Bob Loveless war einer der Messermacher schlechthin, er hat damals als erster CM154 verwandt und hat, wie Hendrik schon schreibt, nicht nur eine Generation Messermacher geprägt.
Aber auch das wird weder andere noch mich davon abhalten weiterhin eine Schmiedemarke in Klingen zu schlagen, das hat man schon seit allen Zeiten so gemacht und mit allen Klingen, und bis heute ist keine gebrochen weil sich darauf eine Schmiedemarke befindet. Es kann auch nicht so materialbelastend sein, sonst würde man gewiss keine Schußwaffenteile marken.
Ob Du den ganzen "elektronischen Weg" der Klingenmarkierung beschreiten willst oder sie mit einem Laser beschießen lassen möchtest, hängt von Dir ab. Aber vielleicht schaust Du auch einmal auf den Seiten von -anvilfire- unter touchmark nach, dort wird beschrieben wie man sich Schmiedemarken selbst herstellt. Mit einem Wort, einen alten 20er verrosteten Ringschlüssel von seinen "Ringen" befreien, dann entweder mittels Fräse oder Feile dein Zeichen auf dem Ende des ehemaligen Griffstücks anbringen und das wars. Man sollte den Spitzenbereich vor dem Bearbeiten ausglühen und danach härten.
Die eingeschlagene Schmiedemarke hat den Vorteil, dass sie wirklich Ewigkeitscharakter hat, was man von der Ätzgeschichte nicht sagen kann, zudem hält eine Schmiedemarkenstempel viele Jahre.
Viele Grüße
Roman