Beiträge von juchten

    ich fürchte bezüglich einer gut funktionierenden Drahtsäge kann Dir vorerst keiner etwas Positives sage. Ich habe mich auch einmal kundig gemacht und es sieht wirklich so aus, als hätten alle meine Vorredner uneingeschränkt Recht was die Qualität dieser Dinger betrifft. Mir wäre die Säge am Schweizer Messer allemal sympathischer. Wenn Du öfter draußen etwas Kleineres absägen musst kauf Dir eine handliche Klappsäge, von mir aus auch so eine japanische, die normalen Klappsägen findet man schon im Baumarkt, dann würde ich zur weiteren Suche die Raiffeisenmärkte oder dergleichen empfehlen. Wenn Du dort nichts findest bleibt das Internet und die Firma Dick. Ich habe schon seit Jahren eine schwedische im Gebrauch um Eschenstiele usw. zu schneiden, sie ist noch einmal so scharft wie das anderemal und hat damals 26 DM gekostet. Besser eine kleine sperrige dabei als einen collen Sägedraht der nicht funktioniert.


    Viele Grüße


    Roman

    von der Qualität her würde ich wieder zu einem leatherman greifen, ob mit oder ohne Schere hängt von Dir ab. Mein leatherman super tool ist mittlerweile fast zehn Jahre alt und musste in dieser Zeit viel bluten.


    Es ging bis heute nicht vor die Hunde, egal bei Arbeiten draussen oder in der Werkstatt. Das Einzige was es nicht mag ist Federstahldrähte durchkneifen. Das nehmen die Schneidbacken der Zange im Wahrsten Sinne des Wortes krumm, sie lassen sich aber nachschleifen.


    Viele Grüße


    Roman

    meine Antwort kommt spät aber sie kommt. Wenn dieser von Dir genannte Fall auch fünf Lichtjahre hinter dem Wahrscheinlichkeitshorizont liegt will ich Dir trotzdem eine Antwort auf deine Fragen geben. Da die Natur immer dafür sorgt dass zwischen Fleisch- und Pflanzenfressern ein ausgewogenes Verhältnis herrscht wird auch diese Insel nicht ausschliesslich von Fleischfressern bewohnt sein. Bei den Fleischfressern handelt es sich dann im üblichen Fall vermutlich um Gegener in der für uns relevanten Gewichtsklasse von 30 bis 5000 kg. Über die Haut eines Dinosauriers ist nicht einmal die Farbe bekannt geschweige denn die Beschaffenheit. Wir werden in diesem Fall natürlich vom schlimmsten ausgehen und damit rechnen dass sie mit einem Messer schwer zu durchstossen ist. Wenn man sich aber vorstellt welche Schwierigkeiten man hätte einen wildgewordenen Kampfhund zu erstechen ist es wohl ein Leichtes sich vorzustellen dass es in den Bereich irgendwelcher Fantasien gehört einem Saurier in der hundert Kilo Klasse irgendwelche Probleme mit einem Messerchen zu bereiten. Bei diesem Einsatz käme es nicht darauf an irgendwelche Supermesser mit sich herumzuschleppen und das Ganze noch damit filmreif werden zu lassen eine tragbare Kanone und dreissig Kilo Muniotion zu tragen. Wenn man einen Dschungel begeht, ich rede jetzt nur von meinen bescheidenen Erfahrungen, hätte ich gern andere Sachen dabei als die genannten. Ein Victorinox Taschenmesser und eine Machete ziehe ich jedem taktischen Combatteil vor dass nur Beschwerung ist. Einen Nahkampf mit einem Saurier zu bestehen ist fiktiver als die gestellte Frage. Diese Tiere haben sich vielleicht viel schneller bewegt als wir uns das vorstellen, ja vielleicht sogar so schnell dass das menschlige Auge Probleme hat das alles zu erkennen. Wie nennt sich denn der taktische Block mit blossen Händen oder einem Messer in der Hand wenn man von einem hundertfünfzig Kilo schweren Raptoren aus vollem Lauf angesprungen wird. Dieser wird dann gleichzeitig nach uns beissen und mit den Greif- und Fußklauen schlagen. Nein danke, bitte keine Ausrüstung aus dem Werbefilm der Navy Seals. Eine kompakte Schusswaffe, so in der Art der HK 5 Compakt mit Geschossfüllungen aus gewebezersetzendem Nervengift stelle ich mir ganz praktisch vor. Auch das Mitführen der Munition für diese Waffe hält sich gewichtsmäßig in Grenzen. Desweiteren hätte ich bitte gern mehrere stille Giftgaszünder mit der entsprechenden schlimmen Füllung, in dem vorliegenden Fall können wir, so denke ich, die Genver Konvention ausser Acht lassen. Als Lampe würde ich mich noch mit einer kleinen LED Kopflampe begnügen, nachts würde ich mich ohnehin verkiechen. Feuer fällt aus, erstens weiss ich nicht welche Hölzer im Dschungel giftige Dämpfe beim Verbrennen verursachen, noch will ich mich mit der Feuergeschichte belasten. Die Versorgung mit Essen wird auf Konzentrate beschränkt. Ein Wasserentkeimer muss auch mit, sonst gehe ich nämlich nicht, egal für wen. Wenn ich schon an diesen schlimmen Ort muss an dem die Unterhosen ohnehin in latenter Gefahr sind, dann bitte nicht noch Probleme mit verdorbenem Wasser. Zelt fällt auch aus, wenn überhaupt dann ein leiser Poncho, ein Strick von zwanzig Meter würde ich auch einpacken. Als Fußbekleidung reichen in diesen Gegenden immer Sandalen, man hat ohnehin nach zwei Stunden nasse Füsse (ob mit Goretex oder ohne), es gibt ja mittlerweile Supersandalen für feuchte Gegenden. Ein leichtes Handtuch wie die Travellershops sie anbieten tut auch immer seine Dienste, dann verreibt man den ganzen Schweiss nicht immer mit den Händen in den Augen. Achso, hat jemand mal an ein Anti Insektenmittel gedacht, wo es Saurier gibt, dort gibt es bestimmt auch Moskitos so gross wie Hummeln. Ein kleines Leuchtraketengerät ist auch immer sehr nützlich. Desweiteren würde ich vorschlagen entsprechend medikamentös eingerichtet zu sein. Abgesehen von dem Verbandsmaterial muss man davon ausgehen dass sich die Zielperson/en in schlechtem Zustand befinden. Ein entsprechendes Vitaminpräperat in Verbindung mit einem Aufputschmittel sollte in oraler, aber auch in zu spritzender Form mitgeführt werden. Eine Augensalbe und Spülflüssigkeit für die Augen sind in solchen Gegenden vonnöten. Die wenigsten von uns sind ausgebildete Fremdenlegionäre und kommen gerade von einer Ausbildung in Französisch Guayana zurück (die sind dann an solche Geschichten gewöhnt), man muss davon ausgehen dass das Salz des Kopfschweisses die Augen extrem belastet. Die Ausrüstung wird soweit möglich in einer taktischen Weste verstaut, das was dort nicht reinpasst in einen Rucksack. Ansonsten hoffe ich dass ich niemals durch irgendwelche Raum- und Zeitmanipulationen in eine solche Lage komme.


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Denkt bitte an Toilettenpapier oder Tempos, die sind nocht unwahrscheinlicher im Dschungel zu finden als Saurier (zur Hygiene im Dschungel bitte keine Blätter benutzen, viele verursachen gerade an dieser Stelle die schlimmsten Ausschläge), meine Pfeife und ein halbes Pfund Tabak bitte ich mir auch aus, wenn schon in dieser Gegend, dann kommt es auf die körperliche Belastung durch ein Pfeifchen am Abend nicht an.

    ich hatte mir damals bei Erscheinen dieses Messers eins aus den USA beschafft, das war damals nicht so leicht wie heute. Ein ""guter Freund"" hat es mir dann abgeschwatzt. Kurz und gut, ich habe mir über den Forumsweg letzte Woche zwei Parabellum gekauft. Es ist nach wie vor für mich das ideale Klappmesser. Das war eine gute Errungenschaft, was man damit nicht schneiden kann, kann man auch mit den anderen nicht schneiden und es ist gut zu schärfen (Du bist vermutlich Sammler, dann stellt sich diese Frage natürlich nicht) Ich habe beide im Gebrauch und werde mir noch welche aus "Halde" legen. Das braucht man zwar nicht, aber es beruhigt mich. Falls es Dich interessiert, ich habe zwei Parabellum mit verschiedenem Klingenfinish. Ein Modell hat eine blanke Klinge, die andere ist grau und glatt beschichtet. Viel Spass mit deinem Messer.


    Viele Grüße


    Roman

    Guten Tag, ich gehe davon aus, dass ich bei meinen Träumen freie Wahl habe. Dann träume ich von einem antiken Katari Stossdolch aus Nepal oder Indien. Ich hatte niemals einen Hand, habe sie aber auf alten Gemälden und live in Museen gesehen. Die besten sind aus Wootz-Damast hergestellt worden und man fängt schon an zu bluten wenn man sie nur sieht. Es ist für mich was Blankwaffen betrifft eine der schönsten und vermutlich effektivsten blanken Waffen die ich je gesehen habe. Leider ist abgesehen von der Beschaffung einer solchen Blankwaffe auch der Besitz usw. in Deutschland verboten. Aber träumen kann man ja noch ohne irgendwelche Waffenverschrotter auf den Plan zu rufen.


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Es werden noch Klingen geschmiedet wenn die Enkel dieser blinden Aktionisten wieder Enkel haben (spanische Navajas waren auch zeitweise verboten, in Deutschland gab es auch desöfteren Führungs- und Besitzverbote von Blankwaffen, alles vorbei und dann kommt es wieder, wir müssen nur warten......)

    wie gesagt, die Verlage abklappern die schon genannt wurden. Dann fällt mir noch Hephaistos-Bücher ein; was auch noch interessant ist und Du bestimmt schon weisst: Gib einfach in der Suchmaschine Stock Removal ein. Ich gehe davon aus, dass es sich vorerst einmal um die Bandschleifergeschichte handelt und nicht ums Schmieden. Die Amis beziehungsweise die englischsprachigen Gesinnungsgenossen haben diesbeüglich ganz fleissig veröffentlicht.


    Viele Grüße


    Roman

    ich war es auch leid zu suchen und mache die Gürtel seit über 25 Jahren selbst. Leider ist die Gerberei hier im Ort mittlerweile Konkurs gegangen, aber es gibt ja noch genug Leder. Leder dürfte für Dich als Bogenschütze ja kein Problem darstellen. Bezüglich des Koppelschlosses beziehungsweise der Schliesse wirst Du um konstengünstig zu operieren in diesem großen elektronischen Auktionshaus fündig. Dort gibt es eine Unterkategorie bei Antiquitäten usw., die nennt sich Sattler. Dort inserieern Firmen die den ganzen Lederkleinkram wirklich kostengünstig verkaufen. Dann nur noch ein Stück Narbenleder als Riemen und schon ist der Gürtel fertig. Es wird Dir letztendlich wenn Du wirklich Spitzenqualität willst nicht viel anderes übrigbleiben.


    Viele Grüße


    Roman

    ja, ich habe mir zwei Gerber Parabellum (ich habe einfach gern Ersatz, und zwar gleichwertig) zugelegt, das sind zwar keine klassischen Einhandmesser, man kann sie aber auch mit einer Hand öffnen. Für mich ist die Suche nach Klappmessern damit beendet, was ich damit nicht schneiden kann, kann ich auch mit anderen nicht schneiden. Zudem habe ich bei diesem Messer das Gefühl einen entsprechenden Gegenwert zum finanziellen Einsatz zu haben.


    Viele Grüße


    Roman

    ich denke, wo ich das (mit Neid, wenn ich da an früher denke) erblicke, man kann Euch auch mal für ein paar Stunden auf einem anderen Planeten alleine lassen. Das Einzige was ich, wie gesagt ich spreche nur für mich, noch dazupacken würde ist eine mechanische Kamera die auch ohne Batterien funktioniert, Batterien gibt es nicht überall, aber Filme. Diese neumodischen Illuminationseinfanggeräte (ich habe auch eine Digitalbildmachmaschine, ich sträube mich gegen das Wort Kamera in dieseer Beziehung, camera ist meines Wissens lateinisch und bedeutet im weitesten Sinne -Kammer- und die haben diese Pixelmaschinen einfach nicht) würden mir auf einer Reise abseits aller Wege wegen eben dieser Batteriegeschichte immer ein klein wenig Gedanken machen. Ansonsten finde ich diese Verpackungs- und Transportmöglichkeiten die Ihr da habt schon genial.


    Viele Grüße


    Roman

    wenn Du es hygenisch magst, nimm doch ein Essbesteck (z. B. BW) mit, dann wäre das Problem gelöst. Was das RAT Messer von Ontario angeht, das ist zwar aus 1095 hergestellt, aber es wird Dir nicht in ein paar Wochen wegrosten (Samuraischwerter rosten auch und sind zum Teil über 800 Jahre alt). Der 1095, ich wiederhole mich immer wieder bezüglich dieses Stahls, ist und bleibt was Nachschärfbarkeit und zu erreichende Schärfe mit einfachen Mitteln sowie Zähigkeit betrifft eine durchaus ernstzunehmende Alternative im Gegensatz zu modernen Stählen (wenn auch die meisten Neuschöpfungen oder angepriesenen Superstähle schon lange auf dem Markt sind, nur hatte eben noch keiner Messer daraus gemacht). Ich benutze seit Jahren diese Old Hickory Messer von Ontario, mir ist noch keins verrostet, obwohl diese Messer in der zehn Euro Liga sind (übrigens ist das Skinner aus der Old Hickory Serie identisch mit diesen Green River Knives, die Siedler und Trapper auf ihren Touren durch Amerikas Gegenden vor vielen Jahren begleiteten. Damit kann man vom Kautabakschneiden bis zum Bison aus der Decke klopfen halt alles machen, aber ich schweife ab) und nicht so aufwendig verarbeitet sind wie die der RAT-Serie. Letztendlich, hol Dir das Teil dass dir am besten in Hand liegt und dir am besten gefällt.


    Viele Grüße


    Roman

    ich beneide Euch alle um eure superlaufenden Sinnuhren, meine hat mir jetzt zwanzig Jahre lang die falsche Zeit angezeigt und war regelmässig im wahrsten Sinn kaputt. Ich habe diese Uhr trotzdem gern und werde sie auch wieder reparieren lassen. Ich glaube es ist eine meine Lebensaufgaben geworden diese Uhr am Laufen zu halten. Ich habe Bekannte die mit Uhren dieser Marke niemals Probleme hatten oder haben, ich mache vermutlich iregendetwas falsch. Ein Versuch mit einer Casio Solar, Funk und was weiß ich noch alles endete damit dass die Oberfläche der Uhr beim Arbeiten mit dem Winkelschleifer die Form der Uhren annahm, die Herr S. Dali immer malte. Ich trage jetzt keine Uhren mehr... die mechanischen Götter konnten mich anscheinend noch nie leiden.


    Viele Grüße


    Roman

    ich lasse jetzt einmal die ganze Ethik, wobei das natürlich bei einer solchen Fragestellung irgendwo schon dazugehört, beiseite und gebe Dir ganz einfach Antwort auf deine Frage.


    Zur Feststellung von Penetrationseigenschaften von verschiedenen Klingenformen eignen sich diese ballistischen Gelblöcke nicht, sie sind von ihrer Beschaffenheit auf Beschuss ausgelegt; es ist aber durchaus möglich die Penetrationseigenschaft einer Klinge an einem Stapel Zeitungen zu testen, natürlich mit der dabei erforderlichen Vorsichtsmassnahmen. Es werden viele staunen wie leicht man auch von sehr griffig aussehenen Messergriffen nach vorn rutschen kann, ich gehe nicht davon aus in die Schneide abzugleiten sondern sich vehement den unteren Teil der Hand am Parierelement zu stauchen; sehr realistisch ist natürlich eine Penetration in gewachsenes Gewebe, wenn es dann sein muss empfehle ich ein Stück Seitenfleisch des Schweins, man wird schnell merken dass die meisten Messer dort sehr leicht hineingleiten und dann ist ja jeglicher geforderter Test gemacht, zudem kann man danach dieses Teil auch sauber zerlegen und zum Verzehr benutzen. Falls man wirklich einmal sich ein umfassendes Bild machen will wie leicht Klingen in Gewebe eindringen und in der Lage sind gewachsenes Fleisch zu zerteilen sollte man in einer Metzgerei einmal zusehen wie geschlachtet wird.


    Viele Grüße


    Roman

    auch Herr Abel von der Lindenschmiede hat immer ein gerüttelt Mass an fertigen Klingen zum Verkauf, ich konnte schon zweimal seine Auslage auf einer Messerausstellung sehen. Da ist eigentlich für jeden der anfangen will etwas dabei, auch das Preisgefüge stimmt. Ansonsten sind die anderen Adressen auch empfehlenswert. Aber wie ich eben schon einem anderen schrieb, das bist Du dann alles selbst schuld, Du wirst damit nicht mehr aufhören können. PS: Da ich deine Werkstattausrüstung nicht kenne wage ich Dir einen kleinen Rat in Bezug zum Formen des Griffes zu geben. Wenn Du dir eine Raspel und oder eine Feile kaufen musst gib bitte dafür soviel Geld aus wie Du erübrigen kannst, es erleichtert die Arbeit wirklich.


    Viele Grüße und gutes Gelingen


    Roman

    Du bittest hier um Entscheidungshilfe in einer sehr schwierigen Sache. Du suchst ein Messer für Alltag und SV und es soll, ich will mich einmal so ausdrücken, taktisch sein. Ich mache jetzt einfach mal einen Schuss ins Blaue und gehe davon aus, dass Du es mehr für jedwede handwerkliche Tätigkeiten benutzen wirst und nur selten in die teuflische Verlegenheit kommst dein Leben damit zu verteidigen. Aufgrund meiner bescheidenen Erfahrung hinsichtlich gekaufter taktischer Messer habe ich mir doch einmal die Modelle aus der RAT-Serie von Ontario angesehen. Diese machen auf mich einen sehr zuverlässigen Eindruck und sehen auch hinlänglich taktisch aus. Auch der Stahl 1095, ein durchaus zuverlässiger Vertreter seiner Art, rundet für mich das Bild ab. Er ist keiner der ultimativen schnitthaltigen Stähle, dafür ist er aber sehr zäh und sauber geschliffen kommt er auf eine sehr hohe Schärfe. Ein Unterschied in der Schärfe zu einem wesentlich teureren Messer ist nur in einem Bereich messbar, der für die Praxis keine Rolle spielt. Der Preisrahmen wird mit diesen Messern auch eingehalten. Ansonsten muss das Messer Dir gefallen und speziell Dir gut in der Hand liegen, wenn es das nicht tut dann entscheide dich für ein anderes. Wenn Du dich gar nicht entscheiden kannst, sieh doch einfach einmal bei den hier vertretenen Messermachern nach, vielleicht hat einer von diesen eine Klinge im Angebot die Dir zusagt. Einen Griff nach deiner Wahl kannst Du dir dann selbst festschrauben und nach deiner Hand formen. Es ist nunmal so, dass keine messerherstellende Firma Messergriffe anbietet die genau auf deine Hand geformt sind. Entsprechende Materialien findest Du ja hier, auch das Formen einer Kydexscheide ist keine Abschlussprüfung in Astrophysik. Und Du hast dann ein Messer, dass Du dir nach deinen Wünschen gestalten konntest. Es ist zwar mit ein wenig Mühe verbunden, aber ich denke dass es auch Spass machen kann. Ich hoffe, ich konnte Dir ein klein wenig helfen das Messer zu finden was Du suchst.


    Viele Grüße


    Roman

    Ich habe meinen Sjambok nicht zerschrottet, sondern lediglich cirka fünf Zentimeter der Spitze sozusagen an einer scharfen Ecke irgendwie abgeschrotet. Dadurch dass die massive Spitze fehlt geht ihm einiges an Schlagkraft verloren. So wie ich die Sache sehe basiert die doch enorme Kraftzentrierung auf eine kleine Fläche durch die Beschleunigung dieser massiven Spitze und der nach vorn verjüngten Bauart.Ich möchte auf keinen Fall hier den Eindruck entstehen lassen, dass Schläge mit diesem Gerät keine Wirkung zeigen. Beim Lesen deiner Zeilen mit dem Hinweis Schlagen auf die Genitalien..... ich denke dass dort bei einem wuchtigen Schlag selbst der hartgesottenste SM-Praktiker am Ende seiner Suche nach neuen Gefühlseindrucken angekommen ist. Mich stört halt nur die Unhandlichkeit beim Mitführen, aber ich glaube das hast Du für dich gelöst.


    Viele Grüße


    Roman

    die Luxussjamboks habe ich im Sudan gesehen, ich war damals wohl nicht ausreichend mit der Gabe versehen in die Zukunft zu schauen, die Dinger kosteten dort zehn Dollar, die aus dem Schwanz von Rochen cirka zwanzig Dollar, stanken aber wie eine exhumierte Eiterblase. Ansonsten hatte ich mir vor einigen Jahren einen von CS gekauft, rein informativ, ich habe ihn bei Schlagversuchen zerschrotet. Ich kann mir, mit Verlaub, nicht vorstellen wie man damit, abgesehen von der unmöglichen Tragbarkeit dieses Dings, einen Angreifer aufhalten soll. Zugegeben, ich möchte keinen Schlag damit abbekommen, vor allem nicht in den Gesichtsbereich, aber dieses Gerät würde ich in den Bereich der exotischen Schlaginstrumente einstufen.


    Viele Grüße


    Roman

    meine Antwort kommt naturgemäss ein wenig spät. Draussen abseits aller Wege ein Messer zu schärfen ist natürlich immer eine kleine Herausforderung, geschweige denn womit. Die genannten Vorschläge finde ich allesamt gut, aber ich schlage Dir jetzt vor, viele werden jetzt lachen, das Diamantschärfkit der Firma Lidl, bestehend aus drei Plastikplatten auf denen eine Metallplatte mit einer Diamantbeschichtung aufgeklebt ist. Es ist natürlich nicht mit hochwertigen Diamantschärfsystemen zu vergleichen, das habe ich auch nicht vor, aber es ist mehr als ein Behelf für eine stumpfgewordene Klinge und es ist platzsparend unterzubringen und leicht. Das selbst anfertigen von Schleifstäben, basierend auf einem Holzkorpus ist auch eine Patentlösung, die schon oft praktiziert wurde. Handschleifsteine in dieser Größe bringen manchmal nicht die Leistung, die man sich erhofft, wenn man allerdings von einem abgeschliffenen großen Stein ein Stück mit dem Winkelschleifer passend abtrennt hat man in der Abhängigkeit von der Qualität des grossen Steines einen guten kleinen Schleifstein dabei. Und man kann die Schleifleistung einschätzen.


    Viele Grüße


    Roman