Beiträge von juchten

    die Wahl wäre schnell getroffen, dieses Sicherheitsschließmesser von Otter, fertig. Damit kann ich alle Arbeiten erledigen, zur Not auch mal eine Wildsau zerlegen, und vor allem ist es so dimensioniert dass man auch damit eine Stulle schmieren kann oder eine Zwiebel schneiden und nicht spalten muss. Es könnte auch jedes andere Klappmesser in der Art sein, nur nichts mit Clip und keines mit Framelock.


    Wenn ich ein fixed nehmen müsste wäre es etwas in der Art wie das Opas Messer von Roselli.


    Das wäre aber jetzt abhängig davon wohin man mich dieses Jahr stecken würde, wenn ich irgendwo draußen hausen müsste wäre es ein anderes Messer.
    Viele Grüße
    Roman

    das Werkzeug von -Kanji- kann man auch in einer Standbohrmaschine verwenden, das gibt bessere Ergebnisse als mit dem Hammer (vielleicht hätte ich auch einen kleineren Hammer nehmen sollen).
    Die runde Auflage des Werkzeugsets auf den Bohrtisch legen, das längliche Presswerkzeug in das Bohrfutter spannen und dann kann man mit Gefühl die Nieten pressen.
    Viele Grüße
    Roman

    das gehört jetzt nicht ganz zum Thema, aber man kann Klingen aus rostenden Stählen (ich verzichte jetzt mal auf genaue Materialbezeichnungen, man wird ja oft müde von so etwas) durchaus in einen Zustand versetzen dass sie längere Zeit der Korrosion widerstehen.
    Auch früher war man sich der Korrosionsfreudigkeit verschiedener Materialien bewußt und musste sich behelfen. Aus der Zeit wo man noch nicht für jeden Einsatzzweck den optimalen Stahl zur Verfügung hatte war es ohnehin ein Muss verschiedene Werkzeuge oder Bauteile gegen Korrosion zu schützen. Die Methoden gingen von Beizen, Bläuen bis zum Brennen. Etliche Rezepte sind in den Nachdruck -Werkstattrezepte- nachzulesen, wobei viele Methoden uns die Haare zu Berge stehen lassen weil man damals mit sehr bedenklichen Chemikalien realtiv unbedenklich hantierte. Diese lassen wir mal beiseite.


    Was einfach geht, also im Rahmen der Klingenfertigung ist wie gesagt alles bis auf den eigentlichen Schneidenbereich nach dem Abschrecken in Öl nur abzuwischen. Das Öl hat sich beim Abschrecken derart in die Oberfläche gebrannt dass dort längere Zeit mit keiner Korrosion zu rechnen ist.
    Soll die Klinge schön schwarz und glatt werden wie nach einer Brünierung kann man ohne Bedenken die Klinge mit Sägespänen und einem Olivenöl schwärzen. Die Klinge wird gesäubert, blank geschliffen und mit trockenen Sägespänen und ein bißchen Olivenöl in ein Eisenrohr gebracht. Das Rohr kann man provisorisch mit Lehm verschließen, ganz dicht muss es nicht sein. Das Rohr wird jetzt über einem Feuer erwärmt so dass die Sägespäne anfangen zu rauchen, wenn sich der Rauch verzogen hat nimmt man die Klinge aus dem Rohr und kann sie mit Wachs (z. B. Bienenwachs) einreiben und mit einem Tuch polieren. Das Ergebnis ist eine geschwärzte Messerklinge, aufgrund der verwendeten Materialien muss man auch keine chemischen Bedenken haben wenn man sich damit eine Stulle schmiert.
    Eine andere Methode bietet sich nach dem Abschrecken der Klinge an, man reibt sie blank und bestreicht sie mit Leinöl, die so geölte Klinge wird mit Holzkohleasche "eingepudert" und auf Anlasstemperatur gebracht. Nach dem Anlassen hat man eine geschwärzte Klinge.


    Viele Grüße
    Roman

    um auf die im "Anfangs-post" gestellten Fragen Bezug zu nehmen, Herr Franck von der Firma Schmiedeglut ist eine "sichere Bank" was Messerklingen (und natürlich auch fertige Messer) betrifft.
    Das Messer an sich zu beurteilen ist für mich persönliche eine reine Gebrauchsfrage, wenn sich jemand so ein Messer anfertigen lässt und es genau nach seinen Vorgaben umgesetzt wird hat der Auftraggeber das was er haben möchte, beziehungsweise das was seinen Erfahrungswerten entspricht.


    Inwieweit das jetzt anderen zusagt oder nicht ist wieder ein anderes Thema. Das Messer ist augenscheinlich gut gemacht, handlich aufgrund seiner Größe und man kann die Griffbewicklung erneuern falls es nötig ist. Eine Griffwicklung bringt immer die üblichen Vor- und Nachteile mit sich, einem liegt Paracord als Griff, der andere kann nur mit fester Beschalung.


    Die Form an sich ist zwar nichts neues, es ist ein "klassisches" Messer, reduziert auf das Wesentliche. Ich kenne mich zwar mit Bushcraft nicht so aus, aber das soll doch irgendwo das Ziel dieser Sache sein, mit dem Wesentlichen draußen klarzukommen.


    Der Stahl, hier C100, ist ein niedriger legierter Kaltarbeitsstahl mit cirka 1 Prozent Kohlenstoff. Der Stahl ist gut zu verarbeiten, ob warm oder kalt, lässt sich gut härten und ergibt formidable Messerklingen. Schmiedehaut ist nicht jedermanns Geschmack, aber wenn diese nicht gesäubert wird wird die Klinge gerade an dieser Stelle so gut wie gar nicht rosten, glühender Stahl und Öl haben dort eine derartige Oberfläche geschaffen das von Korrosion lange Zeit keine Rede sein kann. Das gleiche gilt übrigens für den Griffbereich der Messerklinge, nicht gesäubert nach dem Abschrecken kann auch Staunässe durch Paracord dort nicht viel anrichten.


    Korrsosion bei "Kohlenstoffstählen", ein nicht enden wollendes Thema, der Stahl ist zwar gut, aber der schlimme Rost frißt die Klinge auf. C100 weist nach Kontakt mit diversen Korrosionsmedien natürlich Korrosion auf, irgendwann ist das bei jedem Stahl der Fall, BG42 rostet auch wenn man ihn mit Kupfersulfat besprüht. Aber wer besprüht schon seine Messerklinge mit Kupfersulfat, außer er ist bei den Expeditionstruppen auf dem Planeten "Kytex2", wo nach dem morgendlichen Quecksilberregen der vormittägliche Kupfersulfatnebel aufzieht.


    Aber wir wollen nicht in die Zukunft abschweifen, halten wir uns an Fakten über Messerklingen die nicht über die erforderliche Menge Chrom verfügen. Falls es irgendwelche Zweifel, die es ja immer gibt, hinsichtlich der Beständigkeit von nicht korrorsionsbeständigen Stählen in Form einer Messer- oder Schwertklinge geben soll, verweise ich einmal auf das vorzüglilche Buch "Knives Dagger & Bayonets" von Herrn Dr. Tobias Capwell, explizit auf die Seiten 24 und 25. Dort sind Saxklingen abgebildet, mitteleuropäischen Ursprungs und ein Fund aus England.
    Auf Seite 25 unten sind zwei Saxklingen, datiert auf das 6. Jahrhundert nach Christus, abgebildet. Beide Saxklingen zeigen Spuren von erheblicher Lochfraßkorrosion, sind aber immer noch einwandfrei als Saxklingen zu erkennen. Der Erhaltungszustand lässt zwar keine Verwendung mehr als Werkzeug oder Waffe zu, aber er ist immer noch so gut dass man exakt erkennen kann um was es sich handelt (die Formen laden gerade dazu ein diese Waffen/Werkzeuge wieder nachzuschmieden /-schleifen).
    Soviel zu Korrosion nach gut 1300 Jahren.


    Aber es gibt auch noch einen anderen Fund (es gibt natürlich noch mehrere andere Funde von Saxklingen) einer Saxklinge, das sogenannte
    -Sax von Beagnoth-. Sei mir jetzt keiner böse wenn ich nicht alle Daten zu diesem Fund hier aufführe, im Internet gibt es bei Wiki... einen aufschlussreichen Bericht dazu. Die Herkunftszeit wird in die Zeit vom 9. oder 10. Jahrhundert beziffert, also ist das gute Stück über 1000 Jahre alt. Gefunden wurde es in der Themse in England. Die Klinge ist in einem vorzüglichen Erhaltungszustand, sämtliche Inschriften, natürlich in Runen, sind noch zu erkennen (und für den Sachkundigen natürlich zu lesen), und das nach 1000 Jahren. Das Bild des Sax in dem besagten Buch zeigt eine längliche schlanke Saxklinge, wunderbar gearbeitet und macht den Eindruck dass es nach einem erneuten Schliff wieder gebrauchsfähig sein könnte. So eine Klinge lässt einen wieder ehrfürchtig auf das Können unserer Altvorderen blicken, gemessen am Lebensalter eines Menschen war es sprichwörtlich eine Klilnge für die Ewigkeit (und das ohne Chrom).
    Also, Klingen aus einem Stahl wie C100 zeigen selbstverständlich je nachdem was ihnen widerfährt Korrosion, aber wegrosten tun sie so schnell nicht.
    Die Unsterblichen unter uns können den letzten Textteil natürlich ignorieren.


    Viele Grüße
    Roman

    "second life", das beste was dem Küchenmesser passieren konnte.
    Das Messer ist augenscheinlich ohne Makel, handwerklich einwandfreie Umsetzung, was will man mehr.
    Der Stahl ist ein in der Messerindustrie oft verwandter Stahl, wie gesagt die andere Bezeichnung ist 1.4110 oder 440A, korrosionsbeständig und gut zu schärfen bei ausreichender Härte.
    Viele Grüße
    Roman

    zuerst einmal hast Du richtig daran getan das Messer nicht in die Tonne zu treten.
    Klinge und Griff harmonieren soweit man das erkennen kann, das ist ja schon mal mehr als die halbe Miete, wenn es gut in der Hand liegt sind die 100 Prozent ja im Prinzip erreicht.
    Augenscheinlich, wie gesagt, das ist meine persönliche Bildinterpretation der Bilder, ich sehe das Messer ja nicht im Original vor mir, ist das Finish der Schneidenflanke noch mit Arbeitsspuren belassen worden. Wieso auch nicht, es tut dem Messer keinen Abbruch, es muss nicht alles hundertpro ausgefinisht sein. Wir werden ja überschwemmt von perfekt gemachten "Serienmaschinenmessern", sind in einem Fachforum wo die "Latte ziemlich hoch liegt", aber das sollte nicht darüber erhaben sein wenn bei einem fertigen Messer noch zu sehen woher es stammt. So etwas nennt man "Seele", das macht eine Klinge von Anfang an zum Einzelstück.
    Oberliga finde ich den Griff, perfekt angepasst und er sieht super aus.


    Im Ganzen finde ich es gelungen.
    Viele Grüße
    Roman

    ich sehe ein einwandfrei gemachtes Messer für die Küchenarbeit. Form, handwerkliche Umsetzung sind augenscheinlich gelungen, mehr kann man nicht erwarten.
    Was das Polieren betrifft, ich finde nicht einmal dass es so unpassend ist, ein Küchenmesser zerteilt ja Nahrungsmittel und polierte Klingen gleiten vielleicht noch ein klein bißchen besser durch das Schnittgut. Der Stahl ist allemal eine gute Wahl, 1.2842 wird höllisch scharf und lässt sich vor allen Dingen sehr gut bearbeiten.
    Was die Rückenstärke betrifft, da kann man zwar geteilter Meinung sein, aber wenn der Macher sich für 4 mm entschieden hat wird das schon seinen Grund haben.
    Persönlich liegt mir der glänzende Griff nicht so ganz, aber das ist eine reine Geschmackssache und keine Kritik. Inwieweit der Griff durch seine Form nicht gut in der Hand liegen soll/könnte, das ist vom jeweiligen Anwender abhängig, man muss ja nicht stundenlang damit Schwerstarbeit verrichten, das wird so schon hinkommen.
    Alles in allem finde ich sowohl das große wie das kleine Messer gelungen und als Erstlingswerke beachtenswert.
    Viele Grüße
    Roman

    das Messer ist für mich rundum gelungen und handwerklich einwandfrei umgesetzt.
    Der hochgezogenen Knauf gibt dem Messer noch ein bißchen mehr Schwung, wenn das auch die Handhabung bei der ein oder anderen Verrichtung ein wenig einschränkt (was mich nicht davon abhält diese Art des Griffabschlusses sehr gern zu sehen).
    Der Stahl ist mehr als praxiserprobt und eine sichere Bank nach allen Richtungen, vor allem was Korrosion betrifft, die Schnitthaltigkeit ist ebenfalls mehr als ausreichend.


    Die Länge der Messerklinge mag dem einen oder anderen als zu lang, jetzt mal egal aus welchen Gründen, erscheinen, aber wenn man oft draußen ist sind 120 mm Klinge wirklich oft ein wenig "spack", sprich zu kurz. Es muss nicht unbedingt der 100 kg Wels abgefangen werden oder ein Keiler der über zwei Zentner wiegt, ein bißchen länger hat bei mir ganz profane Gründe. Zeig mir mal einer wie man von einem Brot eine Scheibe mit einem 12 cm Messerchen abschneidet ohne sie zerzauselt aussehen zu lassenl ....... oder hat schon mal jemand ein Brotmesser gesehen mit einer 120 mm Klinge?


    Kurzum, die Länge der Messerklinge von dem gezeigten Messer passt auch proportional zum Griff, 180 mm Klinge ist für ein allgemein gebräuchliches Messer für mich eine gute Länge.


    Das ganze Erscheinungsbild macht einen handfesten Eindruck bei sehr gefälligem Erscheinen (was ein Spruch?! normalerweise passt noch -etwas trockener Abgang, schmeckt leicht nussig mit Einschlag zu Walderdbeeren oder erinnert schwach an Sattelkammergeruch am Herbstmorgen" in diese Riege).


    Spass beiseite, das Messer sieht professionell aus und wird es auch sein.


    Viele Grüße
    Roman


    PS: Nachtrag, die Klingenlänge ist natürlich 187 mm, bitte jeweils meine falsch angegebenen 180 mm jeweils als 187 mm lesen.
    Was den Leuchtpunkt betrifft, darüber können nur Leute lachen die abends und nachts zuhause sitzen, respektive liegen. Jeder der mal im Dunkeln sein Messer verlegt hat kann über so etwas nicht lachen, das Messer im Dunkeln sofort wieder finden, das ist taktisch, nicht das stundenlange rumkriechen auf dem Boden und sich letztendlich beim Wiederfinden durch Ertasten (weil die Batterie der Lampe eingeknickt ist) saumässig in die Finger schneiden.

    die Messer sehen alle handwerklich einwandfrei umgesetzt aus, was will man mehr? Und was soll das mit dem Finish, eine Messerklinge wird nicht besser dadurch dass man sich den "Wolf an den Fingern reibt".


    Die verwendeten Stähle sind auch alle praxiserprobt, das ist mehr wert als irgendwelche "Legierungshochschauklerei" die im Zustand des "Vitrinenleichenzustands" enden, sozusagen eine "Messermumifiktaion" mit einschließender Anbetung und demütiger Poliererei. Endzustand erreicht, höchstlegierter Stahl der zwar 120 000 U/min bei 380 Grad Celsius aushält, aber jetzt als Messerklinge geformt hinter Glas liegt (Schärfen lässt er sich natürlich auch so gut wie nicht, ist aber egal, Anbetung macht nicht stumpf).


    Aber keine große Abschweiferei, die Form der Messer gefällt mir persönlich gut, das Griffmaterial sieht interessant aus mit seiner weißen Äderung.


    Viele Grüße und Danke fürs Zeigen
    Roman

    sauber umgesetzt, diese breiten Klingen haben es mir sowiesoo angetan. Bei einer breiteren Klinge kann man auch nachschärfen ohne Reue und das Messer sieht eine lange Zeit immer noch in Form aus. Bei den schlanken Messern hat man immer das Gefühl dass das schlanke Prinzesschen nach ein paarmal schärfen aussieht wie ein Magermodel, es sieht dann nicht nur aus wie eine Krücke, sondern hat auch die Schneideigenschaften einer Krücke übernommen.


    Persönlich ist diese moderne Tanntoform nicht ganz mein Geschmack, aber in der Form gefällt es mir sehr gut.


    Viele Grüße
    Roman

    bei mir bekämst Du einen Preis, vielleicht nicht für das Schönste, aber für das am zuverlässigsten aussehendste. Pfeif drauf, in der Endzeit braucht man lange Unterhosen und keine Gucci-Slips.
    Mir gefällt das Messer einwandfrei, die Idee mit den Schrumpfschläuchen ist besser als meine mit den Fahrradschläuchen die immer verrutschen.
    Viele Grüße und Danke für das Zeigen
    Roman

    die Weiterentwicklung von 440C hatte nichts mit Messern zu tun, eigentlich hat die Weiterentwicklung von Stahl so gut wie nie etwas mit Messern zu tun. Es ging lediglich darum hochbelastete Maschinenteile noch warmfester zu machen. Und was Korrosion angeht, 440C ist da fast unerreicht, ein Test mit Kupfersulfat zeigte bei BG42 erheblich Korrosion während bei 440C keine Korrosion zu verzeichnen war.
    440C ist vielleicht ein wenig aus der Mode gekommen, aber solche Materialien werden weiter verwendet genau wie z. B. 1.4034, es geht ja dann doch mal irgendwann um eine Messerklinge und nicht um eine Triebwerklagerschale.


    Und noch was zu "Superstählen", die Schneide eines Dosenöffners ist nicht aus einem "Superduperstahl aus der Weltraumforschung", trotzdem schneidet sie jahrelang Bleche durch.


    Viele Grüße
    Roman

    ich weiß nicht was Ihr habt, es kann keiner sagen dass er sich nicht angestrengt hat.


    Inwieweit dieser Protagonist sich mit "Anti-Terror-was auch immer" auskennt, das kann ich nicht beurteilen, aber wenn die Terroristen das Video sehen sind sie bestimmt tief beeindruckt.


    Ansonst, wieso sollte der Rücken des Messers nicht zum Steine zerdeppern reichen, das kann Baustahl auch, interessanter wäre es gewesen wenn er die Schneide benutzt hätte.
    Die Schneide des "Beast" war für mich offen gesagt eine Enttäuschung, ich habe nichts gegen Messer aus Fernost, aber mein Vaquero hätte diese dünnbrüstige Latte um Längen schneller zerteilt und das dürre Ästchen wäre auch kein erwähnenswerter Widerstand gewesen.


    Vielleicht sollte man das Ganze auch nicht so ernst nehmen, vielleicht ist es ein gekürzter Film und dem Kürzen ist die Pointe zum Opfer gefallen.


    Viele Grüße
    Roman

    nimm einfach ein Gummi-Zurrband wie man sie öfters an Paletten findet. Leg eine Schlaufe durch eins der Löcher und klemm den überstehenden Rest unter die Scheide oder zieh sie durch den Gürtel, bis einer das Gummiband mit der Hand zerrissen hat kann man sich genug überlegen wieso einer das tut oder was man dagegen tun soll.


    Davon abgesehen, persönlich halte ich von einer zusätzlichen Messersicherung nicht viel, das bedeutet nur dass man die Klinge selbst nicht schnell genug rausbekommt, egal bei welchen Aktionen. Mir persönlich wäre, Gesetz dem Fall ich wäre in einer Ecke wo man versucht mir mit Gewalt ein Messer aus der Scheide zu ziehen, eine kurzläufige 38er lieber als eine Sicherung fürs Messer.


    Viele Grüße
    Roman

    Du musst das mal so sehen, aufregen bewegt eigentlich nichts, man fühlt sich selbst nur besser und es geht einfach so weiter.
    Was die 68er betrifft, das ware eine Menge Leute mit langen Haaren und Ernährungsproblemen. Ein paar sind in der damaligen Zeit stehengeblieben und haben es zu nichts gebracht, außer dass sie heute noch ein bißchen kiffen, die die es zu etwas gebracht haben erlassen heute diese unsinnigen Urteile.


    Aber mal abgsehen davon, das Messer gefällt mir super.
    Viele Grüße
    Roman

    das Messer was man mit einem Lederriemen ein Leben lang auf Schärfe halten gibt es nicht, außer man gebraucht es nicht, dann kann man sich den Lederriemen sparen.
    D2 hat wohl hier und da seine Kritiker, aber auch D2 wird in einem Leben nicht wegrosten, außer man lagert sein Messer im Tidenbereich oder in Kupfersulfat.
    Schärfen wird einem bei einem Messer , was ein Leben lang seinen Dienst tun soll, nicht erspart bleiben, die aufgezeigten Messer werden wohl alle ihren Dienst tun, aber nach mehreren Jahren Gebrauchs werden diese auch immer schmäler werden, ich würde auch eine Klinge achten die ziemlich breit ist, die hat dann mehr Material um die Jahrzehnte einigermaßen zu überstehen.
    Ansonsten kauf Dir doch eins von den genannten Messern und erfreu dich an ihm, für den Gebrauch um Pakete aufzuschneiden, eine Stulle zu schmieren und einen Fisch zu versorgen reicht ein Mercator mit einer rostbeständigen Klinge. Damit sind schon unsere Urgroßväter ins Feld gezogen.
    Wo wir gerade bei Feld und Soldaten sind, ich bin gerade dabei mir einen Angehörigen einer Special Forces Einheit vorzustellen der die Messer mitführt die angeblich alle bei den Special Forces verwendet werden. Es ist vermutlich jedes Mal ein heroischer Anblick wenn der Elitesoldat, total mit den ihnen zugedichteten Special-Forces-Messern bestückt, von vier Infanteristen in einen großen Bollerwagen gehievt wird und an die Frontlinie gebracht wird. In bin mir sicher dass er dort eine gute Figur abgibt, naja, zumindest ist er schussfest 20 mm.


    Viele Grüße
    Roman

    das Messer gefällt mir, über die handwerkliche Umsetzung sage, bzw. schreibe ich nichts. Messing als Griffbeschalung ist zwar nicht so gebräuchlich, aber wieso nicht, das Gewicht des Messings lässt das Messer bestimmt ganz anderes in der Hand liegen und verleiht dem Messer vermutlich ein bißchen mehr "sattes Handling".
    Irgendwo passt auch alles zusammen, die Messingbeschalung, die Kupfervernietung (ich gehe mal davon aus das es Kupfernieten sind) und dieser reine Stahl, das ist eigentlich das Zusammenspiel was zu einer japanischen blanken Waffe gehört, mal ganz egal ob es zentimetergenau ein Tanto oder ein Kwaiken ist.


    Was mir aber besonders gut gefällt, die Art der Härtung. Ich gehe mal davon aus dass die Klinge nicht mehr "Rücken" hat als 4 mm, dadurch dass die Klinge auch am "Rücken hart ist" ist die größtmögliche Stabilität erreicht.


    Einfach sauber gemacht, das ist ja gerade das Schwierige.


    Viele Grüße
    Roman

    danke für das Vorstellen.
    Bis jetzt habe ich mir damit beholfen das Leporello von Moleskin selbst als Notizbuch mit Kalendarium herzurichten, das scheint mir eine zeitsparendere Möglichkeit zu sein.
    Viele Grüße
    Roman