Beiträge von knifenerd

    Auch wenn ich nicht allzu oft da bin, Verbundenheit zum TF hat immer Bestand!

    Beste Grüße und schönes Wochenende vom Cowboy 20260228_165021.jpg


    Ich muss ehrlich sagen, so einen 'User' zu sehen, gefällt mir noch besser, als Vitrinenstücke.
    Jede Schramme erzählt eine Geschichte. Ein Werkzeug, dass sich schon viele Male bewährt hat.
    Ich habe eindeutig zu viele Messer und zu wenig Gelegenheiten.
    Leider hab ich aktuell nichts, was dagegen anstinken könnte :D

    LG

    Am Samstag stand der Besuch der Jagdmesse an, natürlich ging ich nicht mit leeren Händen heim :D.
    (Wobei ich weniger gekauft habe, als ich ursprünglich gedacht habe).

    Neu dazu gekommen sind:

    Benchmade Taggedout in ELMAX
    Böker Plus Hidden Release Trapper


    Beim Böker gefällt mir besonders der Mechanismus. Automatikmesser werden von vielen Leuten verteufelt, ich kann zum Teil verstehen was die Leute meinen, aber nicht nachvollziehen.
    Mein Gegenargument kommt mit diesem Messer, weil: Wenn das jemand findet oder mir das gute Teil abnimmt, weiß er/sie/es höchstwahrscheinlich nicht, wie es aufgeht.
    Wenn die Klinge nicht rausgeht, dann is das Ding ein teuerer Briefbeschwerer, und sonst nix. (Was auch geil ist, da dieses dann nicht gegen mich verwendet werden kann,
    sollte es meine Hand verlassen.

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    Bin mir bei beiden Messeständen nicht sicher, ob die nicht B-Ware verkaufen.

    Das Benchmade war in der Mitte nicht (sonderlich) scharf, an der Spitze und ganz hinten aber schon (so wie sie hald vom Werk kommen, was ich auch erwarte von einem Messer dieser Preisklasse).
    Als ob jemand damit ein paar Test gemacht hätte. War aber kein großes Problem, ein paar mal über den Leder-Strop mit Paste (super fine), danach über den Jende Nanocloth mit 0,5 Micron Diamant-Emulsion.
    Ergebnis: mein schärfstes Messer bisher.

    Das Böker lässt mich auch grübeln. :/
    Was ich recherchiert habe, wurde der Mechanismus (hidden release) von CobraTec patentiert, und Böker
    nutzt diesen Mechanismus gegen Lizenzgebühren (oder so). Wenn ich im Internet recherchiere, finde ich jedenfalls nur
    Messer, die ganz deutlich das CobraTec-Logo auf der Klinge haben.
    Das hat dieses Messer nicht. Bisher habe ich auch keine Seriennummer gefunden.
    Was die Sache noch kurioser macht ist der Fakt, dass die Leute am Böker-Stand viel 2. Wahl verkauft haben, das aber NULL kommuniziert haben.
    (Auf die Frage hin, was denn die zwei Brand/Laser-Punkte auf den Klingen seien, gestanden sie ein, dass das 2. Wahl sei).
    Weiters sind mir am Stand einige kaputte Messer (Liner-Lock funktionierte nicht richtig) aufgefallen.
    Den Vogel abgeschossen hat ein Messer, das eindeutig schon beim Kunden war, das hat man an einer spiegelpolierten Schneidphase von 2-5mm gesehen (also sehr unregelmäßig) - das kommt so nicht ab Werk, auch nicht von Böker :D .

    Ich glaube (und hoffe) jetzt nicht dass mein Modell fake ist, aber vielleicht ein Vorserien-Modell oder irgend so eine Spielerei.
    Vielleicht wisst ihr dazu mehr? :/


    Was ich auf jeden Fall sagen kann: Ich bin wirklich enttäuscht von den Leuten am Stand von Böker, bzw. von der gesamten Vorgehensweise.
    Es waren wirklich sehr schlechte Modelle dabei, einige waren kaputt, wenn ihr mich fragt, hauen die auf der Jagdmesse ihren Schrott raus,
    den sie sonst nicht los bekommen. Auf der Messe fragt niemand nach einer Rechnung, alles geht schnell, nichts ist Dokumentiert (E-Mail-Verkehr, Bestell- und Versandbestätigung, ...)
    Was ich auch sagen kann: Messepreis beim Böker waren 59€, regulär kostet es bei Böker aktuell 67€. Das hätte man schon mehr machen können.
    Werd ich trotzdem bei der nächsten Messe den Böker-Stand besuchen? - Klar! 8)
    Werd ich wieder was kaufen? - Mal sehen, dieses Erlebnis hat mich jedoch etwas abgeschreckt.

    LG
    Knifenerd ;)

    Hallo Leute,

    hab am Wochenende mein Opinel, das ich für den 30er von einem Freund gebastelt habe, fertig gestellt.
    Es würde in Opinel No. 10 Inox mit Buchenholzgriff als Ausgangsbasis verwendet. (Ihr wisst eh, wie die aussehen).

    Schritt 1: Klinge abkleben
    Hier ist auch schon ein folgenschwerer Fehler passiert (mag man kaum glauben beim Abkleben).
    Ich hab einen dünnen Karton an die Klinge geklebt, und herum gewickelt (siehe Foto).
    Problem: Die Klinge war nicht gänzlich abgeklebt, deshalb sind feine Schleifpartikel oder was auch immer da rein,
    und haben die Klinge zerkratzt. (Hab die Klinge dann hand-satiniert und anschließend über den Jende-Strop, da

    hab ich die Kratzer halbwegs raus bekommen, aber ganz wie der ur-Zustand wurde es nicht mehr) X( .
    Nächstes Mal: Klinge gänzlich mit Klebeband bedecken.
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    Schritt 2: Griff in Form schleifen
    Nachdem die Verletzungsgefahr gebannt war, ging es daran, den Griff zu schleifen.
    Ich hab mir dafür in der Firma Schleifklötze mit 60er Körnung gebastelt, damit ich gleich
    ordentlich voran komme.
    Ein bisschen hab ich auch auf der Schleifmaschine nachgeholfen, aber das Band war doch schon relativ stumpf,
    deshalb auch die kleine Brandspur (die anschließend wieder mit den Schleifklötzen entfernt wurde).
    Das ging perfekt, dank der groben Körnung geht das recht fix.
    Das Finish wurde natürlich von Hand gemacht. Hier noch einen Millimeter weg. da noch ein Bisschen, alles nach Gefühl.
    Auf dem Foto nicht zu sehen: Ich hab eine kleine Mulde in den Griff geschliffen, genau dort wo man auf den Nagelhau zugreift.
    (Damit sich das Messer besser öffnen lässt, der Herr der das Messer geschenkt bekommen hat, hat sehr große Hände)
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    Schritt 3: Abflämmen
    Hier hab ich die Manschette abgeklebt, damit sich diese nicht verfärbt.
    Dann wurde der Griff schön gleichmäßig abgeflämmt.
    ACHTUNG: Beim Abflämmen werden die Kanten viel mehr in Mitleidenschaft gezogen, als die Flächen.
    Deshalb habe ich ein Metallteil in den Schlitz gesteckt (wo die Klinge drin liegt), um die Kanten nicht zu heftig zu verrunden (durch das Feuer).
    Das selbe hab ich vorne beim Schlitz getan.
    Zum Abflämmen hab ich einen Lötbrenner verwendet.

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    Anschließend wurde die Manschette abgenommen, die Metallplatte oben rechts im ersten Bild wurde an der Spitze erhitzt,
    und so wurden punktuell die Stellen noch nachgedunkelt, die durch die Manschette abgedeckt wurden)
    Da die Klinge nach dem Abflämmen etwas "leicht" lief, wurde mit einem beherzten Schlag auf den Pin der Klingenwiderstand
    angepasst.
    ACHTUNG: Rot glühend is zu heiß und brennt euch ein Loch dort hin, wo ihr hin fahrt damit..) - ist mir "fast" passiert :D


    Schritt 4: Einlassen/Ölen/Wachsen...
    Nichts spannendes, der Griff wurde nach dem Abflämmen abgeschliffen (Finish mit Scotch-Brite und anschließend 2000er Schleifpapier).
    Dann wurde der Griff mit Hartwachs behandelt.

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    Schritt 5: Manschette gestalten
    Ich wollte das Messer besonders machen, aber ich wollte auch auf "Nummer sicher" gehen, da
    ich bei einem Fehler keine Zeit gehabt hätte, das Ding nochmal neu zu machen.
    Also kam ich darauf, die Einkerbungen an der Manschette mit Farbe zu gestalten.
    Hierzu wurde Lack mit Härter verwendet (man muss das anmischen, mein Vater hat gesagt es handle sich dabei um Autolack).
    Einfach grob mit dem Pinsel angepinselt. Dann einen Tag gewartet, anschließend wurde der überschüssige Lack mit einem Messer
    abgekratzt. Hier ist mir leider beim letzten Arbeitsschritt ein Fehler passiert. Ich bin beim Reinigen der Manschette mit dem Fingernagel
    in die "1" der Manschette gekommen und hab so den Lack rausgekratzt. Ich hab mich gar nicht lang geärgert und hab sofort nochmal

    etwas Lack rein, und hab den Fehler behoben. (Als ich das Geschenk übergeben habe war der Lack fast noch nass :D :D)
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    Alles in Allem bin ich aber sehr zufrieden.
    Da ich noch kein No. 10 hatte, hab ich gleich 2 bestellt.
    Wahrscheinlich mach ich meines auch genau so, es gefällt mir sehr gut.
    Grundsätzlich gefällt mir so ein dunkelbrauner, fast schwarzer Griff bei Opinels sehr gut.
    Und der rote Lack passt aus meiner Sicht perfekt dazu.
    Ich bin nur am Überlegen, ob ich die Schrift auf der Klinge auch Rot einfärbe :/
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis:
    (Falls ihr noch Tipps/Denkanstöße hab, haut gerne raus, ich bin für alles offen ;))


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    Öffnen: ich hatte jetzt noch kein wirklich festgeeitertes o.ä. aber auch stramm sitzende; absolut bewährte Methode. Klinge kommt dann nen guten Zentimeter raus und lässt sich vernünftig greifen.


    Frittieren: ich habe da mal eins versaut, ist jetzt zu locker. Fristet jetzt sein Dasein im Ofen Zubehör und schlitzt Brikett Verpackungen auf.

    Puhh, dass es lockerer wird, hab ich auch schon gesehen bei einem Video zum Frittieren.
    Mein Opinel (das dunkle auf den Bildern) hab ich geflämmt.
    Da musste ich hald von vorne auch drauf flämmen, dadurch ist es auch lockerer geworden, ist aber noch in Ordnung.
    Aber definitiv um einiges leichter als die Opinels heute, die ich gerade frisch aus der Verpackung habe.

    Hab übrigens 1 Messer retourniert, ich darf es behalten, bekomme aber trotzdem das Geld zurück.
    Jetzt werde ich eines auf Ama... kaufen, das in einer Blister-Verpackung kommt. Das sollte dann quasi ganz neu sein.

    LG
    Thomas aka Knifenerd

    Das mit dem Klopfen geht aber auch nur wenn die Klinge relativ leichtgängig läuft, oder? :/

    Zum Frittieren:
    Warum nicht zu lange und nicht zu heiß? :/
    Mein Ziel ist ein dunkelbraunes, fast schwarzes Finish so wie bei meinem Opinel.
    Dementsprechend hätte ich das Ding jetzt lange und heiß frittiert :D .

    Ja die Aktion vom Kollegen war im Endeffekt nicht korrekt.
    Er hat den Fernseher erst gefunden, nachdem der neu bestellte Fernseher schon da war.
    Dann hat er sich gedacht Amaz.. wird schon nicht arm werden wenn ich den Fernseher jetzt einfach daheim lasse.

    Aber ein Messer zu retournieren werde ich schon versuchen denke ich. Es kann nicht wirklich viel schief gehen.
    Im aller schlimmsten Fall hab ich Messer+Porto verloren, das wären ca. 20€.

    Gibts dann auch Pommes dazu ? :P


    ne, wie sieht das dann aus ?


    Bei Amazon kann man eignetlich immer reklamieren, direk tim Rücksendeprozess sieht man ob man retournieren muss oder nicht, Benötigt man eine andere Lösung, empfihelt es sich den Chat zu bemühen

    Ja, Pommes mit Buchenholzgeschmack :D

    Der Griff wird schon dunkler, aber nicht so dunkel wie beim Abflämmen.
    Dafür hab ich keine verkohlten Kanten und muss nach dem Frittieren nicht nochmal schleifen.
    Was auch für das Frittieren spricht ist der Umstand, dass das Holz dann mit Öl "imprägniert" ist,
    und sich somit nicht vollsaugt.
    Wennst mit einem Opinel von der Stange eine Wassermelone schneidest oder den Mechanismus (das Lock quasi) nass machst, d
    geht das Ding teilweise wirklich schwer zu, nicht selten hatte ich dabei Bedenken, mich zu verletzten.

    Wennst den Mechanismus aber 3-5 mal ordentlich schmierst, dann quillt das Holz bei Nässe auch nicht mehr auf.
    Da empfehle ich dann aber mit Ballistol oder irgend einem "food grade lubricant" das Ganze zu schmieren, da Opinels aus
    meiner Sicht erstklassige Jausenmesser abgeben.

    LG
    Thomas aka Knifenerd

    Hallo Greider,

    das ist eine sehr gute Idee, insbesondere weil Ama... da eher kulant ist, was ich so gehört habe.
    (Ein Kollege hat mal einen Bildschirm um 400+€ ein zweites Mal bekommen, weil er angegeben hat, dass
    der erste Bildschirm nicht geliefert wurde, dabei stand er quasi nur ums Hauseck... :D )

    Ich könnte versuchen, eines zu reklamieren, in der Hoffnung, dass einfach ein zweites Messer losgeschickt wird.
    Ein Messer werde ich dennoch behalten, falls die von Amazon doch bestehen, dass ich es zurück sende. :/

    Ich denke, so werde ich es machen.

    Erst unlängst hab ich beim Holländer (Messer&Werkzeuge) einen Worksharp Keramik Schleifstab ein zweites Mal bekommen, weil der
    erste am Griff leicht defekt war. (Kleiner Sprung im Kunststoff, dürfte die Nutzung jedoch nicht beeinträchtigen.
    Auch eine Emulsion von Jende wurde mir erneut zugeschickt (ohne Rücksendung), weil der Deckel gebrochen war,
    und somit eine genaue Dosierung nicht mehr erzielt werden konnte.

    Die sind da echt kulant, haben beide Male einfach ein neues Produkt gesendet (Schleifstab 24€, Emulsion 16€).
    Ist wahrscheinlich billiger als die Rücksendung zu bearbeiten.

    Danke nochmals für den Tipp Greider ;)

    LG
    Thomas aka Knifenerd!

    Hallo zusammen, nach langem Konsumieren der Beiträge erstelle ich nun wieder mal selbst einen.

    Heute sind bei mir 2 Opinel No. 10 angekommen.
    Hab vorgestern via Amazon Prime bestellt, heute waren sie da.

    IMG_8327.jpg


    Leider musste ich feststellen, dass die Opinels unverpackt ankamen bzw. das Messer
    wurde einfach in diesen Versandkarton geworfen.

    Ich vermute, dass diese im Lager in einer großen Schütte oder so liegen, da die
    Griffe alle etwas abgeschlagen aussahen:

    IMG_8330.jpgIMG_8332.jpg

    Auch die Klingen waren nicht wirklich sauber, und schon gar nicht scharf.
    Im Netz wird immer gesagt, die Opinels kommen rasiermesserscharf quasi "out of the box".
    Ich musste bei beiden Modellen einen deutlichen Grat feststellen (ist am Bild nicht zu sehen, dafür die leichte Verunreinigung, die in echt um einiges deutlicher ist als auf dem Bild):
    IMG_8331.jpgIMG_8329.jpg

    Mittlerweile bin ich sogar so weit, dass ich glaube, zwei Rücksende-Modelle bekommen zu haben.
    (So auf die Art: "Der wird es eh nicht zurück schicken, da er die Dinger braucht, deshalb hat er auch mit Express-Versand bestellt).
    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die Qualitätskontrolle so schlecht (geworden) ist bei Opinel.
    Vor 1-2 Jahren hab ich bei Decathlon ein Opinel in der Blister-Verpackung gekauft, das war scharf und hatte keine Dellen im Holzgriff.

    Habt ihr eine Theorie dazu, warum diese Modelle so "ramponiert" daher kamen? :/

    Alles in Allem nicht so schlimm, da ich die Griffe sowieso anpassen werde, die Klinge werd ich auch scharf bekommen.

    Eines von denen ist als Geschenk für einen Freund gedacht, dieses muss noch angepasst werden.

    Bin am überlegen ob ich den Griff wieder abflämmen werde, oder diesmal probiere, ihn zu frittieren. :/
    Habt ihr dazu Erfahrungen/Tipps/Anregungen?

    So sah übrigens mein letztes Custom-Opinel aus:
    (Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Wenn man das Messer von vorne anschaut, ist das Holz beim Lock im selben Farbton, da es auch abgeflämmt wurde)
    IMG_8306.jpg
    IMG_8307.jpg

    Beim Abflämmen hab ich das Problem, dass die Kanten sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, insbesondere wenn ich das Holz beim Dreh-Mechanismus vorne
    auch abflämme (damit alles die gleiche Farbe hat).
    Bei meinem letzten Messer geht so die Klinge jetzt eher leicht auf. Ist noch kein Problem, aber noch leichtgängiger darf es nicht werden.

    LG und eine schöne Wochenmitte wünscht
    Thomas aka Knifenerd

    Ich muss ehrlich sagen, mich fasziniert am meisten das was unter deinem EDC zu sehen ist.

    Die Handschuhe sind ja übelst krass 8| :love: .

    Kannst du emil vielleicht verraten, wo man die Handschuhe bekommt, bzw. um
    welches Modell/Marke es sich handelt?

    LG
    Thomas aka Knifenerd

    Zuerst mal vielen Dank für die Tipps!

    Da nur noch 2 Stück auf Lager waren hab ich jetzt das Spyderco Manix 2 Salt Yellow Lightweight CPM MagnaCut Reveal 14 C101PYL2 bestellt.
    Zum Preis von ca. 150€ konnte ich nicht nein sagen. Insbesondere nach dem Schlüsselmoment, wo ich bei meinem BM Bugout Mini (mein derzeit einziges Messer mit CPM-Stahl)

    bemerkt habe, wie viel besser der Stahl doch tatsächlich performt.
    Ich bin mir auch sicher, dass in meinem Leben sich er noch das einen oder andere PM2/PM3 einen Weg zu mir finden werden. :D

    Für mich war der etwas größere Griff beim Manix 2 ausschlaggebend.

    Grundsätzlich denke, ich, dass das Manix 2 Salt LW meinen Erwartungen gerecht werden wird.
    Folgende Aspekte haben mich zum Kauf bewogen:

    1. Lightweight-Variante: Hand aufs Herz, an vielen Tagen trage ich mein Messer nur, ohne es zu benutzen --> deswegen Lightweight
    2. Manix 2-Griff: Nach etlichen kompakten Messern bin ich drauf gekommen, wie wichtig eine gute Handhabung in der Hand ist --> deswegen das Manix (anstatt PM2)
    3. Salt-Variante: Ich hatte zwar noch nie Probleme mit Rost auf meinen Messern, aber erhöhte Korrosionsbeständigkeit nehme ich als Angler und Mittelmeer-Urlauber gerne mit --> deswegen Salt
    4. Look: Mit dem Drahtclip und den Gelben Griffschalten könnte das Ding in den Köpfen eher als Werkzeug durchgehen, vielleicht denken die Leute da an irgendwas von Stanley/DeWalt (auch wenn das Gelb nicht passt)...

    Wenn ihr wollt, kann ich ja berichten, wie das Ding so ist, und ihr könnt mich auch gerne was fragen (die von euch, die noch keines zuhause haben, falls es da überhaupt welche gibt :D)

    LG
    Thomas aka Knifenerd

    Ok das mit dem Knopf verstehe ich, das ist Geschmackssache.
    Jetzt wo du es sagst, würd mich es auch nicht stören, wenn der Knopf aus Metall oder so wäre..

    Was hat es mit dem Compression-Lock auf sich?
    Ist das sicherer, oder warum bevorzugst du das?

    LG
    Thomas aka Knifenerd

    Hallo zusammen,

    ich beobachte schon länger das Spyderco Manix 2 Salt LW (mit Magnacut Klinge. Ist gerade für ca. 150€ zu haben (beim gelben Slowaken).
    Grundsätzlich mag ich die FRN/FRCP-Griffschalen, auch die Farbe ist für mich ok.

    Meine Mankos:
    Es hat (lt. meinen Recherchen) keine Steel-Liner. --> Ich habe Bedenken bei langfristiger Nutzung, der Klingengang soll nach mehreren Jahren kein Spiel aufweisen.
    Die Demontage wird als "heikel" beschrieben. --> Wenn ich mir schon so ein Messer kaufe, dann will ich es auch lange haben und gegebenenfalls selbst reparieren.

    Bezüglich der Stabilität des Griffes denke ich mir nicht so viel, bei einem Folder werde ich eh nicht wie ein Ochse rumhebeln,
    meine Fixed Blades wollen ja auch mal zum Einsatz kommen.

    Grundsätzlich sehe ich das Messer für meinen Einsatzzweck genau richtig.
    Es ist leicht, hat einen guten Klingenstahl, da ich das Prinzip vom Axis-Lock mag, gehe ich davon aus, dass ich das Ball-Bearling-Lock auch mag.
    Die Größe passt auch gut für mich, als kleines Lightweight-Messer hab ich eh mein BM Bugout Mini.

    Eigentlich hab ich nur Bedenken bezüglich der Haltbarkeit und der Einfachheit des Service.

    Gibt es kritische Punke, die ich vergessen habe? :/
    Vielleicht fallen euch ja auch ein paar gute/Bessere alternativen ein. :/


    Ich wünsche euch einen guten Start in ein hoffentlich tolles Jahr 2026!

    LG
    Thomas aka Knifenerd