Beiträge von juchten

    bezugnehmend auf deine Frage wie man die Form eines Messers herausarbeitet denke ich, daß wir die Laserei hinter uns gelassen haben und uns der guten alten mechanischen Bearbeitung von Hand oder mittels einfacher Maschinen zuwenden. Die Primärfrage ist nicht, wie man Messer aus Stahl herausarbeitet, sondern was Du vorhast und was dir zur Verfügung steht. Ich will dich nicht entmutigen, aber bevor wir hier die gesamte Bandbreite aller Möglichkeiten, vom Herausarbeiten mit einem Handstein bis zur CNC-Fräse durchsprechen, wäre es wirklich sehr hilfreich wenn wir wüßten mit welchen Mitteln Du zu Werke gehen möchtest oder kannst. Und bitte tu mir einen Gefallen und halte nicht damit hinter dem Berg, wenn Du es komplett mit Feilen von Hand machen mußt. Das stellt kein Problem dar und es werden viele gute Messer rein von Hand gemacht.
    So, jetzt die Karten auf den Tisch und es wird geholfen.
    Viele Grüße
    Roman

    Maik, korrekt, die verdünnte Säure zeigt weitaus mehr Wirkung als die uverdünnte.
    McNab, ich will keine Diskussion vom Stapel lassen, sondern einfach nur sagen, daß man dieses Teufelszeug für Monostahlklingen im Prinzip nicht braucht. Erstens braucht man sich z. B. bei Kaffee keine Gedanken zu machen und zweitens reibt sich die Ätzung durch Säure genauso schnell ab wie alle anderen auch. Und ich hoffe, das warst nicht Du, der es ganz ordentlich gespürt hat als er die Säuredämpfe eingeatmet hat, vermutlich hat derjenige vor dem Säureeinsatz keine Informationen über die Gefährlichkeit eingeholt.
    Viele Grüße
    Roman

    was ein Malheur.


    Über Ursachen zu spekulieren ist in dem Fall eine sehr spekulative Sache. Die Bruchfläche sieht ja schön aus, wenn es auch Mist ist wenn man so etwas zu sehen bekommt, aber damit bist Du nicht alleine. Kann es ein, daß man an der Bruchkante einen Ausbruch an der Schneide erkennt? Ich vermute, wie gesagt vermute, es war einfach zu hart, aus welchem Grund auch immer. Leider ist es nicht immer so, daß das Anlassen nach dem Abschrecken bei Klingen dieser Größe das gleiche ist wie bei Klingen die kleiner sind. Die Kräfte, die so ein Messer auf die Trefferfläche bei der Schneide entstehen lässt, sind enorm. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Anlasstemperatur zu steigern, aber im Nachinein ist immer gut mit Ratschlägen um sich werfen.


    Wie dem auch sei, mach was aus den Resten, groß genug sind sie ja.


    Viele Grüße


    Roman

    wenn es um Messer geht die mit Lebensmitteln in Berührung kommen würde ich Molyslip oder ein ähnliches Produkt empfehlen. Bei allen anderen Mechanismen der einfachen Art halte ich mich an die Empfehlung, die mir vor längerem ein freundlicher Herr empfohlen hat, der bei Shimano arbeitet und dort die Angelrollen wieder instand setzt. Es ist ganz einfach, ein harz- und säurefreies Graphitfett wird mit 10W40 gemischt und ein wenig davon aufgetragen, das schmiert und schützt hervorragend und hält sehr lange am Lager.


    Viele Grüße


    Roman

    ich schließe mich voll und ganz was die Sicherheitsvorkehrungen beim Arbeiten mit Schwefelsäure betrifft Briesenreiter an. Wenn sich auch die Dämpfe einer hochprozentigen Säure, hier Schwefelsäure, in ihrer Lieferflasche in Grenzen halten, so heißt das nicht daß sie nicht gefährlich sind. Das Ansetzen der Säure muß, falls keine Örtlichkeit mit Absaugung zur Verfügung steht, im Freien geschehen. Der wahre Charakter dieser extrem giftigen Chemikalie zeigt sich erst wenn es zur Mischung mit Wasser kommt. Nach wenigen Augenblicken fängt die verdünnte Säure förmlich an zu kochen und entwickelt eine nicht unerhebliche Hitze. Die sofort entstehenden Dämpfe sind giftig und ätzend, beim Eintauchen einer Klinge in die verdünnte Säure kommt es zu noch höherer Dampf- und Hitzeentwicklung.


    Im Prinzip ist eigentlich die Verwendung von einer solchen gefährlichen Chemikalie abzuraten, abgesehen davon ist eine fachmännische Entsorgung zu gewährleisten. Sobald die frische verdünnte Säure über mehrere Tage absteht verliert sie erheblich von ihrer ätzenden Wirkung auf Metalle und stellt nur noch eine Gefahr dar. Wenn nicht das Überprüfen von Schweißnähten wäre hätte ich das Zeug gar nicht im Haus, es ist ohnehin nicht nachzuvollziehen wieso man Schwierigkeiten hat Borax aufzutreiben und dieses Teufelszeug kann man in jeder Apotheke kaufen.


    Das gleiche gilt übrigens für Eisen3Chlorid, falls man es hochkonzentriert zur Verfügung hat und mischt entsteht zwar eine gut ätzende Chemikalie für Metall, aber an Gefährlichkeit steht sie der Schwefelsäure nicht viel nach.


    Viele Grüße


    Roman

    persönlich denke ich zwar bei Wakizashi an diese mittelgroßen, in Originalausführung schon sehr satten Klingen, aber diese Konstruktion ist einmal etwas ganz anderes. Abgesehen von der handwerklich perfekten Verarbeitung ist die Idee einmal herzerfrischend anders.


    Allein die verwendeten Materialien und die schlanke Klinge lassen das Messer sehr elegant erscheinen, vor allem hat es gegenüber den japanischen Klingen den Riesenvorteil, daß man nicht ein Gebilde mit sich herumschleppen muß daß überall aus der Kleidung herausschaut (sofern man es nicht quer über den Rücken unter einer Jacke trägt, was ich allerdings den Leuten in Hollywood überlasse), sondern sich unaufällig am Gürtel tragen lässt.


    Einfach gelungen.


    Viele Grüße


    Roman

    wenn das Epoxyd nicht überall gelichmäßig verteilt ist kommt es unweigerlich zu Einschlüssen, einen Spritzer Aceton untermischen und es hat die notwendige Viskosität (aber aufpassen wenn man Frischhaltefolie verwendet, Aceton löst sie einfach auf).


    Was den Stahl betrifft, nimm doch einfach mal etwas mit dem man sich auskennt. Diese ganzen Superstähle aus dem Maschinenbau für Hochleistungsantriebe sind meist gar nicht geeignet für eine Klinge. Macht doch einfach mal ein Messer aus 1.2842, da weiß man wo man dran ist und man kann ihn fast beim Bäcker kaufen.


    Was das Härten betrifft, 1.2842 kann man überall härten lassen und keiner muß Verrenkungen machen. Wenn Ihr wirklich den amerikanischen 1095 zur Verfügung habt, stellt ihn in die Vitrine, seine gleichgelagerten mitteleuropäischen Brüder sind allesamt besser, bei einem Stahl in dieser Liga hieße es "Schnecken nach Metz treiben", wenn man ihn hier verwendet.


    Was die Ausführung betrifft, es geht ja nichts über Planung, aber statt dieser ganzen Planungsphase kann man genausogut mehrere Rohlinge in Form schleifen oder feilen und sieht direkt in natura was gebacken ist, vor allem wie es in der Hand liegt usw.


    Viele Grüße


    Roman


    PS: Macht Euch nicht soviele Gedanken, macht ein Messer

    als erstes einmal vielen Dank Chris für dieses Messer, es hat mich schon angelacht als es zum Härten bei mir war. Je mehr freue ich mich natürlich daß es bei mir gelandet ist, es passt auch in die Hand, wie man sieht.


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    Nochmals vielen Dank andieser Stelle, damit hatte ich wahrhaft nicht gerechnet.


    Viele Grüße


    Roman

    das will ich Dir gerne zeigen Toni, ich bin gerade dabei ein paar alte Randallformen wieder in Stahl zu hämmern, leider ging mir das bei diesem ein wenig aus dem Leim, die klassische Form eines Randallmessers ist es wohl nicht, aber so wirds ein schmaler langer Fighter.


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    Das sollte eigentlich so ein Teil Teil werden, das der Herr Randall sich geschmiedet hat als er kein Messer von Scagel bekam, im Prinzip ein Glücksgriff für die Messerwelt und auch wohl für seinen Geldbeutel. Aber diese klassische Form ging mir wie gesagt in die Hose.


    Viele Grüße und frohes Schaffen


    Roman

    es ist ja nun mal so, den größten Anteil der Messer stellen ja die Messer im unteren Preissegment, schließlich muß es ja auch Verbrauchsmesser geben. Und wieso sollen die schlecht sein? Offen gesagt, ich brauche Messer, die ich ohne Reue und Gewissen benutzen kann, die nicht über teuren japanischen Banksteinen in meditativer Versenkung geschärft werden, sondern dazu da sind alles mögliche zu schneiden und auch mal an der Lamellenscheibe der Flex abgezogen werden. Seltsamerweise überstehen auch diese Billigheimer oft jahrelang rüden Gebrauch, bevor sie doch einmal zu Bruch gehen weil gerade das Nageleisen nicht zur Hand war oder sie einfach nur noch eine Zahnstocherklinge haben. Aber vor allem, wenn man es verliert, da gibt es keine Zahnabdrücke im Allerwertesten, weil das Fünfhundert Euro Messer bei einem glücklichen Finder weiterhin bestaunt wird, ex und hopp ist die Deivse, kaufen im halben Dutzend, Messer fast vom Abreißkalender. Gottseidank gibts diese Messer, teure Messer können das auch alles, aber Dachpappe mit einem Tanto vom Meister aus dem fernen Japan schneiden, oder schnell mal Zunder mit einem Puma Rüdemann abkratzen, mal ehrlich, wer macht das denn.


    Gebrauch dieses Messer einfach, dann sieht man, fast hätte ich geschrieben aus welchem Holz es geschnitzt ist, ob es was taugt.


    Viele Grüße


    Roman

    was das Schärfen einer Axt betrifft, geht es dabei darum eine Axt auf Schärfe zu halten oder sie neu einzuschleifen?
    Beim auf Schärfe halten reicht jeder Handwetzstein, Hauptsache nicht zu fein, die ganze Rasurschärfe bei den Äxten ist nur Effekthascherei, ein paar Schläge und das ist alles hin und die Arbeitsschärfe hat sich eingestellt.
    Was das neue Einschleifen einer Axtschneide angeht, da ist man entweder ein Enthusiast mit viel Zeit oder benutzt eine Maschine, da sieht man wenigstens daß sich etwas tut. Ich habe nichts gegen das von Hand einschleifen, aber irgendwie fehlt mir dazu die Zeit, meine Lösung für eine neue Astschneide sieht so aus.


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    Viele Grüße


    Roman

    sauber hinbekommen Pascal, das werde ich auch mal in Angriff nehmen.


    Chris, das hat gar nichts zu sagen, Musashi war ja auch ein Einmannschlachthaus, und hat, wenn er mal nicht gerade seine Feinde filetiert hat, Tuschezeichnungen von Vöglein oder kleine fette Götter gemalt, soagr Schwertscheiden und Tsubas hat er anscheinend gemacht (wobei er da nicht ganz so große Könnerschaft an den Tag gelegt hat wie beim Filetieren, zumindest ist das meine Meinung, wobei die Dinger natürlich unbezahlbar sind)



    "...........durch Erfahrungen, die du in den verschiedensten Künsten und Fertigkeiten sammelst, wirst du dahin kommen, daß keiner in dieser Welt dich mehr täuschen kann. Wenn dich keiner mehr täuschen kann, wirst du erstmals bis zum tiefsten Grund des Heiho vorstoßen." M.M.



    Mit den Heihos habe ich es nicht so, wir wurden noch nicht vorgestellt, aber den Anfang deute ich auf meine Weise. Überall mal reinschauen, man wird nicht dümmer davon und dann nur aus dem Topf Suppe holen, aus dem alle essen.


    Viele Grüße


    Roman

    Micha, ich bin zwar momentan nicht im Laufenden was deine Kopfbehaarung betrifft, aber ich unterschreibe das mal alles ungesehen.


    Was das Schärfen mit dem Bandschleifer betrifft, das geht natürlich wie das oft zitierte "Katzenmachen", sonst kämen professionelle Schärfdienste ja gar nicht mehr nach. Es ist auch nicht so tragisch mit dem Erwärmen der Schneide, wenn man aufpasst hält sich alles in Grenzen. Was die Sache natürlich im wahrsten Sinne verschärft ist die Gnadenlosigkeit, mit der ein Bandschleifer sein Werk tut, man hat in einem Augenblick alles ruiniert, deshalb sind die professionellen Schärfer eben Profis, das heißt sie machen es jeden Tag und verdienen ihr Geld damit.


    Was noch? Ich weiß es nicht, das Schärfen einer Messerklinge scheint ja mittlerweile wirklich ein Problem zu sein. Ich hoffe dieser Ausspruch wird mir verziehen, aber die Stähle haben sich nicht großartig geändert in den letzten Jahrzehnten, denen können wir es nicht in die Schuhe schieben.


    Was die Arkansas-Steine betrifft, die Suche nach einem groben Arkansas war vertane Liebesmüh, die haben schon mal unterschiedliche Färbungen, von fast weißlich bis tiefschwarz, manche sind ein bißchen geädert, ich hatte mal einen der war ein bißchen weicher, aber es waren alles sehr feine Steine.


    Ansonst kann ich es gern nochmal sagen, mit einem gewöhnlichen Sensenwetzstein und einem belgischen Brocken bekommt man eigentlich alles scharf was schneiden soll, man muß nur die Grundschneide so einrichten daß sie auch schneiden kann.


    Viele Grüße


    Roman

    sollte es noch Änderungen im Schliff geben und eine neue Wärmebehandlung anstehen, bring dieses solide Messer einfach im Sommer mit. Wir werden dann in meinem Langfeuer 15 kg Holzkohle anfeuern und es einfach neu behandeln, da passt es mit dem Griff rein. Wir haben dann zwar jede Menge Feuer übrig, aber damit kann man dann auch noch ein paar Pfund gesprengtes Schwein auf Verzehrtemperatur bringen.


    Viele Grüße


    Roman

    es ist mehr als ein Ofen, vielmehr ein Höllenfeuer. Was Du da siehst ist die Freiformschmiedepresse der Saarschmiede in Völklingen. Was man leicht durch die Presse verdeckt sieht, das ist der Manipulator, die Maschine die das Schmiedegut festhält. Davon gibt es zwei Stück, einer kommt mit 100 t schweren Schmiedestücke zurecht, der andere mit 200 t schweren. Die Daten sind ohnehin ein wenig aus dem Rahmen gefallen, die Presse wird mit 16 Hydraulikpumpen betrieben, bei einem Ölwechsel muß man 120.000 liter auswechseln. Die Presskraft beträgt 12.000 Tonnen, das reicht normal für alles anfallende aus, auch wenn jemand mal ein bißchen ausgefallene Wünsche hat.


    Wenn wir beide da loslegen werden wir auch keinen Platzmangel haben, die Halle ist über einen halben Kilometer lang und über 40 m hoch.


    Viele Grüße
    Roman

    so sieht es also aus Pascal, genauso schockierend wie beeindruckend. Das wird wohl die industrielle Revolution der Messer, weg von dem ganzen 10 Zoll Kleinkram, hin zu etwas wofür man zuerst einmal neue Gegener, in ganz anderen Gewichtsklassen, im Labor züchten muß (wenn wir schon dabei sind werden wir wohl auch ein paar Anwender durch das Reagenzglas ziehen müssen).


    Die Verschraubung gemahnt mich an die Halsschrauben von Frankensteins organischer Konstruktion, auf den ersten Blick für den einen oder anderen etwas unpassend, aber doch sehr zuverlässig. So, Du mußt Dir jetzt wohl einen neuen Titel zulegen, z. B. "Konstrukteur von titanenhafen Endzeitwaffen". Um den Titel kannst Du dich dann mit Jürgen streiten, der arbeitet sich ja auch im Dreischichtbetrieb durch einen Klotz aus Stahl. Wie kann man das denn noch toppen? Auf jeden Fall, in Anbetracht der Steigerungsfähigkeit habe ich mal folgende Lokalität für unser Wiedersehen im Sommer ins Auge gefaßt


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    Es ist zwar nicht in dem Sinn eine gemütliche Schmiede, aber dennoch eine Schmiede. Für den normalen Schmiedebetrieb nicht immer passend, aber in den freien Zeiten kann man ja Antriebswellen für Schiffe oder Gezeitenkraftwerke anfertigen.


    Viele Grüße


    Roman

    eventuell hätte man die Klinge auch kalt richten können. Wenn man die Innenseite der Biegung mit einem Kreuzschlaghammer (ein anderer Hammer geht auch, man muß dann nur die Klinge längs halten) ein wenig bearbeitet, so streckt sie sich bei einer derart schwache Verformung fast von allein. Es ist nun mal so, daß gestauchte Material befindet sich in der Biegung, das gespannte an der Außenseite. Beim Richten sollte man versuchen zuerst das gestauchte Material zu strecken, das ist auf jeden Fall sicherer als den Versuch mit der Außenseite der Biegung zu machen.


    Was das Verwenden von Blau- oder Weißpapierstahl betrifft, wenn die Japaner den auch nur in diesen dünnen Schienchen bekommen wie wir, dann ist die Schneidlage vermutlich auch relativ dünn. Was das Erwämen betrifft, ein Stahl wie der Blaupapierstahl ist, natürlich mit den üblichen Einwänden, ungefähr vergleichbar mit einem 1.2515, das Anlassen erfolgt je nach Bedarf was man an Härte benötigt. Man kann aber auch bei diesem japanischen Stahl davon ausgehen, daß sich die Härte beim Anlassen von 200 auf 300 Grad um fast die Hälfte verringert, dafür sollte dann eigentlich die Zähigkeit steigern, zumindest eigentlich.


    Ich glaube mal, so recht weiß keiner genau womit die Schneidlage laminiert worden ist, wenn das eben "weiches" Material war, dann kann man kaum erwarten daß die dünne Schneidlage die Klinge in Form hält, vielleicht hätte man besser in den Außenlagen festeres Material verwendet, Möglichkeiten dafür gibt es genug. Aber die Schneide hat ja gehalten was man von ihr erwartet, der Blaupapierstahl hat zumindest Wort gehalten.


    Viele Grüße


    Roman

    Ihr vergesst ganz einfach den kulturhistorischen Wert dieser Messer, sie sind schließlich 25 Jahre alt, und in einem Land, in dem man eine Frittenbude nach zehn Jahren unter Denkmalschutz stellt sieht das dann alles wieder ganz anders aus.


    Viele Grüße


    Roman

    als Angelschnur ist sie nur theoretisch brauchbar, man müßte ja zumindest mal 50 m am Stück haben, und die aus der Ummantelung herauszuziehen selle ich mir sehr schwer vor. Was die Knoten betrifft, das ist das gleiche Problem wie mit den geflochtenen Angelschnüren, die sind ebenfalls im Knoten bei Belastung sehr rutschig. Man umgeht es mit speziellen Knoten, die zudem noch mit Sekundenkleber gesichert werden.


    Viele Grüße


    Roman

    man kann sie auch einfach dazu nehmen um Leder zu nähen. Einen viel reißfesteren Faden zu finden wird schon schwierig, wenn wir mal die Pechdrähte außen vor lassen, mit denen man normal die Schuhsohlen vernäht.


    Ein Fliegenbinder käme vielleicht auf die Idee ihn noch weiter auf zu spleißen, um damit größere Streamer zu binden, man spart so das teure Kevlargarn.


    Viele Grüße


    Roman