Beiträge von Micha M.

    Hi!


    Wenn das CS Hawk mit dem Spike aufkommt statt mit der Schneide, versuche mal folgendes:
    Distanz ein wenig verringern oder vergrößern. Das Hawk kommt ja zum falschen Zeit-/Bewegungspunkt seiner Drehbewegung auf, also muß es kürzer oder länger fliegen, um mit der Schneide aufzukommen. Bewegung verfolgen, wenn es anderthalbmal dreht, lieber erst mal mit weniger Distanz üben, wenn es nur halb dreht, Distanz verlängern.
    Wenn es zu stark dreht und daher "falschrum" aufkommt, kannst Du auch versuchen, es vor dem Loslassen ein wenig länger zu führen, also die Wurfhand erst ein wenig später zu öffnen. Auch dann dreht es etwas weniger. Auch eine steifere Haltung des Handgelenks beim Werfen reduziert die Drehneigung ein wenig (also Hand vor dem Loslassen weniger oder nicht nach vorn/unten abkippen).


    Was ich mich immer wieder frage ist, was Ihr mit den Stielen anstellt, damit die so schnell ihren Geist aufgeben. Das ist nicht böse gemeint, ich versteh es bloß nicht. Mein CS Hawk mit Holzstiel ist vom Aufprallen oben schon ganz blank, von Holz und Metall ist oben die Farbe runter. Mein Übungsbaumstumpf ist völlig zerspant, das Hawk hat Zighunderte von Würfen hinter sich. Der Stiel sitzt bombenfest.
    Ich hab auch noch eins mit Stahlstiel, das nehm ich aber kaum zum Werfen, eher als Hebelwerkzeug im Dienst...

    ...vielleicht OT, aber wg. der Flöhe: Da schützt die "Schurkenpinzette" auch nicht, da man ja beim Durchsuchen usw. dann doch noch näher mit der ZP umgehen muß.
    Hatte mal ne Durchsuchung bei nem Alki im Endstadium. Der "Wohnraum" war UNGELOGEN rund um die Polsterliege (der mittelbraune Bezug stellte sich nach Umschlagen der Auflage als ursprünglich mal beige dar...) bodendeckend bis zur Höhe der Liegefläche mit leeren Bierdosen bedeckt, in denen die Neige fröhlich dahingärte und so allerlei Viehzeug ein trautes Heim hatte.


    Bei der anschließenden Vernehmung bin ich mir dann mit der Hand über den Zopf gegangen und hatte da auf einmal "Besuch" in der Hand....Notruf nach Hause: Alle Innentüren auf, Wanne voll, Waschmaschine auf, nicht anfassen, nicht küssen, ein Glas Whisky an den Wannenrand, ab zur Apotheke und eine Flasche Goldgeist holen.


    Solche Wohnungen hatte ich dann in der Folge noch mehrfach - am schlimmsten ist natürlich die Version mit schimmligen Kindersachen zwischen vergorenen Speiseresten und Drogenutensilien...


    Den Apprehender finde ich auch als Hilfsmittel für das weitere Dirigieren der ZP nicht sehr hilfreich, dazu müßte der Schaft anders gestaltet sein, um in der Drehbewegung Hebelwirkung erzeugen zu können. Oder man müßte das Ding mit einem Taser ausstatten, um über diesen sofort jegliche Gegenwehr auszuschalten. Allein mechanisch kann mich das Ding in der jetzigen Form jedenfalls nicht überzeugen, weder im Hinblick auf die unpraktische Größe noch auf die Anwendung an der ZP...

    Ich halte wenig von dem Teil. Wer sich gegen eine Fesselung wehrt, wird regelmäßig versuchen, seine Unterarme und Handgelenke mit dem Körper abzudecken, wird sich abdrehen usw. Zudem würde ich eine Fessel auch erst anlegen wollen, wenn ich beide Hände der ZP unter Kontrolle habe und mindestens eine Hand durch einen Hebel gesichert und die ZP dadurch an weiterer Gegenwehr gehindert wird. Es kann fatal sein, jemandem eine Hand zu fesseln, der dann mit der Fessel außer Kontrolle gerät - schon ein Treffer mit einer am Gelenk umhergeschleuderten Fessel kann übel sein, hier kann die ZP sogar einen langen stählernen Hebel herumschwingen. Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist das "Erlahmen" des nicht gefesselten Arms, sobald diese "Schurkenpinzette" sich um ein Handgelenk schließt. Warum macht der dann nix mehr???

    Heute von Thomas Wahl bei mir aufgeschlagen:


    Cold Steel Irish Blackthorn Walking Stick (da werde ich im Thread Tactical Walking Stick noch was posten...) :hit:


    CS FGX Steel Tiger (hat gleich ein paar Kartons angefallen, ist aber eigentlich nicht das richtige Konzept für so ein FGX-Teil. Die sind eher zum Stechen gemacht, der Delta Dart ist beispielsweise ein sehr nettes Ding. Aber zum Schneiden und Schlitzen braucht's halt doch eher ne Schneide...) Fürs Handling, für Übungen usw. ist das Ding aber gar nicht so schlecht. Außerdem hats mir erspart, das ja noch zwei cm längere Steel Tiger zu erstehen - da kommt die Spitze für meinen Geschmack viel zu weit über oder unter der Kraftlinie des Arms nach vorn. :reaper:


    CS Peacekeeper Trainingsmesser (gefällt mir gut, ist etwas stabiler als unsere dienstlichen Labbermesser, macht aber allgemeinen Übungsteilnehmern nicht soviel Angst wie ein Alu- oder Stahlmesser) :stabby:

    Nachtrag:
    Der Kollege ist mit der neuen Scheide nicht zufrieden und findet das Klappern ausgesprochen lästig. Er wird an der Scheide basteln müssen (Einlegen von Dämpfungsmaterial o.ä.).
    Im Vergleich zu der alten Scheide empfindet der die neue als ärgerlichen Rückschritt, ich schließe mich da an. Die einzige positive Innovation, die Möglichkeit zur Diagonaltrageweise, hätte man durch einfachen Austausch den alten gegen ein neues TekLok auch bei den alten Scheiden erzielen können. Der zuweilen gehörte Kritikpunkt bei der alten Scheidenversion, das Reißen der Klebekante, hätte ich durch Eindrehen von Schrauben auf der der TekLok-Befestigung gegenüberliegenden Seite leicht verhindern lassen.


    Ich habe diese Erfahrungen und die entsprechende Kritik unmittelbar nach meinem letzten Posting auch zu ER gemailt, bislang aber leider keinerlei Resonanz erhalten.


    Gerade weil ich Shrapnel und Fulcrum C für ausgezeichnete EDCs und Einsatzmesser halte und sie ausgesprochen gern offen und verdeckt als Werkzeug und Backup führe (für mich immer noch mit die besten robusten kompakten Einsatzmesser in diesem Preissegment...), finde ich die Sache ziemlich ärgerlich.

    Anregung: Mal im SV-Bereich vorstellen, in welchen favorisierten Haltungen und mit welchen grundsätzlichen Methoden das Messer benutzt wird, z.B.eher zum Schneiden oder Stechen, im Nahbereich oder distanzorientiert usw.

    ...ein verkürztes und auf deutsche Rechtslage adaptiertes FIN.
    Als Einzelfertigung und als Bericht eines zufriedenen Anwenders finde ich das aber völlig in Ordnung.


    Das Messer gefällt mir in dieser Version sehr gut, eher besser als die "Ausgangsversion". Sieht sehr führig aus, auch der gebogene Griff ist was für meinen Geschmack.


    Ist das Messer speziell auf Deinen favorisierten Stil abgestimmt, oder siehst Du darin grundsätzlich einen besonders geeigneten Fighter?

    ...na, die meinen bestimmt nicht "body fluid", sondern Body Lotion. So in einem Spender in Form des Kopfes von Bin Laden, der die Lotion nach Pumpen des Vollbarts ausgibt...


    Mal abgesehen von der (berechtigten!) stilistischen Kritik am Wortgeschwurbel für die Message: "Wir schauen uns umfassend um, denken gut nach und lassen uns von der ganzen Bandbreite der Techniken inspirieren, auch wenn's böse Menschen sind, die uns was zeigen können" -


    was MIR viel wichtiger ist: Wie steht Ihr eigentlich zu der Konzeption, bei einem einschneidigen Messer lieber auf die "Hauptschneide" als auf die Rückenschneide zu verzichten, das "gewohnte" Messer also sozusagen umzudrehen und im Rückschwung oder nach oben zu schneiden?


    Da kommen ja viele Aspekte wieder auf, die man bei der "einschneidig/zweischneidig"-Diskussion für Fighter austauscht, kombiniert mit der Entscheidung für EINE Klingenseite. Ich würde mich freuen, wenn dazu - vielleicht wegen des Haupteinsatzbereichs der Messer im SV-Unterforum - eine Diskussion aufkäme!!

    ...das facht mein Kaufinteresse wieder deutlich an. Die Optik gefällt mir auch...


    Übrigens auch einen Blick wert: Die Hawks bei mineralmountain.com

    ...geht mir mit dem Design ebenso. Weiß nicht, woraus das ATC ist, glaube Kohlenstoffstahl. Das CS-Vietnam Hawk ist jedenfalls ebenfalls aus Kohlenstoffstahl (1055?)

    Ich liebe diese Küchenbilder!!
    Das gehört bei meinen Praxistests fest dazu - Küchengebrauch, Gemüseschneiden, Fleischzerteilen usw. Meine Holde hat sich schon nen Ast gelacht, wenn ich dann auch mal mit so Kloppern wie nem Ang Khola Khukuri oder dem BS Ursus Lauch massakriert habe.
    Bitte, bitte: Die nächsten Küchenbilder mit ner BM!!!!

    Was für ein Thread ist das vom Thema her nun hier?
    Soll es nun daraum gehen, daß nur Muslime keine Messer mehr in England tragen sollen? Oder dürfen sie das nur, wenn sie dabei Hunde mit Schühchen dabei haben? Oder sind die Engländer mit ihrem Messer-Totalverbot schwachsinnig, weil sie vielleicht als heimliche Schuhfetischisten jetzt sogar ihre Köter einkleiden und befürchten, daß Messerträger ihren Yorkshire-Terriern die Schnürsenkel durchschneiden?
    Ich hätte mir hier eine sachliche, wenn auch ironische Auseinandersetzung mit der hier plakativ klarwerdenden Ungeeignetheit dieser Verbote zur Eindämmung ausufernder Gewalt gewünscht. Meinetwegen auch eine zynische, denn die hier in Deutschland zu Tage tretende Irrationalität der politischen Entscheidungsträger hat ja durchaus Ausmaße, die zum Zynismus verführen (...wenn man sich z.B. vorstellt, daß die mit dem gleichen "Sachverstand" und der gleichen "Ehrlichkeit" auch an die "Lösung" allgemeiner drängender gesellschaftlicher Probleme herangehen...). Die Verquickung verschiedener Themen in diesem Thread wirkt auf mich persönlich unsachlich und "schiebt" uns schon wieder in eine Ecke (wenn man es denn böswillig so will..), in die wir nicht gehören: Wer Messer tragen will, hat auch was gegen Muslime und kann sich auch keine Schleife binden 8)

    ...gemeint ist das VTAC bzw. das "Vietnam Hawk" (...oder auch LaGana Tactical Tomahawk :P )


    Der hier genannte Preis ist übrigens nicht gerade der günstigste Net-Preis, das hab ich auch schon nen Zehner günstiger gesehen...


    Ich finde optisch die neue Version mit Kunststoffstiel ansprechend, das Holzmodell eher häßlich. Der Kunststoffgriff dürfte auch weniger anfällig sein, ist die gleiche Geschichte wie mit dem CS-Vietnam Hawk und dem ATC...


    Als Tactical Tool (oder ...Toy??) finde ich das Ding ganz schick, vor allem ist der Preis ja vergleichsweise erträglich. Holzmachen ist mit einem Camp Knife einfacher (wg. schmaler Hawk-Klinge), Fun-Werfen macht Freude!


    Ich hab den Gedanken an das Fusion Hawk auch noch nicht ganz begraben, bin aber mit meinem CS Vietnam Hawk auch sehr zufrieden!

    Gerade is das Fulcrum C eines Kollegen angekommen, mit neuer Scheide.
    Das Messer sitzt sehr fest, und die Scheide ist definitiv auch für Tipup-Trageweisen geeignet. Schrägtragen geht jetzt auch endlich, das hatte ich mir für das Tipup-Tragen des Shrapnel ja schon länger gewünscht.
    Allerdings hat das Messer seitliches Spiel in der Scheide, ein paar mm, und durch das harte Scheidenmaterial klappert das Messer auch ein wenig in der Scheide. Von den Löchern unten hab ich auch nix, da ein Beinriemen bei einer so kurzen Scheide ziemlich überflüssig wäre, eine Cordurascheide, in der das Messer in den Löchern angeschraubt werden kann wie beim Suppressor, gibt es aber noch gar nicht.
    Neben der Gewöhnungsbedürftigkeit des Designs gibt es also imo praktische Nachteile (Spiel, Wackeln) und sinnfreie Gestaltungen (nutzlose Löcher). Ich weiß noch nicht recht, was ich von den neuen Scheiden halten soll...

    ...was ist denn mit Gewackel in der Scheide? In der Suppressor-Scheide (Innenscheide), die ja genau so aussieht (nur eben länger) wackelt ein Fulcrum C wie ein Lämmerschwanz, das hält auch im Retention-System längst nicht so gut wie das Suppressor mit seinen Parierelementen, die sich sozusagen links und rechts festkrallen.

    Allerdings muß man feststellen, daß der Look der neuen Scheide durchaus gewöhnungsbedürftig und alles andere als Mainstream ist - einige Anwender wird das wohl eher abschrecken. Hab heute mit einem Kollegen gesprochen, der sich - auch aufgrund meiner sehr guten Erfahrungen - ein Fulcrum C zulegen wollte. Als ich ihm die neuen Scheiden gezeigt habe, hat er spontan erst mal gesagt, nee, mit DER Scheide wolle er das Messer auf keinen Fall haben, wenn, dann mit "meiner", sprich der bisherigen....

    Bei mir ist es auch der Tactical-Bereich, und zwar auch ausschließlich mit Orientierung am Gebrauchsnutzen. Keines meiner Messer ist ohne Gebrauchsspuren - die adeln so ein Messer. Ich hab kein Problem mit der "Sammelvitrinen-Fraktion", würde es aber gerade in meinem Interessengebiet nicht übers Herz bringen, ein Messer, das konsequent auf Gebrauchsnutzen hin entwickelt wurde, dann in der Vitrine schlummern zu lassen. Eigentlich bin ich wenig markenorientiert, aber durch die Vorliebe für bestimmte Gestaltungen und die Schwerpunkte, die einzelne Hersteller dann jeweils dort haben, sind's dann doch z.B. 7 ERs geworden. Bei den Fightern sind noch Messer von Blade-Systems mehrfach vertreten. Aber bei meinen Camp-Knives geht es dann schon markenmäßig querbeet: CS (Kukri), Becker BK 9, Rangerknives RD 9, Ontario Marine Raider Bowie und Bowie Survival, ein Linton - und natürlich mein Ursus von Blade-Systems. Das Eisenzeug ist dann weit überwiegend schwarz oder blank, die Griffe schwarz. Hirschkronen, Scrimshaw, Oosik & Co. gehen auch bei mir gar nicht...