Alles anzeigenEin Messer welches in den 60er Jahren geschaffen wurde und
sich großer Beliebtheit erfreute ist das Gerber MK II. Das Gerber Mark II soll
wohl bei Soldaten im Vietnamkrieg eines der meist beschafften privaten Messer
gewesen sein. Von diesem Messer gibt es etliche Variationen die in Details doch
recht erheblich abweichen.
Die Bundeswehr führte dieses Messer für das KSK ein. Im KSK
wurde eine schwarze Variante mit Cordurascheide verwandt. Mittlerweile sollte es
durch das Böker KSK abgelöst sein. Zum MK II beim KSK finden sich Belege bei Pohl "Messer deutscher Spezialeinheiten" und im K-ISOM Spezial zum KSK.
Ansonsten finden sich Belege für eine Verwendung beim SEK
NRW und bei der italienischen GIS (siehe Visier Special 6 „Waffen der
Spezialeinheiten).
Mir ist bis dato die offizielle Einführung des Messers nur
beim KSK bekannt. Weiß jemand ob dieses Messer noch in anderen Einheiten
offiziell geführt wurde oder wird?
andre
Komme nochmal kurz auf das Gerber zurück. Bei meiner Suche
nach Belegen, also insbesondere Bildbelege,
für den Einsatz der gezeigten Messer, stieß ich auf eine durchaus
interessante Aussage zur Bewaffnung der Einheiten des MACV-SOG.
Quelle ist die Zeitschrift „NAM“ Ausgabe 15 erschienen bei
Verlag Publicator (UK) Ltd.:
„Trotz der reinen Aufklärungsaufgabe waren wir doch bis an
die Zähne bewaffnet. Meine Waffen waren eine schwedische K-Maschinenpistole,
eine abgesägte Kaliber-12-Schrotflinte, die zusammen mit 24 Schuß groben
00-Schrot und 10 „Flechlette“-Geschossen oben auf meinem Rucksack steckte; eine
Browning High Power Pistole und meinem Gerber-Kampfmesser. Außerdem führte ich
zwei Schützenminen, zwei Pfund C4-Plastiksprengstoff, zwei Splitter- und zwei
Aufschlagzünderhandgranaten, zwei Leucht- und zwei Rauchpatronen sowie ein
Bündel Kochgeschirre mit.“
andre












