auch hier handwerklich "high end", mehr fällt mir nicht ein.
Viele Grüße
Roman
Beiträge von juchten
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sauberer "Wurf" Andreas, handwerklich ist das so weit man das sehen kann nicht mehr zu toppen. Griffschalen scheinen Dir ja auch zu liegen wie man sieht.
Viele Grüße
Roman -
das nenne ich mal einen Feuerstarter, kein so ein Ding für Mädchenhände. Wenn in der Hölle mal der Funken fehlt ist das genau die richtige Größe.
Viele Grüße, übrigens eine gute Idee
Roman -
Fred, mach weiter Messer und "vertrödele" bitte keine wertvolle "Messermachzeit" mit solchen Aktionen. Was habe ich mir Gedanken um den Neubau einer Esse gemacht als ich den Riss in der Feuerschüssel festgestellt habe (so hat man einen "Sprung in der Schüssel" und weiß es nicht mal), alles Quatsch. Wenn das Ding durchreißt kann es der Schrotti mitnehmen und ich kaufe mir eine neue, das ist allemal billiger als ewiges Suchen nach passenden Stahl- oder Gussteilen und die Schweißerei mit dicken Stahlplatten. Auf yt gibts auch jede Menge Filmchen wie man sich selbst eine Esse bauen kann, selbst das Schauen solcher Filme ist rausgeworfene Zeit, alles was da zusammen geschustert wird ist nicht besser als ein Behelf.
Also, Konzentration auf das Wesentliche und fang an dich wieder dem Messerthema zuzuwenden, das kannst Du ja sehr gut, wozu solltest Du dich denn als "Grillelektromechaniker" versuchen? Und was die ganzen Bandschleifer betrifft, wenn einer gut läuft ist das doch in Ordnung, wozu immer wieder eine neue Maschine konstruieren nur weil einem auf einmal auffällt das hier und da doch noch etwas anders gemacht werden sollte. Eine Bandschleifmaschine ist eine Bandschleifmaschine und letztendlich ist es doch nicht mehr als ein paar Rollen und ein Drehstrommotor mit einem Schleifband. Wenn man die ganze Zeit rechnet die man in solche Aktionen reinsteckt kann man in der gleichen Zeit Messer von Hand feilen und fein schmirgeln, danach käuft man sich eine fertige/gebrauchte Maschine und gut ist.
Wenn natürlich das Maschinen konstruieren mehr Freude als Messermachen macht, dann sei es drum, aber irgendwie ist eine Klinge eine Klinge und die blöde Maschine steht doch nur da, brummt und lässt ein Band mit Schmirgel drauf laufen, in den Wald kann man sie auch nicht mitnehmen.
Viele Grüße
Roman -
aufgrund des Preises gibt es wohl fertigungstechnische Streuung was die Qualität betrifft, ist aber bei dem Preis egal. Mein Messer war rasurscharf angekommen und war derart gut in der Feder eingestellt das es eine Freude war. Einhändig ging gar nichts. Nachschleifen ließ es sich gut, Schneide hielt auch nicht besser oder schlechter als bei anderen Verdächtigen, ist aber eigentlich in der Werkstatt fast egal, Schleifmaschine steht ja auch da. Irgendwann ist es nach "hinten weggeknickt", die Klinge sand weiter nach hinten als sie sollte, da habe ich kein weiteres Messer mehr davon gekauft. Es gab sie übrigens auch mit einer sicherförmigen Klinge.
Vielleicht sollte ich mir mal wieder eins zulegen.
Viele Grüße
Roman -
seit kurzem macht ein CS Pocket Bushman bei mir Dienst. Flach genug um nicht aufzutragen, Klingenstahl akzeptabel nach allen Richtungen und eine bombenfeste Verriegelung (bis jetzt auf jeden Fall). Und preislich deutlich unter dem angesetzten Rahmen.
Viele Grüße
Roman -
das sieht mehr als sauber aus, damit brauchst Du dich hinter keinem Profi zu verstecken.
Viele Grüße
Roman -
die Umetzung ist einwandfrei gelungen, wenn das Schmieden noch Spaß gemacht hat waren es bestimmt perfekte Tage mit einem perfekten Abschluss in Form eines Messers.
Die Stahlwahl ist nach wie vor für mich persönlich ein Volltreffer, mit diesem Stahl kann man nichts verkehrt machen, er lässt sich gutmütig schmieden und härten und ergibt hervorragende Klingen mit einer standfesten Schneide.
Viele Grüße
Roman -
die Bilder habe ich mir jetzt einmal in Ruhe angesehen, da hast Du wirklich eine excellente Maschine gebaut. Das mit den Kosten ist eine ehrliche Antwort, in der Liga habe ich sie auch vermutet, aber der Gegenwert ist viel mehr wert.
Viele Grüße
Roman -
das hier ist ein Thema mit langem Atem, monatelange Pausen sind hier inbegriffen, das bringt die Sache sozusagen mit sich.
Das mit dem Termin zum Schneiden muss man nicht so eng sehen, Bäume führen bei Temperaturen über Null Grad immer Saft nach oben in die Äste, ob es Dezember oder Februar ist. Wenn man mal ein bißchen Ausschau hält sieht man auch wohin das führen kann, Bäume können Risse auf der Sonnenseite haben. Das ist gerade dann der Fall wenn die Tagestemperaturen über Null liegen und es nachts bitterkalt wird. Der Saft im Baum kommt dann nicht schnell genug "unter die Erde" und friert in der "Transportschicht" unter der Rinde ein, die logische Konsequenz sind Risse die die Rinde platzen lassen.
Für das Innere des Baumes ist es eigentlich egal wann man schneidet, das Innenholz hat fast das ganze Jahr die gleiche Feuchtigkeit.
Wichtig ist vor allem die Schnittflächen mit Leim oder Schellack zu versiegeln damit der Stock über die geschlossene Rinde austrocknen kann, dann reisst er auch nicht.Viele Grüße
Roman -
danke für die Namensrückführung, ich hatte mich sowieso noch nicht an die neuen gewöhnt.
Viele Grüße
Roman -
@Michael, mit deiner Vermutung "wenigsten einen hast Du bekehrt", das ist so nicht ganz richtig.
Viele Grüße
Roman -
dank Alex war bei mir schon Bescherung

mittig im Bild, ein Gerber TAC II und ein Frisco Shiv, beide aus den Achtzigern, immerhin, den Katalog hatte ich ja schon.
So langsam finden sich die Schwergewichte aus dem Gerber-Angebot von damals zusammen.Viele Grüße
Roman -
ganz grob, durch das Ätzen werden einzelne Bestandteile der Oberfläche verschiedenartig schnell rausgelöst. Diese neu entstandene Oberfläche streut das Licht dann ungleichmässig, wodurch man Strukturen erkennen kann.
Viele Grüße
Roman -
Klingenform und Griff gefallen mir gut. Was mir nicht liegt ist das man das Messer konstruktionsbedingt in einer Scheide tragen muss, als Klappmesser mit Verriegelung und dann ohne diese Rückenschärfe würde ich auch schwach werden. Das ist natürlich reine Geschmackssache, augenscheinlich ist das Messer ja tadellos verarbeitet, nur kann ich persönlich so nichts damit anfangen.
Viele Grüße
Roman -
jaja Michel, nenn Du das mal "schlicht", bei mir heißt etwas wo man eine Mikrometerschraube daran einstellen kann -perfekt-. Das ist genau der Punkt den ich hasse, ich sehe eine handwerkliche Arbeit, ich weiß wie sie gemacht wird - und bekomme es selbst nicht hin.
"Gelernt ist gelernt" pflegten die älteren Herrschaften früher zu sagen, ich hänge mal noch an, alles machen was nötig ist und alles weglassen was unnötig ist, das sieht dann immer im ersten Augenschein schlicht aus, aber darin liegt das Schwierige.
Viele Grüße
RomanPS: Michel, abgesehen von dem geschwollenen Gerede meinerseits, die Scheiden sind super gemacht
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-Griffe die zu klein sind und nicht gut in der Hand liegen, mit "grooves" schon gar nicht;
-kleine Klingen wenn ich nur ein Messer dabei habe; dieses mittlerweile "missionarische Schönreden von kleinen Messern geht mir auch nicht rein, wer "Stumpimesser" mag soll einfach damit glücklich werden und nicht versuchen die ganzen anderen Leute zu bekehren",
-Klingen die nach ein paar Mal schärfen aussehen wie ein Model auf dem Laufsteg, weil sie ihre ganze Form verloren haben;
-rutschige Griffe, also solche die beim Arbeiten hin und her schlittern; Griffmaterial ist mir schnuppe, Hauptsache er fasst sich gut an;
-fette Klingenbeschriftungen;
-unbrauchbare Anschliffe, vor allem solche die beim zweiten Schliff ein komplett neues Einrichten der Schneide brauchen; einseitiger Anschliff ist auch nicht meine Sache;
-wenn ich total vorurteilsbelastet optisch schon den Eindruck habe dass das Messer für mich nicht taugt, egal wie es aussieht, ich kann das auch nicht näher beschreiben;
-und wenn ich sehe wenn Messerfirmen die immer ordentliche Sachen produziert haben auf einmal Mandelaugen bekommen und nur noch Mist verkaufen;Sonst fällt mir eigentlich nichts ein, hört sich schlimm an, aber eigentlich mag ich alle Messer sofern sie funktionieren.
Viele Grüße
RomanPS: Karhu, sag mir mal wie die alten "Rambomesser" ausgesehen haben, ich kann mich nämlich an gar keine erinnern zwischen dem Ende des Vietnamkriegs und Erscheinen des Films, vielleicht hatte Herr Rambo ja schon einen genauso streitbaren Opa
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ich finde beide Messer gelungen, sie sehen auf den Fotos augenscheinlich einwandfrei umgesetzt aus. Die Klingenform finde ich schon sehr speziell, aber das ist reine Geschmackssache und somit unerheblich, gerade wenn sie so gewünscht ist.
Es passt alles, moderne Klingenform, außergewöhnliche Griffe und eine gut geformte Kydex.
Ich gehe davon aus das der Stahl ein Damaststahl ist, gerade diese Mustersteuerung kommt der geradlinigen Form sehr entgegen, so "so passt" sogar der Stahl zu dem ganzen Erscheinungsbild.
Viele Grüße
Roman -
soll ich jetzt schreiben -sauber gearbeitet- oder so etwas?
Wir werden uns doch mal unterhalten müssen Holger.
Roman -
zuerst hat mir das Messer, jetzt wollte ich schreiben "nicht gefallen", das wäre allerdings der falsche Ausdruck gewesen. Zuerst habe ich die moderne Form gesehen und weiter geblättert, moderne Tantos haben mich ein wenig "ermüdet". Aber man sollte sich vieles eben doch genauer ansehen.
Moderne Form, ja, aber auch modern in Form gebracht. Augenscheinlich perfekt handwerklich umgesetzt, der Stahl ist nicht mein Ding, aber passt gerade deshalb perfekt zu einem modernen Messer. Das Gewicht hat mich erstaunt, 240 Gramm, das ist cirka 80 Gramm mehr als ein Police von Spy., damit ist das Messer mit knapp einem halben Pfund leicht in der Hand.
Mit einem Wort, bzw. mit zweien, gut gelungen.
Viele Grüße
Roman