Beiträge von juchten

    Holger, ich ziehe zwar meinen imaginären Hut vor deinem selbstlosen Einsatz, aber das Zeug ist wirklich nur gut um die Pfeife zu putzen, genau wie dieser ominöse Schottentrunk aus dem Lidl. Allerdings will ich Aldi nicht schlecht machen, der Cognac den sie haben ist durchaus trinkbar. Aber bei dem schottischen Kram mache ich keine Experimente mehr.
    Viele Grüße
    Roman
    PS: Übrigens, wenn der gemeine Schotte es sich leisten kann greift er auch mehr als gerne zu den teuren Schnäpsen.

    was die Preise bei Proxxon betrifft, vielleicht hält man sich dort an die Worte von Herrn John Seymour, man soll als Handwerker das verlangen was die Arbeit wert ist und nicht das was der Markt bereit ist zu bezahlen. So eine Einstellung löst heutzutage leider immer Verwunderung aus.
    Viele Grüße
    Roman

    daß das Messer aus exclusivem Material geschaffen wurde ist eine Sache, aber auch ein solches Material macht von allein kein gutes oder schönes Messer. Dieses Messer ist vor allem augenscheinlich eins, eine perfekte Arbeit. Selbst die Länge der Klinge kann der Eleganz dieser Arbeit nichts anhaben, das umzusetzen ist wirklich gelungen. Die Monturen gefallen mir auch sehr gut und passen optisch wie gestalterisch perfekt ins Bild. Das Griffmaterial ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig, hat aber als Griff eine sehr passende Form und sieht hervorragend verarbeitet aus.


    So, wenn ich jetzt einmal alles beiseite lasse an schönen Formen und Materialien, es sieht immer noch gebrauchstüchtig und handlich aus, selbst bei dieser Größe. Wenn ich das aber jetzt alles zusammenzähle, Material, Form und Verarbeitung, das ist wirklich wie schon gesagt ein Sahnestück.


    Viele Grüße


    Roman

    die Pachtverlängerung habe ich mir verdient. Ich habe das Fischrecht jetzt seit zwölf Jahren, habe bei Null angefangen mit einem total verdreckten und fast toten Bach, das Wasser wurde zugunsten eines Stausees einfach abgestellt und der Bachlauf fiel trocken wann immer die Verantwortlichen das für nötig hielten. Nach undendlichen Säuberungsaktionen, Besatzmaßnahmen mit Bruteiern und angefütterter Bachforellenbrut, Beseitigung von Wanderhindernissen, Flottmachen von Schwarzfischern, Streitereien mit Verantwortlichen, ist es wieder soweit daß es dort Bachforellen gibt und sie sich auch dort halten. Von einem Beangeln dieses wunderschönen Fisches ist noch lange keine Rede, aber das war auch nur ein Sekundärziel. Den jetzigen Zustand werde ich durch nichts gefährden lassen. Elritzen, Groppen und Gründlinge gibt es wieder, am Samstag werden wieder junge Forellen ausgesetzt, Äschen folgen im Herbst. Das nächste Etappenziel sind die Insekten. Klassische Bachbewohner wie Steinfliegen und Bachflohkrebse gibt es wieder genug, jetzt kommen die Eintagsfliegen an die Reihe. Jetzt noch einmal zwölf Jahre, und wenn es der Schöpfer zulässt noch einmal zwölf Jahre, dann habe ich es geschafft. Andere forsten wieder Wälder auf, ich kann dann wenigstens diesen Bach vorweisen und ihn so übergeben wie ich ihn als Kind in Erinnerung habe. Dann habe ich 36 Jahre gebraucht um 6 km Bach wieder mit Leben zu füllen, kaputt hatten sie ihn in ein paar Wochen gemacht.


    Viele Grüße


    Roman

    in Anbetracht dessen daß ich die ganze Nacht nüchtern sein muß wegen einem weiteren Nachtdienst, einen Kaffee.


    Morgen Abend gibts ne Runde, ich konnte letzten Freitag für weitere 12 Jahre den Pachtvertrag für meinen Forellenbach verlängern, zudem noch Option auf einen weiteren, besser konnte es nicht laufen.


    Viele Grüße


    Roman

    abgesehen davon daß ich patriotisch bin und die Geräte nicht weit weg von mir hergestellt werden, ziehe ich immer Maschinen vor, die die Lüftungsschlitze nicht da haben wo ich greife. Ansonst habe ich dem Satz von Revierler nichts hinzuzufügen.


    Viele Grüße
    Roman

    war wohl Ruhetag.
    Kaffee schwarz, eine Peterson mit Virginia No. 1.
    Das Wasserpfeifenrauchen ist zwar sehr in Mode gekommen, aber offen gesagt schmecken mit diese ganzen gesüßten Fruchttabake nicht. Richtiger Wasserpfeifentabak ist der Massel Salloum (phonetisch) aus Ägypten, angezündet mit Palmenholzkohle oder dem glühenden Strunken eines Maiskolbens, ferner dieser schwere Latakiatabak, der mich auf der Suche nach ihm in die Vorstädte von Kairo führte. Das Zeug gabs in einer großen Plastikdose und sah aus als hätte ein Kamel unverdautes Sauerkraut in dieser Dose plaziert. Die günstigsten Wasserpfeifen kann man übrigens hinter dem Kan Kalili Markt erstehen, man folgt der Bazarstraße schnurstracks, so gut es geht und kommt an eine Querstraße. Dort schließt sich der Bazar für Haushaltswaren an, allerdings geht man auf der Querstraße nach rechts und findet dann linkerhand einen versteckten Markt für Wasserpfeifen und alles was dazugehört, eine komplett montierte Pfeife konnte man dort für ein paar ägyptische Pfund erstehen.
    Ferner kann ich dem Liebhaber von Wasserpfeifen ein Cafe in Istanbul empfehlen. Es liegt hinter dem Bazar in Richtung Hagia, bevor es die Straße runtergeht links. Dort wird die Wasserpfeife wieder ganz anderes gefüllt, die Köpfe sind flach, ein Tabakblatt wird nach umgekehrter Manier des Zigarrenrollens hochkant um den Kopf gewickelt und dann wird diese Röhre von oben befüllt, Tömbeki heißt dieser Tabak, es gibt in Pappschachteln, er ist so trocken wie ein Mumienfurz und muß zuerst eingeweicht werden. Diese Pfeife brennt weit über eine Stunde und man sollte geflissentlich über eine stramm sitzende Unterhose verfügen, vornehmlich mit Einlagen aus Bleiplatten. In diesem Cafe kann man übrigens auch die qualitativ besten Wasserpfeifen, die ich überhaupt gesehen habe, kaufen. Übrigens, wenn man dieser Straße Richtung Hagia folgt, so findet man sehr gute Restaurants, ebenfalls auf der linken Straßenseite.
    Die Wasserpfeifenkultur in Indien ist leider so gut wie ausgestorben, seltsam, von dort kam der Kram ja. Der Tabak dort war krümelig und sah aus wie geschreddertes Sauerkraut, das einen Eselmagen unverdaut verlassen hat, so hat es übrigens auch geschmeckt, es lag wohl auch daran daß dieser turbantragende Vater des Geschmacksverlusts die Pfeife mit getrockneten Kuhfladen am Brennen hielt.
    Das Wasserpfeiferauchen zuhause habe ich vor über 15 Jahren aufgegeben, man kann machen was man will, es schmeckt einfach nicht wie dort wo sie zum Straßenbild gehören.
    Viele Grüße und einen angenehmen Tag
    Roman
    PS: Ich sitze ja momentan allein hier, dann kann ich auch ein bißchen faseln.
    PSPS: In Beirut soll es auch eine Wasserpfeifenkultur gegeben haben, aber mich haben damals die dauernd hochgehenden Autobomben davon abgehalten diese Stätte auszusuchen, obwohl Beirut heutzutage wieder ein Geheimtip ist. Typisch für diese Gegend, zuerst ist alles fantastisch, dann wird alles kaputt gemacht, um dann wieder langsam zu dem alten Zustand zurückzukommen. Wieso dieser Zerstörungszustand dazwischen liegen muß, das wissen nur die zuständigen Götter.

    es wird immer so sein, daß es wie bei jeder Maschine Vorlieben für diese oder jene gibt. Mein Traum ist ein Bandschleifer von GREIF, ab besten mit Bändern auf beiden Seiten und mindestens 250 cm lang, aber irgendwo hört es auch auf, die sind selbst gebraucht noch teuer und sind so sperrig wie Raketenabschußrampen. Hier unter uns sind etliche, die mit Bandschleifern arbeiten und so wie ich das sehe ist man mit dem Metabo durchaus gut bedient, natürlich werden spezielle Bandschleifer zum Messerklingen anfertigen immer hier und da mal bequemer oder besser sein, geschweige denn von speziell auf die persönlichen Bedürfnisse des Benutzers umgebaute Maschinen.
    Was speziell den BS 175 betrifft, er ist vor allem mal eine handliche Maschine, zur Not kann man ihn sogar auf den Küchentisch stellen und mit einer Schraubzwinge festmachen (das wird selbstredend eine schöne Druckstelle von der Schraubzwinge am Tisch hervorrufen sowieso Mutters gutes Tischtuch mit lustigen Brandlöchern versehen), er läuft annehmbar leise und die Bänder gibt es in der Bucht ziemlich günstig. Auf jeden Fall wirst Du die flache Auflage mit einer Stahlplatte versehen müssen, dieses Aluspielzeug von Auflage wird auf Dauer in die Knie gehen. Er läuft zwar mit 230 Volt, aber bei normal anfallenden Arbeiten zur Herstellung einer Messerklinge wird er mithalten. Ich habe ihn mir letzten Herbst gekauft und an der Werkbank mit einer Schraubzwinge festgemacht. So, da steht er und hat seitdem Flanken von Klingen vom Zunder befreit, Messergriffe aus allen möglichen Materialien in Form gebracht, Schrothämmer und - meißel geschärft, Hammergehäuse eingeschliffen und was weiß ich nicht noch alles, dazu den Funkenregen der Flex ertragen und die für Maschinen tödliche Luft in einer Schmiede eingeatmet. Und, er läuft noch so wie am ersten Tag. Natürlich wünsche ich mir etwas größeres und werde mir auch etwas zulegen, aber dieser handliche Bandschleifer wird wohl auf der Werkbank stehen bleiben.
    Viele Grüße
    Roman Arbeiten.
    PS: Nein, ich bekomme keine Provision von dieser Firma, ich hätte lieber wie geschrieben eine Maschine von FEIN oder GREIF.

    das Feld der optischen Gerätschaften wird leider von einem Aspekt total dominiert, vom Geld. Wenn man gerade durch einen mit Linsen bestückten Tubus blicken will und dann Leistung erwartet, dann steigen die Preise schon sehr schnell an. Bei deinen Vorgaben, das ganze einfallende Licht auch noch um die Ecke zu leiten macht die Sache nicht nur schwieriger, sondern vehement teurer. Selbst der Kauf der optischen Bauteile und das Selbstbauen kommt sehr schnell in den Schmerzbereich. Dieses SWAT-Periskop erscheint mir dagegen schon ein Schnäppchen zu sein und ist bestimmt brauchbar.
    Ansonst, die Firma BW-Optik bietet einzelne spezielle optische Bauteile an, mit denen man fast alles konstruieren kann, entsprechende Kenntnis der optischen Gesetze und Fertigkeiten vorausgesetzt. Vielleicht kann man dort auch einmal nachfragen nach einem solchen speziellen Periskop, die haben immer viel auf Lager was nicht im Katalog ist.
    Viele Grüße
    Roman

    Teufel Brady, an Dir ist wirklich ein Sattler verloren gegangen. Die Lederarbeiten sind wirklich handwerklich perfekt, ich habe mir wirklich die Fotos mehrmals ansehen müssen um mir eine Stelle einzubilden wo die Naht fast unmerklich abweicht, aber ich glaube immer noch es hängt am Winkel des Fotos. Da stimmt einfach alles, die Form sieht aus als wäre sie aufgegossen und ist jeweils schön geschwungen, die Nähte sind perfekt und die Kanten sind es auch. Die grüne Einlage mag auf den ersten Eindruck gewöhnungsbedürftig sein, auf mich macht sie einen frischen Eindruck. Super Arbeit.
    Viele Grüße
    Roman
    PS: Eine Frage hätte ich allerdings, die grüne Einlage, habe ich das richtig verstanden, ist das auch Kalbsleder?

    so, einen schwachen Kaffee, dann gehe ich ins Bett.
    Herzlich willkommen Christian, seid mir nicht böse, ich habe es schon Christian, Christian, Christian und Christian geschrieben, die anderen Christians sind hiermit auch genannt, ich mag diesen Namen, aber langsam werde ich ein wenig durcheinander im Kopf ob dieses schönen Namens. Ich werde Euch alle verwechseln, schließlich bin ich keine 20 mehr
    Antoine, Absinth ansetzen hört sich gut an, laß Dich nicht irre machen, man wird dadurch seine Zeugungsfähigkeit nicht verlieren, allerdings kann es im entsprechenden Moment den Zeugungsschmerz ein wenig lindern.


    So, gute Nacht
    Roman

    phantastische Arbeiten, auch bei Erik.


    Toni, die beiden im letzten Post, wo alles aus einem "Guss" ist, vor allem das Große, das ist schon weitaus mehr als vorzeigbare Arbeit, das macht so richtig einen Supereindruck.


    Viele Grüße


    Roman

    bin schon eine Stunde auf, einen Kafffee bitte, vorher ein Cola Light und davor ein halbes Glas Leitungswasser mit zwei Natrontabletten. Das Hähnchen was ich gestern Nachmittag in aller Not gegessen habe ist vermutlich dem Abdecker vom Kipper gefallen, irgendwie ist mir flau im Magen, wird aber schon besser wenn ich an das Natron denke.


    Viele Grüße


    Roman