Beiträge von juchten

    dankeschön für die netten Kommentare, wenn es fertig ist und auch eine Scheide da ist zeige ich noch ein paar Bilder.
    Pascal, ich habe mal Corian draufgemacht, es macht sich ganz gut, aber es muß nicht abschließendes sein.
    Viele Grüße
    Roman
    PS: diese Kooperation mit Markus ist noch nicht zu Ende

    Woanders ist man oft geteilter Meinung was besser ist, Bandschleifer oder Amboss, dabei ist die Verbindung zwischen beiden Arbeitstechniken eine der besten Lösungen.
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    Klinge aus Kugellagerstahl, aus Rundstahl geschmiedet, Messerform, repektive die ganze Schleifarbeit von Markus Reichart, gehärtet im Kohlenfeuer mit Hamon wieder bei mir, alles kurz vor der letzten Poliererei.
    Gesamtlänge 370 mm, Klinge 250 mm, Breite 30 mm, Rückenstärke 6 mm
    Viele Grüße und ein großes Dankeschön an Markus
    Roman

    Gudys Folder ist 105 prozentig verarbeitet, mehr fällt mir eigentlich nicht dazu ein. Ich bin zwar mehr der Navaja-Fan (Gudys Navajas sind übrigens auch 105prozentig verarbeitet, wie eigentlich alles was die holländischen Freunde auf dem Treffen gezeigt haben), aber dieses taktische Klappmesser ist wirklich ein Sahnestück.
    Viel Freude damit Jurgen
    Roman

    wir Europäer sind vermutlich immer schon zu pragmatisch gewesen um solche Vorgänge wie das selektive Härten zu einem Kunsthandwerk zu erheben, wir haben ja auch kein Papierfalten erfunden und die Bäume immer frei wachsen lassen. Es ist wohl wahr daß das selektive Härten hier nicht die Rolle gespielt hat wie bei den Japanern, nur um diese mal zu nennen weil ja der Hamon, seine Erzeugung und sein Sichtbarmachen, gerade dort in hoher Blüte stand und steht. Aber auch bei den Herrn Japanern war das nicht immer selbstverständlich, wir haben heute großes Glück (die Japaner natürlich auch) daß dort trotz mindestens zweier Perioden, wo fast die Kunst des Schwertschmiedens verloren ging, dieses Wissen gehütet und weitergegeben wurde. Auch möchte ich, weil wir gerade einmal davon reden, Herrn Yoshihara, um nur einen zu nennen, anführen, der in dem Buch -Japanische Schwertschmiedekunst- jeden Interessierten sehr tief in dieses Handwerk blicken lässt. Es ist schon erstaunlich wie ein Schmied mit einer derart puristischen Werkstatt in der Lage ist solche Meisterwerke in Stahl umzusetzen.
    Aber gerade darin liegt diese Kunst verborgen, es ist auch wie hier bei den Handwerkern oder sonstwo immer das Gleiche, sobald eine Tätigkeit bei einem Handwerker einfach aussieht, dann ist das immer fast unmöglich nachzumachen, dieses anscheinend einfache Tun ist wohl das Endresultat des Könnens.
    Was das Buch betrifft, es ist von den Gebr. Böhler &Co. Aktiengesellschaft; Titel: Notizen über das Härten des Werkzeugstahls, bei mir 9. Auflage von 1917, Wien/'Berlin Selbstverlag von Gebr. Böhler &Co. Aktiengesellschaft. Es ist durchaus im Rahmen des Möglichen daß es ein wenig schwer aufzutreiben ist, aber die Suche nach einem schönen Buch, hier mehr ein Büchelchen, ist auch ein schöner Zeitvertreib.
    Viele Grüße
    Roman

    die Zeichnungen sind alle sehr schön, aber man sollte anfangen das ein oder andere langsam mal in Stahl umzusetzen, dann hat man mehr Vorstellung von der ganzen Sache, vor allem kann sich die Hand dann das Messer auch vorstellen.


    Kibo,
    San-Mai Klingen zu schärfen ist nicht schwieriger als sonst eine andere Klinge, wieso auch? Flexible Dolche habe ich noch keine gesehen, bestenfalls die aus Gummi. Wenn das selektive Härten nicht so kompliziert ist, dann bin ich Dir für jeden Tip dankbar. Eigentlich brauchen wir nicht nach Osten zu schauen, wie man selektiv härtet kann man ganz gut in Fachbüchern über das Metallwesen hier nachlesen, damit meine ich nicht nur Deutschland, ich habe auch ein sehr feines Buch über die Stähle von den Gebrüdern Böhler. Hier in Europa gibt es mehr Bücher über die Wärmebehandlung des Stahls als sonstwo auf diesem schönen Planeten und offen gesagt wurde hier schon selektiv gehärtet als die Japaner noch mit Geweihstücken Klingen aus Obsidian heraus klopfen mussten.
    Viele Grüße
    Roman

    stell diese mühselige und kostenintensive Arbeit am besten erstmal ein, das sind Maße für eine Fräse oder eben beim Schmieden.
    Wenn Du ein unbekanntes Stück alten Stahls vor Dir hast geht es immer darum zu ermitteln ob es sich schlichtweg um ein Stück Baustahl von früher, ein Stück Schmiedeeisen oder eben ein Stück härtbaren Stahl handelt. Der erste machbare Schritt für dich, ich gehe davon aus daß keine Schmiede zur Verfügung steht, ist die Funkenprobe. Mittels der Funkenprobe (bitte selbst bei google nachsehen, da ist es ausreichend erklärt) kann man einigermaßen ermitteln was man da vor sich hat, dann kann man entscheiden was daraus werden soll. Mit Feuer und Amboss wäre es ein bißchen besser, man erwärmt ein Stück von dem Metall bis es hellrot ist, schreckt es in Wasser ab und sieht dann mit dem Hammer ob sich ein Stück von dem Zeug an der Ambosskante abschlagen lässt.
    Wie schon von Vorrednern aufgeführt, lass das Stück liegen für die Zeit wo geeigneteres Gerät zur Verfügung steht und kauf Dir für die ganzen Schruppscheiben die Du noch brauchst bis da endlich mal was messerähnliches draus wird einfach ein Stück Messerstahl, oder such Dir ein Stück altes Blattfedermaterial, damit weiß man immer wo man dran ist. Mal Dir die Kontur von dem Messer drauf das Du machen möchtest, schneids mit der Milimeterscheibe aus und legs über Nacht in ein Holzkohlefeuer, dann geht der Rest fast von selbst, solange Du nicht gerade die Blattfeder von einem Güterwaggon nehmen möchtest.
    Viele Grüße
    Roman
    PS: Sollte es sich um ein Stück alten Schmiedeeisens handeln, bitte nicht achtlos wegwerfen, eine Kante fein schmirgeln, besser noch ein bißchen polieren und einmal ätzen, oft hat man dabei das Glück ein mehrschichtiges Material vor sich zu haben. Das lässt sich dann später bei Feuerschweißungen oder auch als Material für Messerbeschläge verwenden.

    ich kenne die anatomischen Voraussetzungen nicht die deine Hände aufweisen, aber ich könnte mir gut vorstellen, daß dieser ziemlich spartanisch aussehende Haken am Griffabschluß dafür sorgt daß einem das Arbeiten schnell verleidet wird, den gleichen Eindruck habe ich auch von dieser Rampe die sich hinter der Fingermulde nachher im Handinneren befindet. Ansonst gefällt mir der Entwurf, er hat so etwas futuristisches. Vielleicht wäre es auch interessant wenn Du dir einfach ein Stück Stahlschiene von dem Stahl besorgst aus dem Du das Messer gemacht haben möchtest und es einfach da mit der Flex und der Feile herausarbeitest. Dann siehst Du direkt am "wachsenden Objekt" ob Dir alles auch so in die Hand passt wie Du es dir vorstellst und wo man hier und da etwas bearbeiten muß.
    Viele Grüße
    Roman

    das ist doch super geworden, mir gefällt es schon mal gut. Die Beleuchtung war wohl ein Glücksgriff, so sieht es aus als ob ein Meisterfotograf die Bilder gemacht hat, zumindest mal für mich.
    Viele Grüße
    Roman

    was die Stahlbezeichnungen betrifft, ich glaube das der Mann der solche Messer im fernen China mit irgendeiner Maschine beschriftet soviel Sachverstand von unseren Schriftzeichen hat wie ein Mann der bei Puma die Schmiedemarke in die Klingen schlägt von chinesischen Schriftzeichen (auch ohne dem betreffenden Herrn jetzt irgendetwas unterstellen zu wollen). Die schreiben einfach etwas drauf, fertig. Sag mir mal ein Mensch wie man ein Messer herstellen und um die halbe Erde schippern soll für diese Preise. Und dann sollen die noch handgeschmiedet sein, ich will hier keinem chinesischen Schmied zunahe treten, aber selbst hier bei uns sind die wenigsten in der Lage am offenen Feuer und Amboss einen Stahl wie VG 10 von Hand zu schmieden, mal abgesehen davon daß es überhaupt keinen Sinn macht.
    Offen gesagt mag der chinesische Staatszirkus ein Exportschlager sein, aber egal was in einstigen Zeiten chinesische Schmiede geleistet haben, was da jetzt kommt hat mit Leistungsfähigkeit nicht viel zu tun.
    Viele Grüße
    Roman
    PS: Hab mich umsonst aufgeregt, dieser Mahony steht ja noch wenigstens im Impressum, aber ich würde gern mal ein Bild von Herrn Rybeck und den anderen illustren Machern sehen, sollen sie doch mal Farbe bekennen wenn sie die Klappe aufmachen, die Jungs bei Spyderco und CS haben auch Gesichter und zeigen sie uns.

    sobald ein Messer günstiger ist als der Versand den es kostet würde ich mir mal langsam Gedanken machen. Diese Chinesen, ich habe wirklich nichts gegen Chinesen, die hatten eine sehr hohe Kultur, aber das ist lange her. Was ich wirklich von solchen Sachen denke ist ganz schnell umschrieben, Leute die in der Zeit als hier und woanders Vakuumöfen Hochleistungsstähle produziert haben Wasserbüffel gehütet haben, die können dieses Knowhow nicht einfach in zehn Jahren aufholen, egal was sie in ihren Hochöfen da treiben.
    Viele Grüße
    Roman

    Trion,
    ich denke mal es war besser so, man muss mit so etwas aufpassen was man schreibt, ich will ja auch nicht mehr als nötig hier Pferde scheu machen.
    Ich rolle die Sache mal ganz anders auf, damit klar wird wieso gerade ich bei Spyderco persönlich immer sehr getroffen bin und vielleicht etwas emotinal reagiere. Ich bin ein Spydeco-Fan der ersten Stunde, leider habe ich es bis heute nicht geschafft ein Worker aufzutreiben, aber das kommt auch noch.
    Ich hatte ein Police mit glattem Schliff, das ist mir aus Dummheit oder Mutwillen, egal wie man es sieht, gebrochen, ich bekam es ersetzt und hatte eins mit Welle, der Stahl war ein anderer und es war jahrelang mein Begleiter, und ein zuverlässiger. Irgendwann kam ein Harpy dazu, überhaupt eines meiner Lieblingstaschenmesser, lange bevor Dr. Lecter damit zu Felde zog. Mit einem Wort, ich bin der Letzte der etwas gegen Messer von Spyderco hat, ich finde sie innovativ, wenn das Design auch nicht jedermanns Geschmack ist, Spyderco geht eigene Wege, hat Custom-Maker beauftragt für sie tätig zu werden usw.
    Jetzt die andere Seite, mir sind zwei Enduras flöten gegangen, lassen wir es mal stehen ob es eigene Dummheit oder Vorsatz war. Was mich eklatant gestört hat was das Problem diese Messer auf einigermaßener Schärfe zu halten, ansonst war ich mehr als zufrieden, leicht, tragen nicht auf und sind korrosionsfest, für einen Angler auch von Vorteil.
    Ich habe langsam das Gefühl das da irgendetwas nicht stimmt, wir können uns tagelang über Wärmebehandlungen unterhalten und was man für Vorlieben hat bezüglich des Stahls, aber was mich stört ist etwas ganz anderes. Wenn eine Firma wir Spyderco anfängt bei den günstigen Variationen dahingehend zu sparen daß man Klingen montiert die zu Ausbrüchen neigen oder sonstwie schlapp machen, dann ägert mich das, gerade weil ich mich weigere die Fahne von Spyderco nicht hoch zu halten. Der AUS8, oder 8Cr13 oder wie auch immer, das ist an sich kein schlechter Stahl, sonst hätte er bei meinem Voyager längst schlapp gemacht. Es stimmt, man kann ihn super schärfen, er wird sauscharf, hält diese Schneide zwar nicht lange, aber dafür ist er ziemlich zäh, zumindest bei meinem Voyager. Ich habe damit gehackt, geschnitten und was weiß ich nicht noch alles, es gab keine Ausbrüche und keine abgebrochenen Klingenteile.
    Es ist doch nicht verwerflich wenn man von einer Firma mit Weltruf, wie Spyderco wirklich eine ist in Messerkreisen, daß auch die günstigen Ausführungen Klingen haben die entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit gehärtet werden. Wenn ich die Machart von dem Tenacious sehe, die ist ja wirklich beispielhaft in dem Preissegment, dann kann es doch nicht daran liegen die Klinge entsprechend zu härten. Sollten nicht gerade Firmen, die wirklich superbe Messer machen darauf achten, daß gerade ihre günstigen Ausführungen auch so gemacht sind, das so etwas nicht vorkommt. Das ist doch nicht zuviel verlangt, eine Firma sollte immer darauf achten, daß auch ihre günstigen Sachen immer tadellos sind, das zeichnet eigentlich eine gute Firma aus, oder sollte es zumindest.
    Es stimmt, Messerklingen sollen keine Dosen öffnen, aber wir reden von gehärtetem Stahl, es sollte für solchen Stahl durchaus im möglichen Rahmen sein ein dünnes Dosenblech zu durchstechen ohne danach beschädigt zu sein.
    Vielleicht, ich sage -vielleicht- sollte man auch eimal bei einer Firma wie Spyderco darüber nachdenken, wenn man ein Messer für Soldaten macht, einfach dieses ewige Streben nach einem Hochleistungsstahl sein zu lassen und über simple Umkehrschlüsse nachdenken. Wenn ein Soldat ein Messer braucht, dann hat sich im Prinzip nichts geändert, weder vor hundert Jahren, noch heute. Wieso nimmt man nicht einfach mal einen C60 oder einen einfachen Federstahl und formt daraus eine Spinnenklinge, verpackt das Ganze in noch größere Griffschalen mit noch stabileren Platinen, setzt die Klinge in eine 6 mm Federstahlachse und lässt dieses Teil auf die Messerwelt los. Eine Klinge aus diesem Stahl ist nicht korrosionsfest, aber sie wird auch verflucht scharf, ist unglaublich stabil und jeder Soldat kann sie mit einem Stein vom Feldesrand wieder auf Gebrauchsschärfe brinden. Und, sie zersticht wenn es sein muß locker nicht nur eine Bohnendose, sondern auch eine Blechtonne.
    Viele Grüße
    Roman

    das ist ganz gewöhnlicher AUS8 Stahl, nur mit anderem Namen. Das hat auch nichts damit zu tun ob der fein ausgeschliffen war oder nicht, man kann auch eine überhitzte Schneide nicht durch Wegschleifen wieder auf Vordermann bringen, die ist dann überhitzt und taugt nichts mehr, da gibt es keine Verbesserung durch Schleifsteine. Das ist einfacher normaler Gebrauchsstahl von dem wir hier reden, nur mit ein bißchen mehr Chrom.
    Jetzt will ich aber nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen, ich glaube immer noch an die Qualität von Spydercos, sonst hätte ich ja keine halbe Schublade damit voll liegen, aber langsam kommt mir das alles "spanisch" vor. Und sobald jemand anfängt mal ein paar Fragen zu stellen muß er sich immer anhören, daß er nicht weiß wie man mit einem Messer umgeht und das es ja einen guten Kundenservice gibt, was ja generell lobenswert ist. Die Frage ist vielmehr wieso ein Messer dass den mehrfachen Preis eines altmodischen Hosentaschenmessers kostet seltsamerweise nicht die gleichen Schnittleistungen aufbringt, trotz aller Innovationen, von Stabilität will ich jetzt mal gar nichts sagen.
    Viele Grüße
    Roman

    ich schließe mich -Eule- an, wieso sollte ein Messer das man "Military" nennt und dazu aus BG42 eine Klinge hat nicht ein Döschen öffnen können? Das kann ein "Küchenkneipchen" für knapp 4 Euro, wieso sollte es ein Hochleistungsmesser nicht können? Selbst wenn -shrapi- damit Rosenholz oder was weiß ich für ein Holz geschnitten hat, wieso gibt es da Beschädigungen an der Schneide? Der Stahl von dem Tenacious ist nichts anderes als AUS8, ich habe ein CS Voyager seit über 10 Jahren allen möglichen Arbeiten ausgesetzt, immer rasurscharf geschliffen, bis heute ist an der Schneide nichts ausgebrochen, die Klinge ist auch aus AUS8.
    Wenn man heutzutage ein Messer beschädigt wenn man Holz schneidet, dann sollen sie ihre Messerchen als Sushi-Besteck deklarieren und nicht mehr so große Sprüche klopfen. Wenn das so weitergeht werde ich diese ganzen Innovationen so schnell wie möglich verkaufen und mir eine Portion Ankermesser dafür kaufen, die kann man wenigstens rasurscharf ausschleifen und mit ihnen arbeiten, wenn die auf den Boden fallen gibts auch keine Klingenausbrüche.
    Viele Grüße
    Roman

    die Bastelei mit dem Stichsägeblatt kann ja Spaß machen, der Einsatzwert ist zwar sehr begrenzt, aber wieso nicht?
    Die Lapplander ist da schon ein anderes Kaliber. Ich habe die gleiche, nur steht bei meiner Sandvik drauf, aber es handelt sich augenscheinlich um die gleiche Säge, vermutlich gehören beide Firmen auch zusammen. Diese Klappsäge hat bis jetzt alles geschnitten, vom dünnen Ast bis hin zu jungen vertrockneten Eichenstangen, verdreckte Wurzeln und was weiß ich nicht noch alles. Sie schneidet immer noch, zwar nicht mehr so gut wie am berühmten ersten Tag, aber durchaus annehmbar. Ich weiß jetzt das es dafür auch Ersatzblätter gibt, ich werde mir eins zulegen, aber das alte mal vorsichtshalber nicht wegwerfen, oder ich schärfe das alte, man soll ja sparen wo es geht.
    Mittlerweile ist eine Silky dazugekommen. Sie hat eine doppelte Verzahnung, aber eklatant besser schneidet auch die Silky nicht.
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    Die Sandvik hat damals glaube ich so um die knapp 30 Mark gekostet, sie ist also ziemlich angestiegen im Preis, aber wenn ich eine Klappsäge wählen müsste würde ich sie wohl wieder nehmen. Sie verriegelt immer noch einwandfrei, im geschlossenen wie im geöffneten Zustand, mittels Schraube kann man den Sägeblattgang nachstellen und mit einer feinen Feile kann man sie nachschärfen, zudem gibt es Ersatzsägeblätter (was bei einer Säge eigentlich immer von Vorteil ist).
    Viele Grüße
    Roman

    ich machs mir mal einfach, die Vorgaben sind klar von Basti, soviel Leistung und Technik wie möglich, Preisrahmen max. 70 Euro, kein Leica-Gefasel oder was man dafür alles nichts bekommt.
    Wenn es einäugig sein soll kommen naturgegeben Monokulare in Betracht, Elektrikfirlefanz lasse ich außen vor, das geht zu Ungunsten der Optik. Den ganzen China-Schotter lasse ich auch vor, nichts gegen die Chinesen mit ihrer großartigen Kultur, aber die letzten paar Hundert Jahre kam da nicht mehr viel. Wir werden uns also auf heimischen Boden bewegen müssen.
    Ich spekuliere auch nicht rum ob das gut oder schlecht ist weil es die Werte hat oder die anderen, von optischen Gesetzmäßigkeiten habe ich keine Ahnung. Kurzum, Monokular, deutsche Fertigung, Steinheil 6x30 oder Carl Zeiss 8x30, jeweils in der Bucht gekauft bei Privatleuten, beide Optiken sind alt, waren fast im Neuzustand, das Steinheil mit Versand rund 30 Euro, das Zeiss lag bei 65 Euro. Das Steinheil ergibt ein für die Größe gutes Bild ab, das Zeiss ebenfalls, nur habe ich den Eindruck daß es noch ein bißchen klarer im Durchblick ist. Stabil sind beide.
    Viele Grüße
    Roman

    das sind zwei Posts die mir persönlich sehr gefallen, nimm etwas was sich gut beschaffen lässt, also in allen Bandbreiten verfügbar ist und ohne Probleme von jeder Härterei auch zu härten ist, wenn es rostfrei sein soll, nur am Rande, der aufgeführte 1.4034 ist wirklich nicht schlecht.
    Kohlenstoff macht Stahl auch nicht teuer, sondern einfach der übliche Handel. Stähle die zuhauf bestellt und hergestellt werden sind günstig, andere die nicht so in Massen hergestellt werden sind einfach teurer. Stahl ist letztendlich was den Preis betrifft nicht mehr auf den Handelsplätzen als Schweinebäuche. Wenn Schweinebäuche mit Knochen gewünscht werden und genug da sind sind sie günstig, dann sind eben die ausgebeinten teuer.
    Kohlenstoff lässt einen Stahl auch nicht rosten, sonst wäre ja Hólzkohle mit Rostflecken überzogen. Rost ist einfache Oxydation, dagegen wirkt unter anderem Chrom als Legierung, bei cirka 14 % kann man von relativer Korrosionsbeständigkeit reden. Wolfram sorgt schlicht und einfach für eine stabile Schneide.
    Viele Grüße
    Roman

    1.2842 gibts in passender Darreichungsform von Oellerstahl, einfach auf die Seite gehen und unter Messerstähle nachsehen. Hast Du schon einmal über einen wolframlegierten Stahl wie den 1.2550 nachgedacht, der ergibt auch gute Klingen.
    Viele Grüße
    Roman

    das Messer ist zwar in dem Sinn "dirty" genug Ihr beiden, aber das täuscht über die einwandfreie handwerkliche Umsetzung nicht hinweg. In dem gleichen Sinn, saubere Arbeit Chris.
    Viele Grüße
    Roman