bei kraftvollem Schnitt in hartes Schneidgut vom Körper weg ein ganz anderes Verhältnis zwischen Vorwärts- und Seitwärtsbewegung gibt als bei den anderen Messern - das macht die Kontrolle schwieriger.
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Viele Alltagsschneidarbeiten erfordern allerdings auch ein Eindringen der Messerspitze und weiteres schneidendes Aufweiten des Kanals, z.B. beim Aufschneiden von Blisterpackungen, Öffnen von Dosen, Aufschneiden großer Verpackungen usw.
Jemand der meint, ein Messer mit guten Durchsticheigenschaften sei ja auch schon bestimmt auch nur so eine böse Waffe, ist entweder sachunkundig (und kennt spezielle Messer aus der Gärtnerei ebensowenig wie Ausbeinmesser oder Messer für feine technische Schneidarbeiten), böswillig im Sinne von vorauseilendem Gehorsam bezüglich Böse-Messer-Hysterie oder einfach blöd - zumindest läßt er sich dann vermutlich die Blisterpackungen mit Büroutensilien von seinem persönlichen Referenten öffnen und den Kaffee ohne notwendiges Milchdosenlochen sowieso nur von seiner Sekretärin kredenzen....
Hier einmal ein ganz einfacher Test: Eine Papprolle auf einem Schneidbrett. Läßt sich die gerade einstechen, ohne wegzudrehen oder sich einzudrücken?
Kein Problem mit dem Mission, das ebenso kurzen Prozeß mit Blisterpackungs-Plastik oder dicker Karton-Pappe macht...
Auch das Eskabar dringt sauber ein, benötigt aber schon ein wenig mehr Andruck....
Ein wenig genauer hinschauen muß man dann beim Cal Persane. Hier lohnt ein Blick aufs haarige Handgelenk: Setzt man die Spitze so an, daß sie optimal penetriert, muß man das Handgelenk ziemlich senken, das ist weniger bequem und natürlich als beim Mission...Macht man das dergestalt, dringt es dann allerdings auch sauber und mit wenig Kraftaufwand ein...
Hält man das Gelenk natürlich, drückt nicht die Spitze gegen das Schneidgut, sondern der vordere Bereich der Schneide. Dann dringt das Messer NICHT leicht ein - dafür sieht man sehr genau, daß die Schneidwirkung der Spitze bei bogenförmigen Heranführen an das Schneidgut ausgezeichnet wäre, wirkliches Schneiden statt eines Reißens mit der Spitze...
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Alle 3 Messer lassen sich - zumindest für meine kleine Hand - gut fassen. Die Unterschiede in der Wirkungsweise ergeben sich viel eher aus der unterschiedlichen Klingengestaltung, wobei ich nicht verschweigen mag, daß die geschilderten Eigenschaften der gebogenen Griff-Form des Cal Persane mir zusagen und das Messer von sich aus für bestimmte Trageformen favorisieren.
Aber schauen wir einmal auf die Arbeit mit der Klinge....Da ich das Cal Persane noch nicht lange besitze, ist dies noch kein Ergebnis eines langen, vergleichenden Praxisgebrauchs. Es sind einfache, jedoch aufschlußreiche kleine Schneidaufgaben, die man "cum grano salis" sehen sollte, vom kleinen Beispiel also hinweisend auf die Eigenheiten des Messers im Gesamten....
Fangen wir einmal mit einem Schneidversuch von relativ weichem Schneidgut auf einer Unterlage an:
Hier macht sich das Cal Persane SEHR gut. Bei Schneidgut, bei dem kein vorheriges Eindringen der Spitze und späteres schneidendes Aufweiten des Stichkanals nötig ist, gleitet die überall gebogene Schneide nach dem in unseren Kreisen wiederholt beschriebenen "Golok-Effekt" immer diagonal wie ein Fallbeil ins Schneidgut, und zwar sowohl nach vorn als nach hinten. Gemüseschneiden, Schinkenschneiden, das Aufschneiden weicheren flächigen Schneidguts - das sind Stärken des kleinen Upswept Skinners. Der schneidet - verwendet man das Messer wiegend bzw. in bogenförmigen Schwüngen, tatsächlich nicht nur nach unten, sondern bis nach vorn vor Daumen oder Finger. Das kann insbesondere bei kraftvollem Schneiden in bogenförmigen Schwüngen natürlich sehr vorteilhaft sein

Kommt es darauf an, nicht mit einer Spitze das Schneidgut zu penetrieren, sondern auch nach vorn sofort schneidend in weicheres Schneidgut einzudringen, zeigt das Cal Persane seine Stärken, hier wird das Innere der Spitzpaprika wirklich mit einem nach vorn gerichteten Schneiden präzise aus dem Grünzeug operiert...
Ähnlich würde das kleine kurvige Biest auch anderes weiches Schneidgut direkt in Bewegungsrichtung nach vorn sauber trennen...
Das Mission tut sich hier zwar nicht wirklich schwer, Unterschiede merkt man aber schon....Schneiden auf einer Unterlage ist nicht sein "Primärauftrag", das merkt man , wenn auch nur graduell...
Das Eskabar zeigt sich als nüchterner, vielseitiger Arbeiter auch hier: Es schneidet mit seiner vielseitigen Klinge auf gerader Unterlage oder nach vorn gerichtet besser und "harmonischer" als das Mission. Einen ähnlichen Effekt wie bei der Cal-Klinge erzielt man beim Arbeiten mit dem vorn bogenförmig ansteigenden Schneidenbogen des Eskabar. Das ist wirklich ein Messer auch für umfangreichere Küchenarbeit...
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Der letzte Kandidat ist das Cal Persane von Bastinelli. Bastien Coves hat sich mit seinen interessanten Entwürfen in der letzten Zeit hier ja eine richtige Fangemeinde erworben, das kleine Ding ist Nr. 4 von Bastinelli in meinem Bestand

Den kleinen Upswept-Skinner mit dem gebogenen Griff finde ich auch rassig und interessant, es ist das kleinste und leichteste der drei hier vorgestellten Messer und bezieht für mich insbesondere aus der Form seines Griffs und seinen geringen Maßen gewisse Chancen im EDC-Bereich. Es läßt sich einfach an manchen Stellen sehr gut tragen, für die die anderen beiden Mitbewerber eine Spur zu groß sind - und es läßt sich durch den gebogenen Griff aus diversen Winkeln sehr sicher und instinktiv erfassen...
Das aus "Alenox" gefertigte netto 15,5 und brutto 16 cm kurze 3 mm "starke" Messer verfügt über eine linear 6 cm lange Klinge, die aufgrund der Biegung aber 7,5 cm Schneidenlänge liefert. Die Kydex ist sehr dünn und paßt gut, das für etwa 80 Euro erhältliche Messer wiegt darin gerade einmal 100 g, "ausgezogen" sogar nur 70...
Von allen drei Messern reizt das Cal Persane am meisten zum Säbelgriff, und die Schneide ist dann unten und nach vorn förmlich um die Daumenkuppe herumgezogen.
Auch im Hammergriff paßt das kleine Messer gut in meine ebenso kleine Hand, auch hier liegt, wie auch bei aufgelegtem Zeigefinger, die Schneide nicht nur unter, sondern auch vor den Fingern, das kennzeichnet das Messer dann später auch in seinen Leistungen..