Beiträge von semaphore

    Naja die Abhärtung funktioniert nur begrenzt und bei Viren oder Würmern ist da ganz schnell Feierabend. Um es drastisch zu sagen, in den "armen Gebieten ohne sauberes Wasser" sind die Leute nicht härter und haben auch kein besseres Immunsystem- sie sterben einfach wesentlich früher- eben weil die Belastung für den Körper wesentlich höher ist (und weitere Mangelerscheinungen hinzukommen).
    Sauberes Wasser ist nunmal das A und O- daher baute man schon vor tausenden von Jahren Aquädukte und Brunnen- es ist sicher nicht sinnvoll Wasser aus Pfützen mit T-Shirts und alten Socken zu "filtern" wenn nebendran überdüngte Äcker sind, Chemieanlagen oder in anderen Ländern allerlei Gekrabbel in Form von Viren, Bakterien, Würmern - da ist der Besuch beim Tropeninstitut vorgeplant.
    Ein Katadyn oder MSR Filter kostet rund 100€, das sollte einem die Gesundheit wert sein, oder man nimmt eben die 20cent Wasserflaschen vom Discounter mit, ist auch kein Abbruch.

    Kein Wasser ist wirklich keimfrei (außer Steriles im Krankenhaus)- es reicht eben wenn ein gewisses Maß an Keimen nicht überschritten wird.
    Keime und Viren sterben bei kochendem Wasser nunmal sehr schnell ab. Im Prinzip reicht es wenn das Wasser einmal kurz kocht- damit man sicher sein kann das überall im Topf die ausreichende Temperatur erzielt wurde sind die 2-3 Minuten "durchkochen" absolut ausreichend!
    Zu beachten ist, das man den gleichen Effekt auch mit deutlich niedrigeren Temperaturen erzielen kann sofern diese über längere Zeit gehalten wird. Also das Wasser bei 60° eine halbe Studne köcheln hat den gleichen Effekt.


    Bei der Beschreibung hier sollte man nicht vergessen, dass das Wasser danach ohnehin noch gefliltert wird, ein abkochen also garnichtmal zwingend notwendig wäre.
    Ich würde das Wasser einmal aufkochen, danach abkühlen lassen- dabei setzen sich auch Sedimente ab und dann den Ansaugschlauch oben im Gefäß ansetzen und nicht ganz auspumpen sodass der Absatz im Gefäß verbleibt und das Sieb bzw. Filter nicht so stark verschmutzt werden.


    Bedenken soltle man allerdings das man auch nicht alle Gefahrenstoffe durch abkochen herausbekommt bzw. unschädlich macht. Düngemittel, sonstige lösliche Chemikalien etc. lassen sich von Hitze nicht beeindrucken.


    Irgendwo gab es auch mal eine Liste mit den Abkochzeiten zu verschiedenen Temperaturen, finde ich leider nicht wieder (wobei man ja auch das Problem hat die Temperaturen abzuschützen...

    Ich hatte die Lampe mal letzt bei einem Bekannten in den Händen und muss sagen die Verarbeitung ist schon ok. Natürlich nicht auf Surefire Niveau- aber trotzdem vernünftig gearbeitet. Zur Reserve im Auto oder für die kleine Runde abends bei Dämmerung reicht das völlig aus.

    Auf jeden Fall finde ich die obere Grafik sehr … ähm … also fachlich echt gut!
    Je mehr Lumen, desto mehr Reichweite.


    :cursing:


    Steht doch in keiner Grafik. Die eine Grafik zeigt die Leuchtdauer, diie Zweite die Anzahl an Lumen. Von Reichweite steht da nix im Vergleich zu anderen Lampen/Lumen.
    Aber was nutzen die Aufgedruckten Grafiken wenn sie falsch gelesen werden :D

    Hatte auch letzt ein schönes erlebnis wo jemand die Schärfe meines neuen Messers an dem robusten Scheidenleder ausprobieren wollte- da war bei mir aber Feierabend :D
    Manchmal ist die Dummheit schon erschreckend weit verbreitet. Alles was mehr als 10€ kostet gebe ich auch nur noch in Hände von Leuten wo ich weiß das sie damit umgehen können- auch wenns vielleicht eigen klingt für "ungeübte Messernutzer".


    Das Problem dabei ist nicht, das es nicht funktioniert, sondern das die Gesetzlage diese Art der Anlage vroschreibt. Und das auch nur, weil die großen Konzerne da gute Lobbyarbeit betrieben haben. Da geht einfach Profitgier (und bei den großen Energieerzeugern sehe ich da die reinste Gier) vor eine vernünftige Absicherung der Bevölkerung bei Notfällen, wobei das heute ohne Probleme möglich wäre. Um den Wirkungsgrad zu erhöhen müsste zunehmend im Bereich Klein-Energietechnik geforscht werden, dann ist das Sich-Selbst-Versorgende-Haus keine Zukunftsvision mehr sondern bald Realität. Leider iwrd auch hier nur in die Großanalagenforschung Geld gesteckt.


    Wieso das gibts doch schon alles seit Jahren, Passivhäuser, überragende Wärmedämmung, Solaranlagen, Ofen mit Holzpellets etc.
    Warum die Energiekonzerne das nicht fördern? Warum sollten sie- für das Stromnetz ist das völlig irrelevant. Denn diese Häuser speisen nichts ein ins Stromnetz und was sie einspeisen ist eher Brutto- bei den tausenden und millionen kleiner Einspeiser braucht man schon gigantische Energie die Phasen des Wechselstroms anzugleichen. Da bräuchte man zig Kraftwerke für die nur dafür laufen. Das Problem aht sich schon durch Solar- und WIndenergie verstärkt da hier einfach mehr Stromquellen synchronisiert werden müssen. Abgesehen davon ist das keinesfalls eine konstante Einspeisung und schon garnicht zu Spitzenzeiten.
    Würden die Stromkonzerne das fördern würden sie ja die Energieerzeugung aus der Hand geben, kostenlos das Stromnetz stabilisieren und hätten keine Hoheit und Kontrolle über die Bereitstellung der Energie.
    Sowas sind ja nette Ideen für den eigenen Haushalt- aber für das Deutsche Stromnetz letztlich völlig unbrauchbar, gerade wenn man an den hohen Bedarf der Schwerindustrie (Metallverarbeitung) denkt.
    Die böse deutsche Energielobby sorgt jedenfalls dafür das wir Strom effektiv unter den reinen Produktionskosten in Deutschland erhalten, unsere Kraftwerke sehr sicher sind und es fast nie zu Engpässen kommt, wenn nur sehr lokal und kurzfristig. Da siehts in vielen industrieländern auch schon anders aus. Also so verkehrt kann das System hier nicht sein.

    Ich habe eine Swiss Eye Raptor- naja ich würde sagen für den Preis ist sie ok aber man sollte nicht so viel erwarten. Das Gestell ist eher gakelig und nicht individualisierbar und die Gläser neigen zur Verzerrung wenn man nicht durch die optische Mitte durchschaut. Ist nicht super tragisch aber unschön und zeigt, dass das doch eher mäßige Qualität ist (zumindest unter optischen Gesichtspunkten). Ich muss sagen, schon eine Ray Ban ist da wesentlich besser und mit meiner Sonnenbrille vom Optiker nicht zu vergleichen.

    Kraton soll angeblich durch Ballistol angegriffen werden können, drum ist mir der Hartkunststoffgriff lieber.


    Ist es nicht sinnvoller das zum Messer passende Öl zu wählen anstatt ein zum Öl passenden Messer? Nur mal so als Anregung...

    Genau je billiger desto besser. Also mein CRK Professional Soldier bekommt eine 6, Meru taffy eine 1 - supi.
    Wenn schon die Benotung sollte auch dabeistehen warum das Teil so gut oder schlecht sein sollte. Schließlich macht auch der Lehrer in der Schule die Fehler kenntlich, sonst sagt das ja auch garnichts aus.

    Naja die Hauptfrage ist eigentlich was man so Tagein Tagaus mit sich rumträgt- dadurch wird dann eigentlich die Frage nach der Größe beantwortet.
    Ab einem gewissen Volumen und Gesamtgewicht muss man sich auch fragen ob eine Tasche sinnvoll ist oder nicht eher ein Rucksack.
    Schau dir doch einfach mal die Online Kataloge von Maxpedition, Condor, 5.11 etc. durch da findet man viele interessante Modelle. DIE EINE Tasche wird es wohl nicht geben.

    HY,
    Sehr schöner Bericht und Bilder :) . Hätte mir fast den Kauf überlegt. Aber für den Preis kauft man besser CR Pacific oder Green Beret 5,5.
    Beste Grüße
    Georg


    Ich kann die Denkweise schon verstehen- mir geht es da auch nicht anders. Andererseits muss man sich auch fragen wieviel besser denn ein CR Green Beret denn nun wirklich ist? Abgesehen von der etwas anderen Klingenform gibt es doch kaum unterschiede- ob N690 oder S35VN - da ist beides luxus, beide kommen im SpecOps Gewand und von der Verarbeitung ist das Orca ja auch nicht verkehrt (bei den CR muss man das ja kaum erwähnen).


    Ansonsten schließe ich mich an, schönes Review zu einem schönen Messer.

    Das elastischere der Klinge könnte auch daher kommen das Reeve seine S35VN Klingen (zumindest das Prof. Soldier) auf nur 55-57° Rockwell härtet. Die Schneidleistung als auch Schnitthaltigkeit sind dennoch weiterhin beeindruckend.
    An meiner Klinge sind nach einem halben Jahr (ca.) feine micro chips- die sieht man kaum fühlt sie nur leicht wenn man mit dem Fingernagel drübergleitet. Sicher nicht tragisch und es schneidet immer noch super obwohl ich zwischenzeitlich nur zwei, dreimal mit dem feinsten Lansky Stein drüber bin)- rasieren ist aber nicht mehr drin.
    Genutzt habe ich das Messer regelmäßig für Küchenarbeiten auch mal Hähnchen zerlegen Gemüse schneiden als auch outdoors für Feathersticks etc. Viel mehr kann man von einem Messer kaum erwarten.

    Der chisel dürfte so unbeliebt sein weil früher viele billig gemachte Messer mit dem Chisel auf den Markt geworfen wurden.
    Wobei das "Chisel" muss man ja nochmal unterscheiden- denn z.B. die Emmerson sind ja nicht zu 100% chisel. Der Anschliff findet von beiden Seiten her statt - das Chisel bezieht sich lediglich auf die sonstige Klingenform. Das wird in dem einen Video von der Shot show noch ganz nett erläutert: http://www.youtube.com/watch?v=PwJz3KgAuJ0
    Ich hatte nur mal ein CRTK Stiff Kiss mit Chisel- das war ok aber auch nix besonderes- klar bekommt man das Messer scharf, aber das ist auch bei jedem anderen Anschliff der Fall. Die Schneideigenschaften finde ich jetzt nicht so überragend (Flachschliff ist da noch am angenehmsten für meinen Geschmack). An meinem Swisstool ist auch so ein Schaber/Meißel (ich kenne den offiziellen Vic Terminus nicht), aber für solche Arbeiten wie Schaben etc ist der Anschliff nicht so verkehrt.
    Für EDC/Outdoormesser gibts aber besseres- oder zumindest andere Klingenformen und Anschliffe die mir mehr zusagen.

    So viel Mühe macht es auch nicht einen Messernamen bei Google Bilder einzugeben. Man wird für alles ein pro und contra finden. Ich wundere mich nur warum hier wieder nach weiteren Regeln gerufen wird und wenn es um die Welt jenseits des Internet geht werden Petitionen gestartet und Volksbefragungen Seitenweise ausgelobt weil es bestimmte Regeln gibt.
    Warum kann man es nicht einfach lassen wie es ist, es funktioniert doch! Vielleicht nicht perfekt aber zufriedenstellend für ich denke die große Mehrheit.


    Das ist hier nunmal ein Forum und kein durchdesignter Shop (was ich auch gut finde) - und so wie jemand natürlich seine Messer verkaufen will, will der andere ein Schnäppchen machen. Ich denke kein User wird eine persönliche Anfrage bezüglich Originalbilder in voller Auflösung ablehnen wenn sich ein Kaufinteressierter findet- ansonsten kann man immer noch wo anders kaufen!

    Ich habe ebenfalls seit ein paar Wochen einen Jumbo- an sich bin ich davon recht angetan. Einzig was ich etwas suboptimal finde und nicht sehr "heavy duty" sind die ganzen Klettflächen die jenseits des Mall Ninjatums eher schnell verdrecken. Wenn es darum geht ein paar Kleinigkeiten einzupacken von Taschenlampe, Messer, Snickers, Kamera, Wasserflasche, Sonnenbrille, OC Gas- ist das schon eine feine Sache. Volumentechnich stößt man halt wahnsinnig schnell an die Grenzen, eine Jacke die man einstecken möchte, die Tüte Chips oder ein A4 Block, geschweige denn Notebook sind jeweils alleine schon ein Overkill. Für den Weg ins Büro, den Abendspaziergang im Wald oder als "alternative Kameratasche" ist das schon ein feines Teil.
    Im Alltag begleitet mich aber meist weiterhin ein Rucksack - da bekommt man einfach mehr rein und muss nicht zum Packkünstler mutieren.

    Das Beste an dem Video finde ich das "riesen Lansky" eigentlich eine saugeile Idee und recht simpel- sowas mag ich bin aber auch nicht drauf gekommen mir das mal so nachzubauen.
    Werde ich aber auch sicher mal machen und ggf. ein paar andere Schleifsteine auf einer Panele befestigen. Vielleicht kann ich so die Effektivität meines Lansky nochmal verbessern :D

    Naja ein Custom hat schon seinen Reiz, aber macht doch auch ehrlich erst Sinn wenn man auch gewisse Erfahrungen mit guten Produktion Messern hat, dass man erstmal weiß was einem wichtig ist. Wie siehts denn mit dem Wiederverkaufspreis von "no name" Customs aus? Mein letzter Wissensstand war dass das eher schwierig sein kann wenn man keinen Liebhaber findet. Ein Sebenza wird man halt überall auf der Welt wieder los wenn es einem nicht gefällt oder das Portemonnaie es verlangt.
    Wenn dich ein Production Messer anspricht würde ich es nehmen- denn die Qualität ist nicht besser nur weil es "Custom" ist- das sollte man nicht vergessen. Eine Alternative zu den genannten Messern und ebenfalls bei rund 200€ anzutreffen ist das Müller Messer Drop Point fixed. Da kann man bei Bedarf die Griffschalen Abnehmen und gut ist, der Stahl ist auch nicht zu verachten. Allerdings wäre mir das, für "mein Erstes Skelettmesser" einfach zuviel Kohle wenn ich noch nicht weiß was mir liegt, ob ich ein Paracord wrap will oder nicht etc.

    Mir fiele noch das Buck Messer hier ein http://www.toolshop.de/product_info.php?products_id=4007
    Bei dem Preis wird man nicht so viel falsch machen- allerdings ist das Teil auch eine ganze Ecke kleiner als ein PS.


    Ich denke auch bei einem Custom Knife Maker wirst du es schwer haben ein Paket wie das CR PS für den Preis zu bekommen in Punkto Materialien, Verarbeitung, Service und "Wissen was man bekommt". Wenn ich sehe das es diverse Standard Böker Messer in dem Preissegment existieren finde ich das garnicht mal so teuer.

    Bei einem 200€ Messer sollte man sich schon einigermaßen sicher sein, dass es ein Messer ist für das man sich begeistert. Wenn ein 50€ Messer in der Ecke landet ist es schade, aber bei so einem Messer tut es dann schon weh.
    Bei S30V bzw. S35VN habe ich gute Erfahrungen mit den Diamantsteinen von Lansky gemacht- damit wird das PS auch wieder scharf. Aber es stimmt, wenn jemand noch nie ein "besseres" Messer in der Hand hatte, das sorgfältige Schärfen nicht gewohnt ist und etwas Zeit dafür aufbringen sollte man schauen ob als Alternative was anderes sinnvoller wäre. Kompakte Skelettmesser gibt es ja einige, Vom günstigen Piggyback, zum Buck Packlite, Kabar Becker Necker oder den "Rohlingen" der Enzos &Co. Preis/Leistungstechnisch ist ein S30V Trapper oder ein Schanz Viper "Rohling" nicht schlecht.
    Andererseits, wenn du dich fürs PS und das Raidops begeisterst wirst du auf Dauer wahrscheinlich ohnehin beide Messer kaufen. Daher ist es wohl weniger die Frage welches Messer du willst, als die Frage welches du zuerst kaufst.