Beiträge von NicoColt1911

    Für mich gibt es nur eine Antwort: Benchmade Big Summit Lake.


    Backlock, CPM-S30V, von Benchmade, Dymondwood - eigentlich alles großartig. ;)


    Dymondwood ist eine Art von stabilisiertem Holz bei der die Maserung und damit die Haptik recht gut erhalten bleibt. Es sieht wie ich finde auch ganz gut aus und hat die Vorteile von stabilisiertem Holz (bruchsicher, saugt kein Wasser).


    Kurzum: Für mich ist das Big Summit Lake (oder wenn es kleiner sein soll das Small Summit Lake) der ultimative Backlock-Folder.


    Wow. Da muss man sich wirklich richtig informieren und alles genau beobachten.


    Schon nervig. Ich habe das genau so gehandhabt und zwischenzeitlich schon gedacht dass ich paranoid werde, weil ich kürzlich wohl ein Messer als Fake abgestempelt habe, das original war.


    Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal ein Extrema Ratio Fake gekauft. Der Anbieter hat viele Originalmesser verkauft und die OVP war auch original, daher war ich erst unsicher. Letztendlich habe ich dann mit Google aber genug Anhaltspunkte für einen Fake gefunden (nicht zuletzt dadurch dass das Messer nicht das war was er für die Auktion fotografiert hatte).


    Trotz dieser negativen Erfahrung habe ich vor ein paar Tagen wollte ich dann ein M1A1 bei einem Ebay-Händler gekauft, der mir empfohlen wurde. Der Preis war gut, der Versand schnell. Die Versandverpackung war etwas unprofessionell und als ich die OVP sah dachte ich gleich an einen Fake. Ich hatte mir zu dem Zeitpunkt das 2016er M1A1 meines Bruders geliehen und konnte so direkt vergleichen. Dieser Extrema-Ratio Handschuh hatte keine richtigen Unterbrechungen und das ganze silberne Zeug vom Logo wirkte irgendwie eher wie Alufolie und spiegelte nicht so wie meine anderen Verpackungen.
    Beim Auspacken erkannte ich, dass es nicht das Messer von den Fotos war. Abgebildet war eines mit Lotkarte von 2017, das Gelieferte war von 2015. Das Messer selbst wirkte okay, wobei das Klingenfinish anders war als bei meinem und an einer Stelle auch der Anschliff nicht optimal war.
    Dann stellte sich heraus, dass auch der Schaumstoff vom OVP-Innenleben ein anderer war als bei allen ER Messern die ich habe. Ich habe außer dem M1A1 meines Bruders von 2016 auch ein BF2R von 2017 und je ein TFDE7 / 9. Die haben alle den selben Schaumstoff. Warum also nicht auch das von 2015? Die Lotkarte selbst war auch leicht anders als bei meinen Messern (es fehlte dieser weiße Schimmer unter dem Druck, außerdem war das Format anders).


    Ich habe daraufhin das Messer zurückgeschickt.


    Inzwischen gehe ich aufgrund des reibungslosen Rückversands und der Tatsache dass das M1A1 eine ziemlich schlechte Wahl für einen Fälscher wäre davon aus, dass es sich doch um ein Original handelte.

    Ich habe heute mein zweites Extrema Ratio M1A1 innerhalb von drei Tagen bekommen. Wird auch zurückgehen. Beim ersten - von Ebay - waren einige Sachen "merkwürdig". Ich denke nicht dass es ein Fake ist aber naja... Jetzt hatte ich mir das Messer bei knivesandtools bestellt und die haben versehentlich die Ruvio-Variante geliefert.


    Jetzt gehe ich nochmal ganz tief in mich und überlege ob ich es nochmal wo anders bestelle. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei...

    Huch, da gibt es Einiges:



    1. Deutsche Messer


    a) Relativ günstig, made in Germany und dank Solinger Dünnschliff sehr schneidig:


    Herder Windmühlenmesser. https://www.windmuehlenmesser.de/produkte/


    b) Dünnschliff gefällt nicht allen. Gerade bei großen Messern. Wenn man ein Deutsches Messer für's grobe will gibt es viele mögliche Varianten und unzählige Diskussionen zur Frage Gesenk- oder Stauchgeschmiedet. Berufsköche nennen aber eine Marke immer wieder: Wüsthof. Die werden sehr häufig auch in der Gastronomie eingesetzt.


    Besonders beliebt und hübsch ist da die Serie Icon:


    https://www.amazon.de/W%C3%BCs…T=_SX300_QL70_&dpSrc=srch


    c) Varianten gibt es wie gesagt einige.


    Sehr hübsch und mit gutem Herstellersupport wäre z.B. Victorinox (die geschmiedeten Messer stammen AFAIR wirklich aus Deutschland):


    http://www.schweizer-messer.eu…Grand_Maitre/7740315.html


    Ansonsten Böker, Dick, Burgvogel, Solicut, Zwilling...


    2. "Japanische" Messer


    Ich verwende "" weil im Folgenden zwar durchaus auch in Japan hergestellte Messer dabei sind, aber eigentlich nur westliche Designs. Japaner selbst sprechen daher von "Western Knives". Tatsächlich sind die Übergange zu modernen westlichen Messern ziemlich fließend.


    a) Die Klassiker - wahrscheinlich eher zu teuer.


    Masamoto: Für mich der Hersteller schlechthin. Ich habe mehrere Messer der AT und VG-Serie seit Jahren im Einsatz und auch verschenkt - da war keine einzige Gurke dabei. Die VG-Serie ist allerdings über dem Budget, bei der AT-Serie wird es auch eher knapp inzwischen. Bezugsquellen in Deutschland kenne ich nicht.


    MAC: Relativ ähnlich, wenn auch etwas "lauter" (sozusagen das Cold Steel unter den Küchenmessern). Müsse man allerdings inzwischen auch gucken ob man was findet.


    b) Alternativen:


    Tojiro oder Eden Classic. Tojiro dreht in letzter Zeit auch gewaltig an der Preisschaube, insofern würde ich Eden Classic noch mehr als bisher schon empfehlen.




    Kurzfassung:
    Wenn es um ein Messer für einen "unbedarften" Hobbykoch geht würde ich persönlich vermutlich zum Wüsthof greifen. Das ist einfach ein gutes Messer von einer Marke die man kennt, auch wenn man kein Messerfreak ist. Victorinox wäre meine zweite Wahl. In die Richtung Japaner würde ich nur gehen wenn ich weiß dass mein Gegenüber etwas Erfahrung mit scharfen Messern hat. ;)

    Das Messer gab es 100%ig mit dem Stahl auch als Zweihandversion.


    Ansonsten ist die Verarbeitung zwar gut, aber es gab immer wieder mal Beschwerden über "Montagsmesser" - die Qualitätskontrolle ist also auch ausbaufähig.


    Was den "Support" angeht möchte ich dischu absolut zustimmen: Schön und gut dass die nur eine Frau haben die Pakete verschickt und mitunter überarbeitet ist. Dann sollen sie aber eine vernünftige Shop-Software nutzen und auch wenn sie alleine Arbeitet sollte es "drin sitzen" das man EINMAL DIE WOCHE auf E-Mail-Anfragen reagiert. Ich selbst war nach 10 Tagen ohne Antwort kurz davor einfach per Paypal das Geld zurück zu buchen und das Messer Messer sein zu lassen.


    Ansonsten ist das Peak aus CPM 154 ein sehr gutes Messer mit einem sehr, sehr sehr sehr schlechten Clip. Ich bin da eigentlich absolut nicht kleinlich, aber bei meinem Messer nutzt er quasi gar nichts, zu wenig Klemmkraft.


    Würde ich das Messer nochmal kaufen? Vielleicht. Würde ich es empfehlen? Wenn es auf den Clip nicht so ankommt ja! Würde ich nochmal bei Manly direkt bestellen? Niemals!

    Ich wollte schon immer mal eine alternative zu meinem heiß geliebten Bastinelli R.E.D. 2 haben, die ein klein wenig größer ausfällt. Das R.E.D. 2 ist für mich das nahezu perfekte Fixed-EDC (abgesehen von der Kydex).
    Eigentlich hatte ich mit dem Gedanken gespielt, mir ein Messer anfertigen zu lassen und bin dann über das Sacha Thiel Harfang gestolpert, dass ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Passt wie Arsch auf Eimer zu meinen Wünschen. OK, es hätte noch einen gaaaanz kleinen Tick dünner ausfallen können, aber das wäre jetzt Jammern auf sehr hohem Niveau.
    Bestellt man, wie ich bei G-Gear, gibt es eine perfekte Reichart-Kydex zu dem Messer. Die originale von Thiel wird ja häufig kritisiert.


    Vielen Dank an Georg für den extrem schnellen Versand!


    IMG_2106.jpg

    Sehen wirklich sehr ähnlich aus finde ich. WER HAT DA BEI WEM ABGESCHAUT? :P


    Wahrscheinlich beide ein bisschen bei Fred Perrin.

    Finde es auch genial.


    Ich bin Fan von § 42a konformen Messern mit DCC. Leider sind viele ausländische Messerfirmen ja so auf das Zweihandöffnung = kein Clip bedeutet (warum eigentlich?). Ich werde am Wochenende also mal ein paar Speichen besorgen und gucken wo man was basteln könnte. :)

    Was Manly und die Verarbeitung angeht bin ich auch nicht unzufrieden. Habe ein Peak 154CM Zweihand der 1. Stunde. Allerdings sind es so absolute Kleinigkeiten die mir dann doch den Preis wiederspiegeln. Für mich gehört da an aller erster Stelle der Clip genannt. Ich habe das Peak einige Tage dabei gehabt, aber bei Anzughosen wie ich sie trage ist es mir so oft beim Sitzen aus der Hosentasche gefallen, dass ich es irgendwann in die Schublade verbannt habe. Ich bin mir sicher, dass ich es andernfalls bereits verloren hätte.


    Beim Comrade sieht der Clip aber im Verhältnis größer und breiter aus. Vielleicht hat er ja auch mehr "Klemm".


    Ich überlege ob hinter das "turns " und hinter das "die" welche gehören. Wie ein Ohrwurm beschäftigt mich das. Schlimm.


    Aber ja, der Pott ist cool und ich stimme der Botschaft zu.


    Das erste müsste man setzen dürfen, denn im Englischen kann man mit einem Komma ein Zitat abtrennen. Dementsprechend zweifel ich etwas beim zweiten, aber auch das finde ich beim Nachdenken eigentlich folgerichtig. Allerdings stört mich dann der fehlende Punkt am Ende. ;)

    Hi,


    ich denke seit längerem darüber nach mir ein ER M1A1 als EDC zuzulegen. Allerdings finde ich nirgendwo eine Angabe zur Dicke des Griffes, am besten einmal zum Messer selbst und dann zum Clip - wäre sehr dankbar wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.


    Ansonsten bin ich auch generell an Erfahrungsberichten interessiert.


    Wirkt es im Vergleich zum BF1/BF2/F7/F9 nicht sehr unhandlich?

    Habe seit heute ein BR2 CD-R und bin begeistert. Ich glaube fast ER hat nochmal eine Schippe bei Fit & Finish draufgelegt. Es ist wirklich absolut einwandfrei.


    Ob man es tatsächlich zum F9 für Arme umbauen kann muss ich mal sehen. Mir scheint, dass es mit dem Hebel gegen den zur Achse versetzten Stop-Pin schlägt - dann wäre ein vollständiges Entfernen des Hebels wahrscheinlich eine gute Idee. Zumindest kürzen könnte man ihn aber wohl.


    Für den Moment macht mir das Messer aber ohnehin zu viel Spaß. Tolles Handling.

    Hi,


    mich würde es mal interessieren, ob hier jemand Erfahrung mit Carbonklingen gemacht hat. Ich bin vor kurzem darüber gestolpert und irgendwie reizt mich der Gedanke z.B. ein sehr leichtes Carbon-Neckknife zu haben. Allerdings nur, wenn es sich zumindest für kleinere Aufgaben eignet - und da habe ich trotz einiger durchaus positiver Berichte in englischsprachigen Foren doch so meine Bedenken.


    Carbon ist doch im Prinzip nichts anderes als Gewebe und Kunstharz und deshalb so toll weil das Gewebe zwar zäh aber instabil und das Harz zwar spröde aber hart ist und sich durch die Verbindung diese Eigenschaften kombinieren: Bei Druckbelastung verhindert das Harz ein Zusammenfallen des Gewebes, bei Zugbelastung verhindert das Gewebe ein brechen des Harzes. Wie soll das bei einer Schneide funktionieren? Die gesamte Stabilität müsste ja durch das Harz kommen. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen dass man damit eine ansatzweise taugliche Klinge hinbekommt weil das Harz einfach zu weich ist. Ich habe irgendwo gelesen, dass die härtesten Kunstharze von der Härte minimal über Kupfer liegen. Selbst wenn das ausreichen würde hätte man aber mit dem Problem der drohenden Delamination zu kämpfen, sobald die Schneide etwas dünner wird.


    Wie ist eure Einschätzung/ habt Ihr Erfahrungen?

    Von mir natürlich auch herzliches Beileid.


    Ich kann gut nachvollziehen wie man sich fühlt. Vor einigen Jahren war ich alleine mit der Familienhündin an dem Tag an dem sie dann auch starb. Ich hätte nicht gedacht dass mich das so mitnimmt - es war immer mehr der Hund meines jüngeren Bruders gewesen. Ich war als wir sie bekamen schon deutlich im Teenageralter und hatte andere Interessen. ;)


    Sie war am Tag bevor ich sie einschläfern ließ noch im Wald und ist da rumgetobt. Keine 14 Tage davor meinte der Tierarzt noch sie sei für ihr Alter super in Form und hätte noch einige schöne Hundejahre vor sich. War wahrscheinlich für sie ja besser so, aber ich war geschockt und meiner Familie ging es ähnlich.


    Kopf hoch! Lass Dich nicht unterkriegen.