hallo Rainer, willkommen zurück.
Ich nehme auch einen Kaffee, ein Löffelchen braunen Zucker (damit meine ich nicht das was man in Pakistan unter -brown sugar- versteht) wäre nett. So, viel Zeit habe ich nicht, Feuer brennt schon.
Einen schönen Morgen, bis später
Roman
Beiträge von juchten
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ich schließe mich auch der "Endfest-Fraktion" an, ich benutze ihn als 5 min Variante. Der Kleber härtet schnell und zuverlässig aus, lässt sich im Anschluß gut bearbeiten, schleifen, bohren etc. und dringt gerade bei porösem Material in jeden Winkel. Trotz der Angabe -in 5 Minuten fest- lasse ich ihn immer mindestens 30 Stunden aushärten, am Schluß dieser Wartezeit hat er gut abgebunden.
Als einzige Alternative dazu benutze ich größere Gebinde, 500 Gramm aufwärts, ebenfalls in der 5-Min Variante, der einzige Nachteil bei dem genannten Kleber ist der Preis. Bei uns hier ist der Preis nämlich eklatant angestiegen, von 6,89 auf 9,99 Euro, das kann ich nicht mehr hinnehmen, gerade wenn ein Pfund von dem Kleber keine 17 Euro kostet und in den Tübchen gerade mal rund 35 Gramm sind.
Viele Grüße
Roman -
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Die Form gefällt mir gar nicht mal so schlecht, aber ansonsten hat Micha Recht. Was mich am meisten stört ist eigentlich weniger der Preis, obwohl der schwindelerregend ist, sondern daß man die Härte nicht höher gefahren hat, so hätte es auch C 45 getan.
Viele Grüße
Roman -
das Ringmesser ist augenscheinlich eine handwerklich reife Leistung, ich sehe zumindest auf den Fotos nichts was man noch in meinen Augen verbessern könnte, die Scheide sieht für mich auch einwandfrei aus.
Das "Brotzeitmesser" ist auch ein gelungener Wurf, wenn ich das mal so schreiben darf, vor allem das Filework gefällt mir ausgezeichnet.
Viele Grüße
Roman
PS: Ebenholz ist eine gute Idee, habe ich schon lange nicht mehr gesehen, harmoniert auch gut mit dem roten Fiber.
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das Messer sieht stimmig aus, mehr kann man ja nicht anhand eines Fotos sagen.
Ich bin wohl schon zu verkalkt um zu wissen was s-a-m bedeutet, aber ich bin trotz den Gebrechen meines Alters noch imstande gewesen mit fast letzter Kraft bei diesem Suchdienst den Begriff -Wolfster- einzugeben. Das versetzte mich in die Lage, trotz tränender Augen und Stichen in der Herzgegend, unter den 19 Seiten voll mit Messern dieser Firma auf Seite 3, Gottseidank auf Seite 3 (auf Seite 5 hätte ich schon vergessen was ich suche), das gesuchte Messer zu finden. Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen bei deinem Anliegen.
Viele Grüße
Roman
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Micha hat natürlich Recht, in dieser Form wird die Zweckmäßigkeit wohl zum großen Teil auf der Stecke bleiben. Das ist auf jeden Fall Fakt, wenn man es daran festmacht. Aber wenn es Dir so gefällt, dann bin ich der Letzte der dich umstimmen will, Gefallen macht eben schön.
Der Grund meines Schreibens ist eigentlich ein anderer als über Zweck oder -nicht- Zweck Worte zu verlieren, reden wir doch mal über die Ausführung dieses Projekts. So wie Du schreibst soll es maschinell grob in Form gebracht werden, die folgenden Arbeiten werden dann wohl manuell anstehen.
So wie die Zeichnung aussieht wird wohl dieses nach vorn rausragende Parierelement (mit Bohrung) die gleiche Dicke haben wie der Rücken der Klinge, zumindest bis zu dem Teil wo sich der Bereich der Klingenspitze anschließt. Der untere Anschliff, also derjenige direkt über dem Parierelement soll ungefähr die Hälfte der Klingenbreite einnehmen, dort sehe ich, je nachdem wie dick die Klinge werden soll, folgendes Problem. Messer werden ja gewöhnlich benutzt und sie werden dabei auch stumpf, das ein Nachschärfen erfordert, was jedes Mal ein wenig Material kostet. Ich glaube, daß man hier relativ schnell am Ende der Fahnenstange ankommt, beziehungsweise durch den Schneidenflankenanschliff sehr schnell dahin gerät wo das Material so dick wird, daß man es nicht mehr richtig schärfen kann. Selbst wenn ich beide Möglichkeiten in Betracht ziehe, dickes oder dünnes Material in diesem Bereich, bei dünnem Material hat man schnell eine unschöne bauchige Schneide durch das Schärfen verursacht, bei dickem Material kommt es unweigerlich zu einer Beilschneide.
Was die Sache noch ein bißchen komplexer macht ist der Übergang vom unteren Schneidenbereich in den Spitzenbereich, wenn das nicht übergangslos geschliffen wird, sondern mit einem Absatz bewerkstelligt werden soll, wie z. G. bei diesem Tracker-Messer, dann vergibst Du einen guten Teil der schneidenden Länge. Da im Bereich der Spitze kein separater Klingenanschliff auf der Skizze zu sehen ist, gehe ich mal vorsichtig davon aus, daß der Anschliff bis zum Rücken hochgezogen wird.
Aber wenden wir uns einmal dem Machen zu, die Konturen kann man genausogut mit einem Winkelschleifer, bestückt mit einer feinen Trennscheibe aus der Schiene herausschneiden, dafür braucht man eigentlich keine hochtechnischen Anlagen, ein wasserfester Edding, zwei Trennscheiben und ein Schraubstock und es sollte in ein paar Minuten geschehen sein. Dieses Parierelement mit der Schruppscheibe rund ziehen, den Rest mit der Feile etc., das Loch ist auch weiter kein Hexenwerk, ein anständiger Bohrer vorausgesetzt. Der Rest ist die Arbeit mit der, oder hier eher, den Feilen. Machbar ist es auf jeden Fall von Hand, es wurden schon kompliziertere Sachen gefeilt als eine Messerklinge, aber es wird ein Stückcehn Arbeit werden. Ich weiß auch nicht wie der Böhler-Stahl sich feilen lässt, vielleicht wäre es, um Frust vorzubeugen, vielleicht ein Gedanke wert, sich ein Stückchen von diesem Stahl zu besorgen und einmal zu überprüfen wie es mit der Bearbeitungswilligkeit dieses Stahls aussieht.
Wie dem auch sein, "Sinn oder Nichtsinn" lasse ich einfach mal weg, gefallen tut mir die Skizze, ich bin auf jeden Fall einmal gespannt wie die fertige Klinge aussieht wenn man einmal ein Foto davon sieht.
Viele Grüße
Roman
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ich nehme auch einen Kaffee, einfach aus der alten Krups mit zwei Löffel braunem Zucker. Nachher gibts eine Pfeife und ein Feuerchen.
Viele Grüße
Roman
PS: diese Bademeister-Tanten sehen ja alle wie gedrechselt aus, egal wie, so eine Ziege füttert man nie allein. -
das ist der Name der Muse, die für uns am ehesten zuständig ist, so in der Art wie -Abteilung Kunstfertigkeit oder Übung-, die anderen Musen halten es eher mit dem Tanzen in durchsichtigen Gewändern, Zupfen von irgendwelchen Saiteninstrumenten die an sterbende Tiere mit hoher Stimme erinnern und das Vortragen von todlangweiligen Versen, die die Männer damals in die tröstenden Arme des gleichen Geschlechts trieb. Aber wie auch immer, diese Tanten wirken auf mich als hätten sie die Zuverlässigkeit einer läufigen Hündin, zumal keiner von dieses antiken Sagenverfassern sich einig war wieviele es davon genau gibt oder was immer sie auch sind. Als Tanten-Schlußbetrachtung muß ich sagen, sie fühlen sich wohl eher da wohl wo man mit Pinseln Farben anrührt oder irgendwelche Texte verfasst die niemand so richtig hören will und vor allem dort wo man zupft und zu den gezupften Klängen umherspringt und ein möglichst schlaues Gesicht dabei macht, was selbstredend meist in die Hose, respektive ins Gewand, geht.
Aber dort wo Du sie haben willst, da halten sie diese Tanten nicht auf, zumal die Berufsgenossenschaft kein Verständnis dafür hat wenn jemand mit wallendem Gewand und offenen Locken in die Nähe von schnelllaufenden Maschinen kommt.
Wenn schon Sage, dann etwas handfestes, so in der Art von Zwergen, die sich in die Arbeit verbeißen und nicht eher locker lassen bis sie getan ist. Du wirst jetzt deine Hoffnungen bezüglich leicht geschürzter willfähriger junger Damen auf andere Zeiten verschieben und dich wieder gefälligst an diese Klinge begeben. Wenn das mit dem Bandschleifer nicht hinhaut, dann wirst Du eben mit ein paar Stück Baustahl üben. Du hast jetzt soviel Zeit in diese Klinge investiert, jetzt wird nicht aufgegeben. Wenn Du mit dem Bandschleifer gar nicht zuerechtkommst, dann zeichne eben wie früher mit einem wasserfesten Edding den Anschliff an und dann besorgst Du dir eine gute Feile und fängst an. Wenn Dich die Lust verlässt geh einen trinken und mach am nächsten Tag weiter, es geht ja nicht um Akkordarbeit.
Übrigens, 1.4528 hat um die 17 % Chrom, er wird sich nicht verfärben, das ist ein wirklicher Hochleistungsstahl, den beeindruckt ein bißchen Eisen3Chlorid nicht, sogar Schwefelsäure perlt an ihm ab.
UND JETZT MACH WEITER!
Viele Grüße
Roman -
ich kann ja einiges nachvollziehen, aber daß O1, respektive 1.2510, sich umlegt wenn man mit einem Knüppel draufschlägt, das ist mir offen gesagt schleierhaft. Extrem dünn ausgeschliffen ist es wohl möglich daß er bei extremer Belastung Schäden an der Schneide davonträgt, aber umlegen sollte er sich eigentlich nie, ich meine mit extremer Belastung so etwas wie Bleche traktieren. Wenn dieser Stahl sich umlegt ist er schlichtweg nicht richtig gehärtet worden, mehr fällt mir dazu nicht ein.
Viele Grüße
Roman
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Jörn, das Messer ist super geworden, wenn ich das mal so sagen darf. Sowohl das "ins Auge springende", wie auch die Materialzusammensetzung, erstklassig. Der 1.2519 ist schon so ein sehr leistungsfähiger Stahl, laminiert in C 45 kann ihm allerdings gar nichts passieren, es geht nichts über gute zähe Freunde rechts und links.
Viele Grüße und Freude mit diesem Messer
Roman
PS: Ich ziehe natürlich selbstredend meinen imaginären Hut vor der handwerklichen Umsetzung, klasse Arbeit Martin, wenn ich das auch einmal so sagen darf.
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das mit dem Titan leuchtet mir ja ein, das Material ist ja fast die Mutter der Korrosionsfestigkeit, doch drängt sich mir der Verdacht auf daß man mit einem Messer für Marinetaucher oder einem noch so guten Messer mit einer Titanklinge einfach keinen Knoten im Tauwerk lösen kann, außer man schneidet ihn durch, wobei ich da bei 40 HRC schon relativ schnell das Ende vom Mast zu erkennen glaube. Aber ich lasse mich auch dahingehend überzeugen, wenn alle mit Titan einverstanden sind bin ich es auch. Ich kann dann nur noch den Preis meines Vorschlags anführen, Segler sind nicht alle Millionäre und für ein Titanmesser bekommt man mindestens drei dieser Klappmesser, und jedes hat eine Klinge die Taue kappt und einen Marlspieker, es gibt sie auch zusätzlich mit Schäkelöffner, sage ich nur mal. Ich habe zwar keine Ahnung vom Segeln, sehe aber die Jungs und Mädels an dem Steg auf dem ich fische wie sie ihre Boote besteigen, ich gebe zu, ich habe noch nie so richtig hingesehen, aber ein Kampfmesser von ER hatte von denen glaube ich keiner an der Hose hängen.
Viele Grüße
Roman -
auch von mir ein Dankeschön für die ausführliche Vorstellung, vor allem das schonungslose "Auf den Grund gehen" und die abschließende Bewertung. Es ist wirklich kein Wunder wieso gebrauchstüchtige Schwerter ihren Preis haben.
Viele Grüße
Roman -
ich nehm noch einen Nachmittagskaffee, dann mache ich mal ein bißchen das Feuer an, ich war eben ein paar Zentner Schmiedekohle kaufen und habe einen Sack Schmiedekoks umsonst bekommen, und einen neuen Lochdorn. Auf ein Neues.
Roman -
wenn es nur um den Stahl geht würde ich zu 440C tendieren, ich wiederhole mich zwar, aber dieser Stahl kennt nach der Analyse von Fuchs keine Korrosion, er übersteht Salzwasser und sogar Kupfersulfat ohne Spuren, bei dem Test trugen die anderen Kandidaten schon Lochfraßkorrosion davon.
Aber, jetzt kommt das ABER, wenn ich Segler wäre und oft im Wasser mit Booten und sonstigen Aktivitäten zu tun hätte, dann wäre meine Wahl einfach, es müßte ein Sheffield SH71700 sein, das Ding sieht einfach zuverlässig aus. Mir wäre es auch egal, ob mir zu besseren Spezialmessern mit speziellen Klingen und Griffen mit speziellem Stahl und speziellen Griffmaterialien geraten würde, dieses Sheffield-Messer ist für mich das Meerwasser und Tampenentknot und -durchtrennmesser schlechthin. Ich machs mir mal einfach, die englische Nation steht mit einem Fuß auf ihrer Insel und mit dem anderen auf einem Schiff, und das nicht erst seit gestern, wenn diese Leute so ein Messer bei der Marine präferieren, dann ist mir das Empfehlung genug.
hold fast
Roman
PS: Überhaupt eine gute Idee, ich kanns zwar nicht gebrauchen, ich bin weder Seemann noch wohne an der Küste, aber ich glaube ich kaufe es mir, es steckt mir schon lange in der Nase (sprichwörtlich gesehen) -
Reise Reise aufstehen, für mich ein Colalight bitte, wenn es bestimmt auch nicht gesund ist.
roxxster, es ist ganz einfach mit einer Hammergeschichte, man macht alles einfach ein paar Nummern größer, in Wirklichkeit läßt man die Zwerge weg (obwohl ich mir manchmal ein paar solche Gehilfen wünsche), macht den Hammer kleiner und ersetzt den Wildbach durch einen großen Trog mit altem abgestandenem Wasser, dann ist alles ohne Probleme machbar. Wenn Du es mal sehen willst, setz dich ins Auto, fahr bis die Hunsrückhöhenstraße in Zerf endet, dann biegst Du links ab und von dort sind es nur noch 15 km.
Viele Grüße
Roman -
es ist schön geworden, sich schneiden bleibt leider bei diesem Tun oft nicht aus.
Viele Grüße und weiter so
Roman -
ich nehme einen Kaffee, schön schwarz mit ein bißchen Zucker, auch auf die Gefahr hin daß ich Einschlafprobleme bekomme nach dem Nachtdienst.
Viele Grüße
Roman
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es ist ein hehres Unterfangen das Werkzeug eines Gottes nachbauen zu wollen, wenn er auch "nur" in einer Sage dieses Mordsteil geschwungen hat, vom Zurückkommen und wieder greifen dieses Teils ganz zu schweigen. Götter sind Götterseidank Götter, sonst hätten sie die Lebenserwartung einer Eintagsfliege wenn diese Teile wie beseelt durch die Luft auf sie zufliegen.
Was die Umsetzung betrifft, Bleche zu benutzen erscheint mir in Anbetracht dessen, daß den meisten von uns eben diese göttliche Kraft, leider auch deren Griffsicherheit gepaart mit Unverwundbarkeit beim Fangen des fliegenden Hammers betrifft, fehlt, nicht ganz so dumm zu sein. Letztendlich soll es ja ein Dekoartikel werden und bestimmt nicht ein handfestes Teil.
Wenn wir uns aber wirklich diesen "Asenburschen" nähern wollen und uns einen Eindruck von ihrer Körperkraft verschaffen wollen, lassen wir einen Protakonisten einmal eine Zwergenschmiede betreten und sich darin versuchen ein solches Teil herzustellen, zumindest diesen eisenbeschuhten kapuzentragenden Burschen helfend zur Hand gehen.
Ein Klötzchen aus Stahl mit einer Kantenlänge von 10 Zoll mal 8 Zoll als Vierkant kommt ungefähr auf 44 kg, eher was für einen Anfänger im Götter- und Asengeschäft, vergessen wir das also, wir haben ja einen ausgewachsenen Gott in Betriebsbereitschaft, also andere Maße. Neuer Klotz, 14 Zoll Länge mit Kanten von 8 Zoll, das ist schon was für einen Kerl mit Bart und grimmigen Blick. Also, den Klotz, er wiegt übrigens cirka gut über zwei Zentner, ins Feuer, wir müssen ihn ja aufdornen um einen Stiel daran zu befestigen. Wir gehen einmal davon aus daß die Zwerge gut bei der Sache waren und ein anständiges Feuerchen brennen haben, also so cirka mindestens ein Zentner Kohle am brennen und noch zwei Zentner in Reserve. Unser Protagonist wird den Zwergen wohl ein bißchen zur Hand gehen müssen, so ein Stück Stahl soll langsam erwärmt werden und auch regelmässig gedreht werden. Nach ein paar Käffchen und Pfeifchen werden unsere wackeren Schmiede einen glühenden Zweizentnerklotz Stahl aus dem Feuer austragen und ihn auf den Amboss, oder sinnigerweise auf den Fußboden befördern, um ihn zu dornen. Es wird wohl ein bißchen Schweiß fließen, vielleicht auch das ein oder andere nicht druckreife Wort den Zwergenlippen entspringen, dann ist die Tat getan, das Auge des Hammers ist vorhanden, natürlich musste er dafür mehrere Male ins Feuer eingehalten, erwärmt und wieder ausgetragen werden. Mehrere ausgeglühte und restlos stumpfe Dorne liegen umher, der Klotz ist immer noch gelbglühend und wir lassen ihn ausglühen. Das Härten verlegen wir auf den nächsten Tag, heute hat keiner mehr Lust irgendein Schmiedelied zu singen.
Während unsere Meisterschmiede und unser sehr müde gewordener Protagonist, er ist diese Arbeit nicht gewöhnt, grimmig brummend Richtung Fassbier stapfen, müssen die Zwergenschmiedelehrbuben die Kanten von dem guten Stück nach dem Erkalten mittels Feilen brechen und die entsprechenden Runen in unseren Hammer gravieren.
Das Härten beginnt mit dem Glühen, es nimmt den ganzen Vormittag in Anspruch und das Mittagessen ist die richtige Grundlage für die Arbeit am Nachmittag. Unser Hammer wird auf Härtetemperatur gebracht, an den Bahnen im rauschenden Wildbach abgeschreckt und mit seiner Restwärme angelassen. Das hört sich einfach an, aber so ein glühender Klotz muss schließlich gut gegriffen und auch getragen werden.
Das Anbringen des Stiels (am besten irgend so ein magisches Holz, normales Holz scheint ein wenig zu bruchanfällig) und das Umwickeln mit Lederschnüren ist dann nur noch eine Kleinigkeit.
Das Werk ist getan und unser Protagonist kann den Hammer an den Kunden abliefern, hier eben Herrn Thor, natürlich nicht ohne vorher die Zwerge von dem guten Stück zu verscheuchen, denn sie benutzen ihn mittlerweile als Amboss.
Viele Grüße
Roman
PS: Die Idee mit den Blechen wird mir immer sympathischer, selbst wenn man 5 mm dicke Bleche miteinander verschweißt in Hammerform, dann ist das Teil immer noch massiv genug und verlangt in einer Vitrine einen der unteren Plätze. Achso, selbst wenn der Kunde ein Gott ist, dann wäre es doch vorteilhaft wenn er bei cirka 4 Meter Größe und 10 Zentnern Körpergewicht einen Fettanteil von 1 Promille hat.
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gute Besserung Roxxter; Herr Zwerg, ich war zwischendurch auch auf der Post, es erwartet Dich morgen oder übermorgen ein Paket.
Jetzt esse ich mal etwas, am besten etwas mit Reis und Schweinefleisch, wenn die Küche mitspielt, Mettbrötchen sind jetzt ein wenig "mager". Zudem Hendrik, Karotte war ja eigentlich kein Zwerg in dem Sinn, die Typen mit den Eisenschuhen sehe ich ohne Angabe weitaus ähnlicher, zudem habe ich auch den passenden Bart, wenn auch immer leicht versengt.
Guten Appetit
Roman