Beiträge von juchten

    dieses Sax sieht, soweit man überhaupt auf Fotos etwas beurteilen kann, sehr schön aus, obwohl die Runenverzierungen nicht so meine Sache sind, aber das ist wie gesagt rein subjektiv. Stabil ist es vermutlich allemal, die gefütterte Scheide finde ich auch sehr autentisch. Was das taktische an einem Sax betrifft, so glaube ich dass im Zeitalter in dem diese Waffen im Kampf eingesetzt worden sind vermutlich in einem Jahr mehr Unheil damait angerichtet wurde als in den letzten siebzig Jahren mit taktischen Einsatzmessern. In einer der Ausgaben von schwert und klinge sieht man Herrn Roth mit einem Sax Schnittests machen, die Bilder sagen alles. Ich denke, solche Klingen aus der Zeit der Altvorderen sind heute schlecht zu beurteilen, sie stehen im Prinzip ausserhalb eines Vergleichs mit anderen Klingen. Ich habe schon mehrere dieser Klingen geschmiedet, sie sehen einfach immer furchterregend aus, vor allem wenn man nur die Schneide schleift und den Rest der Klinge roh belässt.


    Viele Grüße


    Roman

    ich benutze jetzt keine taktischen Fachausdrücke, ich versuche nur meine bescheidenen Erfahrungen mit solchen Beilen darzulegen. Ja, so eine Spitze, die am hinteren Axthaus angebracht ist kann brechen oder verbiegen, je nach Härte und verwendetem Stahl. Es ist definitiv unmöglich ein Beil in dieser Größe herzustellen dass deinen genannten Anforderungen entsprechen soll und einen Stiel aus Holz/Plastik etc. oder ein angeschraubtes Haus hat. Was Du suchst müsste schon komplett aus Stahl bestehen und das mit einer gewissen Mindeststärke, Autotüren lassen sich nicht so leicht aufhebeln. Löcher in Autos klopfen ist dagegen auch mit einem schräg angeschliffenen Stück Baustahl möglich. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, dafür entschuldige ich mich auch, alle verwendeten Stähle der Beile mir anzusehen. Da gibt es naturgemäß Unterschiede. Eine Möglichkeit wäre es das komplette Beil aus einem hochwertigen Federstahl herzustellen und das Blatt des Beils mit einer eingeschweissten Schneide aus hochwertigem Stahl zu versehen. So hätte man die nötige Stabilität und Flexibilität zum Hebeln und dennoch eine sehr scharfe Schneide. Ansonsten viel Glück bei der Suche, das sind ja wirklich ein paar aussergewöhnliche Stücke dabei.


    Viele Grüße


    Roman

    Dein Beil sieht ja zackig aus, ich habe zwar schon etliche Beile, Äxte und Hawks aus Mono und Mehrlagen geschmiedet, aber auf diese Idee bin ich wirklich noch nicht gekommen. Nur eine Frage: "Wolltest Du von Anfang an die ganze Arbeit von Hand machen?" Die Geschichte mit der Feilarbeit kann ich gut nachvollziehen, ich feile auch viele Messer in Form. Aber das Absägen, bei allen Göttern, Du musst die Geduld eines sudanesischen Stahldiebs haben, der sich Stücke aus einer Schiene herausschneidet. Respekt!!!!!!!!!


    Viele Grüße und hoffentlich keine Blasen an den Händen


    Roman

    diese gewellten Messer finde ich zwar sehr schön, aber das Messer mit der langgezogenen abgewinkelten Spitze ist vom Klingendesign her ausserirdisch. Über Sinn, Zweck oder Nachschärfbarkeit einer solchen Klinge denke ich jetzt nicht nach, es sieht wirklich fantastisch aus.


    Viele Grüße


    Roman

    dieses Messer gefällt mir sehr gut, eine Reduktion auf das Wesentliche ohne Schnickschnack. Ich schneide zwar nicht gern mit kurzen Tantoklingen, aber ich denke das ist wohl auch nicht der Zweck eines solchen Messers. Falls Du dieses Messer schon in Gebrauch hattest könntest Du mir etwas über die Schnitthaltigkeit von 1.2379 sagen, ich habe zwar diesen Stahl bei mir zur Verfügung, habe mich aber noch nicht dazu durchgerungen ein Messer daraus zu schmieden.


    Viele Grüße


    Roman

    obwohl mir Messer mit einem so kurzen Griff nicht richtig in der Hand liegen finde ich es sehr gelungen. Ob jemand dann ein solches Messer mit einer dickeren Klinge besser findet bleibt jedem selbst überlassen.


    Viele Grüße


    Roman