Beiträge von jerry bwd

    Schieblehre (sorry: Meßschieber) ausgepackt und nachgemessen:


    TFDE10: 6,3mm (+0,06 -0,04, je nach Meßstelle)
    TFDE11: 6,3mm (+0,02 -0,02, je nach Meßstelle)
    TFDE12BC: 4mm (+0,04 -0,04, je nach Meßstelle)
    T4000C: 4,02mm nach dem Radius des Einschliffs, sich verjüngend auf 3,00mm ca. 15mm vor der Spitze)


    Dein Bild ist übrigens ein bisschen größer als meines ;)


    Gruß.
    Jerry

    Sodele, hier nun endlich auch von mir noch ein paar Vergleichsfotos, wie schon lange versprochen.


    Die komplette Kompakt-Reihe von ER plus TFDE 10 und TFDE 12 BC - letzteres etwas außer Konkurrenz, da es ein "großes" ist, aber es hat eine Klinge in einer fast noch ähnlichen Größenordnung und vor allem die durchgehende Verjüngung auf 4mm. Das TFDE11 wäre natürlich auch noch in dieser Kategorie, aber die Klinge hat ja die gleiche Kontur und Dicke wie beim 10er.


    Also, von oben, bzw. von rechts: TFDE 12 BC, TFDE 10, T3000 C, T4000 C, Shrapnel OG, Task C, Mol Moschin Compact Militärversion und Fulcrum C plain.


    ER-C-1.jpg ER-C-2.jpg


    Auf dem dritten Bild habe ich versucht den Vergleich der Klingenproportionen etwas anschaulicher zu machen. Die Linien zeigen jeweils die Klingenlänge und -breite vom T4000 C als Referenz (dieses Bild versuche ich bis morgen Abend noch in besserer Qualität hinzubekommen):


    Aktualisierung: Jetzt isses besser :thumbup:
    ER-C-3n.jpg


    Viel Spaß dann beim Vergleichen :)




    P.S.: Noch eine kleine Anmerkung zur "gefladerten" Klingenstärke ;) (siehe Interessante Neuerscheinung: ER T4000C :( Ja, die Klinge verjüngt sich sowohl beim TFDE 12 BC als auch beim T4000 C kurz nach dem Griff auf 4mm. Aber das ist eigentlich auch schon alles. Sowohl der Verlauf der Klingenstärke, als auch des Schliffes, als auch der Übergang auf die 4mm sind durchaus unterschiedlich. Insofern finde ich beide Messer durchaus sehr schön eigenständig. Was bleibt, ist aber natürlich die Idee der Verjüngung vom 6,3mm-Erl auf eine 4mm-Klinge. Die gab es bei ER aber auch schon beim Mato Grosso und beim Waki, beidesmal in der Ausführung ähnlich dem T4000 C. Das Waki ist ja auch noch ziemlich neu (und auch der große Bruder vom T4000 C), aber vielleicht weiß jemand, welches der beiden, TFDE 12 BC oder Mato Grosso, früher auf der Welt war(?)


    Jerry

    ...und schon geht's weiter :)


    Nach dem Vergleich mit allen anderen Backup- (bzw. "C"-) Modellen - mittels "Aneinanderhalten" bis Schieblehrenmessungen:
    Das T4000C hat die kürzeste und breiteste Klinge - abgesehen von TFDE 10 und 11, die sind noch einen Tick kürzer und sogar noch etwas breiter, die will ich in der Betrachtung jetzt aber mal außen vor lassen. Allerdings hat das T4000C auch die dünnste Klinge, wobei letzteres relativ ist. T3000C und Col Moschin Compact haben die volle Klingendicke nur an einem schmalen "Steg" und ansonsten einen sehr schlanken beidseitigen Hohlschliff. Bei Shrapnel und Task C verjüngen sich die Klingen kontinuierlich zur Spitze hin (beim Task schneller mehr als beim Shrapnel) und da sind dann auch die 4mm mehr oder weniger schnell erreicht. Nur das Fulcrum C bleibt bis weit vorne sehr wuchtig. Das toppen dann in dieser Klasse nur noch die beiden TFDEs - aber wie gesagt, bleiben wir mal bei den Serienmodellen... Ergo, wir haben beim T4000C keine "extrem dünne Klinge" (wie im anderen Thread schon geschrieben wurde ;) ), sondern einfach einen anderen Verlauf der Verjüngung. Sie wird früher dünner, dafür bleibt sie durchgehend breit und ist außerdem relativ kurz.
    Exkurs: Man könnte nun fachsimpeln, daß die Verjüngung der Klinge hier, im Gegensatz zu den anderen Kompaktmodellen, einen deutlicheren Steifigkeitssprung aufweist, welcher für die (speziell Dauer-)Festigkeit nachteilig ist und eine Schwachstelle bildet. Andererseits ist der immer noch relativ mild und der viel eklatantere Steifigkeitssprung innerhalb des Griffes (der Absatz von Klingen- auf Erlbreite) hat noch niemanden gestört ;) und ich habe auch noch nichts von Brüchen in diesem Bereich gelesen. Exkurs Ende.
    Alles in allem ist meiner Einschätzung nach die Klinge des T4000C nicht spürbar weniger stabil als bei seinen "Geschwistern". Höchstens könnte man sich vielleicht daran stören, daß aufgrund des Gesamtdesigns die Hauptschneidenlänge verhältnismäßig kurz ausfällt. Und, Grenni, ich kann Dich beruhigen, auch rein optisch bzw. haptisch wirkt das Messer in Natura nicht dünn oder zierlich, da es durch die durchgehende Breite wieder rechr wuchtig rüberkommt. Ich hatte beim TFDE 12 BC auch zunächst die gleichen Bedenken, die sich aber weder bei diesem noch beim T4000C bestätigt hatten. Das wirkt einfach von oben drauffotografiert anders, als wenn man das Messer real in der Hand hat.


    Mir persönlich gefällt es jedenfalls gut, daß dieses Messer mal wieder etwas mehr Variation in die Backup-Serie von ER bringt. Allerdings - und damit zu Michas Aussage - es ist sicher nicht die erste Wahl als taktisches Einsatzmesser, eher als kompaktes Gebrauchsmesser. Aber eben deshalb gibt es ja die unterschiedlichen Modelle und Ausstattungen. Je nachdem ob man nun einen oder zwei Guards möchte, ob es eher ein Schneid- oder Stichwerkzeug oder eine Brechstange sein soll, wie und für welchen Einsatzzweck man es tragen möchte, gibt es ja eine gute Auswahl bei ER. Das T4000C hat jetzt keinen Guard, keinen Choil, eine minimal breitere, kürzere und dünnere Klinge und eine Scheide, die sich (vorzugsweise tip down) schön flach am Gürtel oder Gepäck tragen läßt. Ich mag das Messer, kann es mir gut als EDC vorstellen und es wird seine Freunde finden - Einsatzmesser gibt es geeignetere.


    Noch ein Wort speziell zu den Scheiden: Bei der bisherigen Kunststoffscheide wurde ja immer wieder bemängelt, daß sie das Messer "stumpf" machen würde. Nun, es wird ja nicht wirklich stumpf, aber es verliert wohl seine "Rasierschärfe" schnell, wenn die Schneide ein paar mal beim Ziehen und Einstecken am glasfaserverstärkten Kunststoff entlangfährt. Ich bin kein Fachmann dafür, aber könnte mir vorstellen, daß das bei einem Einsatzmesser weniger ins Gewicht fällt und daß hier andere Anforderungen an die Scheide wichtiger sind. Dagegen ist es schon schön, bei einem Gebrauchsmesser eine "elegantere" Cordura-Scheide zu haben, die zudem noch einem sehr feinen Schliff nicht schadet. Ich finde, ER macht das schon alles recht stimmig (Einsatzzweck-Messerdesign-Scheide).
    Andi, Du hast natürlich recht, ganz so hoch wie bei ner ERC geht die Befestigung dann doch nicht. Ich hatte das reine am-Gürtel-Tragen vor Augen und auch das nicht vorher auf den Zentimeter überprüft.

    Andi, das ging ja schnell! :)


    Hier noch ein paar kleine Ergänzungen (einige Fotos auch Vergleichs-Bilder dann hoffentlich bis spätestens nächste Woche).


    Zunächst mal, das wurde auch im anderen Thread schon gefragt: Das Messer paßt NICHT in die Kunststoffscheiden der anderen Backup-Modelle. Die Klinge ist zu breit. Beim T3000C ging's noch gerade so, aber auch schon arg eng und mit deutlicher Nähe der Schneide zum "gefürchteten" stumpfmachenden Scheidenmaterial. Da beim T4000C der Klingenrücken im Griffbereich etwas anders gestaltet ist (Bilder folgen wie gesagt), geht das aber nun gar nicht mehr.


    Und eine kleine Korrektur noch: Die Tragehöhe der Scheide läßt sich ja dank den MOLLE-Bändern einstellen, kann also bei Bedarf auch auf die Höhe einer ERC gelegt werden.


    to be continued...

    Hallo zusammen,
    ich wollte hier nochmal eine kurze Ergänzung anbringen:


    Auf ebay sind mir seither immer wieder Skars zu völligen Phantasiepreisen aufgefallen. Nun ist eines zu "relativ moderaten" 300 Euro weggegangen. Das alles hat mich veranlaßt, mal wieder beim Collini-Shop reinzuschauen.


    Und: :!: Die Skars sind nun alle weg :!: Es gibt lediglich noch die Trainingsversion. Das ging nun relativ schnell, finde ich. Da kann sich jetzt derjenige glücklich schätzen, der es noch zum regulären Preis ergattern konnte :blush:



    Viele Grüße an euch alle und viel Spaß mit dem feinen Teil an alle die eines haben :)


    Jerry

    Hi Bergmännle,
    danke für die Blumen!


    Ja, ich bin jedes mal wieder begeistert, wenn ich das Teil in die Hand nehme - und dann ärgere ich mich auch jedes mal wieder maßlos über das Führverbot. ;(
    Über die (waffen-)gesetzlichen Entscheidungen in unserem Land wundere ich mich ja schon seit fast 20 Jahren als Sportschütze und seit geraumer Zeit nun auch noch im Messerthema.
    Man könnte meinen, daß die Sachkenntnis der Entscheidungsträger in so manchen Bereichen aus Youtube-Videos und Actionfilmen stammt... 8|


    Sei's drum, ich freu mich trotz Käfighaltung am Skar - artgerecht hin oder her... :D


    Viele Grüße,
    Jerry

    Ah, ich sehe, es gibt da gemeinsame Wellenlängen 8)


    Freut mich, daß ihr was mit meinem Review anfangen konntet :)


    Beste Grüße,
    Jerry

    Hallo liebe Freunde der Extrema-Ratio-Messer :)


    Ich habe kürzlich einen Kauf getätigt, an dem ich euch gerne teilhaben lassen möchte, da es sich um ein nicht alltägliches, nicht sehr bekanntes und eher seltenes Messer handelt. Es ist das Extrema Ratio Karambit „Skar“ in stonewash-Ausführung. Hier im Forum ist es, als es vor einem knappen Jahr herauskam, schon mal kurz angesprochen, aber seitdem nicht weiter besprochen oder gezeigt worden. Es handelt sich um das einzige Karambit, das ER (bis jetzt) hergestellt hat, um eine limitierte Sonderfertigung für die Coltelleria Collini (Busto Arsizio, Italien) und ist/war auch ausschließlich dort erhältlich. Es wurden 50 Stück in komplett schwarz und 50 mit stonewash-Klinge hergestellt, ferner gibt es ein entsprechendes Trainingsmesser. Das Trainingsmesser und ein paar wenige Exemplare in stonewash sind bei Collini noch verfügbar. Und wenn man Lust hat, annähernd das Doppelte des Neupreises zu zahlen 8| , steht derzeit auch noch ein schwarzes auf Ebay (ich bin nicht der Anbieter und weiß auch nicht, wer es ist!).


    Ausführungen und Sets: http://www.coltelleriacollini.…alogsearch/result/?q=skar
    Stonewash-Version: http://www.coltelleriacollini.…imited-edition-knife.html
    Trainingsmesser: http://www.coltelleriacollini.…ambit-aluminum-knife.html
    Ebay: http://www.ebay.de/itm/EXTREMA…in_77&hash=item43dc22abed
    Außerdem noch ein Bericht aus einer italienischen Messerzeitschrift: http://www.spade.it/skar.pdf


    Ich muß noch vorausschicken, daß ich mich bisher nicht für Karambits, eigentlich generell nicht für konkave Schneidenformen, erwärmen konnte. Auch habe ich keine große Ahnung vom Messerkampf (Karambits sind ja, trotz ihres landwirtschaftlichen Ursprungs, hierzulande als Kampfmesser bekannt und gehyped worden- was auch immer man davon halten mag... :hmmm: ).
    Daß ich mir trotzdem dieses Messer zugelegt habe, liegt nun daran, daß ich ein großer Fan und in gewissem Umfang auch Sammler von ER-Messern bin und daß dieses spezielle, seltene und exklusive Modell dann doch mein Interesse geweckt hat. Und der klaren, schnörkellosen und (für mein Beuteschema) doch ungewöhnlichen Formgebung konnte ich nach langem „Drumherumschwänzeln“ letztendlich einfach nicht widerstehen :blush: .


    Die Kaufabwicklung bei Collini hat dann einwandfrei geklappt und innerhalb einer knappen Woche ist das Messer aus Italien auf der Schwäbischen Alb angekommen. Beigelegt findet man in der Schachtel außer den üblichen Beschreibungen und dem blauen Kontrollkärtchen ein kleines Zertifikat mit Seriennummer, die Kydex samt ER-„TekLok“, einen kleinen Torx-Schlüssel für die Griffschrauben und ein Stück Paracord für eine eventuelle Griffwicklung.


    1.jpg 2.jpg



    Um es gleich vorwegzunehmen, das Skar begeistert mich auf ganzer Linie 8o . Es ist komplett anders als alles, was ich bisher von ER in der Hand hatte, aber doch unverkennbar ein ER. Die Verarbeitung ist hochwertig und absolut makellos, die Klinge sehr spitz und rasierscharf. Obwohl die Messerform insgesamt einen deutlichen Bogen beschreibt, ist die Schneide selbst nur leicht konkav, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das Design der beidseitig aufgeschraubten Alu-Griffschalen erinnert etwas an manche der Folder aus der MF-Serie, nur eben gekrümmt. Das Klingenmaterial ist dünner, als man es von einem ER-Fixed normalerweise gewohnt ist: „nur“ 4mm anstatt der üblichen 6,3mm. Dies kommt sowohl der Scheidfreudigkeit, als auch – wie ich finde - einem stimmigen Erscheinungsbild sehr entgegen. Das stonewash-Finish ist vergleichsweise hell und blank, ähnlich den stonewash-Oberflächen beim TFDE12BC bzw. –N und macht sich sehr schön auf dieser Klingenform.


    3.jpg 4.jpg



    Das Messer liegt mir gut in der Hand (Handschuhgröße 8,5), in Normalhaltung etwas besser als reverse (wer’s braucht... :| ), und der Ring ist für meine Begriffe recht großzügig dimensioniert. An beiden Griffenden weist die Oberseite der Aluschalen und der Klinge bzw. des Erls eine griffige Daumenriffelung auf. Insgesamt wirkt das Skar eher schlank und elegant, aber alles andere als „mickrig“ trotz der eigentlich geringen Größe. Der Erl ist durchgehend und skelettiert, so kann man, wenn einem das lieber ist, die Griffschalen abschrauben, die Gewindehülsen herausnehmen und stattdessen eine Paracordwicklung anbringen. Allerdings wird dann die Kydex-Scheide nicht mehr wirklich am Griff verriegeln. Messer samt Kydex und TekLok sind funktional gestaltet und dabei sehr schön flach gehalten und würden ein angenehm bequemes Führen gewährleisten – so man es denn in Deutschland dürfte :rolleyes: .


    5.jpg



    Jammerschade, daß Karambits nur noch als Waffen gesehen werden und gesetzlich entsprechend eingestuft sind. Auch wenn man sich über die universelle Verwendbarkeit einer konkaven Klinge durchaus streiten kann, ich würde das Skar gerne als EDC ausführen – aber so wird es sich leider die Welt aus der Vitrine heraus betrachten müssen.


    Etwas zu meckern muß ich natürlich auch noch haben:
    Bei der stonewash-Ausführung würden sich blanke Schrauben (Griff) und Nieten (Kydex) eigentlich besser machen (auf den Collini-Fotos sehen die Nieten sogar blank aus, tatsächlich sind sie eher „brüniert“). Außerdem ist das beigelegte Torx-Schlüsselchen ein T9, die Schrauben im Griff sind dagegen T8.


    Soweit der Bericht über meine Neuerwerbung. Mehr Fotos, technische Daten, Preisangaben, etc. hab ich mir jetzt erstmal gespart, da in den obenstehenden Links auf einen Klick sofort alles zu finden ist, was das Herz begehrt. Wenn es aber doch noch zusätzliche Bilderwünsche oder Fragen gibt, gebt mir bitte gerne eine entsprechende Rückmeldung.


    Jerry


    .

    Hallo zusammen,


    ich habe das Thema gestern ja nur mal so hier reingeschmissen, aber eine Meinung habe ich natürlich auch dazu ;)


    Natürlich stimmt es zweifellos, daß es geeignetere, leichtere, dünnere, praktischere, preiswertere, schneidfreudigere ... schlicht bessere Küchenmesser gibt. Gar keine Frage - objektiv gesehen :whistling: Trotzdem stehe ich schon allein auf das Extrema Ratio DESIGN und das finde ich in den Küchenmessern sehr schön und ausreichend "benutzbar" umgesetzt. Ich kann mir die Messer nicht leisten ;( , aber ich würde gerne. Ich finde, sie sehen saugeil aus, die technischen Daten sind nicht völlig jenseits von Gut und Böse und ich würde die Dinger sehr gerne mal befingern. Und sicher sind sie auch (oder gerade) außerhalb der Küche feine Gerätschaften 8) . Mir hat es da das Waki besonders angetan...


    Aber wo ich uneingeschränkt zustimmen muß: Diese Inch- und Ounce-Angaben gehen mir auch gehörig auf den Senkel! :thumbdown: Wo sind wir denn?!


    Ich finde es aber durchaus nicht verwerflich, auch ausgefallene Ideen und flippigere Designs umzusetzen und mal zu schauen, ob der Markt das will. Wenn nicht, oder nicht zu dem Preis, dann ist ja niemand gezwungen, sich das anzusehen, geschweige denn zu kaufen. Und zum Thema Preisgestaltung: So wie ich die Werksfotos auf deren Homepage beurteile - eine andere Informationsquelle hab ich leider nicht - sieht mir die Fertigung nicht gerade nach Großserie aus. Im Gegenteil scheint mir da, nach automatisierter Maschinenbearbeitung, relativ viel Handarbeit zum Einsatz zu kommen. Wie gesagt, das ist nur mein Eindruck aus den paar Fotos - aber im weitesten Sinn bin ich "vom Fach" und traue mir zu, das so im Groben beurteilen zu können. Irgendwo ist hier mal ein Link zu nem Factorytour-Video rumgeschwirrt, vielleicht finde ich das mal wieder. Jedenfalls, worauf ich hinaus wollte: Die Verkaufspreise sind durchaus hoch, aber man darf sich auch keine vollautomatisierte Massenfertigung und tatsächliche Herstellungskosten von ein paar Euro dahinter vorstellen. Wie sehr das Marketing zu buche schlägt kann ich wiederum nicht so gut beurteilen, finde aber die "Werbemaschinerie" bei ER nicht auffällig ausufernd.


    Soweit mal mein Senf zu dem Thema und nun noch frohes Diskutieren :)


    Jerry

    Liebe Freunde der Extrema Ratio Messer :)


    Kürzlich bin ich über dieses neue Modell auf der ER-Homepage gestolpert und obwohl ich zuerst mal dachte: "äähhhm naja :crazy: was ist das denn und wer will/braucht sowas", läßt es mich seither doch nicht so richtig los: http://www.extremaratioknivesdivision.eu/#!t-razor/c1bdb


    Wir haben hier ER Folder für "legales Führen" schon angefangen darüber zu diskutieren, aber da paßt es eigentlich nicht so richtig rein. Daher hier der eigene Thread. Das Teil war auf der IWA zu bestaunen und ein Preis von 235 Euro wurde genannt. Auf der ER-Homepage steht ein bisschen was zum historischen Hintergrund, das auch ganz interessant ist. Und nun darf hier losgelegt werden ...


    Wie gefällt euch der taktische Rasierer?


    Wer hat es schon gesehen, wer hat es befingert?


    Wann und wo wird es verfügbar sein?




    Und nun viel Spaß beim Razor-Talk 8)




    Jerry

    Das einzige, was ich nicht verstanden habe ist die Kombination "liner lock" und "legales Führen" - oder habe ich da was verpasst? Haben möchte ich den Klapper aber auch.

    Du hast recht, das paßt eben genau nicht zusammen - zumindest nicht zusammen mit der "Öffnungshilfe" - leider ;(