super geworden "lenzmitz", irgendwie sehen Messer aus dem 55Si7 immer unzerstörbar aus. Saubere Griffführung übrigens, sehr guter Einfall.
Viele Grüße
Roman
PS: Das Material zeichnet auch einen sauberen Hamon, nur zur Info, falls noch nicht bekannt.
Beiträge von juchten
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saubere Arbeit Pascal, sehen beide handwerklich einwandfrei umgesetzt aus. Die Form gefällt mir gut, so eine Mischung zwischen Santouko (oder wie immer man das schreibt), traditionellem europäischen Küchenmesser und "tactical kitchen art", wenn ich mal so sagen darf.
Viele Grüße
Roman -
ich kann nur aus Erfahrung sagen daß Natriumhydroxid schon eine ganz schön "lebendige Suppe" ist wenn es mit Wasser und Metall in Berührung kommt. Die Dämpfe sind davon abgesehen zumindest mal gesundheitsgefährdend. Kaliumhydroxid kommt mir noch eine Liga schärfer vor, die Dämpfe die dabei entstehen verursachen schwere Verletzungen. Am besten entsorgst Du das Zeug und besorg Dir Eisen3Chlorid, das ist zwar auch nichts zum gurgeln, aber doch eher eine ruhige Sache was die Dämpfe und das ganze brodeln und überschäumen betrifft.
Als Beispiel, ein alter Aluminiumbecher, total verdreckt. Ich habe das Teil ohne Wissen um die Agilität von Natriumhydroxid in das Spülbecken gestellt, ein Löffel von dem Granulat reingetan und cirka 0,1 ltr Wasser reingeschüttet. Der Rest war ungläubiges Staunen, im ersten Moment tat sich gar nichts, dann zischte es ein wenig, dann plötzlich viel mehr. Aus meinem Becher quoll ein dunkelbrauner Schaum und der Witz war es hörte nicht auf zu schäumen, dieses bißchen Wasser sollte längst weg sein. Das war es dann ja auch ein paar Sekunden später, mit ganz beeindruckenden Ergebnissen. Der Becher war blitzblank und sah aus wie neu, das Spülbecken war so sauber wie nach einstündigem Abreiben mit Scheuermilch und als Dreingabe war das Abflußrohr auch wieder frei.
Viele Grüße
Roman -
ich glaube mittlerweile nicht daß man hier irgendwelche Märchen erzählen möchte, das kann ich mir bei einem Schmied der so methodisch arbeitet wie der Gezeigte eigentlich nicht vorstellen. Vermutlich hat sich hier ein Übersetzungsproblem eingeschlichen, etwas anderes kann ich mir schwerlich vorstellen. Wenn man sich allein die Fachausdrücke bezüglich Schmieden und Stahl in Englisch betrachtet und die oft hanebüchende Übersetzung ins Deutsche, dann kann man sich langsam eine Vorstellung davon machen wie es ist, wenn einem ein Schmied in einer gänzlich fremden Sprache etwas mit handwerklichen Fachausdrücken erklärt, das ganze wird natürlich dann noch unverständlicher rüberkommen wenn derjenige der das dann niederschreibt die hiesigen Fachausdrücke nicht alle kennt.
Ich freue mich auf jeden Fall auf das fertige Messer und wie es sich angeht.Was den Hamon betrifft, das ist wirklich eine etwas umfassende Handwerkskunst. Dieses selektive Härten gab es nicht nur bei den Japanern, es war und ist auch heute noch hier geläufig, nur hat man in Japan eine eigenständige Kunstform daraus entwickelt. Kein Wunder, in einem Land wo man den Meisterbrief nach vermutlich etlichen Jahren Lehrzeit im Papierfalten machen kann ist es natürlich das Mindeste wenn das Polieren einer Klinge und die Sichtbarmachung einer Härtelinie zu hoher Meisterschaft gekommen ist. Wenn der Schmied das noch nicht so oft gemacht hat, dann würde vermutlich jeder zuerst einmal ein paar Tests machen, es ist nichts deprimierender als wenn man sieht wie etwas was man gemacht hat einfach kaputt geht.
Wie dem auch sei, Übersetzungsprobleme. Im Englischen konnte ich nachlesen dass die japanischen Meister -clay- auf ihre Klingen auftragen. Für mich ist clay Ton, also habe ich mir damals besten Küntlerton beschaft und ihn auf die Klinge aufgetragen. Er sah fantastisch aus, ich meine den Ton, wie er sich schön gleichmässig in dezenter Farbgebung auf die Klinge auftragen ließ, genauso gut trocknete er gleichmäßig durch und fiel nachdem er ein sehr künstlerisches Rissmuster gebildet hatte von der Klinge ab. Ich habe wohl ein gutes Pfund Flüche in allen Sprachen nach Osten geschickt in der Hoffnung daß diese diese hinterlistigen Meister im fernen Japan ereilen mögen. Irgendwann habe ich dann herausgefunden daß man das Wort -clay- sowohl für Ton wie auch für Lehm benutzt.
Um nicht wieder auf irgendwelche Bücher mit fragwürdigen Übersetzungen hereinzufallen habe ich meine Fragen gesammelt und jemand aufgesucht der sich mit den heimischen Lehmarten und überhaupt mit Lehm hervorragend auskennen muß, einen Glockengießermeister. Dieser hat mich dann entsprechend was die Geheimnisse des Lehms betrifft unterrichtet, das hört sich zwar geheimnisvoll an, war es aber nicht, er hat das Ganze in ein paar Sätzen erklären können. Es war wie immer im Handwerk, zuerst kommt man nicht drauf, fragt einen der sich damit auskennt und nachher fühlt man sich wie ein Depp weil man nicht selbst darauf kam.
Seitdem hält meine Lehmmischung auf den Klingen, ganz ohne irgendwelche Geheimmittelchen oder irgendwelcher Lehmpanschereien in Vollmondnächten.
Viele Grüße
Roman -
das Messer hast Du sehr schön hinbekommen, mir gefällt es hervorragend. Das ist eben der Nachteil beim Bearbeiten von Griffen, diese ganze Staubschluckerei muß man eben durch Maske und Brille versuchen einzudämmen, dann gut lüften. Alles in allem ein gutes Stück was Du da abgebildet hast.
Viele Grüße
Roman -
ich werde auf jeden Fall einer der ersten sein die sich dieses Messer zulegen, ich glaube ich schicke heute noch einen Telegrammboten zu Böker der bis Montagmorgen dort warten muß um meine Bestellung persönlich abzugeben. Ein Messer mit einer Klingenstärke von 480,0 mm und einem Gesamtgewicht von 7 Gramm muß ich haben, da geht gar kein Weg daran vorbei. (so zumindest die Maße auf der Bökerseite, ich hoffe daß die sich nicht verschrieben haben)
Spaß beiseite, das Messer macht wirklich einen handfesten Eindruck, es ist zumindest mal handlicher dimensioniert als dieser Brocken von Aitor. Es ist zwar immer noch kein "Rambomesser" von Herrn Lile, aber in Anbetracht des Preises durchaus nicht verachtbar. Bei 440C schließe ich mich vorbehaltlos Micha an, das ist eine ganz sichere Bank, dieser Stahl ist fast das Nonplusultra der Korrosionsfestigkeit und gibt eine sehr gute haltbare Schärfe ab. Mir gefällt es zumindest sehr gut.
Was den runden Griff betrifft, da habe ich keinerlei "religiösen" Bedenken, mag es dem gewieften Messerkämpfer in der Hand rollen, mir gefällt es trotzdem.
Viele Grüße
Roman -
bis zu dem Zeitpunkt wo die Schmelzerei ins Spiel kam und das Problem mit einer Hamonlinie auf einem rostfreien Stahl war alles gut, wieso muß man eine augenscheinlich gute Sache mit so etwas "ausschmücken"?
Viele Grüße
Roman -
persönlich würde ich mehr darauf achten daß mir ein Messer für jeden Tag gut gefällt, dann muß es noch meiner Hand gefallen und wenn es sich dann noch ohne zu zwicken gut unterbringen lässt bin ich eigentlich glücklich.
Was den Stahl betrifft scheiden sich ja die Geister, gerade beim 1.2379. Aber mittlerweile gibt es davon mehrere "Darreichungsformen" die durchaus zuverlässiger sind als die ursprüngliche. Selbst Uddeholm klagte schon vor Jahren über die unterschiedliche Qualität des 1.2379 und bot einen verbesserten 1.2379 an. Grund waren unter anderem Seigerungen etc. wodurch die Wärmebehandlung nicht immer zu dem erstrebten Ergebnis führte. Die Industrie hat wie gesagt dahingehend Abhilfe geschaffen und bietet den Stahl in passender Qualität an.
Stähle nach ihrem Datenblatt zu beurteilen und aufgrund der Legierungselemente auszusuchen ist zwar eine interessante Sache, aber letztendlich macht die Wärmebehandlung und speziell der Anlassvorgang die Musik. So könnte man theoretisch einen einfachen Kaltarbeitsstahl zu einer Härte bringen daß er kaum noch zu schärfen wäre und einen "karbidbeladenen Brocken" wie ein Stück einfachen Stahl aussehen lassen. Was man bis jetzt von den genannten GEK-Messern sagen kann ist ja mitnichten etwas negatives, sie machen zuverlässig ihren Dienst, mehr kann man ja von einem Messer eigentlich nicht erwarten. Hebeln ist immer eine zweischneidige Sache, es ist durchaus möglich daß eine Klinge die entsprechend an einer scharfen Kante geklemmt ist durch einen plötzlichen Druck Schaden davontragen kann, aber normal liegt so etwas bei einem Fixed außerhalb der Menschenkraft. Die Messerwerferei ist dagegen eine sehr gefährliche Sache für eine Schneide, bei einem ungewollten Abpraller erhöht sich die Wurfgeschwindigkeit und ein Treffer mit der Schneide an Steinen kann selbst die härteste Schneide beschädigen, eventuell einen Schaden verursachen der selbst bei jahrzehntelangem normalen Gebrauch nie aufgetreten wäre.
Viele Grüße
Roman -
ich würde auch sagen zuerst einmal testen. Ich will mich nicht weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube nicht an den "Billigwunderdamast" aus Pakistan, ich war schon mal da und was ich da gesehen habe war ziemlich dünn. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen daß man gewalzten Damast dort weiterverarbeitet, was auf einigermaßene "Walzproduktion" hoffen lässt. Das dort die fleißigen Schmiede mit ihren Hämmern stehen halte ich für eine Illusion, auch in Anbetracht der dort lächerlichen Stundenlöhne, selbst in Japan hat das meiste mehrlagige Material nie einen Amboss gesehen.
Viele Grüße
Roman -
ich weiß das offen gesagt nicht, das härten von den Teilen konnte man in der Breite besorgen wie man es für nötig hielt, von ein paar mm an der Schneide bis hin zum Rücken. Ich stimme Dir ja gern zu, bloß ist ein Fleischbeil mit einer 3 cm breiten Klinge nicht mehr gerade der Bringer. Ein Halbmond ist wieder eine andere Sache, ich gehe mal vorsichtig davon aus daß diese durchgehärtet waren, weil man sie ja doch stets auf hoher Schärfe halten mußte.
Viele Grüße
Roman -
ich denke auch das es sich definitiv um ein Schlachtbeil bzw. einen einhändischen Spalter handelt. Der Rost ist ja nichts ungewöhnliches wenn es im Grund gelegen hat, es gab Schwerter und Gerätschaften die haben länger in nassen Gräbern gelegen und man sieht nach über tausend Jahren immer noch was es ist ohne daß es aus rostfreiem Material war. Der Ring dient wie schon gesagt schlicht und einfach zum Aufhängen und sieht schön ausgeformt aus. Materialknappheit würde ich mal nicht vermuten für die Aufhängeöse, wenn das der Fall gewesen sein sollte hätte es auch ausgereicht einfach ein Loch ins Blatt zu dornen.
Viele Grüße
Roman -
gelungene Arbeiten, vor allem das obere hat es mir angetan. Es hat diese gewisse runde Linienführung die mir persönlich so gut gefällt.
Was den Schweißfehler angeht, wobei ich da eher die Ursache bei den Packbändern sehe als bei Dir, Messing könnte eine Lösung sein. Ich gehe mal davon aus daß ein nachträgliches Schweißen nicht mehr in Frage kommt, wobei ich offen gesagt davon auch nicht viel halte, es verschlimmert die Sache meist. Messingspäne mit Borax gemischt auf die nicht verbundene Stelle geben und erhitzen bis das Messing schmilzt, danach abkühlen lassen und abschleifen, das Messing sollte dann in alle Vertiefungen eingesickert sein, das sieht dann nachher so aus als ob eine Goldader im Stahl ist. Mach mir nicht den Kopf runter wenn es in die Hose geht, ich habe es auch noch nicht probiert, Versuch steht aber vor der Haustür.
Viele Grüße und weiter so
Roman -
das Messer ist schön geworden, ich persönlich mag es wenn die Griffe ein wenig "aus der Mittellinie kippen", sieht irgendwie immer gelungen aus und gut zu greifen. Ansonst sieht es handwerklich sauber umgesetzt aus, mir gefällt es mal auf jeden Fall.
Viele Grüße
Roman -
die Reduktion auf das Eigentliche und Stahl ist Stahl.
Viele Grüße
Roman -
schau mal unter Schweisserstempel nach, da findet man immer Firmen die solche Sachen umsetzen können. Wenn Dir allerdings etwas vorschwebt was so richtig tief in Stahl Marken setzen kann weiß ich nicht ob diese Herstellungsweisen Handschlagstempel erzeugen die das bewerkstelligen können, Firma Hopbach ist auch eine gute Adresse.
Bei Anvilfire gibts eine Anleitung zum Selbermachen.
Wenn es einfach ist, dann besorg Dir ein Stück Stahl (alter Meißel), schneid ihn an der Spitze ungefähr auf Maß und feil Dir deine Marke selbst, leg das Teil vorher ein paar Stunden ins Holzkohlefeuer. Und vor allem lass genug vom Meißel stehen, es ist nichts ärgerlicher als mit diesen Kinderschlagstempeln zu versuchen eine glühende Klinge zu marken. Für Handschuhe zu klein, für die Zange zu wackelig und für die blanken Finger zu nah an der Hitze. Ein schwerer Stempel hat auch den Vorteil daß er einfach mit mehr Masse sicherer die Marke setzt.
Viele Grüße
Roman
PS: Bitte nicht böse sein wenn ich die ganze Härteprozedur von Meißeln hier nicht reinschreibe. -
Du hast doch geschrieben dass das Messer groß sein soll, dann ist es doch mehr als verständlich daß man auch mal große Messer angeboten bekommt, kein Grund bei einem Espada zu erschrecken. Bevor Butcher das Espada genannt hat wurde doch gar kein großes Klappmesser genannt, zudem ist das doch alles sehr vom einzelnen Betrachter abhängig.
Es ist ja schon das xxl in den Klamotten an mir vorbeigegangen, das xxl von heute ist vielleicht das Empfinden von irgendwelchen Modeleuten die aussehen als ob man sie unter jeder Tür durchschieben kann, hat aber mit dem eigentlichen xxl nichts zu tun. Ein Klappmesser mit einer Klinge unter 15 cm würde ich jederzeit einer großen vorziehen, aber groß fängt bei mir zumindest mal bei 150 mm Klinge an.
Diese Messer sind einfach nur aus der Mode gekommen weil die Zeit der nächtlichen Duelle zwischen Ehrenmännern oder die das sein wollen wohl schon über 120 Jahre her ist. Spanische Navajas und korsische "KIappdegen" sind zwar heutzutage eine seltene Erscheinung, aber groß waren und sind sie.
Viele Grüße
Roman
PS: Ich würde mir mal so ein Teil von CS holen, 150 mm Klingenlänge, wieso knausern, dann hat man mal einen Vergleich und nicht soviel investiert, dieses XL2 macht bestimmt auch eine gute Figur
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wenn ich die Preise sehe befürchte ich daß sie in der gleichen Art gestiegen sind wie damals von einem auf das nächste Jahr das B&B und die Permitpreise für einen Angeltag am Lachsfluss. Was ich da gesehen hatte an diesen kleinen Messern war alles Kitsch, ich kann mich zwar täuschen und es gibt vielleicht gute, aber in sieben Mal Schottland habe ich keinen gefunden. Wanderstöcke hatten sie aber schöne und die Forellenpermits waren günstig, aber für eine Forelle von einem Pfund zu fangen kann ich auch hier unten an den Bach gehen.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Freude, Schottland ist trotz gestiegener Preise immer eine Reise wert und die Menschen sind wirklich etwas besonders.
Viele Grüße
Roman
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wenn Du die Hohlkehle haben möchtest und jemand hast der sie dir fräsen kann, wieso nicht.
Beim Griffabschluss würde ich diesen Teil der zur Hand ragt ein wenig nach hinten ziehen, dann liegt er nicht so direkt am kleinen Finger an. Ansonst eine stimmige Sache.
Stahl, der C75 wäre meine absolute Wahl (allein schon wegen der Hamon-Geschichte) wenn ich von "Hand zu Fuß" arbeiten müßte, also Bohrmaschine, Feile etc., der 1.2519 ist auch eine ausgezeichnete Wahl, durch den Wolframanteil schafft er die Klinge direkt in eine andere Liga, ist aber ein klein wenig mühsamer zu bearbeiten, wenn er allerdings gut geglüht ist geht er auch.
Viele Grüße
Roman
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das muss jeder für sich entscheiden.
Der eine braucht eine Designerhose von XY die voll auf Survival ausgelegt ist und der andere begnügt sich mit einer Jeans. Jeder wie er mag. Jetzt könnte man sich trefflich über irgendwelche Funktionalitäten die ansprechend aussehen seitenweise unterhalten, aber ich habe im Wald nach dem zweiten Tag noch nie einen Unterschied zwischen dieser oder jener Hose feststellen können. Wenn es einem besser gefällt oder er sich besser fühlt mit einer Hose die einem persönlich modisch oder sonstwie erscheint, bitteschön.
Es bleibt alles Geschmackssache, der eine braucht für einer Wildsau aus der Schwarte zu helfen ein "Supermesser", der andere hat nachher das gleiche Ergebnis mit einem Trattenbacher. Der Sau ist es, glaube ich, egal, und ich denke nicht daß Herr Lagerfeld zufällig im Wald daherkommt um darüber zu urteilen ob unsere Klamotten zur Zeit in Mailand gezeigt werden können oder unser Messer seinen Designvorstellungen entspricht (wobei mir das auch egal ist ob einem Friseur mein Messer gefällt).
Aber wir müssen aufpassen, diese ganzen Modezaren (wobei man sich als Zar auch nicht so sicher fühlen sollte) haben vermutlich schon ein begehrliches Auge auf die "Waldmenschen" geworfen. Vermutlich gibt es schon diverse Zeichnungen wo man durchtrainierte junge Burschen in auf die Haut gespritzten grünen Klamotten erkennen kann. Das ganze wird dann wahrscheinlich darin enden daß man irgendwelche Models im Waldoutfit sucht, wo man als einzige geistige Voraussetzung beginnende Verblödung mitbringen muss und als körperliche Voraussetzung das Aussehen als hätte man ein viermonatiges Wettfasten mit einem indischen Bettmönch gewonnen. Hauptsache man kann mit festgenagelten Augen nach vorn schreiten wie ein Sekretär in der afrikanischen Steppe der nach ein paar leckeren Schlangen Ausschau hält.
Achso, wo waren wir? Uns gehts gut, wir unterhalten uns darüber ob man in modischer zweckmäßiger Kleidung oder in nicht modischer zweckmäßiger Kleidung auf die Straße oder in den Wald geht. Wenns hilft ist es gut, ich würde sogar nachts wenn ich friere Tante Friedas Leomantel aus Kunstpelz anziehen solange er wärmt und auf eine modische Jacke in der ich friere verzichten.
Das Thema hat was, aber jetzt bin ich fertig und habe die Wartzeit überbrückt in der ich auf das Aushärten von einer Klebeverbindung warten muss.
Viele Grüße
Roman
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und der 420 ist immer noch eine sichere Bank, anständige Verarbeitung vorausgesetzt.
Viele Grüße
Roman