jetzt erst weiß ich was ein schlauer Mann hier aus dem Forum mit dem Ausspruch "nichts kriegsentscheidendes schreiben" gemeint hat.
Es ist wirklich besser nichts zu schreiben als den Versuch die eigene Meinung darzustellen. Schon ist wieder direkt mindestens einer da dem das nicht passt und mit irgendeinem zusammenhanglosem Geschreibsel anrückt, eigentlich fehlt hinter Freds Eingangsfrage nur noch der Kommentar "Benutz die Sufu".
Aber ich werde mich nicht an den Rat des Mannes halten, ich werde weiterhin weiter schreiben. Es stört mich zwar diese Zeilen hier zu schreiben weil sie total OT hier sind, aber es interessiert mich weiterhin einen feuchten Kehricht was wann welcher Ausbilder mit auch welch immer möglichen Ahnung von sich gegeben hat, und wenn irgendwelche Beschaffungstheoretiker ihre Messerbeschaffenheiten nicht ändern, dann interessiert mich das auch nicht, vor allem macht es offen gesagt exakt Null Eindruck auf mich, genausowenig wie der Versuch so etwas oberlehrerhaft in ein paar Absätzen rüberzubringen.
Viele Grüße
Roman
Beiträge von juchten
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offen gesagt interessiert es mich nicht wer wann wen wohin gelassen hätte mit welchem Messergewicht, primär geht es doch darum Freds Eingangsfrage zu beantworten. Mein Post bezieht sich rein auf meine Einstellung, deshalb kann man das Wort -ich-auch oft genug dort lesen.
Viele Grüße
Roman -
offen gesagt interessiert es mich nicht wer wann wen wohin gelassen hätte mit welchem Messergewicht, primär geht es doch darum Freds Eingangsfrage zu beantworten. Mein Post bezieht sich rein auf meine Einstellung, deshalb kann man das Wort -ich-auch oft genug dort lesen.
Viele Grüße
Roman -
Ich halte es wie Stefan, die "Taktischen" können ruhig genug Rückenstärke haben und sollen satt in der Hand liegen. Meine persönliche Grenze würde ich mal bei 10 mm Rücken ziehen, damit kann man noch gut einen Nagel eingschlagen und wenn man nicht so zielgenau ist gehts mit der Klingenflanke auch.
Ich weiß, das ist alles nicht vernünftig, wieso soll es das auch sein? Ich sehe Leute die mit einem für Wüstensafaris ausgerüsteten Geländewagen ins Büro fahren, wieso tun sie es, weil es ihnen gefällt, ganz einfach. Bei taktischen Messern geht es nicht um Vernunft oder darum ob sie unter dem Flanellhemd auftragen, die Messer sind für allen möglichen Mißbrauch gemacht, dazu gehört auch dass sie eben dann "Zur Stelle" rufen müssen wenn mal gerade nicht der Mann im grauen Kittel mit dem Nageleisen in der Hand da ist.
Viele Grüße
Roman
PS: Ich verstehe auch die Leute die bei taktischen Messern die 12 cm Klinge nicht für vernünftig halten. -
Ich halte es wie Stefan, die "Taktischen" können ruhig genug Rückenstärke haben und sollen satt in der Hand liegen. Meine persönliche Grenze würde ich mal bei 10 mm Rücken ziehen, damit kann man noch gut einen Nagel eingschlagen und wenn man nicht so zielgenau ist gehts mit der Klingenflanke auch.
Ich weiß, das ist alles nicht vernünftig, wieso soll es das auch sein? Ich sehe Leute die mit einem für Wüstensafaris ausgerüsteten Geländewagen ins Büro fahren, wieso tun sie es, weil es ihnen gefällt, ganz einfach. Bei taktischen Messern geht es nicht um Vernunft oder darum ob sie unter dem Flanellhemd auftragen, die Messer sind für allen möglichen Mißbrauch gemacht, dazu gehört auch dass sie eben dann "Zur Stelle" rufen müssen wenn mal gerade nicht der Mann im grauen Kittel mit dem Nageleisen in der Hand da ist.
Viele Grüße
Roman
PS: Ich verstehe auch die Leute die bei taktischen Messern die 12 cm Klinge nicht für vernünftig halten. -
das Messer sehe ich mehr als ein "Designsobjekt" an als ein gebrauchstüchtiges Messer. Es wird selbstredend schneiden, es hat ja eine Klinge mit einer Schneide, aber der Griff ist für mich definitiv zu abgespeckt ausgefallen um damit mehr zu machen als mal ab und an etwas zu schneiden. Diese Vertiefungen am Ende des Griff finde ich auch als störend, so etwas drückt immer in die Hand. Diese schmalen Griffe sehen zwar rassig aus, aber das wars, die Kinge kippt beim Benutzen hin und her weil man verzweifelt Griff an einem Griff sucht.
Viele Grüße
Roman -
Stefan, ich kann weder das eine noch das andere verstehen. Ich habe Kugellagerschalen aus 1.3505 die bis auf den Wulst flach sind, es gibt ihn also anscheinend doch flach, aber alle Welt hat nur Stäbe im Angebot, vielleicht gibt es ja den Silberstahl auch flach, ich weiß einfach nur nicht bei wem und vor allem wo, ein Auslieferungslager in Shanghai bringt ja keinen weiter.
VG
Roman -
eigentlich habe ich ihn in dem Sinn nicht bekommen, sondern war ihn kaufen, zwei Stangen Silberstahl. Ich weiß, die genaue Bezeichnung ist 1.2210, aber die ganze Welt nennt ihn so und wieso sollte ich es hier nicht tun.
IMG_0046.JPG
Es sind die beiden geraden silbernen Striche auf dem Foto in der Mitte, für die, die in dem Chaos an diesem Arbeitsplatz Wegfindungsschwierigkeiten haben. Eine Stange ist 25 mm dick, die andere 30 mm, beide je 2 Meter lang. Wieso dieser Stahl und dann noch in dieser Darreichungsform? Ich muss es mir jedesmal selbst beantworten, es gibt ihn einfach nicht flach, genau wie Kugellagerstahl den man auch so gut wie nicht in flach bekommt, aber er hat cirka 1,1 bis 1,2 % Kohlenstoff, ein wenig Chrom und Vanadium, im Prinzip hat er außer Kohlenstoff nicht viel, zumindest was groß erwähnenswert wäre. Er macht einfach Sinn ihn zu schmieden und er lässt es auch gutmütig über sich ergehen, vor allem ist er gegenüber einer Wärmebehandlung im offenen Feuer zugänglich, selbst ein Anlassen bei 300 Grad ergibt noch eine Schneidenhärte von 60 hrc.
Und, es macht einfach Spaß aus einer runden Stange eine Klinge zu formen. Wieso man ihn nicht so oft sieht, ganz einfach, er ist eben rund.
Viele Grüße
Roman -
halt Dich nicht an der Bezeichnung 1095 auf, die Stähle die von Dom und Stefan genannt wurden sind mehr als ein Ersatz dafür. Im Prinzip reicht auch ein C 60 oder C 75, richtig gehärtet immer noch sehr brauchbare Klingen.
VG
Roman
PS: Danke für die LInks Dom, bei meiner letzten Anfrage dort waren weder die genannten noch der als Ersatz aufgeführte C75 lieferbar. Ich wäre überhaupt einmal froh wenn mir einer sagen könnte wo ich diese ganz leicht zu beschaffenden einfachen Kohlenstoffstähle finden kann, entweder muss ich mich begrenzen auf 2 bis 5 mm oder entweder direkt eine Hochofencharge machen lassen, bzw. werde nach meinem nächsten Verladebahnhof gefragt. Und wenn einer endlich mal ein Stück noch irgendwo in der Ecke stehen hat, jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein Geizhals, aber wieso sollte ich für einen "einfachen" Stahl weitaus mehr (oft cirka das dreifache) bezahlen als für einen legierten? -
wenn Du Zeit in die Klingen investiert hast schick sie besser ein. Ein Stahl wie 1.2379 (der in Wirklichkeit nicht D2 ist, wir fassen ihn nur bequemerweise darunter zusammen, bei D2 handelt es sich genaugenommen um 1.2601) ist mit einfachen Mitteln kaum zu härten.
Viele Grüße
Roman -
Kay, einwandfreie Umsetzung. So sieht man einmal wieder dass aus der Not geborenes nicht immer wie ein "Notehelf" aussehen muss. Das Messer gefällt mir außerordentlich gut.
Viele Grüße
Roman -
wenn es Dir gefällt kauf es, sonst wirst Du dieses Gefühl doch nicht los etwas verpasst zu haben.
Falls Du das Gefühl nicht hast, lass das Ding wo es ist und mach das was die Vorredner geschrieben haben.
Viele Grüße
Roman -
reib die Verfärbungen einfach mit dem Spülschwamm ab und öl es ein. Mach Dir keine Gedanken über die Langlebigkeit von deinem Messer, falls Du es nicht zum Zahnstocher abschleifen musst weil Du es so oft im Gebrauch hast werden deine Enkel damit noch schneiden wenn sie längst keine eigenen Zähne mehr haben.
Viele Grüße und freu Dich an den Spuren die die Klinge zeigt, denn dazu sind sie da
Roman -
in Wirklichkeit hatte nüchtern betrachtet gar nichts funktioniert und es ist genauso wie Martin es damals geschrieben hat. Die Feststoffphysik kann man nicht in einem Schmiedefeuer ändern, man kann weder D2 durch Feuer, Hammer und Amboss verbessern noch so etwas wie eine Hamonlinie erzeugen. Es ist wohl möglich eine selektive Härtung irgendwie hinzubekommen, bloß hat das mit dem Erzeugen eines Hamons nichts zu tun, wo die Trennung des Gefüges innerhalb weniger Sekunden über die Bühne geht.
Wie gesagt, mit diversen Kunstgriffen nach dem eigentlichen Härten ist es möglich den Rücken irgendwie ein bißchen auszuglühen, aber was das bewirkt bei diesem Stahl, ich bin ehrlich, ich weiß es nicht. Er macht es eben halbherzig mit weil Stahl eben fast unendlich belastbar ist, aber das Optimum, wie Martin damals schon schrieb, hat man damit nicht erreicht.
Davon abgesehen, das Messer gefällt mir einwandfrei, und wenn es gut schneidet und auch hackt und die Schärfe gut hält, dann ist es eigentlich egal ob es eine Härtelinie hat oder nicht. Viel Freude mit deinem Messer.
Roman
PS: Doch noch was vergessen, die Form des Messers und die Linienführung gefällt mir auch -
ja, reden wir Klartext, wie schon -Headshrinker- schon so schön angefangen hat.
Lassen wir die Korrsosionsgeschichte mal beiseite, obwohl man ruhig rostfreie Schrauben verwenden könnte, die kosten nur unwesentlich mehr als das verzinkte Zeug.
Da werden Stähle die enormes Potential hinsichtlich Schneidleistung und -haltigkeit haben derart gehärtet dass es zu solchen Folgen kommt wie mein Vorredner beschreibt. Wieso nimmt man einen einprozentigen Kohlenstoffstahl wenn ein 0,6 prozentiger bei richtiger Härtung schon die gleiche, wenn nicht gar bessere Leistung erzielt? Über das -warum- kann man spekulieren, ich weiß es nicht.
Ein niedrig legierter Kaltarbeitsstahl wie der 1095 oder seine hiesigen Vertreter zeigen was mögliche Leistung betrifft schon in Richtung Rasiermesser, wie kann es dann sein dass man dann Klingen bekommt die die Schneide nur dürftig halten?
Solche Messer werden doch nicht vom "Otto-Normalverbraucher" erworben, sondern zum großen Teil von Messerenthusiasten die genau wissen was sie wollen und eigentlich auch für ihr Geld das bekommen sollten.
Was die Möglichkeiten dieser "einfachen" Stähle angeht, ich zeige einfach mal zwei -vorher-nachher- Fotos von einer Bowieklinge, geschmiedet aus einem alten Federstahl, selektiv gehärtet, Kohlenstoffgehalt liegt bei cirka 0,6 %, also deutlich unter dem des 1095.
kä1.JPGkä2.JPG
Die Schneide war geschärft, allerdings nicht rasurscharf, sie zeigt nach dieser Tortur leichten Abrieb und kleinste Beschädigungen an der Schneide, die bei einem Schleifgang samt und sonders verschwunden waren. Das soll auch nicht verheimlicht werden, der gefalzte Rand einer Blechtonne ist zumeist ein Grab für eine solche Schneide, aber sie war nicht zerschunden sondern immer noch einsatzfähig, wenn auch nicht für filigrane Filetierarbeiten.
Es kann bezüglich der nicht ausgeschöpften Härte nicht um die Stabilität gehen, selbst eine Schiene aus Baustahl in cirka 250 mm Länge und 5 mm Dicke kann so gut wie keiner von Hand verbiegen, geschweige denn ein Stück gehärteten Werkzeugstahl.
Viele Grüße
Roman -
ich würds nach Gebrauch einfach abwischen, nicht weil ich Angst vor der schlimmen Korrosion habe, sondern weil ich es nicht mag verdreckte Klingen in die Scheide zu stecken.
Korrosion, was soll denn an dem Messer rosten und wegen was, wegen ein bißchen Krimskrams draußen schneiden? Archäologen haben Messer- und Schwertklingen aus nassen Gräbern rausgezogen die etliche Jahrhunderte dort lagen und man sah immer noch was es einmal war.
Ich würde mir eher Gedanken darüber machen wieso man einen Stahl mit rund 1 % Kohlenstoff auf 57 hrc härtet und nicht auf gut 60 hrc?
Kauf das Messer wenn es Dir gefällt und mach dir einfach keine Gedanken über solche Kleinigkeiten.
Viele Grüße
Roman -
die Diskussion ist sehr interessant, auch die ursprüngliche Fragestellung von "XP".
Der Griff eines Messers ist das oft am meisten vernachlässigte Teil, man unterhält sich über die Stahlwahl, die Form der Klinge usw., nur das primäre, das Anfassen selbst, bleibt irgendwo immer ein bißchen auf der Strecke.
Um auf die Ursprungsfrage sinngemäß zurückzukommen, ich weiß nicht wieso ein großes Messer automatisch einen großen Griff haben sollte. Rein gestaltungstechnisch betrachtet ist es wohl so, daß eine schwere Klinge schon proportionaler wirkt wenn sie einen entsprechend größer gestalteten Griff besitzt, ob das jetzt in der Anwendung Sinn macht sei mal dahingestellt. Das ist auch eine sehr spezielle Sache die von dem jeweiligen Anwender und eben seiner Messerhand abhängt. Es gibt Leute die sind mit großen Griffen froh obwohl sie rein im Verhältnis Griff-Hand theoretisch nicht harmonieren, umgekehrt natürlich das Gleiche.
Ich würde es mal vorsichtig so ausdrücken, falls ein größerer Griff immer noch gut zu umfassen ist für den Anwender, dann kann man sich damit anfreunden, es ist ja eben so dass bestimmte große Messer ganz einfach mit einem größeren Griff proportional besser wirken.
Andere wirken allerdings auch ob ihrer Größe mit ihrem ergonomischen Griff immer noch proportional und bleiben führig, ich denke in dem Zusammenhang gerade an das Contest-Messer von Markus, dass mit seiner Größe und seinen gut anderthalb Pfund Gewicht noch immer hervorrangend in der Hand liegt und ein sprichwörtlich sehr gutes Handling hat.
Es ist mir auch klar dass das eben Geschriebene nach jeder Richtung wieder zu drehen ist und im Handumdrehen in jedwede andere Richtung ausgelegt werden kann, der Griff eines Messers ist wohl die meist unterschätzte Sache in dieser ganzen Klingengeschichte.
Oder wir machen es uns einfach, wir nehmen das Messer in die Hand und schließen die Augen, wenn die Hand jetzt immer noch ja sagt, dann ist wohl alles in Ordnung.
Viele Grüße
Roman
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zuerst der übliche Spruch, "ich kann mich nur schwer entscheiden", die bis jetzt genannten Messer gefallen mir auch gut, vor allem das Militäry (ich bin ja bekennender Spyderco-Fan, wie auch CS-Fan, und noch ein paarmal Fan), aber es ist ja ein Messer gefragt.
Gut, sei es drum, das Gerber Parabellum. Nicht weil ich ein ewig Gestriger bin und auch Ottermesser-Fan bin, sondern einfach weil ich mit dem Parabellum ein vollwertiges Messer dabei habe. Aufgeklappt steht es fast wie ein Fixed, die mitgelieferte Scheide ermöglicht eine Trageweise im aufgeklappten Zustand und es liegt einfach gut in der Hand. Es ist zuverlässig, ob man damit irgendwie auf irgendwas rumklopft, etwas schneidet oder sonst etwas damit anstellt.
Ich habe immer eins dabei, besitze drei davon und werde wohl noch ein paar davon kaufen, man weiß ja nie, und ein bißchen verrückt sein darf ich in meinem Alter auch.
VG
Roman
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selbstredend kann man Metall mittels Säuren, Annodisierung und was weiß ich nicht alles irgendwie verfärben, man kann sie auch erwärmen und einfach warten welche Farben dabei entstehen.
Aber um eine klare Antwort zu geben ist es unerläßlich dass man weiß um welches Material es sich handelt. Edelstahl ist ein weit gefächerter Begriff, darunter fallen sowohl korrosionsfeste wie auch nicht korrisionsfeste Stähle. Und davon ist abhängig was man anstellen muss um oberflächliche Farbeffekte zu erzielen.
Frag doch einfach mal nach ob keiner dort es genau weiß um welches Material es sich handelt.
Diese ganzen üblichen Bezeichnungen für die Darreichungsform der Stähle ist auch oft nicht "ganz ganz schlüssig", ein Blech kann z. B. 0,5 mm dick sein bei jedweder Form, aber gleichzeitig kann ein Blech auch 5 cm dick sein und 25 qm haben.
Viele Grüße
Roman -
Micha,wenn es nicht passt, dann lösch es bitte.
Ich halte mich gar nicht auf mit irgendwelchem Ideenklau oder wer was wo abgekupfert haben könnte. Fakt ist einfach dass man sich auf den Markt begibt und natürlich versucht durch aggressive Preispolitik andere Wettbewerber auch irgendwie auszustechen. Auch das ist ja schon immer normal gewesen, wie auch immer man das versteht, nur stört mich an dieser ganzen Kiste etwas ganz anderes. Da soll man billige Klappmesser kaufen anstatt von Messern von denen man weiß was sie aushalten. Mein altes Voyager z. B. hat zum Beispiel solange mitgemacht bis ich einen Bauch in die Klinge geschliffen hatte, es hält auch die Verriegelung nicht mehr, ist aber mittlerweile über 10 Jahre alt. Ich habe es ersetzt durch ein anderes von CS und bin vor allem mit der neuen Verriegelung mehr als zufrieden, die ist nicht zu knacken. Soviel dazu, wir wollen ja ehrlich bleiben.
Bis jetzt habe ich von diesen Chinamessern noch gar nichts gesehen, weder einen Belastungstest oder sonst etwas, nur immer zwei Hände und eine Stimme die die Dinger lobt, in einem Film wird ein bißchen rumgeschnitzt und in Eis gepopelt. Ich bin nicht der Pressesprecher von Klappmesserfirmen aus Amerika, die ja auch zum Teil sonstwo fertigen lassen und immer noch das mehrfache kosten, aber man wird doch mal ein bißchen Belastung verlangen dürfen, oder nicht? Ich verlange ja nicht viel, ein bißchen in den Schraubstock spannen und so ein Zentnerchen dran hängen um zu sehen ob die Verriegelung genauso hält, sie sind doch nicht schlechter als die anderen hört man ja immer wieder und die teuren Messer sind ja aus dem gleichen Material gemacht. Oder ein paar Klimmzüge am Griff machen wenn die Klinge eingespannt ist, nur mal so.
Wer mit großen Hunden an die Hecke gehen will soll das Bein auch so hoch heben können.
Viele Grüße
Roman