Beiträge von semaphore

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    Ich glaube ich muss den Lehrern mal ein Seminar über Messer halten damit die ein bisschen lockerer werden :tellem:


    Das mit Lehrern ist einfach erklärt. Die haben in der Schule die Aufsichtspflicht und sind versicherungsrechtlich haftbar, wenn es dumm läuft und ihnen (grobe) Fahrlässigkeit vorgeworfen wird. Und das kann recht schnell passieren.
    Sprich, wenn der Schüler der gerade noch seinen Apfel geschnitten hat in der Pause damit Mist baut und jemand anderen verletzt, der Lehrer wusste dann noch dass der Schüler ein Messer (ggf. noch gegen die Hausordnung oder auch §42a bzw. FSK 18 Messer dabei hatte), hat der Lehrer schnell ein Problem.
    Mal ehrlich, hättest du Bock ggf. von einer Versicherung verklagt zu werden weil du wusstest, dass einer deiner Schüler ein Messer dabei hatte und damit dann Unfug angestellt hat? Wenns richitg dumm läuft ist Schadensersatz, Disziplinarmaßnahmen gegen den Lehrer, Versetzung etc. durchaus drin. Ja das ist in gewissem Rahmen unwahrscheinlich- aber würdest du deine berufliche Zukunft daran hängen wie irgendein Schüler mit Messern umgeht?
    Als ich in der Schule war hatten auch einige Folder, Butterfly, OTF Springmesser (als das alles noch erlaubt war!) bis hin zur Gaspistolen dabei- und ehrlich, wir wissen alle, dass niemand die Teile braucht um einen Apfel in der Schule zu schneiden.
    Es geht auch nicht nur um die Lehrer, sondern auch um die Mitschüler. Ich glaube den meisten Lehrern ist es egal ob du einen Apfel schneidest oder nicht. Nur haben Lehrer auch die Aufgabe für ein halbwegs gutes Lern- und Sozialklima zu sorgen. Und da stören Messer in der Schule in der Regel mehr als dass sie nutzen.


    Ein VIC ist in Ordnung- aber mehr brauchts einfach nicht- und an einer durchschnittlichen Schule wird auch kaum ein Lehrer was dazu sagen. Aber alles andere würde ich einksasieren.

    Also erstens sehe ich für dieses "megaverdeckte" keinen grund weil ohnehin niemand davon ausgeht das du eine Waffe führst (das machen nunmal die wenigsten in Deutschland). Zum anderen wenn man unauffällig sein will, kauf dir lieber was von den normalen Outdoormarken wie Jack Wolfskin, Mountain Smith oder dergleichen das eben nicht tactical ausschaut- damit fällst du sicher weniger auf als mit irgendeiner taktischen Tasche mit Geheimfach.


    Aber ehrlich, SSW beim Einkaufen? Nimm ein OC Gas und du wirst weniger Probleme haben im Fall der Fälle.

    Schöne Lampe und eine schöne Review. Mit dem AA Batterierohr muss man halt überlegen ob sich das lohnt. 24 Euro sind immerhin ca. 16 CR123a die man durchjagen kann oder auch schon ein Ladegerät mit Akku das man sich gönnen kann.
    Wer eine Lampe mit "nativ" AA Batterien sucht, sollte sichmal die Spark SL5-220CW anschauen. Bietet ebenfalls rund 200 Lumen und Spark bietet auch nicht die schlechteste Verarbeitung.

    Echt traurig, dass man keine eigenen Ideen hat. Nicht Kenner werden von den ähnlichen Nachbauten enttäuscht sein.


    Ok, aber das ist doch der Idealfall. Jemand kauft was "gefälschtes", ist enttäuscht und wählt dann das Original. Besser würde es doch kaum gehen für den Designer. Das "Plagiat" wirkt quasi als Teaser für das eigentliche Messer.
    Die Grenze zwischen Original und Nachbau ist sehr schwer zu ziehen. Ist man zu restriktiv ist man schnell bei dem was als "Trivialpatent" verschrien ist. Und mal ehrlich ist die Form eines Parierelements schützenswert? Bei den hunderttausenden von Messern die gebaut wurden kann man doch fast sicher sein das jede neue Form irgendeinene starke ähnlichkeit mit einer früheren Form hat (ob man diese nun kennt oder nicht).


    Ich finde nur das Verhältnis in diesem Forum für recht interessant. Über RUI wird jetzt als ER-Kopie "gelästert", die Sanrenmus 710 mit starker Ähnlichkeit zum CR Sebenza gehen weg wie warme Semmeln und vor einigen Monaten als das "China Strider" vorgestellt wurde war das Interesse auch nicht zu verachten und schon in den 1980ern und 90ern gingen diese "Herbertz, Rambo Überlebensmesser" auch weg wie warme Semmeln- was ohne das Original Rambo ja niemals möglich gewesen wäre.
    Andererseits sorgt ein dem FKMD ähnlicher Griff beim MFH für Bestürzung. Ohne dass es als Kritik gemeint ist, so wirklich haben wir als Verbraucher auch noch nicht unseren Weg gefunden damit angemessen umzugehen.

    Solche "Designanleihen" gibt es doch bei allen Produkten. Gerade auch bei Autos sin die Formen und viele Details sehr ähnlich geworden, gleiches gilt für Elektronikartikel vom Smartphone biszum Fernseher und auch bei H&M ist das meiste sehr an Entwürfe namhafter Herstelller angelehnt. Das Kopieren hat erstmal garnichts damit zu tun, dass das Asiaten sind, es gibt genug westliche Unternehmen die hemmungslos bei z.B. Samsung oder HTC kopieren.
    Wenn Messerdesigns kopiert werden ist das nicht schön aber auch nicht der Weltuntergang. Denn ehrlich, wer sich so ein RUI kaufen will macht das und kauft sich ohnehin kein ER für das 5 bis 10-fache des Preises. Und wer auf ER steht wird mit dem RUI alleine wegen des Labels kaum glücklich.
    Die RUI sind ähnlich von der Optik, billiger und schlechter von der Qualität. Also kein ernsthaftes Problem- denn das Problem bestünde erst, wenn die Qualität der Messer besser ist als die bei ER- nämlich erst dann würde niemand (oder weniger) dort kaufen.
    Schaut euch aber mal die Entwicklung z.B. von Japan an. Die hattn in den 1960er und 70er Jahren ziemlichen Schrott produziert weil sie keinen Schimmer von ugten Ingenieursleistungen hatten und alles blind kopiert haben. Aber sie haben eben auch alles zerlegt, analysiert und dann weiterentwickelt. Rund 30 Jahre später waren deren Autos in vielen Punkten fortschrittlicher, innvoativer, sauberer gefertigt und billiger. Bei der Elektronik haben sie den Westen nahezu komplett abgehängt (Welche deutschen Fernseh-, Smartphone-, PC Hersteller gibts noch?). Gleiches wird mit China passieren, das dauert vielleicht noch 10 doer 15 jahre- aber dann wirds Made in China Messer geben die auf dem Level von Chris Reeve und Co liegen aber nur ein Viertel kosten. Und dann geht das Problem erst richtig los.

    Ich glaube nicht daran das man Survival oder Bushcraft durch eine DVD lernen kann. Letztlich kommt es immer darauf an die Fertigkeiten sich selbst anzueigenen.
    Wer Input sucht wird hunderte von Stunden kostenlos auf youtube finden. Ob Ray Mears, Les Stroud, Bear Grylls, Cody Lundin und Dave Canterbury, Lars Monsen oder dutzend andere die tausendfach alles um Wasser, Nahrung, Unterkunft, Feuer erläutern.
    Wenn ich mir eine DVD Box kaufen würde dann die von Ray Mears, da merkt man doch am deutlichsten das er weiß wovon er spricht- inhaltlich wird ein breites Spektrum abgedeckt. Letzlich liegt es dann immer an einem selbst rauszugehen und die Fertigkeiten zu erwerben. Wenn man das nicht macht ist es ziemlich egal welche DVD man sich angeschaut hat.

    Die KHS, die hält wenigstens 5ATM Druck aus sodass man die wenigstens mal beim Schwimmen und Duschen bedenkenlos tragen kann. 3ATM sind für eine taktische Uhr ein Witz- oder die Uhr ist eben nur für die Wüste gedacht.

    Mir gefällt das Messer. gerade die Klingenform hat was bei einem Folder. Nur würde ich mir einen gut demontierbaren "Pin" wünschen, dass man das Messer auch zweihändig öffnen kann. Vielleicht kann man zwar den Pin rausbekommen aber ein Loch in der Klinge bei einem Messer in der Preisklasse finde ich immer etwas traurig.
    D2- ist ja garnicht mal ein schlechter Stahl aber eben auch garnichts besonderes. Mich wundert es, dass es immer mehr hochpreisige Messer gibt bei denen D2 verwendet wird- im gleichen zu Messer zu einem Bruchteil des Preises mit S90V oder S30V. Da wundert es mich woher die Überzeugung kommt D2 bei höherpreisigen Messern zu verwenden.

    Die Faktenrecherche überlasse ich gerne dem MM, aber was mir gefällt und für meine Begriffe gut ist, entscheide ich für mich selbst. Und so sollte es auch jeder halten. Hinsichtlich mancher Fazits im MM hatte ich schon meine argen Probleme das nachzuvollziehen. Aber die dürfen natürlich auch zu dem Schluss kommen den sie wollen oder ihren Werbeanzeigen nicht schadet.


    Wenn es die erste hard use Review gibt werde ich mir die sicher anschauen- wird mich schon interessieren wie der Lock hält. Viel mehr würde mich aber die Erläuterung von Dietmar Pohl interessieren wie er auf diese Klingenform gekommen ist und für welche Anwendungsbereiche das gedacht ist. Denn von den taktischen Einsatz/Feld/Kampfmessern wie den Alphas ist das Teil doch eine ganze Ecke weg. Oder wie seht ihr das?
    Ein wirkliches Sammlermesser a la Sebenza oder Darkstalker vermag ich auch nicht zu sehen. Ich bin jedenfalls mal gespannt wie es auf dem Markt ankommen wird. Aber der Grundtenor hier scheint mir nicht übermäßig positiv, um es so zu sagen.

    Nur mal eine Frage- hat jemand ein LV Portemonnaie schon länger, sagen wir mal länger als 2 Jahre?
    Ich habe mir vor- glaube ich 3 Jahren das "FLORIN" gekauft. Irgendiwe ist die "Faltkante" außen schon ziemlich ausgefranst. Zudem ist das Material aussen auch nur Kunststoff und kein Leder, wie ich anfangs noch blauäugig dachte. Ich hatte damals 320 Euronen auf der Goethestraße direkt bei LV gelatzt, es ist also garantiert kein Fake oder dergleichen. Mein 40€ Karstadt Lederportemonnaie sah nach 5 Jahren besser aus und hat nicht nach Kunststoff gerochen. Ich muss sagen was die Qualität anging bin ich da echt nicht überzeugt.
    Hatte da jemand das gleiche Problem oder bin ich da der einzige?

    Nur mal gefragt- worin besteht denn die Spekulaiton? Auf der offiziellen Channelpage des Messermagazins auf Facebook steht zum PF "knapp 300 Euro". Ich denke da hat das MM ordenltich recherchiert und ob es jetzt 280 oder 295€ sind ist ja auch völlig wurscht. http://www.facebook.com/MesserMagazin
    Die Klinge auf dem offiziellen Bild sagt D2 Stahl- ich denke das darf man auch ernst nehmen. Der Produktionsort ist ebenfalls bekannt. Das ist doch erstmal ein Ausgangspunkt wenngleich natürlich nicht die ganze Miete.
    Aber obb es jetzt ein Back- oder Linerlock ist, das G10 links- oder rechtsrum geschliffen wurde, ist auch letztlich völlig wurscht weil es weder einen Preis noch Wert erklärt und auch rein garnichts über die Stabilität etc. aussagt.

    Das ist weder nachvollziehbar noch sinnvoll, und wahrscheinlich einer der Gründe, warum Dietmar Pohl leider nicht mehr in Foren in Erscheinung tritt.


    Naja würde er es entsprechend ankündigen gäbe es doch garkeine Spekulationen. Ob auf Webseite oder in foren wäre ja dann egal. Aber das ein "Tuner" das Messer vorstellt und nicht der Designer/Hersteller ist doch seltsames Marketing :hmmm:

    Schöne Review. Mir hat es aber vor allem das alte Orca angetan- ist einfach sehr "eigen" und oldschool. Das mag ich- es hat etwas diesen "back to the roots" (naja in wirklichkeit ist es ja die root weil es schon älter ist und keine Repro oder so).


    Das einzige was mir nicht so gefällt an der Optik ist die Anlehnung an die Chris Reeve Green Beret und Pacific Reihe. Diese grünen Micarta Scales mit kleinem Rand und Spec ops scheide sehen mir zum verwechseln ähnlich. Glücklicherweise ist ja die klassische Klingenform geblieben- für einen Outdoorer wäre mir eine Klinge ohne Serrations lieber (ok, im kontext eines ehemaligen Tauchermessers macht das ja noch sinn, aber da passen auch weder Scheide noch Micarta Griffe dazu).
    Schaut gut aus und bringt sicher seine leistung aber mein Favorite wirds nicht.

    Für ein in der EU gefertigt Messer - In Italien hergestellt...d.h., das es dort Arbeiter gibt, die sich nicht mit 2,50?/h zufrieden geben.


    Gleiches gilt auch für Frankreich oder Skandinavien wo die Löhne nochmals höher liegen als in Italien. Trotzdem kostet ein in einer Manufaktur gefertigtes Laguiole gerademal um die 100€. Ein Eka oder Helle kostet zwischen 50 und 120€ im Schnitt. Der Stahl ist da nicht schlechter, der Anteil an Handarbeit wahrscheinlich höher und mit 2,50€ die Stunde geht dann auch niemand nach Hause. Und auch ein Müller Messer gibts mit besserem Stahl, ebenfalls G10 für ein drittel des Preises- meines Wissens ebenfalls in Italien gefertigt. Ich sehe bei dem Messer nicht wo hier die 300€ drinstecken sollen. ?(
    Aber letztlich ists auch leidig immer wieder zu diskutieren ob das Messer das Geld wert ist. Effektiv kann es nicht mehr als ein Glock FM oder ein Mora2010 das ein zehntel kostet. Solche Messer sind Liebhaberei, mehr nicht. Aber Liebhaberei kann ja auch ein schönes Motiv zum Kauf eines Messerchens sein- und da liegt der Wert scheinbar nur im Auge des Betrachters.


    Die Optik finde ich grundsätzlich garnicht mal verkehrt. Ein Quantensprung im Messerdesign ist es auch nicht (ja, das hat auch keiner behauptet, ich weiß!)- und die Klinge? Ja, Küchenmesser triffts irgendwie. Aber leztlich genau dafür verwenden die meisten auch ihr Messer :thumbup:

    Vergleichbares hatte ich vor ein paar wochen schonmal bei asmc entdeckt: http://www.asmc.de/de/Ausruest…Genetics-ND3-Lampe-p.html Den "original dazer laser" habe ich hierzulande noch nicht gesichtet.
    An sich finde ich die Idee gut aber der Preis ist schon recht happig und der sonstige Nutzen auch eingeschränkt. Eine bessere Fokussierung für den Flashlight-Reflektor wäre wahrscheinlich vielseitiger und günstiger und von der Wirkung bei entsprechender Leistung der Led, vergleichbar.