Beiträge von juchten

    James Piorek ist vermutlich einer der unbekannten Namen Gottes, keines Menschen Eisenschiene ist das wert.


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Wenn man es nicht religiös sieht, sondern mit den Augen von Herrn Seymour, er nimmt was der Markt anscheinend bereit ist zu zahlen, vielleicht sind sie noch viel zu günstig, wieso eigentlich nicht fünfstellig.



    Nachtrag: Ich habe das mit dem Sterlingsilber überlesen, vielleicht ist da ja der Hund begraben, an den beiden Klingen kann es auf keinen Fall liegen.

    Petzl ist eine zuverlässige Bank, die Tactikka Plus ist z. B. bei Globetrotter von 45 Euro auf 31 Euro runtergesetzt. Ich habe eine alte Petzl zum Nachtfischen, ich muß mir auch mal so ein kleines modernes Ding kaufen, meine hat noch eine Flachbatterie und so einen richtigen Lampenkopf. Sieht zwar irgendwie nach Höhlenforscher aus, macht aber extrem hell, nur saugen diese alten Lampen die Batterien schnell leer, diese LED-Leuchten sind da einfach sparsamer, die Batterie geht nämlich immer in die Knie wenn ich das Ding mal wirklich brauche.


    Viele Grüße


    Roman

    offen gesagt wußte ich nicht was das Paket von Robert beinhaltete. Da kam ein richtig großes Messer zu Tage, und ich übertreibe nicht, es ist handwerklich so sauber gemacht wie man sich nur eine handgemachte Klinge vorstellen kann. Mit Griffschalen versehen sieht es natürlich direkt fertig aus, aber auch ohne hat es genug Eindruck gemacht. Das Messer braucht sich auf jeden Fall hinter keinem Messer eines Profis zu verstecken. Die Stabilität ist mehr als ausreichend, es spaltete auch nach dem Härtevorgang vierzöllige Nägel an mehreren Stellen der Klinge, außer dem Abrieb von den Nägeln war an der Schneide nichts festzustellen, ein Messer zum Vererben.


    Viele Grüße


    Roman

    meine Vorredner haben sauber vorgelegt, für was Du dich dann entscheidest wird letztendlich an Dir hängenbleiben.


    Nur soviel von meiner Seite aus, was Du suchst hat keine 12 cm Klinge, sondern eine längere. Allein die Vorgabe armdickes Holz mit einem Messer spalten zu wollen setzt ja zumindest einmal voraus, daß die Klinge auf der anderen Seite des Holzes noch soweit herausschaut, daß man mit etwas draufhauen kann. Zudem bin ich der Überzeugung, daß ein Messer mit 12 cm Klingenlänge die meisten groben Arbeiten, die draußen anfallen, nur bedingt lösen kann. Das ist natürlich alles ganz relativ, viele andere werden anderer Meinung sein, aber das hängt letztendlich von der zu erwartenden Arbeit ab. Egal wie man es betrachtet, für Arbeiten in Holz und Dickicht ist eine kurze Klinge einfach nur ein Behelf.


    Viele Grüße


    Roman

    mit den nordischen Seiten hat Hendrik schon den Volltreffer was deine Stahlwahl betrifft gelandet. Dieser Sandvikstahl ist letztendlich auch nichts anderes als AEB-L, der kostet z. B. bei dieser nordischen Firma 9,90 Euro die Schiene, somit ist langes Preisvergleichen schön unnötig und man kann die freigewordene Zeit in Feilen und Schleifen investieren. Beim Bearbeiten dieses Stahls hat man dann auch Zeit über weitere als Klingenmaterial in Frage kommende Stähle nachzudenken.


    Viele Grüße


    Roman

    als Alternative hätte ich folgenden Vorschlag zu machen. Bis wir so eine "Jungsiegfriedfeile" aufgetrieben haben, schau doch einfach mal bei diesem elektronischen Auktionshaus unter Schruppfeile nach. Da kommt ein noch fast vier Wochen dauerndes Angebot von Vierkantfeilen. Diese Feilen sind 420 mm lang und haben eine Kantenlänge von 15 mm, somit gewiß nichts in der Gewichtsklasse was Du anstrebst, aber in der Not frißt der Teufel auch Mücken. Jetzt kommt der Vorteil, eine Feile kostet 2 Euro, und es kommt noch ein Vorteil, sie sind aus einem Armeebestand, und die kaufen normal keinen Schrott. Den letztendlichen Beweis kann ich Dir auch nicht schuldig bleiben, ich habe mir von ein paar Wochen mal 5 davon bestellt. Was soll ich sagen, sie spanen einwandfrei, vor allem wenn es ums Grobe geht. Eine Vierkantfeile hat auch die gute Eigenschaft vier Arbeitsflächen zu haben, vor allem ist der Hieb so grob, daß man ihn mit einer Feilenbürste sehr schnell wieder bissig bekommt.


    Also, bis eine geeignete Riesenfeile am Horizont erscheint, wäre das zu überlegen, und mit 420 mm reiner Feilenlänge sind das auch keine Zahnstocher.


    Viele Grüße


    Roman

    das ist ein etwas ungewöhnliches Verlangen, ist es doch normal so daß man sich nach Werkzeug umsieht, das man gut handhaben kann. Bei einer solchen Feile möchte ich da eigentlich Bedenken anmelden, aber vielleicht ist auch deine körperliche Ausgangssituation eine andere als die meine. Vorab, so wie es aussieht, kaufen kann man so ein "Titanenwerkzeug" anscheinend nicht mehr. Was bliebe wäre einmal ein Telefonat bei Firma Pferd oder einem sonstigen Feilenhersteller ins Auge, respektive ins Ohr, zu fassen. Was dann noch übrig bliebe wären ausgedehnte Suchaktionen auf Flohmärkten.


    Trotzdem daß ich davon ausgehe, daß Du dir schon Gedanken gemacht hast, wage ich es trotzdem mal ein paar Gedanken hier niederzuschreiben. So eine Feile brauchte man vermutlich in Schlossereien von Stahlwerken oder in großen Drehereien, oder wo sonst große Werkstücke von Hand bearbeitet worden sind. Es ist ja durchaus möglich, daß solche Kaliber noch Stück für Stück für besondere Arbeiten gemacht werden, aber dann sind sie vermutlich sehr teuer. Abgesehen davon, daß so eine Feile cirka 6 Pfund aufwärts wiegt, das Arbeiten damit ist bestimmt kein Zuckerlecken, vor allem wenn man sieht was so ein Teil mit einem Stückchen Stahl macht. Man darf ja auch nicht vergessen, solche Feile haben nicht Hieb 0, die haben Hieb XXXL 0, die lassen die Riefen, die die Schruppscheibe einer Flex verursacht, aussehen wie die Arbeitsspuren eines japansichen Polierers am dritten Tag.


    Nichtsdestotrotz zeige ich Dir mal ein Bild von einer Feile, die noch lange nicht die Maße hat wie Du dir sie wünschst. Was da auf dem Amboß liegt ist eine Schruppfeile mit einer Länge von 630 mm, 40 mm Breite und 20 mm Dicke. Sie wiegt gut über vier Pfund. Die Feile ist mittlerweile abgearbeitet, aber ich kann Dir versichern, wenn man ein Metallschienchen damit bearbeitet, daß einmal ein Kurzschwert werden soll, ist dieses Schienchen im Handumdrehen irreperabel untauglich, außer es wird ein verdammt dünnes Kurzschwert.


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    Zum Vergleich habe ich mal eine Schruppfeile von Pferd, Hieb 1 auf dieses Teil draufgelegt. Die Feile von Pferd hat ein 12 Zoll langes Blatt und reißt schon ordentlich Späne vom Stahl herunter, da muß man schon ordentlich mit feinerern Feilen nacharbeiten um die Riefen plan zu bekommen, wie gesagt, die Feile von Pferd ist wie man sieht ein Spielzeug gegen so etwas.
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    Diese große Feile ist nur 40 mm breit, wenn sie 50 mm breit wäre, dann kann man davon ausgehen, daß sie auch mindestens 25 mm dick wäre. Aber wie gesagt, dem Wollenden geschieht kein Unrecht. Ich fahre ohnehin die nächsten Wochen mal ins benachbarte Frankreich, vielleicht hast Du Glück und ich finde etwas was deinen Vorstellungen entspricht, dann denke ich an dich. Teuer wirds nicht, selbst solche großen Feilen kosten keine 10 Euro dort. Ah, was mir noch einfällt, vielleicht sollte man einmal bei der Bahn nachfragen, die arbeiten ja normalerweise, gerade was Loks betrifft, in der Instandsetzung auch nicht mit dentalem Werkzeug.


    Viele Grüße


    Roman

    es geht mir ja auch nicht um den Sinn des Schmiedens, sonst kaufe ich mir einen großen Bandschleifer und mache mich nicht mehr ganz so dreckig. Ich schmiede genauso lustig Werkzeugstähle die durch Schmieden bestimmt nicht besser werden, nur halt eben besser geformt werden können. Es geht mir auch nicht um den Sinn 1.2379 zu schmieden oder nicht, ohne jetzt fachtechnisch irgendwo was abzuschreiben, aber der Lieferzustand von 1.2379 ist durch die Mechanik beim Schmieden nicht zu ändern, anders natürlich durch die Wärmebehandlung. Bei meinen Ausführungen sollte es eigentlich nur ein bißchen lustig daüber hergehen, daß 1.2379 eben doch Schneiden abgibt die durchaus absolut alltagstauglich sind. Es ist und bleibt ein Stahl der für härteste Beanspruchung gemacht worden ist, egal was wer wo sagt. Ein Stahlwerk wird nicht betrieben um Stähle herzustellen mit denen keiner zufrieden ist. Da ist am 15. jeden Monats Zahltag, und da müssen meist ein paar Tausend Leute bezahlt werden, das regelt sich nicht dadurch daß man Stähle auf den Markt bringt die jedem Verdruß bereiten, einschließlich uns Messerliebhabern, wobei wir vermutlich was die 1.2379-Produktion betrifft, auf dem untersten Platz stehen. Man kann auch davon ausgehen, daß dieser Stahl von verschiedenen Stahlherstellern in der Qualität, was sich aber bestimmt innerhalb der Toleranzen bewegt, schwankt. Selbst Uddeholm hat da Bedenken, was die Wärmebehandlung ihres eigenen 1.2379 betrifft, irgendwo haben die Kritiker ja auch nicht alles aus der Luft gegriffen.


    Aber egal was geschrieben wird, es bleibt dabei, seltsamerweise zeigt sich 1.2379 überhaupt nicht kritisch und macht einfach das was er soll, hacken und schneiden, und allen Unkenrufen zum Trotze hält er es noch aus.


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Ich will auf keinen Fall irgendeine Pro und Contra Diskussion über Gut und Schlecht von 1.2379 oder -was ist besser, schmieden oder schleifen- vom Sockel treten.

    das ist nur eine Interessenfrage, kann mir jemand sagen ob der D2 von Herrn Jordan herkömmlich oder auf dem pulvermetallurgischen Weg erzeugt wird?


    Ich muß nämlich darauf hinweisen, daß er keine feine stabilen Schneiden entwickeln kann, das mußte ich schon einmal revidieren. Auch ein pm-mäßig erzeugter D2 ist nicht das Gelbe vom Ei, das ist auch zu beachten. Im Prinzip eignet er sich überhaupt nicht für die Schneiden jedweder Art Klinge, im Prinzip zumindest. Da ja hier überhaupt keiner wagt mehr etwas gegen 1.2379 zu sagen bleibt das wohl an mir hängen, obwohl ich mich wirklich frage ob die Meinungen der Kritiker einfach im Vorfeld gelöscht werden, eine Verschwörung sozusagen. Also, wenn Ihr das hier lesen könnt, dann hat es mein Beitrag geschafft, wenn nicht hatte ich wenigstens Beschäftigung während einer Tasse Kaffee.


    Die Kritiker haben eigentlich Recht, nicht pm-mäßig erzeugter 1.2379 ist nur bedingt tauglich für eine feine Schneide. Was ist aber jetzt eine feine Schneide? Mein Namensvetter hat in seinem Buch das Ganze sehr anschaulich erklärt und sogar ich konnte damit etwas anfangen. Aber anscheinend neigt dieser Stahl, ich verwende jetzt einmal einen geklauten Begriff, nicht dazu "würfelzuckergroße" Karbide (Danke Micha, falls Du es lesen solltest) zu bilden und innerhalb kürzester Zeit auszusehen wie eine Schrotsäge. Vielleicht ist es doch denkbar daß er sich einfach beim Gebrauch "zurechtschneidet" (ich bin wirklich froh kein Wissentschaftler zu sein, die würden mich steinigen) und selbst diese "grobe" Schneide immer noch so leistungsfähig ist, daß sie die anfallenden Arbeiten einfach gut erledigt (na also, wieso nicht gleich so, pfeif auf diese ganzen wissentschaftlichen Erklärungen). Aus dem Zeug werden doch Werkzeuge für die Industrie gemacht, was steht nochmal beim Datenblatt?...........sehr hoher Widerstand gegen abrasiven und adhäsiven Verschleiß durch hohen Volumengehalt harter Karbide im Gefüge, maßänderungsarm, hohe Druckfestigkeit..............für Schneid- und Stanzwerkzeuge, Kaltscherenmesser, Feinschneidwerkzeuge........... (im Abschreiben war ich früher schon gut). Und als Schlußbetrachtung taugt er nicht für eine Messerklinge, tut mir leid, ich bin einfach nicht schlau genug um das zu begreifen.


    Allerdings, was das Schmieden betrifft, seine Verwendbarkeit als Klinge erhält er nicht durch das Schmieden, das weiß ich allerdings. Kein fertig raffinierter Stahl wird durch Schmieden besser oder man kann ihm irgendeine neue Qualität einhauchen. Nur durch sorgfältiges Glühen nach dem Schmieden kann wieder ein Zustand geschaffen werden, der dem Lieferzustand weitgehendst entspricht. Eigentlich will ich hier auch keine Diskussion über die Arbeit am Bandschleifer lostreten, in den USA sollen sich die Lager ja schon Stellungskriege liefern, nur soweit, die Arbeit am Bandschleifer ist die schonendste Art eine Schiene aus Stahl zu bearbeiten. Selbst wenn dabei Funken fliegen und die Enden sich verfärben ist das nur ein Teilchen von der Belastung die beim Schmieden abläuft, da reicht ein Augenzwinkern und das Schmiedegut ist verdorben.


    Was das Härten in einer Härterei betrifft, an dem Strang ziehe ich mit, ich wage aber auch hier einen kleinen Einwand. Diese Betriebe arbeiten professionell, das heißt, mit möglichst wenig Erwärmungen das größtmögliche Ergebnis erzielen. Es hängt vermutich letztendlich vom Gutwillen des Mannes ab, der sich um die Messerklingen kümmern soll, ist es ihm schnuppe wird das Ergebnis wohl nicht so berauschend sein, kümmert er sich auch um den kleinen Auftrag gewissenhaft kann man davon ausgehen daß das Ergebnis gut wird. Schließlich sollte man nicht vergessen, diese Leute härten oft Sachen die weitaus mehr kosten als ein paar Stahlschienen die auf einer Seite scharf sind, vor allem ist es ein Unterschied ob jemand sich über eine schnell stumpf werdende Schneide beklagt oder ein Kunde anfängt richtig zu klagen, weil ein falsch gehärtetes Maschinenteil einen Millionenschaden verursacht hat.


    Wie dem auch sei, selbst ein gut wollender Härtemeister wird sich vermutlich schwertun die Erfahrung aufzubringen, die ein Messerschmied im Laufe der Jahre mit den wenigen von ihm bevorzugten Stählen gesammelt hat.


    Wo war ich stehengeblieben, 1.2379, ist er jetzt pm-mäßig erzeugt oder nicht?


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Dieses AJ Fighter von 2006 trifft meinen Geschmack, vor allem der Stahl, 1.1545 (total langweiliger Stahl, er ergibt zwar nebenbei super Klingen, aber kein Mensch streitet sich über seine Tauglichkeit dazu)

    ich machs mir mal einfach und gebe Dir auch Recht in allem.


    Ich habs vielleicht ein bißchen falsch angegangen. Es ist doch oft so, man will sich etwas kaufen, es ist aber leider außer Reichweite des Geldbeutels. Was tut man? Man käuft etwas das aussieht wie das was man haben will, aber doch nicht ist. Das Ergebnis, man ist so weit wie vorher, das Jucken hat nicht aufgehört, nur die Stelle gewechselt.


    Ich will ja gar nicht die Klingen von Chen schlecht reden, Andreas sagt ja daß ihm die modernen Materialien zusagen, dann fällt ja schon die "Rochenhaut-Magnolienholz-Seiden-Kiste" aus. Egal was man von diesem Wakizashi denkt, man kann ihn bestimmt benutzen ohne sich Sorgen machen zu müssen. Der Stahl wird auf jeden Fall so ziemlich alles verzeihen was man mit ihm anstellt, das ist ja schon etwas.


    Traditionelle japanische Klingen sind ja für die meisten von uns ohnehin außer Reichweite, abgesehen davon fällt es mir auch schwer einen Bezug zu dieser Tradition herzustellen, es geht mir wohl nicht allein so. Allein der Gedanke so ein Teil zu benutzen, um irgendwelches Heckenholz oder eingeweichte Matten zu traktieren stimmt mich schon vorsichtig. Wenn man dann noch das Teil selbst polieren will, da tun sich ja Abgründe auf. Erstens fehlt einem ja die bestimmt zehnjährige Lernzeit und die zwanzigjährige Erfahrung, aber damit nicht genug. In dieser gekrümmten Stellung auf so einem Schemel zu kauern, der mich an Kastrierhocker der spanischen Inquisition erinnert (vermutlich sind darin auch Nachwuchsprobleme der Polierer begründet, hehe, in jedweder Hinsicht), und dann tagelang mit sündhaft teuren Steinen versuchen wieder eine Schneide herzurichten, stellt eigentlich einen Alptraum für mich dar. Ich glaube, meine Machete von Ontario wird mir immer sympathischer.


    Viele Grüße


    Roman

    sagen wir es einmal so, für diesen Preis ist der Gegenwert immer noch ein beachtlicher, mehr ist ja selbst im Land des Herrn Chen nicht möglich. Ob es das ist was Du dir vorstellst wird dann die Zukunft zeigen.


    Auf der anderen Seite, ich wage mal Herrn Waggerl´s Zitat ein wenig zu verunstalten, "es ist dasselbe wie ein Wakizashi, aber nicht das gleiche".


    Viele Grüße


    Roman

    perfekte Arbeit, das Messer fällt vermutlich durch diverse hart gewordene Würste und Schinken. Alles in allem sehr stimmig, "tapered tang" wie man ja den verüngten Erl mittlerweile nennt sieht einfach immer sehr elegant bei einer solchen Klinge aus.


    Viele Grüße


    Roman

    das ist ein lobenswerter Entschluß. Allerdings würde ich beim Eigenbau eine Konzession machen, das wäre das beschichtete Kontaktrad. Selbst wenn die ganze Konstruktion, inklusive einem gebrauchen Drehstrommotor (man braucht keinen neuen, der an meinem Maschinenhammer ist so alt wie ich, Bj. 1961, und läuft tadellos) für ein paar Euro aufzutreiben ist, bei einem Kontaktrad würde ich nicht sparen. Wenn die handelsüblich aufzutreibenden zu teuer sind, schau einfach mal bei Maschinensucher nach. Dort gibt es einen Bandschleifer, der über drei Kontakträder läuft, dort bekommt man Kontakträder für unter 100 Euro.


    Viele Grüße und gutes Gelingen


    Roman


    PS: Wenn ich nur verdammt mehr Zeit hätte.....................

    Inspiriert durch den Thread Blog über historische Philippinische Waffen hat Roman angefangen ein Haumesser zu schmieden, damit es nicht untergeht habe ich (in Rücksprache mit Roman) einen neuen Thread dazu aufgemacht - ama-ebi



    für die Kopfjäger unter uns.
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    Heute hatte ich ein bißchen Zeit, inspiriert durch diese langhaarigen Krieger habe ich mal etwas passendes geschmiedet. Ich werde es nur noch mal härten müssen, der Hamon ist mir aus dem Leim gegangen. Die Messer in dieser Art sind wirklich übel.


    Viele Grüße


    Roman

    ich weiß nicht ob Du die Seite kennst, -cnccookbook Belt Grinder-. Da kann man sich die Ideen holen, die Teile für so ein Teil sind auch ohne Problem aufzutreiben, der Rest ist schrauben, schweißen und loslegen. Wenn Du dir einen bauen lässt, kannst Du ihn dir auch direkt z. B. bei einem der einschlägigen Fachleute kaufen. Industriegeräte taugen nur zum Flachschliff, für knapp einen Tausender gibts einen von Flott, allerdings mit einem 100 mm Band, das ist wohl für eine Messerklinge zu wuchtig. Ansonsten, wenn man Glück hat findet man vielleicht einen Famo BP 200A, bitte nicht schlagen wenn die Bezeichnung nicht stimmt, mein Gedächtnis ist nicht mehr das beste. Der hat zwei Zweimeter-Bänder mit 50 mm Breite, aber ob man damit Hohlschliffe hinbekommt weiß ich nicht.


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Bei der Internetseite da oben gibts auch sonst einiges zu sehen

    Obwohl die ersten schon die Linie trafen, sie werden immer besser.


    Viele Grüße und allen ein gutes neues Jahr


    Roman


    PS: In Anbetracht der Sachlage um die Messer von Chris habe ich mir heute ein Schließfach in Luxemburg reservieren lassen, ich habe nämlich das erste Messer, das Chris geschaffen hat. 8)

    ich habe gestern einfach zu spät zugeschaltet, ich war erst im Mittelalter als der Henker anfing seinem Beruf nachzugehen.


    Daß mit der Burg habe ich schon mal gesehen, da steckt allerdings keine Spinnerei dahinter, sondern handfeste Berechnung. Soweit ich weiß lief das zuerst als eine Arbeitsloseninitiative, aber mittlerweile ist die Baustelle ein richtiger Touristenmagnet. Was mich beeindruckt hat war die Arbeitsunfallstatistik auf dieser Baustelle, wo ja alles von Hand zu Fuß gemacht wird. So gut wie keine Unfälle, das ist vermutlich das Produkt von ruhiger besonnener Arbeit, wo keine Terminarbeit gemacht werden muß und Maschinen die Bauarbeiter in Stücke hacken oder sonstwas.


    Viele Grüße


    Roman

    kauf das Böker, das Eickhorn kann nicht so gut sein, daß einen vierfachen Preis rechtfertigt. Zudem, wer schmeckt den Unterschied zwischen beiden Stählen, kein Mensch. Ich sehe als einzigen Unterschied den Aufdruck auf der Klinge. Abgesehen davon, wenn man sich mal den Korrosionstest von Herrn Fuchs ansieht, dann schwenkt man automatisch zu 440C für ein solches Messer, dieser Stahl ist wirklich durch kein Korrosionsmedium zu beeindrucken. Bei dem Test haben sogar BG 42 und WD 65 Schwächen gezeigt, 440C ist vermutlich das beste was man für eine solche tauchermesserähnliche Klinge nehmen kann.


    Es hat noch einen Vorteil, für den gleichen Preis wie das Eickhonr kannst Du dir jeweils ein Böker an beide Arme und Beine schnallen.


    Viele Grüße und einen guten Rutsch


    Roman

    ich unterstelle Dir mal, einfach weil Du vom Fach bist, daß Du so ein Ding bestimmt nicht im Gebrauch hast.


    Auf mich macht es, ich weiß offen gesagt gar nicht was für einen Eindruck. Ich brauche es wohl nicht, und soweit ich weiß, hat keiner der mir bekannten Jäger so ein Gerät. Ich will es auch keinem ausreden. Die letzte Präsentation von diesem Gerät ist mir auch noch in der Erinnerung, damals hat es auch nicht eingeschlagen. Da ich ohnehin kein großer Freund von Firlefanz an einer Messerklinge bin, und hier ist ja vorn, hinten und in der Mitte genug Krimskrams eingeschliffen worden, soll jeder damit glücklich werden, der so ein Ding braucht.


    Viele Grüße


    Roman