ich bin ein wenig pragmatisch für große Philosophien, aber es geht ja auch um Messer und nicht um Schierlingssäfte die man aus lauter Verzweiflung runterschüttet.
Wenn ich weiß welche Arbeit mit dem Messer zu machen ist kommt das entsprechende Messer mit, da geht von 40 mm Klinge bis zur Machetenklinge. Das ist aber auch dann der Optimalfall wenn man planen kann. Einfach so schleppe ich in der Arbeitshose ein Klappmesser von Otter mit.
Wenn ich nicht planen kann wäre ich froh wenn ich ein Messer mit einer acht Zoll Klinge hätte, etwas breiter, Klinge max. 6 mm Rücken. Mit einem solchen Messer kann ich ohne Problem hacken wenn es sein muss und alles schneiden. Der Stahl ist mir fast egal, wenn er sich nur ohne Problem scharf halten lässt und die Schärfe einigermaßen hält.
Messer mit einer solchen Klinge (ich gehe mal noch 1 Zoll hoch oder runter) sehen im ersten Moment etwas massig aus, sind aber immer noch gut zu tragen und eben nur ein paar Zentimeter länger als ein kurzes Messer. Natürlich ist das kein Filetiermesser, aber wenn ich mal einen Fisch damit versorgen müsste würde ich den Fisch einfach vom Rücken her der Länge nach aufbrechen, dann kann man ihn aufklappen wie ein Buch und die Innereien sind mit einem Griff entsorgt.
Andere Schneidarbeiten erledigt ein solches Messer auch gut, man kann eine Scheibe Brot abschneiden ohne das sie aussieht wie ein Keil und irgendwie gibt mir ein Messer in der Größe ein gutes Gefühl, wenn es auch nur subjektiv ist, aber es bleibt ein gutes Gefühl. Die Klingenform sollte für mich Richtung Campknife gehen, oder eben Bowie mit keiner ausgeprägten feinen Spitze, ich muss mehr schneiden und hacken als stechen.
Eine Axt oder Beil nehme ich nur wenn ich es auch brauche, ebenso eine Säge. Das sind für mich mehr Holzbearbeitungswerkzeuge und nehme sie dann auch nur wenn ich sie brauche. Wobei ich nichts gegen eine Klappsäge habe, die kann durchaus sehr nützlich sein.
Viele Grüße
Roman