Beiträge von Wildgoose

    Hallo,


    ich habe einen Gerber Applegate Combat Folder, den ich mehr oder weniger immer mit mir rumschleppe, ihn aber kaum benutze. Er ging immer moderat auf, sprich nicht superleicht, aber mit einem "Rutsch" war er offen. Soweit sogut. Jetzt ist das gute Stück aber ca. 2 Monate nur im Schank gelegen, habe es dann wieder rausgenommen, ... und er gang ganz schwer auf. Mit einem Daumen fast nicht aufzukriegen. Mit der Folder ist zwischenzeitlich nichts passiert, und so von heute auf morgen diese Änderung im Klingenwiderstand.


    Habt ihr eine Erklärung dafür? Ich kann mir das irgendwie nicht erklären .... Lagerung alles trocken, Wohnung, auch keine Heizung in der Nähe ..... ?(


    danke und lg, Paul

    Hi,


    von SpecOpsBrand gab es mal den Modular Combat Bandoleer. Der dürfte aber meines Wissens nicht mehr weiterproduziert werden. Eine "kleine Version" ist von AITES das Shoulder Panel, leider gibts AITES (LB Tech) auch nicht mehr. Man kann nur bei diversen Händlern noch nachgraben, ob die Restbestände haben.


    lg, Paul

    Danke, das wär interessant. Wenn man die Möglichkeit hätte, die Geräte wirklich zu testen, wäre das toll. Die 64er Reihe könnte interessant werden. Leider ist die Gerätequalität bei Garmin seit der 60er-Sirf-Reihe bergab gegangen. Vor allem die MTKs waren da voll Schrott. Danach, so mau-mau, aber nicht überzeugend. Vielleicht jetzt mit dem 64er, der hat ja ne Quadhelix, könnte wieder was gehen.


    lg, Paul

    Hi,


    grundsätzlich verbessert der zusätzliche GLONASS Empfang die Positionsgenauigkeit nicht. Er verbessert nur die Genauigkeit bei schlechten Empfangsbedingungen, wenn nur mittels NAVSTAR gearbeitet wird.


    Anschließend haben wir die gleichen Punkte mit einem Leica 1200 (GPS-Gerät für Vermessungsarbeiten) ausgemessen. Wir hatten hierbei im Schnitt eine Abweichung in der Ebene von unter 50cm. In der Höhe lagen wir bei unter 150cm. Sind mittlerweile für so kleine und günstige Geräte doch ganz anständige Ergebnisse


    Der Leica 1200 ist eine Produktfamilie und sagt primär nichts über dessen Genauigkeit aus. Mich würde da interessieren, ob das GPS1200 (nicht TPS1200) einen 1-Frequenz oder Mehrfrequenzempfänger hat und ob die Daten postprocessed wurden (RTK kann er ja nicht). Sollte es sich allerdings um den GX1210+ handeln, der nur auf der L1 arbeitet, dann ist der nicht viel besser als übliche Consumergeräte. Und SBAS bringt nur was, wenn auch alle M/Ts ausgewertet werden.


    lg, Paul

    Hallo Leute,


    danke für Eure Statements da. Schön langsam bekomme ich ein Gespür für die Materie. Ich selbst tendiere immer zu guter Qualität, hatte allerdings keine Argumente gegen die Billigprodukte (die mir meine Freunde schnmackhaft machen wollten).


    Persönlich tendiere ich momentan zu einer Nitecore, ob Akku oder nicht weiss ich noch nicht, weil alle Dinger, die bei mir mit Akkus laufen, nicht regelmässig verwendet werden. Oft liegen sie monatelang unbenutzt rum, und dann werden sie wieder ein Monat fast rund um die Uhr verwendet. Und nichts ist schlechter für einen Akku als Inaktivität.


    Danke nochmals und liebe Grüssse,
    Paul

    wHallo Leute,


    ich selbst habe keinerlei Erfahrung mit den ganzen LED-Lampen, schleppe noch Maglite durch die Gegend. Bin aber angetan von einigen Lampen.


    Kürzlich hatte ich mit einem Freund diskutiert über Lampen. Und es kam zum Thema Billigprodukt versus teuer. Er hat mir eine Ultrafire KC-01 empfohlen, da die ja fast nichts kostet, gleich gut sein soll wie die teuren, und 1.800 Lumen haben soll.


    Tja, ich kann mir das schlecht vorstellen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass Qualität doch was kostet.


    Wie ist das jetzt wirklich?
    Ist die Qualität der Billiglampen ähnlich der von teuren Lampen?
    Die 1.800 Lumen kommen mir etwas viel vor, da andere Produkte mit 700-900 Lumen schon gelten als "da geht die Sonne auf".


    Danke für eure Statments.


    lg, Paul


    PS: Ich möchte da keinen Glaubenskrieg verursachen, sondern nur kurz und bündig wissen, was es mit den Billigdingern auf sich hat. Persönlich ... auf meiner Wunschliste steht momentan eine Nitecore.

    Hi,


    also grundsätzlich kommt da jedes Gerät aus dem Garmin Outdoorsegment in Frage. Je nach Grösse und Funktionen orientiert sich der Preis. Kommt drauf an, welche Preferenzen du dabei hast (Displaygrösse, Gewicht, Batterielaufzeit, Funktionen .... ).


    Du schreibst auch was von "vermessen". Die Geräte, die jetzt so im Sortiment sind, haben keine Vermessungsgenauigkeit. Kommt drauf an, was du unter "vermessen" verstehst. Wenn du Metergenauigkeit oder sogar Submetergenauigkeit brauchst, dann wirds empfindlich teurer.


    lg, Paul

    Wie schon mal angekündigt, hier mein Bericht über den Lowe Zephyr high, Einsatzgebiet tropisches Dschungelgebiet in SE-Asien:


    Grundsätzliches zum Dschungelgebiet: Das Klima ist subtropisch heiss-feucht, die RF liegt bei 80-90 % im Schnitt. Dschungel heisst nicht automatisch immer Regen, es gibt auch eine Nicht-Regenzeit, wo es über eine längere Periode kein Wasser von oben gibt. Wann das ist, ist je nach Region unterschiedlich. Grundsätzlich bin ich ausserhalb der typischen Regenzeiten unterwegs. In der Regenzeit ist eine Dschungeldurchquerung fast unmöglich, da alles - und wirklich alles - mehr als rutschig ist. Da hilft eine gute Sohle auch nichts mehr.


    Nun zu meinen Erfahrungswerten:


    - Tragekomfort ist absolut top bei dem Schuh, auch das Gewicht ist sehr leicht; man geht fast wie auf Wolken. Trotz des schwülen Klimas war ich nie nass oder übermässig feucht im Schuh. Im Gegenteil, abends nach Ausziehen der Schuhe hatte ich "normal-trockene" Socken, wie nach einer Wanderung in Europa auch.
    - Der Schaft ist sehr flexibel. Das ist gut, um genug Bewegungsfreiheit im Fuss zu haben. Allerdings ist dadurch ein Knöchelschutz bezüglich Umknicken nicht gegeben.
    - Die flexible Sohle ist meiner Meinung nach angenehmer als eine steife Sohle, da man mehr Gefühl beim Auftreten hat. Die Rutschfestigkeit ist sehr gut, auch auf nassen Felsen nahe von Wasserfällen ist noch ein guter Grip da.
    - Der Schuh ist wasserdicht, wenn man seichte Bachläufe durchgehen muss. Solange oben nichts reinrinnt ist nichts in den Schuh gekommen.
    - Ein Minuspunkt ist die Haltbarkeit der Sohle. Diese ist subjektiv gefühlt ca. 20% weniger als bei einem guten Sportschuh. Die Gummimischung ist weich, daher auch der gute Grip, aber dafür eine starke Abnutzung. Für einen Schuh dieser Preisklasse ist die Nutzungsdauer daher zu gering.
    - Der Mix aus Rauhleder und Cordura ist "nicht so schön zu reinigen" wie bei glatten Schuhen. Verfärbungen bleiben am Material zurück (in meinem Fall die rötliche Färbung der Erde).


    Ich hoffe, ich hab nichts vergessen. Grundsätzlich für mich ein guter Schuh, auch im subtropischen SE-Asien. Ich würde mir aber eine Sohle mit länger haltbarer Gummimischung wünschen.


    lg, Paul

    Hi,


    in der 3-day Kategorie ist für mich der SpecOpsBrand THE Pack die erste Wahl. Es ist einfach perfekt ohne viel Schnörkel zu haben. Wenns in den USA Aktionen gibt, kriegt man ihn für die 150 EUR incl Zoll.


    lg, Paul

    So, hab nun das Produkt "Nobite Verdünner" eine Woche getestet. Anwendung streng nach Vorschrift auf 2 BDU Hosen aus 50/50 Nyco im Mekongdelta in SE-Asien. Resultat: Für mich nicht zufriedenstellend.


    Die Mücken wurden davon nicht beeinflusst. Setzen sich auf die Hose und verweilen da machmal bis über eine halbe Minute. War mehr ein kommen und gehen von den Viehchern. Ich konnte jedenfalls keine Wirkung auf Mücken feststellen (trotz langen Beobachtungszeiträumen).


    Falls jemand ein anderes Produkt kennt, bitte gerne sagen.


    lg, Paul

    Hallo Ben,


    danke für deine Tips. Diese Segeltuchschuhe, die du meinst kenne ich. Allerdings ist der Tragekomfort nicht so meines. Die durchgehend eingenähte Sohle drückt und reibt und ist nach einigen Stunden schon fast schmerzhaft. Hab den Schuh selbst, verwende ihn aber daher so gut wie nie.


    Was das andere angeht:


    - Malaria ist in SE-Asien eher ein untergeordnetes Thema. Lariam verwendet heute eh kaum einer mehr.
    - Die Fliegen, die du angesprochen hast, ist selbst bei den Einheimischen nur als Mythos bekannt (oder du meinst die Sandflöhe, die auf einigen Strandgebieten vorkommen).
    - Caneros gibts in SE-Asien auch nicht, nur in S-Amerika meines Wissens.


    Lange Hosen sind sowieso ein Selbstverständnis, und Mückenschutz auch. Nur die kommen meistens, wennst unter der Dusche bist, und da ist Mückenschutz schwer zu machen :) .


    lg, Paul

    Hi scts,


    danke fuer deine Antwort. Ich werde das bei meinen Ueberlegungen beruecksichtigen. Klar achte ich darauf, dass nicht unnoetig Wasser in den Schuh kommt, somit hab ich auch noch keinen "Schuh-voll-Wasser-Test" gemacht. Ich denke nur, Wuestenstiefel hin oder her, auch in der Wueste gibt es Stellen, die mit Wasser voll sind und durchquert werden muessen (wie z. B. die Wadis im Oman).


    Wenn ich wieder in Europa bin, werde ich etwas mehr ueber meine Erfahrungen schreiben.


    Gruesse aus VN, Paul

    Hi scts,


    also mich wuerden deine Argumente schon interessieren, warum deiner Meinung nach der Zephyr High nicht so geeignet ist. Zur Zeit bin ich noch sehr zufrieden mit ihm, hab heute wieder einige km in unwegsamen Gelaende in VN runtergespuhlt. Man lernt ja selber nie aus, deshalb interessiert .....


    lg, Paul

    Dummerweise waren diese Schuhe schneller abgelaufen als erwartet, Lowa selber bezeichnete das Gelände als "zu anspruchsvoll" und verwies auf den hauseigenen Mountain Boot.


    Ja, diese Ueberlegung hatte ich auch, bevor ich meinen Zephyr kaufte, konnte aber keine Info darueber bekommen. Noch ist die Sohle sehr gut, Kilometerleistung aber noch nicht so hoch. Mal sehen, wie schnell sich bei mir die Sohle abnutzt. Fuer den Schuh in dieser Preisklasse erwarte ich mir aber schon ein bischen Robustheit, auch was die Sohle angeht.


    Werde berichten, wie schnell es bei mir geht.


    lg, Paul

    Hallo Daniel,


    danke fuer die Info. Ich dachte immer, dass eine Muecke, wenn sie mit dem impraegnierten Stoff in Beruehrung kommt, einfach tot abfaellt. Aber vielleicht habe ich auch nur eine falsche Info mal bekommen. Werde das mal weiter beobachten. Bin eh bald im Mekong unterwegs und da werd ich versuchen, Beobachtungen zu machen.


    Bis dann mal,
    Paul

    Hi,


    hier mal eine Kurzinfo zum Produkt Nobite Verduenner fuer Kleidung:


    Hab das streng nach Vorschrift angewendet bei 2 BDU Hosen und konnte es mal testen. Eine Ameise genommen, die ist eine Minute auf der Hose rumgelaufen ohne Wirkung, hab sie danach haendisch entfernt. An einem anderen Tag eine Muecke beobachtet, sie setzte sich auf die Hose, ist nach 3-4 Sekunden munter weitergeflogen. Diese zwei kleinen Beobachtungen enttaeuschten mich doch sehr. Werd das ganze noch ein paarmal probieren und beobachten, aber bin von Nobite enttauscht.


    lg, Paul

    Danke für den Tipp, aber dessen Sohle ist angespritzt. Das bekomme ich nicht durch.


    Hi, inwiefern ist das ein Nachteil fuer Dich? Klar, wenn die Sohle hinueber ist, ist auch der Schuh hinueber. Bis jetzt ist meiner noch in Ordnung, aber die km-Leistung ist ja auch noch gering.


    Hatte auch den Lowa Desert Elite in Vietnam im Einsatz. Der Knoechelschutz ist da wirklich perfekt. Tragekomfort auch super und der Fuss auch nach einem Tag noch trocken. Er ist mir, wenn ich in felsigen Wasserfallumgebungen bin, etwas zu steif und auch etwas schwer. Klar Knoechelschutz vs. Flexibiliaet spiesst sich etwas.


    lg, Paul


    PS: Da ich momentan nur sehr wenig Internet hier habe, evtl. via Email anfragen ... die Mods moegen mir dafuer verzeihen, ich kann die Inhalte aber nachtragen.

    Hi,


    ich verbringe gerade laengere Zeit in SE-Asien und habe da fuer alles, wo es ins Gelaende geht, den Lowa Zephyr High in Verwendung. Der Schuh ist sehr leicht und auch bei ganztaegigen Tragen sehr angenehmt. Da er auch sehr flexibel ist (bedingt durch die Leichtigkeit). ist der Knoechelschutz natuerlich nicht so hart.


    lg, Paul