Beiträge von semaphore

    Scheint so als wäre ich der einzige der mit nackten Handgelenken durch die Gegend wandelt. Ich habe weder Uhren am Handgelenk noch Armbänder und nichtmal ein Platz- und gewichtsparendes Tatoo.
    Irgendwie habe ich da ein Problem mit Fremdkörpern ob Uhren oder Brillen- optisch gefällt mir da zwar vieles aber ich finde den Tragekomfort nicht optimal, gerade im Sommer wenn es wärmer ist und man leicht schwitzt ist mir das alles nichts.
    Nur zu manchen Anlässen trage ich eine Armbanduhr- das sind aber auch nicht mehr als 3-4 mal im Jahr.

    Ich habe nur das Professional Soldier und bin sehr zufrieden damit. Bei Messern in dieser Preis- und Qualitätsklasse ist es ohnehin schwer zu sagen welches Messer nun besser ist. Letztlich gehts hier doch wirklich nur um den persönlichen Geschmack bzw. die entsprechende Optik.
    Allerdings glaube ich würde ich mich heute für keines der beiden Messer entscheiden sondern für das Chris Reeve Nyala- das gefällt mir optisch nochmal etwas besser als das PS, hat einen "richtigen" Griff und eine schöne Lederscheide und ist einen kleinen Ticken größer. Aber auch das bleibt natürlich Geschmackssache.
    Allerdings kann ich vom PS nur gutes berichten und seit ich es habe sind meine sonstigen Messerkäufe deutlich zurückgegangen. Hinsichtlich der Scheide- damit habe ich auch meine kleinen Probleme allerdings liegt das PS auch ohne Paracord-wrap sehr gut in der Hand. Die Scheide müsste man so kürzen können, dass auch ein Wrap möglich ist, allerdings wollte ich die Scheide im Originalzustand erhalten, optisch gefällt mir das Hochgezogene sehr gut, auch weil es sich von allen anderen optisch unterscheidet.

    Ich denke beim jüngeren Publikum das ein Messer für Pfadfinder-Freizeiten (gibts das eigentlich noch?) sucht kommt das garnicht so schlecht an.
    Ich habe die Opinel auch eher als klassische gehaltene Messer kennengelernt- und so gefallen sie mir auch besser. Wobei so weit hat man sich ja auch nicht vom Urkonzept entfernt und in einem Markt mit vielen Konkurrenten muss man auch "innovativ" sein- ob das immer in die richtige Richtung geht ist was anderes.
    §42a dürfte dazu garnichts sagen- die Klinge ist zwar (womöglich) einhändig zu öffnen, aber nicht zu verriegeln- von daher meiner Ansicht nach weiter frei zu führen (Hieb- und Stosswaffe können wir denke ich einstimmig ausschließen).

    Von Maxpedition dürfte es sicher das hochwertigste sein. Von Miltec und Co gibts ja auch noch diverses bei asmc. Selbst mit Feldflasche kosten die noch unter 10€, meist mit Alice Clips- aber mit etwas umnähen sollte man das auch Molle und sonstwas kompatibel machen können. Ich nutze noch meine "alten" Pouches, eine von Miltec und eine uralt-anfang der 90er aus dem Army shop um die Ecke-funktioniert auch, auch wenns nicht das schönste ist.

    Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher ob deine Erwartungen nicht etwas hoch sind an ein Messer. Insbesondere

    Zitat

    -Schlagfähiger Stahl (keine Verformung durch Steinschläge beim (zB) Spalten von Ästen

    werden die wenigsten Messer erfüllen- genau daher nutzen die Meisten als Knüppel einen Dicken Ast und keine Steine oder gar Stahlhämmer.


    Wenn du was günstiges für harte Arbeiten suchst- nimm ein Glock FM und ein Mora 2010 - damit hast du viel abgedeckt, die Messer sind günstig und das Modifizieren bietet sich auch an wenn man Spaß dran hat. Diese sind zwar nicht FullTang aber trotzdem robust bis unkaputtbar (Glock).
    Wenn es etwas teurer sein darf würde ich in Richtung Tops TSK, Böker Arbolito, Esee 4 schauen. Daran anschließend die Linder Superedge Reihe, Cold Steel Master Hunter.
    Preis Leistungstechnisch halte ich das Tops TSK für ziemlich genial.

    Hier mein PS in S35VN, mit etwas abgewandelter Scheide.


    Eine Frage- wer von denen die noch ein CR PS haben haben auf der "rechten" Seite das "Idaho Made" eingestempelt/graviert? Das habe ich irgendwie sonst noch bei keinem gesehen. Letzt war hier im Marktplatz auch ein CR PS (vielleicht sogar dieses), genau wie meines mit S35VN produziert laut CR Zertifikat am "January, 27 2011" nur meines hat diesen "Stempel" nicht. Gibt es da unterschiedliche Varianten zeitlich so nahe beisammen?
    Nur vorweg, ich behaupte nicht, dass davon eines ein Plagiat wäre- ich bin da nur etwas verwundert drüber das es hier scheinbar unterschiedliches Labeling gibt.

    Vielleicht kann Tony ja den Einsatzzweck dieser Technik erläutern. Ich jedenfalls erkenne hier nur das Potential das Beine einschlafen, verkampfen und bei einem abrutschen auf den Boden Bänderrisse und kaputte Gelenke (das eingeklemmte Bein ist ein tolles Wiederlager- so schön bekommt man es sogar gewollt in der SV nie hin). Schmiegt man sich so eng an hat man sicher auch die Möglichkeit die Nase und Osterglocken herrlich plattzudrücken. Die "Räuberleiter" sieht für mich auch eher suboptimal aus- aber gut.
    Ansonsten finde ich es eher schwierig aus ein paar Bildern etwas abzuleiten ob positiv oder negativ. Es scheint ja ein gewisses Spektrum bearbeitet zu werden, ausschlaggebend ist natürlich die inhaltliche Dimension.

    Ich verstehe es eher so als wäre das Stück zu schade um es zu benutzen- aber es hat durchaus die Kapazität genutzt zu werden.
    Vergleichbar einem Damast Messer mit Elfenbein-Griffschalen und Platin Einfassungen- das würde auch keiner zum batoning und Kisten aufhebeln nutzen- auch wenn es das prinzipiell aushält.


    Ich finde es schick- ist aber letztlich ein Sammlerteil und kein User.

    sobald ein Messer günstiger ist als der Versand den es kostet würde ich mir mal langsam Gedanken machen. Diese Chinesen, ich habe wirklich nichts gegen Chinesen, die hatten eine sehr hohe Kultur, aber das ist lange her. Was ich wirklich von solchen Sachen denke ist ganz schnell umschrieben, Leute die in der Zeit als hier und woanders Vakuumöfen Hochleistungsstähle produziert haben Wasserbüffel gehütet haben, die können dieses Knowhow nicht einfach in zehn Jahren aufholen, egal was sie in ihren Hochöfen da treiben.


    +1 :thumbup:


    :thumbup:

    Wo ist jetzt Dein Problem, RealShadow? Du wirst doch wohl in der Lage sein, den kleinen Schraubendreher ein paar Mal über einen Schleifstein zu bewegen, um so wieder eine halbwegs vernünftige Schraubendreherschneide herzustellen oder etwa nicht?


    Mal ehrlich sollte man das bei einem Tool nicht erwarten können, dass wenigstens der Schraubendreher funktioniert? Es wurde geschrieben dass damit ein kleines Brillenschräubchen angezogen wurde und nicht dass jemand damit versucht hatte Holz zu spalten oder dergleichen. Das kann jeder 50cent Schraubendreher und sollte auch ein Multitool nicht überfordern.
    Klar man kann vieles reparieren, der Kundenservice ist gut, Lifetime warranty etc. aber das sollte nicht die Produktqualität kompensieren, auch an der Front muss es für meine Begriffe stimmen, wir reden hier nicht von einem 5€ Discounter Multitool vom Grabbeltisch sondern von einem halbwegs ernstzunehmenden Werkzeug das natürlich ein Kompromiss ist aber bestimmte Anforderungen doch erfüllen sollte.
    Die Meinungen über Leatherman gehen meiner Erfahrung umso weiter auseinander umso älter die Tools sind. Ich kaum Beschwerden über MTs aus den Jahren bis 2005/6 gehört (von der allgemein rauheren Beschaffenheit gegenüber den Victorinox mal abgesehen). Aber über die Tools aus den letzten paar Jahren hört man immer mehr negatives was die Verarbeitung angeht. Ob schlechte Entgratung, Wärmebehandlung, Passgenauigkeit der Teile.
    Die hohe Stückzahl bei Leatherman führt wohl zu einer Vielzahl an Meldungen von "super" bis "oh Gott"- Varianz in der Qualität, ist in jeder Produktpalette immer vorhanden. Bei Leatherman scheint die Varianz nur ungewöhnlich hoch zu sein, jedenfalls ist mir keine MT Marke bekannt über die es dermaßen viele unterschiedliche Erfahrungen gibt wie Leatherman.
    Ich vermute mal stark, dass es wie bei fast allen Produkten welche in großer Stückzahl hergestellt werden die Tools oder Bauteile nicht alle aus einem Werk stammen sondern ggf. von Subunternehmern gefertigt werden. Eigentlich führen nur solche Produktionsverteilungen zu solch hoher Varianz in der Fertigungsqualität.
    Ich kann nur jeden ermuntern solche Mängel zu melden und beheben zu lassen, denn nur auf diese Weise erhält der Hersteller ein praxisgerechtes Feedback und wird in die Pflicht genommen.

    An H1 Stahl rostet nichts und der schneidet wesentlich besser als irgendwelche Titanmesserchen. Leider schrumpft die Auswahl da bei Spyderco zusehends, insbesondere was die fixed angeht.

    Aber aus Fehlern lernt man, ich bin eben mehr der Fixed Typ und da fehlt mir beim Folderkauf das Know-How.


    Naja ehrlich gesagt hätte ich jedem der ein ZT kaufen will gesagt, dass er es bedenkenlos machen kann- sofern augenscheinlich alles intakt ist- und ich tippe mal dass es vielen hier gleich geht.
    Für meinen Geschmack steht der Frame recht weit außerhalb der Klinge. Aber per Ferndiagnose ist sowas immer schwer und selbst zu reparieren bringt auch nichts sondern läßt im blödesten Fall nur die Garantie/Gewährleistung erlischen un den "Originalfehler" unnachvollziehbar machen.
    Schick das teil ein, wie es aussieht geht das auch über eine europäische Adresse was ja optimal wäre. Wenn man sich dort querstellt (wovon ich nicht ausgehe) leite das nochmal an die Hauptzentrale weiter.

    8Cr23Mov ist ja kein Superstahl sondern ein günstiger, in China gut verfügbarer Stahl, nicht mehr und nicht weniger. Weder ist dieser besonders toll was auch nur eine messerrelevante Eigenschaft angeht noch wird er als Superstahl gehypt.
    Hier gehts nicht um super Leistungen, kleine Karbide und high tech in der Herstellung sondern darum was billig zu bekommen das sonst teurer ist. Eben "offizielle" Kopien höherwertiger Modelle der Marke.

    ...habe ich so bei ZT noch nie gesehen- darf auch nicht sein.
    Ehrlich gesagt würde ich auch garnicht versuchen da was zu reparieren- das ist einfach ein Fall für Umtausch und ich kann mir kaum vorstellen das ZT sich da irgendwie querstellt.
    Es sieht zu meiner Überraschung auch sehr leicht aus wie du es einklappst- vielleicht wie ein strammer Slipjoint- aber für einen Framelock ist das einfach nur indiskutabel.

    Mein Swede 88 hatte letzt eine 12 jährige in der Hand und der lag es wohl ganz gut in der Hand. die Hände dürften da aber nunmal schon einiges größer sein als in der von dir anvisierten Altersklasse. Allerdings hat das Messer auch keine Parierstange- somit werde ich meinen eigenen Empfehlungen untreu.
    Der einzige Nachteil den ich beim Swede sehe ist der recht stramme Backlock in Verbindung mit dem dünnen Liner/Feder (oder wie man das nennt) das drückt schon etwas auf die Finger.
    Kershaw hat auch noch nettes wie das Oso Sweet - liegt um die 28 Euro.


    Als ein erstes Messer ist ein Vic aber auch nicht verkehrt, sowas kann man ein leben lang haben, es gibt auch noch weitere Werkzeuge neben dem Messer was das Teil vielleicht nochmal spannender und vielseitiger macht. Mit einem normalen folder/fixed kann man halt keine Dosen öffnen, sägen etc.

    Wenn dir Opinel so gefällt dann sind vielleicht die neuen Outdoormodelle ja auch was für dich- die gibts in verschiedenen Farben.
    Allerdings finde ich ist dieser Lock nicht sooo schön für Kinder und ein Parierelement, dass man nicht in die Klinge rutscht finde ich auch nicht verkehrt.
    Zuletzt solltest du aber beachten dass die Kids in dem Alter wesentlich kleinere Hände haben als wir und denen ganz andere Messer gut in der Hand liegen als uns.
    Meine Tendez ginge in Richtung eines Fixed-Skelettmessers. Z.B. ein Becker Necker. Mit etwas Paracord kann man schnell Farben "tauschen". Alternativ ein Izula oder ein kleiner Skinner von Buck (packlite oder so).
    wenn es ein Folder sein sollte finde ich ein VIC oder Wenger mit Verriegelung nicht verkehrt. Wenn es ohne Zusatzfunktionen sein soll vielleicht ein Eka Swede 88, hat 12C27 Stahl, Bubinga Griffe, ist sozialverträglich, leicht und kostet keine 30 Euro.

    Einen Preis-Leistungssieger sehe ich da längst nicht.
    Für 5-10 Euro weniger gibts ein Eka Swede 8, Made in Europe, mit besserem Stahl,sattem Backlock das auch noch, mangels Spydiehole 42a konform ist (okay, dafür kann das Messer nichts, kommt dem deutschen Nutzer aber entgegen).
    Bei der Tenacious Reihe wird einfach über vieles drübergegangen nur weil auch eine Spinne draufgedruckt ist. Letztlich handelt es sich um ein Messer das im Spyderco Stil gebaut ist und ungefähr die Qualität der Sanrenmu, Enlan Messer hat. Und dafür sind 50€ schon recht viel.

    Ich schließe mich juchten an - ein Messer das ein vielfaches von einem einfachen Vic oder Opinel kostet sollte auch wenigstens die gleiche Leistung bringen.
    Abgebrochene Klingen sollten nicht auftreten nur weil man mal ein bisschen im Holz bohrt. Ok, da kann eine fein ausgeschliffene Spitze sich vielleicht verbiegen aber die Klinge darf das sicher nicht halbieren. Ich persönlich hatte noch nie Probleme mit Spydercos (Military, Delica, Endura, Salt, UKPK). Gerade das Military sollte schon einiges aushalten können, immerhin wird es auch sinngemäß als "best soldier knife" beworben. Eine Dose mit öffnen oder Arbeit mit der Spitze muss einfach drin sein!
    Zum Tenacious selbst- das Teil hat nicht die dünnste Klinge (im Vergleich zum Delica FFG z.B.), immerhin Stahlliner und G10 drauf- da sollte man etwas Stabilität erwarten und das nicht nur am Griff sondern auch von der Klinge her.
    Allerdings bin ich bei solchen Berichten aus immer etwas skeptisch. Es ist nicht das erste mal das eine Klinge im Schraubstock eingespannt wurde (oder zwischen zwei Holzplanken), seitlich dagegen gehauen wurde und dass dann als "leichte Arbeit mit Holz" verkauft würde. Kaputt bekommt man alles und die Phantasie Dinge kaputt zu bekommen kennt auch keine Grenzen.
    Sollte das Messer bei normalen Arbeiten abbrechen oder Ausbrüche bekommen taugt es nicht viel- schon garnicht als taktisches/heavy duty/outdoor- Messer. Guter Kundenservice ist zwar etwas grundsätzlich positives, sollte aber nicht mangelnde Qualität von Messern kompensieren.
    Mein Eindruck ist nur dass das ein Ergebnis der "geiz ist geil" Mentalität ist- Spyderco will noch höhere Margen und geht ins Ausland wo die Qualitätskontrolle eben nicht 100%ig gesichert ist, der Nutzer will lieber 50 billige und unterdurchschnittliche Messer aus China die dann über den Klee gelobt werden als das man ein paarmal tief in die Tasche greift und sich was vernünftiges holt. Zeigen dann die Billigprodukte ihre Macken und Stellen wo gespart wurde fängt das Gejammere an. Das so ein Tenacious Produktionskosten von vielleicht maximal 2US$ hat sieht dann aber keiner mehr.

    Tja, genau diese Einstellung haben leider auch einige Politiker und Polizisten zu Messern in der Öffentlichkeit: Warum ein Fixed oder Einhandmesser erlauben, wenns zu 99% auch ein Vic tut?


    Wenn man selbst als Messer-Träger in der Schule alles außer einem Vic beschlagnahmen würde, darf man sich mMn auch nicht über die Einführung des § 42a WaffG oder über Polizisten aufregen, die lieber ein (Einhand-) Messer zu viel, als eins zu wenig beschlagnahmen, um sich später nicht rechtfertigen zu müssen. :(


    Der Unterschied ist einfach der, dass wenn du als Polizist jemanden aufgreifst der eine Straftat begangen ist er alleine dafür haftbar ist.
    Wird ein Schüler aufgegriffen der ein Messer dabei hatte mit dem er Blödsinn anstellt und der Lehrer wusste davon ist der Lehrer u.U. mit haftbar.


    Das ist im wesentlichen der Unterschied auf den es ankommt. Als Lehrer hast du die Aufsichtspflicht über die Schüler und den Auftrag den Schulfrieden zu wahren und bist u.U. für Verstöße mit haftbar wenn die Aufsichtspflicht verletzt wurde (was sehr schnell geht).
    Es handelt sich bei den Schülern um Minderjährige die meist die Handlungen in vollem Rahmen nicht überschauen (und deswegen auch noch nicht voll geschäftsfähig sind) und sich im geschützten Raum Schule bewegen. Es gibt nunmal öffentliche Räume in denen bestimmte Werkzeuge und gefährliche Gegenstände nichts zu suchen haben wie Gerichte, Flugzeuge, Schulen, Demonstrationen oder Volksfeste.
    Wer volljährig ist und für sich alleine haftet kann von mir aus, außerhalb dieser Räume führen was er will.