Beiträge von juchten

    BlackBull,
    wie stellst Du dir das denn vor, wie sollte ich eine Designstudie erstellen? Der Trick bei einem fast unzerstörbaren Messer ist der, Reißbrett und aufwendige Zeichenprogramme direkt durch Schruppscheiben, Hämmer, Nieten und Zangen zu ersetzen. Wenn man schon bei diesem Tun etwas zeichnet, dann sind es ein paar Striche mit der Specksteinkreide auf der Abzughaube die aussehen wie Höhlenmalereien.
    Zudem, so ein Folder -Modell Rangnarök- würde mindestens über ein Pfund wiegen und überhaupt.......


    .....man könnte unterhalb und oberhalb der Achslochbohrung (10 mm) jeweils zwei Bohrungen mit cirka 8 mm anbringen und mit den mitgelieferten Verriegelungsachsen aus zähhartem Silberstahl die Meißelstahlschneide jeweils auf- oder zugeklappt verriegeln. Das Ganze hätte den Vorteil dass man das Messer zusammen nietet und anschließend alles zusammen härten könnte..... ich muss mit diesen Gedanken aufhören.


    Viele Grüße
    Roman

    genau, lasst das Volk sprechen.


    Wenn man in der heutigen Zeit ein Messer auf den Markt bringt und es bewirbt mit -robust, etc.-, dann muss ich auch damit rechnen dass irgendwann einmal einer mit einem Hammer draufschlägt. Danach ist das Geschrei dann groß, "wie konnte das passieren?, "Materialfehler hier und da", "Montagsmodell", "bei mir ist das noch nicht passiert (hab aber auch nie mit dem Hammer draufgeschlagen)", etc.
    Vielleicht wäre es besser gewesen vor der ganzen Marktanalyse mal einen Prototyp zu holen und sich einsam mit einem Hammer und dem Messer in ein stilles Kämmerchen zurück zu ziehen und selbst auf das Messer einzuschlagen. Dann zähle ich einfach die Schläge, danach stelle ich die "Bewertungszahl" für mein Messer in der "Robustheitsskala" ein, und danach rede ich mit dem "Werbefritzen" wie groß wir die Buchstaben machen dürfen.


    Das mache ich nicht an den getesteten Messern fest, diese Tests sind wirklich eine sehr subjektive Sache und können von einer Sekunde zur anderen das Ende für ein Messer sein. Das Problem ist einfach dass jedes Messer irgendwann an seine Belastungsgrenzen kommt, ein Folder eher als ein Fixed, aber irgendwann "strecken sie die Flügel".
    Es ist einfach verdammt schwer den unzerstörbaren Folder in der Rostfreiausführung vom Band laufen zu lassen. Aus dem Grund, Klappmesser müssen zuerst einmal dem Auge gefallen, dann der Hand, das sollte eigentlich der Maßstab sein und nicht ein Hammer. Wenn sie dann noch schneiden und die Schneide einigermassen halten, dann bin persönlich schon sehr zufrieden.


    Wenn einer dann etwas braucht was man klappen kann und man als Steinmeißel benutzen will, dann muss man ihm eben eine Klinge aus Meißelstahl mit einem Zentimeterniet zwischen zwei Werkzeugstahlplatinen in 10 mm Dicke festnieten. In vorher angebrachte Aussparungen kann man dann die mitgelieferte Verriegelung einschieben und mit selbstkonternden Schrauben sichern, selbstverständlich Beschläge aus 10 mm Blattfederstahl. Das Ding hält dann, wenn man alles federhart anlässt bekommt nur die Hammerbahn Macken.
    Ich will aber dann keine Meckerei hören..............."uhhh, ist das schwer; ist das umständlich; gibts dafür einen Bollerwagen in Flecktarn; mein Folder zieht mir die Hose runter; ich habe da eine Regressforderung, mein Folder ist mir auf den Fuß gefallen, ich bin jetzt schwerbehindert; ich war schwimmen mit meinem Folder, ich habe gar nicht gewußt wie lange ich die Luft anhalten kann; meine Rückenschmerzen sind weg, die Dauerbelastung des Foldertragens hat meine Rückenmuskeln mehr wachsen lassen als die jahrelangen Wichteltrainingsmethoden meines Personaltrainers.................


    Viele Grüße
    Roman

    MIst, ich finde keinen guten Anfangssatz.


    Also, Rainer, ich fange mal so an. Ich habe die Tage die Bilder von deinem Messer gesehen und es hat mir sofort gefallen, allein dass es mir sofort gefallen hat hat mir gut gefallen. Das passiert nicht mehr so oft, bei vielen Entwürfen oder Messern brauche ich dafür ein bis zwei Anläufe, vielleicht liegts auch an meinen Augen.
    Natürlich werden Praktiker hier und da immer Verbesserungen haben, dafür sind es Praktiker, und das ist gut so. Ich nehme jetzt mal als Beispiel dieses Fangriemenloch dass stegartig auf dem Rücken des Griffs sitzt. Das liegt mir als Praktiker auch nicht, ob kantig oder gerundet. Aber auf der anderen Seite (fast hätte ich Ästhet geschrieben) macht auch das gerade dieses Messer aus, wenn Du diesen "Bügel" artig rund machst und versenkst versinkt das ganze Erscheinungsbild gleich mit und der Griff sieht aus wie jeder andere Griff, dabei sollte er ja anders aussehen.


    Ich bin normal der Verfechter von praxistauglichen Klingen die wie angegossen in der Hand liegen, aber das gibt, falls man eine grobe Umrisszeichnung machen würde immer ungefähr den gleichen groben Umriss vor. wobei hier grob nichts mit grob zu tun haben muss. Speziell aus diesem Ansatz heraus lasse ich mir auch mal gern gefallen dass da ein Messer gezeigt wird das mal etwas aus der Reihe fällt. Die Entwürfe und Messer wirken einfach anders ohne dass sie überladen wirken.


    Der Entwurf von dem -Eclat ETF- wirkt auch sehr gelungen (ich muss sagen die Riffelung am Griffschalenabschluss passen dazu wirklich sehr gut), irgendwie wirkt auch die Verbindung zwischen dieser "Speerspitze" gepaart mit einer rasiermesserartig angelegten Schneide nicht störend. Klar, der Pragmatiker in mir schreit auf: "Diese "Doppeltantospitze" ist unnötig, die bekommt man aufgrund der Materialstärke einfach nicht auf Schärfe gehalten", aber ich muss ja nicht auf den Pragmatiker hören.
    Gerade dadurch dass die Spitze eben noch den zusätzlichen Schliff hat ist das "american tanto" Erscheinungsbild ganz außer Kraft gesetzt.


    Es gibt aber bei allem Gefallen etwas an dem -Eclat ETF- Entwurf was ich dem Pragmatiker in mir nicht gefällig reden kann, der Anschliff von der Schneide. Im Gegensatz zur Schneide finde ich die Klingenflanken ein wenig zu hoch, bzw. die Schneide nicht hoch genug angeschliffen, vielleicht würden ein oder zwei mm das Ganze wieder anders erscheinen lassen.


    Viele Grüße
    Roman

    ich machs mir einfach, eins hats überstanden mit einer leicht gewellten Schneide, das andere ging beizeiten kaputt. Ein Folder der nicht mehr verriegelt ist nicht mehr einsatzfähig.
    Viele Grüßé
    Roman

    ich muss nochmal drauf hinweisen, ich habe zwar eine Zeichnung von einem solchen Bowie an der Abzugshaube und erneuere sie auch immer wenn sie verblasst, aber dieses Messer ist die 1:1 Kopie von einem Messer das sich so jemand anders ausgedacht hat.
    Bei mir hätte es auch ein wenig anders ausgesehen, der Griff wäre mehr gekröpft gewesen, die Schleifkerbe ist mir persönlich auch zu groß und zu tief und diese Daumenrampe hätte ich auch anders gemacht. Diese tiefen Feilkerben am Griffabschluss hätte ich auch nicht so zackig aussehen lassen. Aber Vorgaben sind Vorgaben, ich wollte allerdings trotzdem eine Kopie von diesem Messer, ich hätte zwar fast alles anders gemacht, aber irgendwie gefällts mir doch.
    Viele Grüße
    Roman

    die Vorgaben waren ziemlich einfach und wurden dann doch ein wenig beeinflusst von einer Kreidezeichnung auf dem Abzug der Esse, die die Klinge eines amerikanischen "Vietnambowies" zeigt (zumindest mehr oder minder, ich bin kein großer Zeichner).
    Der Stahl ist C60, selektiv gehärtet, 5 mm dick, Gesamtlänge 235 mm, davon 115 mm Klinge, Breite max. 35 mm bei einem Gewicht von 235 Gramm. Die Wahl fiel auf diesen Stahl weil er gutmütig ist, er wird ausreichend hart und ist gut in Schuß zu halten.
    Das Messer will ich gar nicht irgendwie niedlich reden, es ist ein Kampfmesser. Die Paracordwicklung war gewünscht, allerdings sollte das Paracord nicht in einer Flechttechnik als Griff herhalten, sondern es sollte falls gewünscht schnell abgewickelt werden können.
    Bilder
    tacticalforum.de/attachment/97266/tacticalforum.de/attachment/97267/
    Das Messer auf den Bildern hat die Nummer 01, der Prototyp 00, er hat allerdings schon eine beschwerliche Reise mit seinem neuen Besitzer angetreten.
    Viele Grüße
    Roman

    was die Schneidleistung betrifft schließe ich mich Martin an, was die Stabilität betrifft kann ich keine Aussage machen. Ich denke man sollte das Problem ohnehin mit der nötigen Sorgfalt betrachten bevor man auf Sachen schließt die nicht zutreffen. Genauso wie ich blindlings auf Produkte von Böhler vertrauen würde kann ich mir auch nicht vorstellen dass ER bei der Fertigung irgendwelche Fehler macht. Spekulationen helfen ja hier nicht weiter. Vielleicht sollte man wirklich darüber nachdenken das Messer einmal zu ER zu schicken um zu hören was man dort für eine Meinung vertritt, bzw. welche Lösung man hat.
    Von mehr Materialabtrag würde ich auch Abstand nehmen, damit hat man ruckzuck die ganze Optik und Geometrie der Klinge verdorben.
    Viele Grüße
    Roman

    ich habe hier ein kleines altes Büchelchen liegen mit dem Titel -Notizen über das Härten des Werkzeugstahls-, 9. Auflage, Wien Berlin 1917, Selbstverlag von Gebrüder Böhler & Co. Aktiengesellschaft.
    Ich gehe jetzt einmal blind davon aus dass eine Firma die schon so lange hochwertigsten Stahl produziert wie Böhler keinen Stahl ausliefert der nicht hundertprozent plan und frei von Korrosion ist. Es handelt sich ja um N690 soweit ich das noch in Erinnerung habe, also ein Stahl mit über 17 % Chrom. Solche Stähle pflegen eigentlich nicht in dem Maß zu korrodieren dass man Lochfraß erkennen kann, ich lasse mich gern belehren, aber ich sehe eindeutig Löcher in der Klinge. Es gibt korrosionsverursachende Umstände die so etwas verursachen, Wasserdampf, Salzwasser, Kupfersulfat oder ähnliche ungünstige Sachen, wenn das Messer diesen nicht ausgesetzt war dann bleibt nur noch eine Überhitzung übrig, egal wann und wie sie zustande kam.
    Schneiden wird es trotzdem weiter.
    Viele Grüße
    Roman

    die Form gefällt mir auch gut, aber ich habe ein -aber-. Bei der Klingenlänge würde ich die Schneide noch ein wenig runterziehen um mehr Schneide direkt über der Hand zu haben wo man den meisten Druck entwickelt. Der Beginn des Schneidenanschliffs ist mir auch zu gerade, das Messer hat so schöne geschwungene Formen dass mich dieser abstrakt wirkende gerade Schneidenanschliff einfach stört.
    Über hebeln mit einem Messer würde ich mir auch keine Gedanken machen, wann muss man schon mal etwas mit einem Messer hebeln? Erstens ist die Gesamtgröße einfach zu klein um richtig Hebelkraft aufzubauen und in der Klingenstärke ist das sowieso nicht anzuraten.
    Und Martin würde ich auch blind vertrauen, alles was ich bis jetzt von ihm in der Hand hatte waren Messer die spitzenklasse verarbeitet sind.
    Viele Grüße
    Roman

    auch hier Holger, eine perfekte Arbeit. Es passt einfach alles zusammen. Die Stahlwahl passt auch hervorragend zu dem Material der Griffschalen, es gibt so alles ein sehr gelungens Aussehen.
    Viele Grüße
    Roman

    die Idee mit dem Radiergummi wäre auch mein Vorschlag gewesen, immer zuerst mit dem was man zur Hand hat und günstig ist. Eine Runde auf einer Polierscheibe würde vermutlich auch diese Punkte restlos beseitigen.


    Was mich wundert ist dass es überhaupt zu einer sichtbaren Korrosion kam. 440 C ist einer der härtesten Nüsse was Korrosionsbeständigkeit betrifft. Versuche von Herrn Fuchs, seines Zeichens Elektro- und Waffeningeniuer, ergaben keine Korrosion bei einem 440 C der auf 59 hrc gehärtet war. In dem Test wurde der Stahl unter anderem Salzwasser und Essigsäure ausgesetzt, also den beiden Stahlfeinden in Senf, Essig und Salz, dabei wurde keine Korrorsion festgestellt. Selbst der "Gnadenhammer" der Korrosion, Kupfersulfat, schaffte es nicht den Stahl zu beeinflussen.


    Wieso ausgerechnet dieses Messer jetzt Korrosion zeigt ist mir wirklich unbegreiflich, aber vielleicht kommen in Einzelfällen verschiedene Komponenten zusammen die so etwas doch möglich machen.


    Viele Grüße
    Roman

    das Messer trifft meinen Geschmack, Form fantastisch (aber nicht zu fantastisch) und Stahlwahl passt hervorragend. Man muss zwar ein paar Quadratmeter Kydex zerschneiden, aber dafür ist es das wohl wert. Es ist augenscheinlich einwandfrei gemacht, ob man so etwas braucht sei mal dahingestellt. Ich sehe es mal so, dieses Messer hat einen ungemein hohen Beruhigungsfaktor wenn es sich in Reichweite befindet, das ist allein schon Grund genug für ein Messer in der Dimension.
    Viele Grüße
    Roman

    nomen est omen, wie man so schön sagt.
    Die Reduktion auf das Wesentlich muss nicht automatisch ein Verlust an Aussehen mit sich ziehen, wie man hier sieht. Das Messer sieht absolut aus wie ein Gebrauchsmesser das alles mitmacht, Stahlwahl wie alle Dimensionen machen auf mich ebenso den Charakter eines zuverlässigen Begleiters. Gerade 01 ist eine superbe Wahl, wenn er auch nicht die Werbewirksamkeit von anderen Stählen hat, aber er ist von denjenigen Materialien die ohne Hype funktionieren.
    Viele Grüße und Danke fürs Zeigen
    Roman

    zu der ersten Konstruktion,
    die Idee mit der quadratischen Brennkammer finde ich gar nicht so schlecht, nur wäre dann z. B. eine seitliche Belüftung weitaus besser, Gebläseeinwirkung von oben scheidet gänzlich aus, wie Du schon treffend bemerkt hast.


    Die zweite Konstruktion ergibt selbstredend ein sauber brennendes Feuer, gerade durch die von unten einströmende Gebläseluft, man könnte zwei oder drei Bohrungen weniger anbringen, das würde immer noch reichen um ein Holzkohlefeuer ausreichend mit Luft zu versorgen, gerade weil Holzkohle weitaus weniger Luft braucht als Steinkohle.
    Der Fön ist wohl brauchbar, aber auf Dauer ist das nur ein Behelf, einfach zum nächsten Wertstoffhof gehen, nach einem alten Koboldstaubsauger fragen und nur den Motor kaufen. Ich habe auch immer noch einen in der Schmiede liegen, man weiß ja nie (trotz großem Ersatzgebläse, aber mein Schmiedegebläse am Schmiedeherd ist schon so alt dass es vergessen hat wie man kaputtgeht), mein Koboldmotörchen hat damals 2,50 Euro gekostet. Die Zuleitung mittels Fahrradschlauch geht, gerade weil man ihn knicken kann um die Luftzufuhr zu drosseln, der gute alte Kobold nimmt das nicht krumm.


    Ansonst, bei Backsteinkostrukten geht es auch ganz einfach, die Japaner machen es ja immer noch so, einfach zwei nebeneinander aufgerichtete "Backsteinwände" nach vorn und hinten offen, mit seitlichem Lufteinlass. Der Abstand zwischen den Backsteinreihen kann man ruhig ein wenig enger wählen, man erwärmt ja doch immer nur einen Teil der Klinge (wenn sie ganz erwärmt wird ist immer ein Teil schon so stark abgekühlt dass man ihn doch wieder separat erwärmen muss). Zudem spart man so Kohle, gerade bei der Verwendung von Holzkohle spart man so einen Haufen Knete. Hauptsache die Klinge ist weit genug von dem Lufteinlass weg, die Luft soll nur gänzlich verbrannt die Klinge erreichen, sonst verzundert die Klinge und es dauert immer länger bis sie richtig warm ist, eingeblasene Luft die durch nicht genug brennende Kohle streichen kann kühlt die Klinge ab.


    Viele Grüße
    Roman

    das Beil sieht so richtig für den Gebrauch aus, es erinnert mich an die -Waldhämmer- die Herr Bergland in einem seiner Bücher beschrieben hat.
    Die Arbeiten von dem Mann gefallen mir ausnahmslos gut, sie haben dieses gewissen "italienischen Einschlag", da ist einfach ein gewisser Stil mit drin der es schafft gebrauchstüchtige Sachen stilvoll erscheinen zu lassen. Dass der Schmied Zugang zu einem -Schwanzhammer- hat erfüllt mich offen gesagt mit blankem Neid. Jeder der einmal gesehen hat wie diese urtümliche Maschine, am besten noch mit Wasserkraft betrieben, Stahl zuschlagen kann, fühlt sich zurückversetzt in alte Zeiten.


    Die Wärmebehandlung erscheint mir persönlich zu gewagt für den Stahl, bei diesen langen Haltezeiten und vielen Erwärmungen weiß keiner mehr wohin die Reise geht. Bei ein weniger Feuer wäre dem Bowie Woods, dem zweiten Messer auf der Bowie-Seite, auch diese schlierenförmige Oberfläche erspart geblieben.


    Viele Grüße und Freude mit dem Beil
    Roman

    mit der Breite einer Stahlschiene ist es ganz einfach, nimm sie einfach so breit dass Du deinen Messerentwurf drauf zeichnen kannst, einspannen musst Du die Klinge ja ohnehin dauernd, da brauchst Du kein Material überstehen zu lassen. Und denk bei der Breite der Stahlschiene daran dass nicht nur die Breite der Klinge mitspielt, sondern auch eine eventuelle gebogene Griffform.
    5 mm reichen aus, das macht schon ordentlich was her, stärker macht nur Sinn wenn man Sachen von einer Klinge verlangt die über das Maß des normalen Gebrauchs herausgehen. Über das Finish würde ich mir im Moment noch keine Gedanken machen, zuerst mal Material beschaffen und loslegen. Eine Autokarosserie wird ja auch zuerst geschweißt und nicht zuerst lackiert, kommt alles wenn die Kilnge da ist, wir bleiben alle mit im Boot.
    Viele Grüße
    Roman

    Das Messer ist einwandfrei gemacht, es geht mir allerdings wie Micha, die "Flosse" auf dem Rücken hätte ich ihm gelassen.
    Einen direkten Bezug zu anderen Messern ist oft erkennbar, an Murats Messer hat mich nur die Form des hinteren Abschlussknaufs erinnert, aber den sieht man auch bei anderen Messern, jetzt und früher. Aber diese Knaufform und Murats Name haben es in meinem Gedächtnis klingeln lassen.
    Vor gut dreißig Jahren trafen sich zwei Herren in der Neuen Welt bei einem Schmiedekurs von Bill Moran. Der eine der beiden Herren war schon ein begnadeter Damastschmied, der andere wollte die tieferen Geheimnisse des Schmiedens ergründen, hatte aber dafür ein anderes hervorragendes Talent, er war Kunstmaler. Don Fogg war der Schmied und Murad Sayen war der angehende Schmied, ihr Zusammentreffen und die zukünfige Zusammenarbeit führten dazu dass sie die zusammen geschaffenen Messer -Kemal-Messer- nannten.
    Diese Messer haben zum Teil diesen, stilistisch mir so gut gefallenden Abschlussknauf, wie hier bei dem Messer oder auch Murats Messern.


    Viele Grüße
    Roman


    PS: Wenn sich jemand für Kemal-Messer interessiert, dann wird er im Internet das ein oder andere finden, es sind fantastische Messer, man sieht dass dort zwei Menschen einmaliges geschaffen haben, einmalig sind allerdings auch die Preise.

    dankeschön für die Erklärung. Ich habe mich nur gefragt wieso das feststehende Messer überhaupt bei diesen Arten von Belastungen entzwei ging.
    Viele Grüße
    Roman

    ich verfolge den thread intressehalber, aber könnte mir bitte jemand sagen ob dieses yt-Video (Post 65) jetzt Kritik oder Lob für die ZT-Messer ist. Mein Englisch ist ein wenig eingeschlafen.
    Viele Grüße und dankeschön
    Roman