Beiträge von juchten

    hallo Micha,


    ich hatte, wie gesagt, die Möglichkeit sowohl Macher als auch eines seiner Messer, dieses Jahr bei einem sehr schönen Treffen im heimischen Wald kennenzulernen. Beide machten einen handfesten Eindruck auf mich. Das Messer, obwohl auch ein "sattes Teil", lag hervorraged in der Hand, wenn auch nicht unbedingt die Ideallösung für Handschuhgröße 7. Was soll ich sonst noch sagen, Stabilität wem Stabilität gebührt.


    Viele Grüße


    Roman

    ich weiß im Moment nicht was VG 10 kostet, aber die Stahlpreise sind sehr unterschiedlich. Der Kugellagerstahl 1.3505 (daraus wird z. B. das Rodent Waki hergestellt) liegt beim Kilopreis bei ungefähr 3 Euro, 1.2842 bei cirka 2,50 Euro. Dagegen kostet ein Stahl wie 1.1545 (ungefähr zu vergleichen mit 1095) über 5 Euro das Kilo, desgleichen der für mich im Range eines Superklingenstahls fungierende C75Cr1 auch über 5 Euro.


    Die Frage ist immer, wieviel ich kaufe und bei wem. C75Cr1 bekomme ich nur in sehr unhandlichen Größen, 7,7 mm dick und 1040 auf 1040 mm, der genannte Preis bezieht sich auf eine Blechplatte in dieser Größe im Gewicht von 65 kg plus Versand. Es kann sich jetzt jeder ungefähr vorstellen wieviele Klingen man daraus schneiden kann, selbst den Verschnitt abgerechnet.


    Ansonsten sehe ich den Umgangston hier als sehr umgänglich an, allerdings wäre es auch verwunderlich wenn über zweitausend Mitglieder immer der gleichen Meinung wären. Es bleibt gar nicht aus daß jemand von seiner "Hausmessermarke" derart überzeugt ist daß er andere nicht wahrnimmt oder sie belächelt. Das ist nicht mehr als menschlich und eigentlich fast nicht erwähnenswert.


    Jeder muß doch letztendlich, was das Messer betrifft, daß ihm am liebsten ist, fast immer noch einen kleinen Kompromiß eingehen (wenn nicht, umso besser). Es wird auch immer teuere Prestigeobjekte geben und einfache Klingen, die eben nichts daher machen, aber trotzdem ihre Arbeit verrichten. Ich schließe mich nicht davon aus, bei mir liegen auch verstreut Moramesser überall rum, ich will sie auch gar nicht missen, es sind einfache Messer im Range dessen zu was sie eigentlich gemacht worden sind, eben Werkzeuge. Ich würde auch keinem vorschreiben, nicht mit einem teuren Messer Leim abzukratzen oder Schabarbeiten zu machen, aber ich sehe da nicht viel Sinn dahinter, nein, sagen wir es so, es wäre eine Arbeit, die für ein gutes teures Messer einfach nicht gedacht ist.


    Es muß doch jeder für sich allein entscheiden für welche Aufgaben er welche Klinge braucht, Hauptsache man ist froh mit seinem Messer.


    Viele Grüße


    Roman

    was eine Klinge. Was solls aber auch, Du bist ja auch kein Schwächling. Ein Kilo ist natürlich ein Wort daß man so stehen lassen kann, da brauche ich im Prinzip nur die Länge der Klinge zu wissen, den Rest kann ich mir dann gut vorstellen. Ich kann mir auch das Problem mit dem Verzug gut vorstellen, kann es eventuell sein daß die Klinge nicht komplett durchgehend im Feuer erwärmt wurde. Das ist kein Vorwurf nach irgendeiner Richtung, aber die Verzugprobleme kommen mir nur allzu bekannt vor, erst als ich mir ein Langfeuer gebaut habe wie die Japaner es auch benutzen, bin ich davor fast ganz gefeit.


    Aber zum Messer, saubere Arbeit, die Problematik mit dem geraden Schliff hast Du aber gut hinbekommen, obwohl ich mir da auch einen oder anderen Fluch beim Schleifen vorstellen kann. Manchmal gäbe ich auch alles für einen Kreuztisch und eine anständige Fräse, aber irgendwie kommt man sich dabei wie ein Schlosser vor. Wenn ich an solche Maschinen denke, sehe ich immer irgendwelche Mitt- oder Endvierziger mit Brille auf der Nasenspitze und grauem Kittel, für die es keinen Unterschied macht ob sie gerade eine Klinge einspannen oder ein Stück Welle planfräsen oder -schleifen.


    Mach weiter so, irgendjemand muß ja noch Klingen in der Königsklasse machen, die kleinen tun zwar auch ihre Arbeit, aber es ist mit kleinen Messern wie mit Fliegen, man sieht einfach zuviele davon. Und denk immer dran, ein großes Messer kann die Arbeit eines kleinen machen, aber ein kleines kann nie die Arbeit eines großen machen.


    Viele Grüße und hoffentlich bis bald einmal


    Roman

    das ist eine saubere Arbeit, damit brauchst Du dich vor keinem zu verstecken. Die Leute die auf die Preisschildchen vier Zahlen ohne Komma schreiben können auch nicht mehr.


    Viele Grüße und weiterhin so schöne Arbeiten


    Roman

    Chris, das ist die allererste Wahl, ich habe auch noch einen Handwetzstahl von PUMA, allerdings solo. Gut, die Berufsgenossenschaft der fleischverarbeitenden Industrie würde das Teil ächten, aber er ist gut, und funktioniert immer noch nach vielen Jahren. Wenn ich einen Schleifstein mitnehmen müßte würde ich mir einfach mit der Diamantscheibe auf der Flex einen Sensenwetzstein zurechtschneiden, das reicht allemal um eine Arbeitsschärfe hinzubekommen.


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Chris, die Bilder in dem aufgeschlagenen Buch, waren wohl Kaisers Zeiten, ich tippe mal Rominter Heide.

    bei der Reduktion auf das Wesentliche gibt es natürlich immer Überraschungen. Der Vergleich mit den Autos ist gar nicht mal schlecht, obwohl ich da, was Sportwagen, explizit diese italiensichen flachen Superflitzer betrifft, ein wenig Skepsis habe. Meine Konfektionsgröße entspricht leider nicht dem XXL was sich italienische Modedesigner in ihren lockeren Höschen und ihren Rüschenhemden so als XXL vorstellen, es fällt sozusagen ein wenig mehr bodenständig XXL-mäßig aus. Das aber nur am Rande. Zudem drängt sich einem ja faierhalber die Frage auf, was mache ich mit einem solchen Superflitzer wenn ich den momentanen Anspruch habe, den nur ein Geländewagen russischer Fabrikation zu erfüllen mag.


    Es geht, so wie ich Micha verstanden habe, auch gar nicht darum hochpreisige Messer mit einem Messer für um die zehn Euro zu vergleichen, sondern mehr um fundamentale Feststellungen. Diese Messer sind das, was man eigentlich unter dem Begriff -Reduktion auf das Wesentliche- bezeichnet. Sie haben einen anständigen Griff, eine Schneide die das tut was Schneiden so gemeinerhand tun und eine Scheide um das Messer zu verstauen. Ich sehe keinen Ansatzpunkt für Kritik, allerdings auch keinen Ansatzpunkt für irgendwelche Grundsatzdiskussionen. Diese Messer sind Werkzeuge in ihrer reinsten Form, hier eben in der Erscheinungsform eines Messers. In meinem Besitz befinden sich auch etliche davon, offen gesagt finde ich hin und wieder eins daß ich irgendwo vergessen habe, ob im Garten oder im Keller oder was weiß ich wo. Es stimmt schon, ein teures Messer kann auch alle diese Arbeiten machen, aber ich werde mit einem teuren Messer weder irgendwelchen Kleber abkratzen oder, jetzt die Augen zu, versuchen Schrauben damit aufzudrehen oder sonstige Tätigkeiten, die in kratzen, schaben und schneiden von irgendwelchen Sachen die ich normalerweise nicht mit einem teuren Messer zerteilen möchte, enden.


    Ich werde immer wieder solche Messer kaufen und keinerlei schlechtes Gewissen dabei haben. Zudem kann man einmal diese Selbstsicherheit, die ein alter Trunkenbold, der überall auf seinen Wegen und Plätzen in der heimischen Peripherie Flaschen versteckt hat. einmal nachvollziehen. Selbst wenn man einmal ohne Messer in Haus und Hof unterwegs ist, ich weiß, ein unhaltbarer Zustand, aber weiß man dann doch um das beruhigende Gefühl, daß man sich immer nur ein paar Schritt von der nächsten Klinge entfernt aufhält. Jetzt stell sich einmal einer vor man hat an mehreren Plätzen drinnen, und vor allem draußen Messer liegen die sich preislich an der Schmerzgrenze bewegen. Ich hätte dann keine ruhige Minute mehr.


    Viele Grüße


    Roman

    danke Maik, das hatte ich vergessen. Die Zeit ist im wahrsten Sinn der geduldigste Gehilfe beim Bogenbau. Die Ergebnisse dieses Bogenbaukurs decken sich auch mit dem was ich so gehört habe. Ich muß allerdings sagen daß ein guter Freund von mir ein sehr erfahrener Bogenbauer ist und bei solchen Ergebnissen auch nicht nur die Schuld bei den Adepten des Bogenbau sucht, vielmehr muß es auch schwierig sein hervorragendes Holz zu bekommen.


    Gruß


    Roman

    so wie ich das lese hast Du ja schon Lehrgeld in Form von investierter Arbeitszeit bezahlt. Ich kann Dir leider keine fundierten Tips geben, ich bin was Bogenbau betrifft ein totaler Theoretiker. Ich habe zwar einige Bücher über dieses Thema gelesen weil es mich immer schon fasziniert hat, werde aber nie einen Bogen bauen oder einen Pfeil abschießen, der ausführende Teil des Bogenschießens, was uns Menschen ja schon seit Jahrtausenden begleitet, hat mich nie interessiert.


    An deiner Stelle würde ich mich an Stefans Vorschlag halten, auf jeden Fall einen Könner seines Fachs aufsuchen und dort ein paar Tage verbringen (dort scheint es mir allerdings auch einige Beutelschneider und Seifenblasenkonstrukteure zu geben, getreu nach dem Motto: Gestern noch Specksteinschnitzer, heute Bogenbauer).


    Der Bogenbau, oder noch viel besser, die Bogenbaukunst ist, so wie ich das verstanden habe ein ganz komplexes Fachgebiet. Ich gebe ehrlich zu, wenn ich mich nicht dem Schmieden zugewandt hätte wäre das etwas was mich als Handwerk gefesselt hätte. Als ich vor Jahren die Bücher über die Bogenbaukunst gelesen habe wurden mir Zusammenhänge was Holzbearbeitung betrifft erst richtig klar. Der Bogenbau beginnt im richtigen Aussuchen des Baumes, dem Fällen und dem Aufreißen des Stammes. Man muß in der Lage sein den gerissenen Stamm zu beurteilen, zu sehen wie die Jahresringe wo und wie dicht liegen. Das Trocknen an sich ist ja fast ein Handwerk für sich, geschweige denn daß man ein wahrer Alchemist sein muß um entsprechende Lacke noch selbst anzurühren um die Stirnflächen des Holzes vor zu schnellem Austrocknen zu schützen. Das Ausarbeiten eines Rohlings erfordert das Können eines Zimmermanns, das Zurichten eines Bogens das eines Schreiners. Zwischendurch ist es sehr vorteilhaft wenn man Physiker ist, um sich im Klaren zu sein wie das Aufbauen der Kraft in den Wurfarmen vonstatten geht und auch in die Tat umgesetzt wird. Das Herstellen einer Sehne war früher eine Kunst die im Geheimen blühte, in den Niederlanden gab es anscheinend die besten Bogensehenhersteller, aus Gründen der Wahrung ihres Berufsgeheimnisses waren nach historischen Quellen die Fensteröffnungen der Werkstatt zugemauert, was vermutich bei der damaligen Beleuchtung eine Zumutung war und nach Lehrlingen verlangte die die Augen einer Eule hatten (solche seltsamen körperlichen Voraussetzungen gibt es übrigens auch in anderen Berufen, die japanischen Handwerker die die Scheiden für die Blankwaffen machen sagen immer, daß ein Scheidenbauer gute Zähne haben muß. Das begründet sich allerdings darin daß nach dem Leimen die Holzteile der Scheide zusammengebunden werden und der Handwerker dazu einen Teil des Fadens mit den Zähnen festhält).


    Offen gesagt wundert es mich gar nicht daß der Bogenbauer nicht nur in früherer Zeit ein sehr angesehener Mann war. Ich bin auch der festen Überzeugung daß die Kunst des Bogenbauens eine der anspruchsvollsten Handwerkskünste ist die es noch gibt. Ich schließe mit den Worten von Dean Torges, "Weil wir beim Bogenbauen andauernd Entscheidungen treffen müssen, die nicht von Anfang an absehbar und planbar sind, handelt es sich dabei eben um mehr um eine Kunst als um eine Wissenschaft. Sonst könnte ja jeder, der Mikrometer, ein Vergrößerungsglas, ein Hygrometer und ein paar mathematische Formeln beherrscht, perfekte Selfbögen am Fließband herstellen."


    Viele Grüße und Erfolg bei diesem wunderbaren Tun


    Roman


    PS: Am meisten verwundert mich beim Bogenbauen daß der Bogenbauer überhaupt zeitmäßig dazu kommt einmal einen Pfeil abzuschießen.

    ich habe das mitnichten als Kritik verstanden, vielmehr habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich bin keineswegs ein puritanischer Hinterwäldler der in asketischer Versunkenheit versucht mit ein paar Feilen aus einem Stück Stahl eine Messerklinge zu formen. Bei mir bläst ein elektrisches Gebläse Luft in das Schmiedefeuer, desweiteren sind dort mechanische Sklaven in Form von Standbohrmaschine, mehrere Winkelschleifer, große Nasschleifmaschinen, ein mechanischer Hammer und und und versammelt, sogar ein Bandschleifer hat sich vor ein paar Wochen eingeschlichen. Nichtsdestotrotz feile ich desöfteren eine Klinge in Endform, allerdings muß ich vorausschicken daß ich die Form schon weitgehend in Form schmiede und durch Glühen auf eine erträgliche Bearbeitungshärte bringe.


    Das gezeigte Waidblatt wurde fast gänzlich ohne Maschinen hergestellt, ich habe nur den glasharten Zunder mit einer Lamellenscheibe entfernt, es erschließt sich mir einfach nicht wieso ich zwei Stunden versuchen soll den Zunder von Hand zu entfernen, wenn ich es mit dem Winkelschleifer in zwei Minuten machen kann. Abgesehen von dem Entfernen des Zunders habe ich es nach dem letzten Politur von Hand an eine Poliermaschine gehalten damit es nicht so schnell braune Flecken ansetzt, zudem ist durch das Polieren der Horngriff versiegelt.


    Mcnabs Arbeit ist eine runde Sache, ein Mann holt sich ein Stück Stahl und feilt daraus ein Messer, dazu gibt es eigentlich nichts zu sagen. Es ist gar nicht so schwer, besorg Dir ein Stück Stahl, ein Schraubstock und eine Feile und los geht´s. Die Arbeitsschritte hast Du ja schon aufgezählt.


    Viele Grüße und gutes Gelingen


    Roman

    ich hasse Ferndiagnosen, vor allem wenn man von dem Metier nur die Überschrift, hier Maschinenbau, fehlerlos buchstabieren kann. Ich versuche trotzdem einmal meine diesbezüglichen Einfälle hier mitzuteilen.


    Vorab, wenn es eine Unwucht hat, dann arbeitet man besser nicht mehr mit der Maschine weiter, ich kann mir gut vorstellen daß ein Kontakrad, wenn es sich plötzlich in Freiheit wähnt, vollends dazu taugt einem eine ganze Portion gesunder Zähne auszuschlagen.


    Was Du suchst findet man unter anderem unter der Bezeichnung Spannsatz oder Trentorque, solche Sachen eignen sich eigentlich am besten um Eigenbauten zum sauberen Laufen zu bringen. Jetzt weiß ja immer noch keiner an was es liegt, an der Achse oder an den Lagern oder der Buchse vom Kontaktrad. Zur Achse fällt mir nur ein, nimm ein Metallrohr das exakt im Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Achse entspricht. Wenn sich das Rohr passgenau über die Achse schieben lässt, dann kann man grob davon ausgehen daß es sich um keine punktuell oder im ganzen verzogene Achse handelt. Kugellager werden meines Wissens auch nicht mit dem Hammer in die Nabe hinein gehauen, aber Ausnahmen bestätigen bestimmt die Regel. Was mich stutzig macht ist, daß die Unwucht jetzt erst auftaucht, wie gesagt, ich bin kein Maschinenbauer. Entweder lief alles bis jetzt weil es sich irgendwie von Anfang an zurechtgefunden hat und jetzt eben irgendetwas einen Schaden davongetragen hat, oder der Schaden ist aufgrund der Belastung jetzt eingetreten. Egal, wie gesagt, ich bin weit davon entfernt ein Ingenieur zu sein, aber bau alles auseinander, vielleicht ist das Problem ja direkt augenfällig. Ansonsten, wenn die Buchse keinen Schaden hat, alles neu macht der Mai. Wenn gar nichts mehr geht, dann nimm die Teile und marschier entweder los um Norums Vorschlag in die Tat umzusetzen, oder geh einfach mal zu einem Maschinenbauer.


    Mehr kann ich im Moment nicht schreiben, tut mir leid.


    Viele Grüße und gutes Gelingen


    Roman


    PS: Wenn du eine Welle aus Werkzeugstahl brauchst, melde dich einfach mal, ich habe immer Wellenabschnitte in der Werkstatt stehen, schau mal bei Mädler nach, ist mir noch eingefallen.

    der Einsatz von Scharfschützen ist, falls das Einsatzbegiet sich im Feindesland befindet, immer eine sehr gefährliche Sache. Allein sind allerdings die wenigsten, normal gehört zu jedem Schützen ein Bobachter/Funker. Hunde sind unter Einsatzbedingungen wohl das kleinste Problem. Die Kommandeure an der Front denken vermutlich in etwas anderen Maßstäben (es ist nun mal leichter und schneller Soldaten zu Scharfschützen auszubilden als Hunde einem langwierigen Trainingsprozeß zu unterziehen), dazu gehört auch das Einberechnen von Verlusten, auch beim Einsatz von Scharfschützen.


    Für Scharfschützen gibt es eine "Primärgefahr", das ist der gegenerische Scharfschütze. Sobald es eine Anlage von militärischem Wert im Krisengebiet gegen Scharfschützen zu schützen gilt, ist es einfacher einen eigenen Scharfschützen zu Rate zu ziehen. Er wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alle möglichen guten Schußpositionen erkennen und diese werden dann kurzerhand vermint. Eine Mine kostet so gut wie nichts und schläft und schlummert nicht, den Minen ist es auch egal wie gut ausgerüstet der Gegener ist oder wie gut er sich tarnen kann.


    Fakt ist und bleibt, der Einsatz von Scharfschützen bleibt vor allem für den Schützen und seinen Begleiter im Krisengebiet immer eine hochgefährliche Angelegenheit, zumal beim Gegner mit keinem Verständnis zu rechnen ist. Allerdings ist der Einsatzwert auch sehr hoch anzusehen, aber über Taktik unter Einsatzbedingungen kann man woanders nachlesen.


    Viele Grüße


    Roman

    LowEnD´s Ausführungen ist nicht mehr viel hinzuzufügen.


    Was die Hunde betrifft, das ist eine sehr spekulative Sache. Wie groß ist das Gelände auf dem sich ein solches Szenario abspielen soll, Gelände- und Bodengegebenheiten, Trainigszustand von Hund und Hundeführer, und und und....?


    Bei einem theoretischen Schußfeld von sagen wir einmal 600 m mit kreisförmiger Schußoption wäre ein freies Gelände im Prinzip nicht mehr auf Dauer zu sichern, außer man hat eine erkleckliche Anzahl von Mensch und Tier, die im Schichtwechsel durch die Gegend marschieren und letztendlich auch keine hundertprozentige Sicherheit garantieren können.


    Bei einem Präzisionsschützen muß man vielleicht auch einmal ganz andere Parameter anlegen die nichts mit der Ausrüstung zu tun haben, die laufen ja nicht alle mit so einem Tarn-Putzlumpenanzug durch die Gegend und tragen eine Barrett 109 auf dem Rücken. Sinn und Zweck ist es ja neben dem Gebrauch einer Waffe, erhebliche Unsicherheit zu verbreiten, allein das Wissen um das Vorhandensein eines Scharfschützen hebt ja nicht unbedingt die Stimmung im Zielbereich. Zudem, nur rein theoretisch und gesetz dem Fall, er fängt an auf die Hundeführer anzulegen und seiner eigentlichen Bestimmung nachzugehen. Ich meine, wenn man schon weiß daß ein Scharfschütze sich im Tann herumtreibt und die Gegend unsicher macht, wie kann ich dann erwarten daß er nicht einfach auf die Suchtrupps schießt. Er hat zwar dann endgültig gezeigt daß es ihn gibt, aber ich glaube die Moral bei den Suchtrupps wird dann einen historischen Tiefpunkt erreichen. Jetzt haben wir noch gar nicht davon gesprochen daß es auch rein taktisch möglich ist daß die scharfschützenentsendende Stelle die Sache für wichtig hält und einfach mal ein paar mehr von ihnen ins Zielgebiet beordert.


    Wie gesagt, das ist alles rein spekulativ.


    Viele Grüße


    Roman

    ich würde Dir gern irgendeinen Rat geben, aber ich weiß ja nicht ob die Antriebswelle einen Schlag hat oder die Radbuchse irgendwo nicht mehr mitspielt. Wenn es die Antriebswelle ist, die kann man meist austauschen, ob man die Lager und die Innenführung beim Kontaktrad wieder auf Vordermann bekommt hängt wohl von der Beschädigung ab .


    Viele Grüße


    Roman

    oder direkt Vorrat kaufen. Z. B. bei ebay, Messing MS 58 eingeben, dann kommt was. 30 mal 8 mm, 1000 mm lang 20 Euro, da kann man sich alles rausschneiden was man so braucht.


    Viele Grüße


    Roman

    die Klinge ist eine sehr stimmige Arbeit geworden, ob mit oder ohne Bohrungen im Erl. Mach schön so weiter, aber nach dem ersten kommt ohnehin immer das zweite und dritte und und und......


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Falls es Probleme beim Feilen gab, natürlich außer von Bord gehen der Lust oder ähnliches, liegt es fast immer an der Feile. Wie Chris schon geschrieben hat, Pferd oder gleichgelagerte Kaliber, da ist das Arbeiten nur halb so schlimm (ich fange bei der Rohform nach dem Schmieden immer mit einer Vierkantfeile mit Hieb 1 an, die reißt gut weg und man sieht direkt wo die Reise hingehen soll). Eine Feilenbürste und ein paar Stück einfache Malkreide vervollständigen dann eine auf das Wesentliche reduzierte Ausrüstung.

    das Messer gefällt mir auch gut, vor allem dieser abgesetzte Griff mit den Einlagen und den damit verbundenen Unterbrechungen im Erl. Auch die Idee mit dem Fangriemenstift ist originell. Das Ganze ist eine sehr stimmige Erscheinung, Scheide inklusive.


    Viele Grüße


    Roman

    werter xplicit86, ich werde Dir meine Erfahrung mit Sägen gerne schildern.


    Solange ich Holz schneiden muß, egal ob nass oder trocken, bis cirka 10 cm Durchmesser, und das nur ab und an, dann reichen die ganzen Sägen die man so kaufen kann. Darunter fallen diese ganzen Klappsägen und irgendwelche Gestellsägen. Sobald ich mich damit befassen muß Holz von Hand zu schneiden und irgendwie diese Zeit auch damit verbringe daß man nachher sieht daß etwas geschnitten wurde, dann kann man diese ganzen wackeligen Konstrukte vergessen und muß sich richtigen Sägen zuwenden. Darunter fallen große Bügelsägen, egal ob für Ein- oder Zweimannbetrieb, Schrotsägen, auch egal ob für Ein- oder Zweimannbetrieb. Die Zahnung muß so beschaffen sein daß sie sauber hobelt und räumt, desweiteren muß die Bezahnung gut zu schränken und zu schärfen sein. Mit solchen Sägen, entsprechende Erfahrung und körperliche Verfassung vorausgesetzt, kann man leistungsmäßig schneiden. Alles andere ist dagegen ein Notbehelf, ich will hier keine einzige Säge schlecht machen, aber von leistungsfähigen Sägen sind die genannten Klapp- und Gestellsägen weit entfernt, sonst hätte man die ja früher benutzt um im Forst zu arbeiten.


    Ob jetzt jemand lieber draußen eine Säge dabei hat oder nicht, daß muß jeder für sich entscheiden. Wie gesagt, ich benutze auch so eine Klappsäge, allerdings nur um ein paar Stangen zu schneiden. Ich könnte sie auch mit dem Gertel schlagen, aber ich versiegle die Schnittstellen immer mit Kleber und habe gern für das Versiegeln waagerechte Schnittflächen.


    Viele Grüße


    Roman