Beiträge von knifenerd

    Vielen Dank für das Lob, das habe ich selber gemacht. Die Titangriffschalen habe ich mit dem Bunsenbrenner erhitzt. Man muss nur drauf achten alles sauber zu entfetten und die Arbeit bei gutem Licht durchzuführen dann bekommt man auch ein gleichmäßiges Ergebnis hin 👍

    Oha, damit hätte ich nie gerechnet.
    Hab gedacht entweder gekauft oder zu einer Firma gebracht.

    Kann man mit dem Erhitzen auch andere Farben erzeugen? :/

    Bukowski Hmm, das kann schon sein :/
    Für Normal hatte ich ehrlich gesagt keine Probleme, aber ich war auch im Stress, vielleicht hätten ein paar abwechselnde Züge pro Seite schon gereicht.
    Trotzdem sind mir jetzt eher weich gebundene Wassersteine eher unsympathisch geworden.. (Wenn ich da an den Arkansas denke, oder an etwas mit Keramik, das is schon viel geiler)

    Hab gerade das Messer in der Arbeit auf einem X-beliebigen Schleifstein mit unbekannter Körnung (ich schätze ca. 2000 oder 3000) bisschen bearbeitet,
    jetzt kann ich zumindest schon ein paar Haare von meinem Arm schneiden, rasieren kann man das allerdings nicht nennen.
    Den Grat habe ich allerdings diesmal deutlich gespürt und mit ein paar abwechselnden Zügen dann entfernt.


    Das klingt für mich eher so als würde dir das Reduzieren des beim Schleifen an der Schneidkante entstanden Grates auf dem Stein nicht vollständig gelingen. Deswegen greifen nämlich Viele nach dem Stein noch zum stropping Leder o.ä. (was auch überhaupt nicht verwerflich ist).


    Versuche, wenn du Lust hast, nach dem Schärfvorgang mal mit Wechselschüben je Klingenseite 5-4-3-2-1 den Grat auf dem Stein zu reduzieren.


    Wenn ich quasi mit beiden beschriebenen Herangehensweisen ein gleiches Ergebnis erzielen kann (wird schon ähnlich sein aber nicht ganz gleich, glaube ich), dann
    würde ich immer Stropping bevorzugen, da es sehr schnell geht und ein sehr gutes Ergebnis liefert :/

    Scharf genug is es, um den nächsten Fisch aufzuschlitzen (auszunehmen) ;)

    LG aus dem Salzkammergut

    Dazu reicht üblicherweise schon eine sauber geschlossene Schneidkante in grober Körnung ab etwa 400 JIS. Aber nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. ^^

    Das bekomm ich schon hin. Aber so eine richtige Rasiermesserschärfe hab ich erst nach dem Stroppen. :/

    Wobei ich sagen muss, dass ich glaube, dass meine Wassersteine zu weich sind (sind von der Marke "Skerper")

    Ich hab mal einen Messerschärf-Kurs belegt, und dort hab ich gesehen, was ordentliches Equipment für einen
    Unterschied macht. Dort wurden alle Messer innerhalb weniger Züge rasiermesserscharf (teilweise spürte man das Abtrennen der Haare garnicht).

    Gestern habe ich meine Messer nachgeschliffen (keines davon war wirklich stumpf - haben hald nicht mehr rasiert).
    Hab einen 3000er Stein benutzt, ich hatte gut Materialabtrag, aber egal was ich versucht habe, da ging kein einziges Haar weg.

    Hab das selbe Prozedere auf einem Schwarzen Arkansas im Schleifkurs versucht, sofort hatte ich eine Rasiermesserschärfe.
    Das Stroppen auf Leder mit Diamond Compound hat das natürlich noch ein bisschen besser gemacht, aber ich konnte
    schon nach Steinen mit niedriger Körnung bisschen "rasieren".

    Das schaffe ich nun nicht mehr.

    Meine Vermutung: der Wasserstein ist zu weich und verträgt es nicht, wenn ich die Klinge nach vorne schiebe (ich schleife ins Material hinein - war ein Tipp von Richard Kapeller beim Schärfkurs).

    Habt ihr ähnliche Probleme?
    Oder konkrete Empfehlungen für preiswerte Arkansas-Steine. (Beim Kapeller kostet einer 100€)

    LG
    Thomas ;)

    Hallo zusammen,

    ich wollte euch mal gesammelt fragen, was für euch eine "(gute) Gebrauchsschärfe ist"? :/

    Grundsätzlich will ich meine Messer immer rasiermesserscharf haben, und das gelingt mir auch
    immer.

    Jedoch bin ich Perfektionist, gefangen in einem Kreis aus Schärfen und Schärfe testen :rolleyes: .

    (Ich habe fast keine Haare mehr an Armen und Beinen :D)
    Durch das Testen verliere ich dann wieder an Schärfe, sodass der Prozess dann nach ein paar
    Wochen von neuem beginnt.


    Daher die Frage in die Runde, was für euch eine (gute) Gebrauchsschärfe ist.


    Für mich wäre die Definiton die klassische "Tomatenschärfe".
    So scharf muss es für mich immer sein

    Wie ist es bei euch so? :/

    Was ich (vielleicht) dazu auch noch sagen muss:
    Ich bin zwar Angler und daher schon öfters in der Natur,

    aber ich muss ja nicht Bushcraften oder Ähnliches, deshalb
    verwende ich meine Messer auch relativ selten.
    In erster Linie werden (daheim oder am Arbeitsplatz)
    Verpackungen geöffnet und Lebensmittel geschnitten.

    LG aus dem Salzkammergut ;)

    Mein gestriges EDC zum Angeln:

    Spyderco Dragonfly (zum Fische zerlegen, da dieses Messer kein Kugellager besitzt, das irgendwie versiffen könnte)
    Sencut Actium (für alles andere)
    Klarus E5 Taschenlampe (der Clip ist schön breit, weshalb diese TL auch als Stirnlampe dient, sofern man Kappen trägt)

    Ich muss ehrlich sagen, ich mag das Actium.*
    Mir ist völlig klar, dass das so ein 40-50€ China-Ding is. Da wird ja öfters von minderwertigem Heat-Treat
    gesprochen, usw.
    Muss auch sagen, dass ich es noch nicht so oft verwendet habe.

    Was ich jedoch sagen kann:
    Ergonomie ist Top, man kann den Zeigefinger in den Choil legen und den Daumen oben auf die Rampe (lediglich der Griff könnte etwas dicker für meine Hände sein)
    Werksschärfe war schon relativ gut, hab es kurz abgezogen, nimmt wird schnell sehr scharf.


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    LG aus dem Salzkammergut ^^

    Hallo zusammen!

    Heutiges EDC:
    Sencut Bronte
    Benchmade Mini Bugout (Backup)
    Klarus E5

    und dazu natürlich mein
    EDC Bag, Inhalt immer der
    selbe

    Auf diesem Weg will ich euch mein Sencut Bronte vorstellen.
    (DA ich selbst immer gerne Berichte lese und Bilder anschaue)

    Im Grunde gibt es eh nicht viel zu sagen, einfaches Messer mit einfachem Stahl und bewährtem Lock.
    Hier trotzdem ein paar Eckdaten:

    Klingenstahl: 9CR18MoV
    Griffmaterial: Micarta (Farbe schön, ist aber etwas glatt, ganz anders als bei meinem Tanto, wo fast schon Fasern rausschauen)
    Lock: Liner Lock
    Öffnungsmechanismus: Front Flipper (hat etwas gebraucht, um sich daran zu gewöhnen, funktioniert aber super ^^)
    Man kann es aber auch gut mit dem Zeigefinger über die vorhandene Rille öffnen.

    Ich musste mir das Teil einfach aufgrund der markanten, sexy Klingenform einfach holen.
    Hat mich ca. 45€ gekostet, absolut ok.
    Ich schleife meine Messer selbst, bin auch mit mir zufrieden (alle Klingen rasieren danach mühelos),
    jedoch mag ich keine (extrem) bauchigen Klingen, da tu ich mir am schwersten.
    Deshalb ist dieses Messer sehr leicht zu schleifen, da die Schneidphase einer langestreckten Kurve gleicht.
    Weiters mag ich die extrem spitze Spitze, die mir allerdings nicht sehr stabil erscheint.
    Fun Fact: ein Kollege hat dieses Messer, anstatt es zuzuklappen, mit der Spitze in eine Palette gerammt.
    Das Messer hat es überstanden, aber ich weiß jetzt, dass ich diesem Kollegen keine filigranen Sachen mehr in
    die Hand drücke... :rolleyes:


    Abschließend eine Frage in die Runde:

    Wie würdet ihr diese Klingenform bezeichnen?  :/


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    LG und schönes Wochenende an alle :juhuu:
    für mich gehts jetzt an den See angeln