Beiträge von juchten

    das Messer ist augenscheinlich handwerklich ohne einen Ansatzpunkt für Kritik umgesetzt, die Stahlwahl tut ihr übriges dazu. Wenn ich es so ausdrücken darf, es wirkt wie "aus einem Guss".
    Es ist zwar im Bereich des Möglichen sich über Vor- und Nachteile verschiedener Anschliffe zu unterhalten, wie man feststellen kann, aber ich sehe darin keinen Ansatzpunkt den einen oder anderen Anschliff als das "absolute" hinzustellen. Hier ist es eben ein hoher Anschliff, er passt in meinen Augen auch sehr gut zu dem ganzen Erscheinungsbild von diesem Messer, zumal die Rückenstärke das augenscheinlich auch zulässt ohne daß die Klinge an Stabilität verlieren könnte.
    Wenn Jan den Scandi-Schliff bevorzugt hat das bestimmt auch gute Gründe die bestimmt nicht aus der Luft gegriffen sind, aber ihr könnt mich jetzt totschlagen, ich sehe keinen großen Unterschied zwischen zwei verschiedenen Anschliffen beim Arbeiten. Ich lasse mich gern noch dazu bewegen einen Scandi-Schliff bei einer Klinge mit einer relativ dünnen Klinge als sinnvoll anzusehen um die größtmögliche Stabilität aus dem vorhandenen Material herauszuholen, und einen hohen Anschliff bei einer Klinge mit einer relativ dicken Rückenstärke, aber irgendwo kommen da bestimmt wieder persönliche Vorlieben mit ins Spiel und ab da werde ich akzeptieren was der Einzelne bevorzugt.
    Viele Grüße
    Roman

    das Polieren ist eine ganz eigene Sparte der Oberflächenbehandlung und ich bin weiß Gott kein Spezialist darin, geschweige denn jemand der das gelernt hat.
    Wenn ich das ein oder andere an einer Poliermaschine poliere ist die Grundvorrausetzung eine polierbare Oberfläche, das bedingt daß es dort keinerlei Bearbeitungsspuren mehr gibt, sonst ist das Ergebnis genauso wie mein Vorredner schreibt, man hat eine polierte Klinge, bei der die Bearbeitungsspuren zwar poliert, aber daduch sehr deutlich ins Auge fallen.
    Das Polieren an sich setzt verschiedene Polierscheiben voraus, von Bürstenscheiben bis Tuch und Filz oder was es sonst noch so gibt, ganz abgesehen von verschiedenen Polierwachsen für die Vorpolitur usw. Die Arbeit mit einer Scheibe auf einer Bohrmaschine ist zwar möglich, bringt aber nicht die gleichen Resultate wie auf einem Polierbock. Schöne maschinellen Polituren setzen eine Drehzahl um die 3000 Umdrehungen voraus mit gleichzeitiger Vorsicht was die Wärmeentwicklung auf dem Poliergut betrifft.
    Ich glaube das ist ein sehr weitgefächertes Thema, wer einmal einem Polierer dabei zugesehen hat wie Armaturen poliert werden erkennt sehr schnell wieviel Übung und Erfahrung hinter dieser Tätigkeit steckt. Was mir auch noch einfällt, beim Polieren der Schneide mittels einer Maschine entsteht eine sehr hohe Schärfe, richtiges Halten vorausgesetzt, das Ganze hat dann einen gewissen Gefährlichkeitsgrad, man hält schließlich eine rasurscharfe Klinge an eine sich drehende Maschine, dabei kann es zu den schlimmsten Verletzungen kommen.
    Viele Grüße
    Roman

    das Messer sieht auf den ersten Blick schon gelungen aus, auf den zweiten auch. Erst einmal fällt natürlich immer Farbe ins Auge, Griffschalenfarbe ist mal nichts dunkles, sondern hell, dazu mit rotem Fiber hinterlegt, passt einfach gut zusammen, was soll man da noch lang rumschwätzen. Form der Klinge ist auch gefällig, es muß nicht immer ein ulgonisches Kampfmesser sein, das gilt auch für die 3 mm. Nichts gegen stabile dicke Klingen, aber Klingen mit feiner Klingenstärke schneiden einfach besser, zumal man ja mehr schneidet als irgendwelche Steigeiseneinsätze mit den Messern machen zu müssen. Die Scheide ist natürlich passgenau und sieht gut aus, das wundert mich auch nicht.
    Viele Grüße und Freude mit deinem schönen Messer
    Roman

    das Klappmesser gefällt mir sehr gut, auch finde ich die Farbe der Griffschalen sehr "erfrischend". Es sieht überhaupt gut aus, ohne jetzt viel hier rumschreiben zu müssen.


    Was den 1.2842 betrifft, das Material hat trotzdem, das seine Halbwertzeit an Beliebtheit vermutlich abgelaufen ist, viel Potential. Das Problem scheint wirklich die Härterei zu sein, irgendwie hört man das allenorts. Auch das mit den Ausbrüchen ist nichts außergewöhnliches, das habe ich auch schon öfters gehört, und ist mir auch schon passiert, aber jetzt nicht mehr. Ich härte ihn auch im offenen Feuer, aber das Härten in offener Flamme ist immer so eine Sache, die Jungs die das richtig aus dem Ärmel schütteln konnten sind schon vor dem ersten Weltkrieg gestorben. Selbst in Büchern aus dieser Zeit ist das Härten im offenen Feuer schon als unsicher angesehen worden und man verwendete lieber Muffelöfen und dergleichen. Auch Bergland drückt sich da ein wenig seltsam aus, aber das liegt vermutlich an der Übersetzung.
    Wenn schon im offenen Feuer, dann muß man sich vor Augen führen, daß man ein ziemlich kleines Stück Härtegut hat, zudem noch konisch verlaufend, also die ideale Ausgangslage um ziemlich schnell alles zu ruinieren. Man kann den Stahl auch fast ohne Verzunderung durch die Sache bringen, aber es ist schwierig. Ich habe die Erfahrung gemacht daß ein ausreichend großes Feuer aus gut durchgebrannter Holzkohle eine ziemlich gute Ausgangslage schafft. Vor dem ersten Erwärmen auf jeden Fall nie den kalten Stahl einfach ins Feuer legen, lass ihn gut warm werden neben dem Feuer, ungefähr so warm daß er sich nur noch mit zusammengebissenen Zähnen mit den Fingern anfassen lässt. Dann stell die Klinge mit dem Rücken nach unten in die Kohlen uns lass sie so warm werden daß sie schwach rot zeigt, dann abkühlen lassen. Zum Härten das gleiche von vorn, nur daß jetzt im Zustand der schwachen Rotglut Luft angeblasen wird, und zwar so, daß keine Gebläseluft auf das Härtegut treffen darf. Sobald das Härtegut die Glühfarbe von hellrot angenommen hat wird im Öl abgeschreckt, und es muß keine 50 oder 60 Grad haben, 20 Grad reichen allemal aus. Halte ihn auch nicht länger als ein paar Sekunden auf Härtetemperatur, dieser Stahl wird durch langes Halten genauso in Mitleidenschaft gezogen wie durch überhitzen.
    Am sichersten ist das Anlassen im Backofen, ich würde aber 1.2842 nicht mit 200 oder 220 Grad anlassen, sondern mit 280 Grad, dann ist man vor Ausbrüchen gefeit, und die Härte hat nur unmerklich gelitten. Am offenen Feuer anlassen ist nicht zu empfehlen, zumal man das nicht so in Worten erklären kann.
    Vor allem, wenn der Stahl abgeschreckt wird, hol ihn nicht eher aus dem Öl bis er ausreichend abgekühlt ist, sonst läuft die Sache unregelmäßig ab und kein Mensch weiß wohin die Reise geht, außer Du hast Jungfrauenurin und befindest dich bei der Aktion auf dem Tanzplatz der Hexen im Schein des Vollmonds.


    Viele Grüße
    Roman

    wenn ich mal wieder mutig bin wirds wohl ein Akubra werden, da gibt es ein paar die mir gut gefallen. Ich hatte mal einen guten schwarzen Filzhut, allerdings wird man damit immer für einen Diamantenhändler oder den Cousin von Belushi gehalten, auch das Umsteigen auf so einen "guten" Fliegenfischerhut von Orvis war nicht so der Renner, trotz bekannter Spezialmembran, Schweiß raus, kein Regen rein, egal ob Regen oder Sonnenschein, immer eine nasse Birne. Das Teil hatte die Feuchtigkeitsdurchlässigkeit von einem Zentimeter Silikon. Seitdem ohne Hut, Hüte stehen Leuten in meiner Größe einfach nicht, damit sieht alles nur noch gedrückter aus, vielleicht ein Deerstalker, aber mit so etwas auf dem Kopf traut man sich nur vom Bad bis in den Keller, außer man heißt zufällig Sherlock Holmes oder hat den leicht phlegmatischen Gesichtseindruck englischen Land- oder Hochadels, der Teufel weiß wie die Adeligen das machen, die können anziehen was sie wollen und treten immer so auf als ob das normalste der Welt wäre, naja, noblesse oblige.
    Da fällt mir ein, in Frankreich kam das Kopfbedeckungtragen unter Adeligen eine Zeitlang ganz schön aus der Mode.
    Viele Grüße
    Roman

    Wenn es sich bei dem Stahl um den vergleichbaren 1.3505 handelt hat Busse sich wohl zu einem sehr belastbaren und schneidfreudigen Stahl entschieden. Druckschnittfähigkeit ist hervorragend, ebenso die Belastbarkeit der Schneide, der Zugschnitt wird wohl ein bißchen auf der Strecke bleiben, aber alles geht nicht.
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    Was man hier sieht ist eine Probleklinge aus 1.3505, davon habe ich drei Stück für französische Kameraden gemacht, Voraussetzung war die Überprüfung auf Belastbarkeit an eben jener Probeklinge. An den Nageltest kann ich mich nicht mehr erinnern, ich weiß nur daß erst nach dem Schlagen mit einem Hammer auf die eingespannte Schneide Beschädigungen zu verursachen waren (allerdings hat der Hammer auch sein Teil weg bekommen), der Bruchtest ergab daß nach mehrmaligem Verbiegen der Klinge mittels Hammerschlägen, fest eingespannt im Schraubstock, es zum Bruch kam.
    Ich gehe davon aus, daß bei normaler bis extremer Belastung einer Klinge aus diesem Stahl keine Enttäuschung zu erwarten ist. Er lässt sich zudem gut schärfen, hält die Schneide und zeichnet je nach Wunsch bei selektiver Härtung einen annehmbaren Hamon.
    Über die Wärmebehandlung bei Busse würde ich mir zu keiner Zeit Gedanken machen, abgesehen davon liegen die Messer super in der Hand, zumindest war das so bei allen die ich der Hand hatte.
    Viele Grüße
    Roman

    freut mich wenn es Dir gefällt Falk.
    Ich habe mich so gut wie es eben möglich ist anhand von Film und Foto an das Original gehalten. Wie schon geschrieben, meines Wissens gibt es zwar Tracker-Messer genug, aber das Teil das Aaron Hallam am Wasserfall geschmiedet hat habe ich noch nirgendwo gesehen.
    Viele Grüße und Freude damit
    Roman

    mein Dank an Messerjocke, mein Paket kam auch die Tage an
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    Herzlichen Dank an Messerjocke, die Zigarre ist genau nach meinem Geschmack, die Messer selbstredend auch. Da ist ja so ein Trainingsmesser dabei, ich werde wohl den Messerkampf nicht mehr erlernen, aber für meine alten Tage ist so ein Messer hervorragend, damit kann man selbst noch spielen wenn die alten Finger zittern ohne sich dieselbigen abzuschneiden.
    Viele Grüße
    Roman

    wie schon geschrieben, die genannten Spydercos sind alle eine sehr gute Wahl um schnell mit einer Hand zu öffnen um etwas zu durchtrennen, abgesehen von der hohen Korrosionsfestigkeit. Wenn es unbedingt ein Einhandfolder sein müsste und man sich auf eine einzelne Klinge beschränken müsste würde ich wohl das Recon 1 wählen, der AUS 8 rostet auch nicht so schnell und ist was Schärfen betrifft ein angenehmer Zeitgenosse, vor allem wird er wieder ohne Mucken rasurscharf.
    Ansonst stellt sich die Frage wieviele Seile dein Vater durchtrennen muss oder wieviele Knoten er auftüddeln muss. Ich frage nur deshalb weil ich mir denken kann daß Segler anderes zu tun haben als dauernd ihre teuren Reepschnüre zu kürzen. Vielleicht wäre es auch sinnvoll wenn das Messer eines Seglers einen Marlspieker hat, mit einer scharfen Klinge lässt sich zwar auch gut ein Knoten lösen, aber die Schnur wird eben immer kürzer. Das Myerchin Seglermesser sieht auch nicht schlecht aus, man kann es mit einer Hand öffnen und hat einen Marlspieker. Wenn es klassisch sein soll geht natürlich das von -zwen-cologne- aufgeführte Messer von Fox, oder das das Pendant der britischen Marine. Vielleicht sollte man auch über einen Schäkelöffner nachdenken, es gibt ja genug Messer die das alles bieten.
    Viele Grüße
    Roman

    saubere Arbeit, das ganze Messer wie aus "einem Guss". Ich mag eben diese fließende Formen, das sieht irgendwie immer super aus. Die Stahlwahl ist solide, die handwerkliche Umsetzung augenscheinlich sehr gelungen, mit einem Wort ein schönes Messer. Als Scheide würde ich auch Leder wählen, das passt hier sehr gut.
    Viele Grüße und weiter so
    Roman

    saubere Arbeit, stimmig in allen Proportionen, einfach gelungen. Dazu sitzt alles perfekt ineinander und ist auch schön verpackt, das kannst Du ruhig bei -feststehende Messer- einstellen, das ist schon ein bißchen mehr als Bastelei, obwohl ich Bastelarbeiten mag.
    Viele Grüße
    Roman

    das ist zu lesen bei meinen Ausführungen, aber die Bohrung für die Klingenachse ist immer noch ein Knackpunkt, auch wenn ich die Dinger auf den Mond schieße.
    Viele Grüße
    Roman


    Nachtrag: Ich habe wenigstens in das Messer hineingesehen im Gegensatz zu Dir "amue", bin also weit mehr in der Lage um etwas über dieses Messer zu schreiben und dünnbrüstige Polemik gegenüber mir ändert nichts an Tatsachen.

    das ist eine perfekte handwerkliche Leistung Ronny, da beißt keine Maus irgendeinen Faden ab. Da passt einfach alles, normal bin ich kein so großer Freund von Farbe auf Metall, aber selbst das stört mich nicht im geringsten, eher im Gegenteil. Sowohl Griffmaterialen wie der Friction und die Wahl des Stahls geben ein superbes Bild ab. Das ist eine reife Leistung wie man so schön sagt.
    Viele Grüße
    Roman
    PS: Das ist das Resultat wenn man sich Zeit lässt, wie Baumbart immer zu sagen pflegt: "Nur nicht hastig werden"

    so ein bißchen Kritik bringt mich nicht aus der Fassung, nicht wegen der Klinge eines Klappmesserchens oder geteilter Meinung.
    Ich gebe ja freimütig zu, ich habe einem Messer daß ein Dreijähriger zerbrechen kann ein bißchen viel zugemutet, das hätte ich wirkilch wissen müssen, gibt es doch einige kleine anatomische Unterschiede zwischen einem Dreijährigen und mir, egal wie er gebaut ist. Mein Fehler lag aber wo ganz anders, ich habe einem Messer daß das Zehnfache eines Opinels kostet ein bißchen mehr als die doppelte Stabiltiät eines solchen zugetraut, das kommt nicht wieder vor, ich bin ja lernfähig. Trotzdem will es mir nicht in den Kopf gehen daß ich einem Spyderco in dieser Liga nicht mehr zumuten darf als ein bißchen Stöckchen schnitzen oder Nahrung zu zerteilen, das kann ja fast ein breitgeklopfter Nagel. Mich stört eben nur die Tatsache daß die Achsbohrung zu nah am Rand angebracht ist, egal was wer wo sagt, dadurch ist einfach eine Schwachstelle geschaffen und ich mag es einfach nicht wenn ich mir Gedanken machen muß ob eine Klinge hält wenn ich sie mal verkante.
    Viele Grüße
    Roman
    PS: Ich bin übrigens ein floraler Typ, ein paar Blümchen hätten mich nicht gestört.

    tut mir leid wenn ich jetzt erst schreibe, aber ich war wohl ein paar Tage nicht aufmerksam genug.
    Ich schreibe es jetzt noch einmal, anscheinend bin ich zwar dumm genug genug mir ein zweites Endura zugelegt zu haben, aber ich lese wenigstens das was geschrieben wurde. Ich habe nichts von einem Endura mit Stahlgriffen geschrieben, sondern von einem mit Plastikgriff, wobei ich hoffe daß die Achslochbohrung bei dem mit Stahlgriffen ein wenig mehr im "Fleisch" sitzt.
    Ich habe zu keiner Zeit an der Schnittfreudigkeit des Enduras gezweifelt, es trägt sich wie gesagt gut und ist leicht, das man dann Abstriche an der Stabilität machen muß ist selbst einem Dilettanten wie mir klar, dafür steht bei mir auch -Adept- unter meinem Nick, ich versuche ja verzweifelt zu lernen, das schließt leider auch die Dummheit ein dieselben Versuche mehrfach zu machen.
    Nachdem das erste Endura beim Arbeiten an Holz abgeglitten war und an den Schraubstock schlug brach mir ein Teil der Klinge ab, das sehe ich nicht als Mangel an Stabilität an, das kann auch bei anderen Messerklingen vorkommen. Das zweite Endura war im Zuge der Erwerbung eines anderen Messers in meinen Besitz gelangt, es war einfach günstiger beide zu kaufen. Nachdem es das getan hatte was Messer eigentlich so tun, nämlich schneiden, wurde es auch irgendwann einmal stumpf. Ich habe es geschliffen und es hat wieder seine Arbeit aufgenommen, das wiederholte sich dann mehrere Male, wie es auch normal ist beim regelmäßigen Benutzen einer Klinge. Irgendwann hat es nicht mehr die Schärfe angenommen die ich benötige, da ich mich in diesem Moment leider in einem Zustand der emotionalen Unwägbarkeit befand habe ich es in den ein wenig geöffneten Schraubstock gesteckt und am Griff umgebogen, dabei brach es an der Klingenachse ab, mehr war nicht dabei. Auch das ändert nichts an meiner Einstellung, es ist ein schneidfreudiges Messer, das sich gut tragen lässt, bloß finde ich nach wie vor daß die Bohrung für die Klingenachse ein wenig mehr im Material sitzen sollte, um bei dieser Bauart die größtmögliche Stabiltiät zu erreichen.
    Trotz meiner Uneinsichtigkeit bin ich nach wie vor, wie bereits beschrieben, ein Fan von Spyderco, ich habe nur kein Endura mehr, sondern etliche andere Spydercos, ich bin sogar so unverschämt mir, wenn sie die Gelegenheit bietet, wieder ein Endura zu kaufen.
    Achso, um das Maß voll zu machen, ich habe auch schon ein Police zerbrochen, und habe dann trotzdem wieder ein Police gekauft, weil ich das Messer einfach mag. Um auch das zu erklären, egal was Ihr von meinem Geisteszustand halten werdet, es war auch stumpf (vielleicht sollte ich die Messer einfach weniger benutzen?) und wollte es ein bißchen abziehen, das führte dazu daß es gar keine Schärfe mehr angenommen hat, was vermutlich auch auf mein dilettantisches Schärfen zurückzuführen ist (ich gelobe auch dahingehend Besserung). Ich habe mich damals so darüber geärgert, daß ich den Wetzstahl in dieses Loch in der Klinge steckte und einfach damit die Klinge abgebrochen habe, immerhin weiß ich jetzt daß man so etwas nicht machen soll, ich lerne ja dazu.
    Ich sehe mich auch momentan nicht gezwungen die Dienste von Herrn Atwood in Anspruch nehmen zu dürfen, wenn ich ein Mini-Brecheisen benötige mache ich Feuer an und schmiede mir eins.
    Viele Grüße
    Roman
    PS: Ich schreibe es nochmal, ich bin und bleibe ein Fan von Spyderco, wie man sieht
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    nun gut, ein Endura fehlt, aber was schon einmal war wird auch wieder kommen, zumindest weiß ich wie weit ich gehen kann.