Hier mal meine beiden „Kompromissuhren“:
2024 habe ich mir die Junghans 1972 geholt. Je nach dem, wo die klassisch-schmalen Zeiger stehen, sind sie von einer schnellen und guten Ablesbarkeit recht weit entfernt. In meinem Alter und ohne Lesebrille ist das sehr hart an der Grenze:
P1130293.jpg
P1130292.jpg
Vor allem, wenn die Zeiger auf den Hilfszifferblättern oder dem weißen Streifen stehen, ist es schwierig (also gefühlt die meiste Zeit 😜).
Ich hatte auch schon überlegt, sie deswegen zu verkaufen.
Dieses Jahr kam dann die 2026er Edition in orange/schwarz.
Da war ich spontan begeistert, mein Händler vor Ort hat sie zur Ansicht bestellt, aber auch wenn die Ablesbarkeit mangels weißer Flächen auf dem Zifferblatt besser war, hat mich die Grundfarbe sehr enttäuscht.
Anstatt einem knalligen Orange war das sehr gedeckt, mit zu viel braun drin für meinen Geschmack.
Da habe ich dann umgeschwenkt (zur Freude meines Händlers) und die Sinn mitgenommen, die ich da auch schon zweimal am Arm hatte:
P1130294.jpg
Aber auch da ist das Problem ähnlich; je nach dem, wie die Zeiger stehen, ist es nicht wirklich „einsatztauglich“.
Bei 10:08 Uhr ist alles ok, aber bei halb drei (als Beispiel) sieht man gut, was ich meine:
P1130297.jpg
P1130300.jpg
Aber das ist wohl bei allen Panda/Reverse Panda mit schmaleren Zeigern so.
Und die Sinn hat mich von Anfang an begeistert und ist halt eine Uhr für besondere Gelegenheiten, und weniger für den normalen Alltag.
Die Leuchtmasse ist übrigens bei beiden nicht herausrausragend (was natürlich wiederum auch den schmalen Zeigern geschuldet ist).
Die Junghans läßt extrem schnell nach und geht gefühlt auch auf Null, während sich die Sinn da eine Ecke besser schlägt.
Aber beides sind schöne Uhren, und die Sinn hat halt einen Nerv getroffen. 😉