Beiträge von Micha M.

    Schöner Einstand :thumbup:


    Gegen Messer und Scheide ist doch absolut nichts einzuwenden, die Optik der Kydex-Scheide finde ich durchaus gelungen.


    Ich hätte eine etwas höhere Klinge (bzw. einen tieferen Ansatz der Schneide) praktischer gefunden, dann käme man mit mehr von der Schneide auch an Schneidgut auf einer flachen Unterlage heran.
    Auch eine geriffelte Daumenauflage auf dem Klingenrücken hätte noch gut gepaßt, bei diesen kleinen Maßen ist man ja für alles dankbar, das weiteren Grip, "definierten" Griff, bringt.


    Falls Du noch nicht lange mitliest, hier auch noch mal der Hinweis auf andere Ringmesser, z.B. auf "Bootsmanns" ausgezeichnet gelungene "Garfields Kralle" und die mittlerweile diversen Ringmesser von Blade Systems (insbesondere die OR-Serie bei den Raptoren und den Reverse-Edge-Messern) und natürlich auch der Hinweis auf das aktuell von Jason Brous gefertigte Silent Soldier.


    Falls Du Interesse hast, mail mich mal an, ich sende Dir dann gern auch einen Report, den ich über die OR-Serie gefertigt habe.

    Spielfrei, sicher und bequemer bedienbar als Liner Lock. Bedienung vorn auf der Oberseite, also mit dem Daumen ohne große Griffänderungen gut zu machen.
    Hab ein Cherusker LLC Magnum nun schon seit einiger Zeit im Gebrauch, immer noch alles wie am Anfang.


    Allerdings ist der Rahmen länger als bei Deinem Speedlock, und 10 g schwerer ist es auch :)

    Bei Amazon gibt es zwei ziemlich zufriedene Bewertungen:


    http://www.amazon.de/product-r…?ie=UTF8&showViewpoints=1


    Die Hose reizt natürlich zu allerlei Überlegungen:


    Die signalorangenen Innenteile verhindern natürlich wirksam schnödes Wildpinkeln im Naturschutzgebiet - die offene Hose wird jedem Parkranger ja meilenweit angezeigt :)


    Vor allem muß man natürlich auch über den Sinn des Signalorange im Pobereich nachdenken.
    Bei den Messern ist das ja gemacht, damit man sie wiederfindet.
    Ist das dann bei der Hose so gemacht, damit man seinen Arsch wiederfindet?? :)

    Ich krieg doch schon Haue, weil ich dauernd dickere Folder vorschlage, jetzt kommst Du mit einem Fixed :)


    Sollte luftig-leichtes, briefmarkendünnes EINHANDMESSER sein, kein Fixed!!
    Das ist doch NOCH größer als sein Speedlock, und mit Scheide meist auch noch nen Tacken schwerer, wenn es ne 85mm-Klinge hat....

    Die Klinge ist überhaupt nicht das "Problem".


    Problematisch finde ich eher gewünschte abgestufte Anwendungen analog Palmstick/Kubotan mit einem ZU kleinen Folderrahmen.


    Jemand wie Waid ist natürlich selbst mit zwei Mini-Foldern bestens gerüstet - allerdings bezweifle ich, daß er sie geschlossen zu Palmstick-Techniken einsetzen würde - da geht es wohl eher um den Einsatz der Klinge(n).


    Die Erwähnungen waren ja auch nur Vorschläge für eine Folderart, die mit einer ca. 10 cm langen Klinge viel Wirkung liefert (wie eben auch das Delica), dazu aber für die ja ausdrücklich erwähnten (Post 15) Kubotan-Techniken mehr Eignung mitbringt.


    Aber jeder Jeck ist - glücklicherweise! - anders, es sind ja auch in der vom Threadstarter angesprochenen Größenklasse sehr geeignete Kandidaten herausgekommen.


    Vielleicht aber denkt er ja alternativ doch noch mal über eine Ausdehnung des Preisrahmens nach: Das Pro Tech TR-2 mit gerade mal 90 g Nettogewicht wäre eine interessante Alternative, es ist derzeit für unter 200 Euro zu bekommen, vielleicht sollte man dazu mal "unsere" Vertragshändler ansprechen, vielleicht ist da ja noch ein wenig "Luft" drin :)

    Wulfher, das war eher keine Kritik von Bagheera, der braucht ja keine Bedienungsanleitung für die Anführungsstriche, die Du wohlweislich um das "Bescheiden" gemacht hast :)


    Die sagen schon genug - und stimmen.


    In dem Sinne verstehe ich seinen Kommentar: Als Lob für Bootsmanns Arbeit und sozusagen auch für Deinen Geschmack :thumbup:

    Die Kunststoffversionen sind bei den meisten Modellen stärker (dicker) als die Ganzstahlversionen.


    Da die Griffe ja auch nicht allzu hoch (liegend breit) sind, bringt geringere Stärke fast zwangsläufig auch Einbußen bei der Anwendung im dynamischen Bereich. Das meinte ich mit "etwas in der Hand haben".


    Gerade den Aspekt der Anwendbarkeit des geschlossenen Messers für niederschwelligere Techniken (Palmstick/Kubotan) halte ich im SV-Bereich für sehr wichtig. Es wird potentiell und hoffentlich eher Anwendungssituationen geben, in denen man sich der Gefahr durch einen Palmstickschlag auf Gelenk oder Kopf des Angreifers entzieht, als den "worst case" der Klingenanwendung.


    Leider finde ich nur relativ wenige Messer gut dafür geeignet - und gerade in der von Dir angepeilten Größen- und Gewichtsklasse ist es ganz finster.
    Ich ziehe da eindeutig Folder vor, die bei noch halbwegs schlankem Umfang die Hand besser ausfüllen und aus ihr vorn und hinten noch ein wenig herausragen, z.B. das Cherusker LLC Magnum, das Cold Steel TiLite, das ER Nemesis, den Gerber AF Combat Folder, das CRKT M16-14 oder den CRKT Hissatsu Folder.


    Außerdem bringt da natürlich auch ein wenig mehr Gewicht auch mehr Impact....


    Gerade deshalb auch meine Überlegungen in meinem ersten Post....Ob es nicht sinnvoller wäre, gerade bei diesem angepeilten Verwendungszweck einfach auch ETWAS mehr Größe und/oder Gewicht zu ertragen...
    Hissatsu oder M16-14 wiegen zwar 40 g mehr als Dein Speedlock und sind auch größer, aber eben auch deutlich effektiver - und haben mich noch nie gestört oder behindert....

    Gar nicht SO einfach. Ein Speedlock 1 wiegt bei einer Rahmenlänge von unter 120 mm gerade mal ca. 120 g.


    Du willst aber mindestens 85 mm Klingenlänge, stabile Bauweise und sichere Handlage - gleichzeitig muß es aber sinnvollerweise flacher sein als Dein Speedlock. Und EDC-tauglich. Und relativ preisgünstig :)


    Ein ProTech TR2 wäre ne Spur flacher und vor allem auch leichter als Dein Speedlock - ist aber zu teuer.


    Ein Böker Anti-MC wäre flacher und leichter, aber ob ich eine Keramikklinge wirklich EDC-tauglich finden soll...??


    Noch flacher als Dein Speedlock sind vor allem Ganzstahl-Folder, die sind aber fast alle auch wieder schwerer als das Speedlock, z.B. das Police von Spyderco. Wo die dünnen Stahlplanken durch Kunststoff ersetzt werden, wird es fast überall größer und dicker als beim Speedlock, nimmt man Titan, wird's teurer als das Limit.


    Hast Du Dir schon mal die Messer von Byrd angeschaut?


    Andererseits: An fast neun Zentimeter Klinge muß man schon ein wenig Griff dranmachen, wenn das dann noch zu den dynamischen Anwendungen der SV taugen soll - und der ist dann entweder von den Länge und Höhe her sozusagen mindestens so groß wie beim Speedlock - oder bei sehr kompaktem Griff dann dafür stärker. Wie willst Du denn sonst das Ding ordentlich in die Hand bekommen?


    Ich hab andere Gründe, das Speedlock nicht optimal zu finden - die Größen- und Gewichtsbilanz finde ich bei Deinen Anwendungsanforderungen eigentlich eher ziemlich positiv. Mein EDC-Folder wiegt das Doppelte...

    Hawkbill mit dem ER-Kurzgriff?
    JAAA, das klingt spannend!


    Zu kleinen Kukri-Formen: Schau Dir mal kleine Kukris von Citadel oder Kanetsune an, die sind konventionell geformt und liegen im Größenbereich Deines Messers. Das ist zumindest ein Anhaltspunkt, wie das dann in diesem kleineren Format rüberkommt....


    Grundsätzlich spricht ja auch bei einem Messer dieser Größe nichts gegen eine bauchige Klinge und/oder eine nach unten gezogene Schneide.


    Stimmig finde ich die Überlegung, auf das PE zu verzichten.

    Major, das ist ein sehr brauchbarer Folder!
    Hab seinerzeit um Haaresbreite des letzte bei Dirk noch verfügbare Messer bekommen können und bin sehr froh darüber (...nochmals Dank an Dirk für den Extraaufwand!!...).


    Sowohl die Ergonomie bei der Handhabung des geöffneten Messers finde ich überdurchschnittlich gut - als auch und insbesondere den Wert des geschlossenen Messers durch seine Eignung zu niederschwelligeren Techniken. Das wird leider bei vielen Foldern total vernachlässigt - dieser hier ist aber ebenso konsequent und gelungen auch für diesen Bereich gestaltet!

    Den großen Vorteil der Kukris, die Hackleistung durch Klingengestaltung und Vorderlast, wirst Du bei dieser Größe natürlich fast vollständig einbüßen. Freihand-Hacken mit einer 12er Klinge ist nicht so der Bringer :)


    Daher macht eine vorderlastige Gestaltung wie bei Deinem Entwurf dann auch nur noch begrenzten Sinn, man sollte überlegen, ob der hintere eingezogene Bereich nicht lieber bündig mit der vorderen Schneidenlinie abschließen sollte, um für lange ziehende Schnitte schon diesen Bereich besser einsetzen zu können.


    Momentan bleibt dieser Bereich sozusagen zwischen Vorder-/Unterkante der Schneide und dem bei diesem Modell ziemlich überflüssigen unteren Parierelement irgendwie eingeklemmt und wird dadurch in der Anwendung behindert. Wie es auf der Zeichnung aussieht, wird es ja auch ganz ähnlich beim Schneiden auf einer ebenen Unterlage dann aufliegen....


    Die Aufteilung der Felder des Anschliffs kann man nicht längenmäßig sozusagen einfach 3:1 "eindampfen", ohne Sinn einzubüßen. Hier erhältst Du drei Schneidensegmente von vielleicht jeweils 4 cm Länge. Das ist nicht gerade viel. Wenn Du also schon den hinteren Bereich einziehst (und durch Weglassen des PEs anwendbarer machst), sollte man vielleicht wenigstens darüber nachdenken, die vordere Gestaltung der Schneidenlinie zu überdenken, auf die Tantospitze zu verzichten und stattdessen eine fast doppelt so lange konventionell gebogene Droppoint-Form zu wählen.


    Wenn man sich hier für eine robuste Tanto-Spitze entscheidet - bei einem Messer, bei dem diese Spitze nicht als Hackmesserspitze entsprechend unempfindlich gestaltet werden soll, weil es längenmäßig keins sein kann - bleibt der Sinn eigentlich nur bei Robustheit für andere Anwendungen, gerade dann würde ich den hinteren Klingenteil aber nicht einziehen, sondern bündig und maximal stabil gestalten.


    Was an Vorteil bleibt, ist der durch die Klingenbiegung erzielte ergonomisch sinnvolle Winkel zwischen Klinge und Griff.


    Insgesamt begeistert mich das "kleingezoomte" ER-Kukri nicht so sehr, die Gestaltungsmerkmale, die bei größerer Länge und entsprechender Vorderlast, Gewicht und Schneidenlänge Sinn machen, lassen sich nicht so problemlos "einkochen". Wenn schon Mini-Kukri, dann hätte ich eine alltagsfreundlichere konventionelle gerundete Kukriform stimmiger gefunden.


    Da hätte dann die Schneide insgesamt im Sinne einer Recurve-Klinge gewirkt, man hätte den gleichen ergonomisch günstigen Winkel und eine alltagstauglichere Spitze.

    Falls das nicht einfach nur ein Jux oder ein Test meiner Geduld und Demut sein soll, schau doch einfach noch mal in meine Beiträge 12 und 45.


    Wenn in Beitrag 45 steht, daß Du den Tragebeschränkungen, die ich in Post 12 erklärt habe, mit den dort genannten Messern entgehst, und Du stellst direkt im folgenden Beitrag fest, daß das Tenacious eben sowohl einhändig zu öffnen als auch verriegelnd ist, hat sich die Frage doch wohl schon beinahe beantwortet, nicht?


    Ich hab hier nix gegen geduldige Erklärungen für Neulinge, da wärst Du nicht der Erste.
    Aber nach dem gestrigen Verlauf des Threads, in dem Dir sogar mal Google für den Dir nicht bekannten Namen "Wolfster" zuviel Mühe war, und der Geschichte jetzt geht mir langsam die Geduld aus....sogar mir....
    Ein WENIG eigene Arbeit durch Nachlesen oder auch mal das Bemühen der Suchfunktion oder von Google erleichtert den Wissenszuwachs ungemein und ist übrigens auch etwas höflicher den anderen Forumsteilnehmern gegenüber...

    Das ist ein Einhandmesser, mit den entsprechenden rechtlichen Einschränkungen des § 42a WaffG.


    Wenn Du diesen Einschränkungen entgehen willst, "gehen" drei Gruppen:
    1. Klappmesser ohne Klingenverriegelung
    2. Klappmesser, die nicht einhändig zu öffnen sind
    3. feststehende Messer mit einer Klinge unter 12 cm Länge
    Alle diese Messer dürfen zusätzlich nicht die Eigenschaft einer Stoßwaffe haben.


    Jetzt klarer?