Beiträge von Micha M.

    Du meinst, wie an dem gezeigten KMU?
    Das ähnelt dem Wellenschliff der Rückenschneide des Gerber Silver Trident.


    Das Messer habe ich, dieser Wellenschliff schneidet wirklich sehr gut und neigt auch nicht so zum Verhaken wie manche Wellenschliffe mit relativ tiefen Mulden, kleinen Radien und zu langen, steilen, spitzen Zähnen.

    Wenn das Fulcrum C nur wegen der Klingenform ausfällt, bliebe ja noch das Shrapnel, das imo ein sehr gutes Gebrauchsmesser ist und wegen Anschliffs in voller Klingenhöhe für eine Viertelzöller auch ordentlich schneidet.


    Und ein neues Böker-Vox gibt es in der "Doppelrahmstufe" ja auch noch: Das MTT
    http://www.boker.de/fahrtenmes…r/jagdmesser/02BO274.html


    Das TOPS Scalpel ist übrigens auch ein Viertelzöller und ziemlich klein:
    http://www.topsknives.com/product_info.php?products_id=114


    Wenn es - immer noch nicht über 12 cm Klingenlänge - doch auch ein wenig länger als 10 cm sein darf, bietet TOPS noch einiges mehr in Viertelzollstärke:


    Border Crossing:
    http://www.topsknives.com/prod…hp?cPath=2&products_id=31


    Natürlich den "Sky Marshall" :
    http://www.topsknives.com/prod…p?cPath=2&products_id=318


    Sehr interessant finde ich auch das Wortac:
    http://www.topsknives.com/prod…p?cPath=2&products_id=169


    Es geht sogar in Halbzoll :) :
    http://www.coutellerie-tourang…l-897_177_1020-10015.html
    ....ist aber wieder ein Tanto...


    Das ebenfalls sehr interessante Entrek Bravo liegt so an der 42a-Grenze, außerdem ist die Scheide nicht der Brüller - das Messer macht aber einen sehr ordentlichen Eindruck. Ein Entrek gehört zu den wenigen Messern, dessen Weitergabe ich noch immer bereue....
    http://www.ennis-entrekusa.com/index2.htm


    Hast Du übrigens schon mein "M1" von Roman "Juchten" gesehen?
    8 mm Rückenstärke, 400 g netto bei 12 cm Länge.
    Wunderbare Handlage....was kommt nach "satt"??.....
    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 6
    Vielleicht über dem ursprünglichen Preisrahmen - aber das könne Deine Erben ihren Kindern noch hinterlassen :)

    Hat er schon, ich hab meins nicht zuletzt auch aufgrund seiner Empfehlung :)


    Sehr gute Handlage, die Klingengeometrie ist ähnlich wie beim Mark 1 - und die Klinge ist allgemein-"erklärungsfreie" 12 cm lang. Das Messer schneidet sehr gut, der 440C scheint ausgezeichnet wärmebehandelt.


    Unkompliziert, pflegeleicht und auf seine klassisch-"altmodische" Art auch ein schönes Ding.
    Meins hat einen Lederscheibengriff, der auch tadellos gemacht ist.


    Knauf und PE sind aus Stahl, das Messer hat mich mehr überzeugt als teilweise erheblich teurere ähnlich gestaltete Messer mit Alu-Knauf und -PE.


    Übrigens, gerade vergessen: An der Scheide im Video gefällt mir das Gestaltungsdetail der "zweistöckigen" Schlaufe, das gestattet bedarfsweise auch hohes Tragen am Gürtel. Praktisch gemacht!

    Ach nee, 1095 schneidet nicht nur Butter, sondern WIE DURCH Butter? ?( ;(


    Haben wir Dich zumindest im Einzelfall doch noch bekehren können? ;)


    Mir gefällt das Messer auch, mag ja momentan diese "Old School"-Sachen sehr gern.

    Wunderbar :)


    Bis jetzt ist es aber zu einfach.....schlage vor, die Diskussion auf Haumesser aus D2 mit Wellenschliffrücken als Alternative zum Beil auszudehnen - da ist der virtuelle Bürgerkrieg vorprogrammiert :blutig: :horsebeat: :blackeye: :m4: :gatling:

    Das stelle ich nicht in Abrede, Trion.
    Aber Du schreibst ja selbst, daß das nicht an der Schärfe liegt, sondern daran, daß das Messer bei Schneidgut wie Seilen usw. eben durch die Zahnung noch Material "reißt".


    Mir ging es um die objektive Schärfe der Schneiden und die Aussage dazu.


    Bei Extrema Ratio gab es umfangreiche Versuche dazu, mit entsprechenden Messungen.


    Abgesehen davon, hab ich nichts gegen Wellenschliff und mag insbesondere Messer, bei denen ich die Wahl zwischen Welle und glatter Schneide habe, wie SOG Pentagon oder Eickhorn GTK. Dann natürlich mit möglichst langem Wellenschliff, weil der ja nur im Zugschnitt wirkt....

    Wellenschliff scheint nur deshalb länger scharf zu sein, weil man ihn seltener verwendet.
    Bei gleicher Anzahl von Schnitten bleibt Wellenschliff nicht signifikant schärfer als eine glatte Schneide.
    Man "erhält" sich die Schärfe subjektiv also eher durch seltenere Nutzung - das geht natürlich nicht auf, wenn man ausschließlich eine Wellenschliffklinge zur Verfügung hat.


    Holz anreißen kann man mit einer Wellenschliff-Klinge, tiefere Sägeschnitte bzw. Durchtrennen von größeren Durchmessern wird eher nicht klappen.

    Glücklicherweise wußte ich bislang nicht, daß beim Eskabar Griff und Klinge gar nicht zusammenpassen - und komme mit meinem sehr gut klar :)


    Ich mag die etwas größere Klinge im Vergleich zum Izula, der Griff ist ja wirklich auch in der Länge fast identisch...


    Die Scheide ist mäßig, zwar nicht schlechter als dieses Boltaron-Dingens des mehrfach teureren Spyderco Street Beat, aber nicht so gut wie die des Izula.


    Hab bei meinem den Griff mit Paracord gewickelt, liegt gut in meiner allerdings nicht großen Hand - in der Scheide sind zwei Kabelbinder, so läßt sich das Ding flach überall anschlaufen, ist allerdings ohne Befestigungselement auch so angenehm flach (wie das Messer), daß ich es insbesondere auch gern in der Innentasche meiner Kongo-Jacke hab...


    Werfe mal - falls es auch ein anderes Modell sein kann - als Alternative den Buck PakLite Large Skinner ins Rennen. Die Scheide ist Murks, das Messer gefällt mir aber sehr gut. Der Griff ist ein wenig größer als bei Izula und Eskabar, läßt sich ebenfalls gut wickeln.
    Das Messer ist sehr preiswert, da bleibt durchaus noch "Luft" für ne Custom-Kydex....


    Mit TekLok trage ich Messer weit überwiegend außen am Gürtel - meine Kleidung ist seit vielen Jahren meist darauf "eingerichtet", daß das Auftragen nicht auffällt. Ist außerdem einer der wenigen Vorteile einer etwas "moppeligen" Statur :)


    Wenn ich flachere Lösungen will, wird meist eher mit Kabelbinder-Schlaufen gearbeitet.

    Was machen wir denn sonst damit? Also, ICH renne mit meinen Messern jedenfalls NICHT jeden Tag meuchelnderweise durch die Gegend.
    Das heißt, wir tun genau das, was Du uns als doppelbödig vorwirfst: Wir benutzen die angesprochenen Messer für ganz normale Schneidarbeiten.
    Und wollen uns eben NICHT vorschreiben lassen, dafür ausschließlich das angesprochene Kodi-Messerchen verwenden zu dürfen - auf das Du Dich hingegen gern beschränken kannst, wenn Dir danach ist.


    Gerade wir widerlegen ja auch im Alltagsgebrauch Deine Vorstellung, das sei ja alles nur vorgeschobene Argumentation für Messer "die die Welt nicht braucht" - WAS die Welt dann braucht, bestimmen Leute Deiner Einstellung dann ganz gern, in vielen mir bekannten Fällen auf einer wenig rationalen und wenig sachkundigen Grundlage, eher einfach aus einem "Unwohlsein" heraus. Ich kenne übrigens kaum einen Folder, dessen Klingengeometrie SO dem angesprochenen Kodi-Messerchen entspricht wie das P'kal - und so ein kleines Plastikding ziehe ich ebenso unvermittelt aus der Tasche, aufgrund des geraden Griffs kann ich dabei übrigens von Beginn an die Klinge nach oben weisen lassen - schneller wird schätzungsweise keiner ein P'kal aufbekommen. Und da Du ja "bewiesen" hast, daß geringe Klingenstärke ein schnödes Kampfmessermerkmal ist, paßt das "Hümmelchen" (...wie diese kleinen Pickmesser bei uns heißen...) auch da absolut in das "Täterprofil". Merkst Du nicht langsam, wie absurd diese Differenzierung dadurch wird??


    Du bist immer noch eingeladen, die nicht nur von mir vorgebrachte Entkräftung der Argumentation Deines "Reviews" zu widerlegen. Wie Morales meine auch ich, da noch nichts Überzeugendes gehört zu haben.


    Du unterschätzt übrigens weit die Tragweite unserer Abwehrhaltung gegen die angesprochene Norm:
    Es geht hier keineswegs nur um "Besitzstandswahrung" im eigenen Interessenbereich. Es ist insgesamt eine höchst zweifelhafte Praxis und mit der Vorstellung vieler Bürger von einem freiheitlichen Rechtstaat in der Tendenz nicht wirklich vereinbar, Zuwiderhandlungen einer kleinen Gruppe von "Störern" dadurch zu "bekämpfen", daß man "präventiv" die Freiheitsrechte aller immer weiter einschränkt.


    Nach Deiner Argumentation dürfen wir nur noch führen, was man unbedingt benötigt, um eine Aufgabe irgendwie zu erledigen. Das würde in schrittweiser konsequenter Umsetzung auf ein beinahe komplettes Führverbot von Messern hinauslaufen. Allerdings nicht nur darauf. Man "braucht" ja auch nur Kraftfahrzeuge mit bestimmten Ausstattungsmerkmalen, unter Umweltschutzaspekten wäre ein drastische Reglementierung ja vielleicht ganz sinnvoll...Und wir "brauchen" auch nur eine bestimmte Kalorienzahl und fügen uns durch Überernährung ja wirklich drastische Schäden zu - also vielleicht sollten wir auch noch Lebensmittelkarten einführen, bestimmt gäbe es Mediziner, die das charmant fänden.


    Keiner von uns hat etwas gegen eine sorgfältige rechtliche Prüfung der Rechtmäßigkeit eines Messereinsatzes - und keiner von hat etwas dagegen, wenn Straftäter konsequent abgestraft werden, die Straftaten unter Einsatz eines Messers begehen, übrigens aber ganz unbeachtlich des Messertyps. Die angesprochene Norm entspricht aber nicht dem bei der Einführung "verkündeten" und uns "verkauften" angeblichen Grund der Einführung.


    Deine Vorstellung, einen Mißbrauch "gefährlicher" Gegenstände durch Führverbote bestimmter Messertypen einschränken zu können, den erklärten Zweck der Bekämpfung der Jugend-Gewaltkriminalität durch "Entwaffnung" völlig rechtstreuer Erwachsener erreichen zu können, den Ansatz für sinnvolle gesellschaftliche Einwirkungen in der technischen Gestaltung einzelner Gegenstände zu sehen und nicht in der Einstellung ihrer Anwender, erlaube ich mir weiterhin für ziemlich naiv zu halten....

    Wunderbar, Chris!


    Wer hatte denn NICHT so ein Ding?
    Nur wird einem beim Nachrechnen und Erinnern leider schnell klar, welch alter Sack man geworden ist.


    Erinnere mich noch zu gut an MEINS, plastikperlmuttgrün, ansonsten so wie Deins.
    Frühe Beispiele eigenen Messertunings :)
    Der kleine Sicherungsschieber wurde einseitig ein wenig angedrückt, um ihn schwergängig zu machen und versehentliches unbeabsichtigtes Sichern zu vermeiden.
    Der Öffnungsknopf wurde angefeilt und gekerbt, um mehr Halt darauf zu haben.
    Der kleine Pin am Klingenrücken, der in das Loch in der Halteplatte zur Verriegelung hineingleitet, wurde auf der Seite ein wenig rundgefeilt, die beim Öffnen des Messers vorn über die Platte gleitet, um das Öffnen noch flüssiger zu machen.


    Billigzachel hin oder her - das Messer muß fast 20 Jahre gehalten haben, vielleicht noch deutlich länger, danach habe ich es jedenfalls weitergereicht.


    Ach, wie heimtückisch hätte man damit metzeln können, meinen manche - ich hab in den 20 Jahren so gar keinen Mist damit gemacht, ist das jetzt langweilig?

    Du wolltest doch SOOO gern ein diskussionsfreudigeres und kritikfähigeres Forum - hier hast Du eins...


    Widerleg doch einfach sachlich und technisch meine Gedanken zum nicht bestehenden Unterschied zwischen Emerson-Haken und meinetwegen Carson-Flipper oder ähnlichen Einhand-Öffnungsmechanismen hinsichtlich eines gewollt "heimtückischen" Einsatzes eines Messers.
    Widerlege dann auch sachlich und technisch, daß diese Möglichkeit NICHT gleichwertig auch mit einem Fixed besteht, das komplett in der Tasche getragen werden kann.


    Widerlege, daß derjenige, der dergestalt handeln will, jeden bisher "gebannten" Gegenstand problemlos durch einen anderen, nicht "gebannten" Gegenstand substituieren kann und der Grad seiner sozialschädlichen Einwirkung allein durch seine antisoziale Einstellung, mangelnde Rücksichtnahme und Bereitschaft zur Begehung von Straftaten limitiert wird, nicht durch das "Bannen" bestimmter Gegenstände.


    Erkläre uns, warum Du davon ausgehst, daß ein bußgeldbewehrter Bann einen solchen Straftäter Deiner Meinung nach davon abhalten kann, Straftaten wie bewaffneten Raub oder schwere KV zu begehen - und welchen Sinn der von Dir ja so begrüßte "Bann" macht, wenn das eher nicht so ist und in der Anwendung fast ausnahmslos den ansonsten völlig rechtstreuen Bürger trifft, der keinen Unsinn mit einem Messer anstellt, ob SAK oder Fairbairn-Sykes...


    Ich fand meine Kritikansätze SEHR sachlich. Sie sind auf technische, rechtliche und soziale Erwägungen abgestellt und nicht reine "Parole" oder wieder mal "Symbolpolitik".


    Begrüßt Du den "Bann", müßtest Du mit ebendieser "Logik" das Führverbot jedes zur Gewaltanwendung einigermaßen geeigneten Gegenstands begrüßen, AUCH der bislang nicht "gebannten" Messer bis hin zum SAK, das ich geöffnet ganz wunderbar in der Innenhand verbergen und dann damit auf einen Menschen einwirken kann - wenn ich denn will....


    Ist das unsachlich?
    Übrigens bin ich nicht beleidigt, ich bin aufgebracht, daß diese "Argumente" nicht aus der gewohnten Ecke kommen, sondern von jemandem, der andererseits über den Valloton-Folder schwärmt und mit dessen "Al-Capone-Look" kokettiert.


    Klar, die Dinge sind ja so lange in Ordnung und unproblematisch und dürfen natürlich besser nicht reglementiert werden wie sie in den eigenen Interessenbereich und ins Beuteschema passen....

    Dieses ganze "Heimtücke"-Geschwurbel kann einen doch nur aufregen.


    Zunächst einmal gilt das für JEDES Messer mit Einhandbedienung - eines mit Flipper, aber auch mit dem "furznormalen" Spydie-Hole, bekomme ich mit ein wenig Übung und Geschick ebenso schnell im Ziehvorgang geöffnet.


    Also schon in Ordnung, daß die alle "gebannt" wurden, sind nämlich sowieso nur für heimtückische Schlitzer.


    Äääääh, diese fiesen kleinen Fixed, die in die Hosentasche passen, sind allerdings ebenso heimtückisch. Die muß man ja vor dem unangekündigten Metzeln nicht mal erst aufklappen. Also auch bannen!


    Und die großen Messer andererseits sind ja sowieso schon per Definition böse - die sind für die andere Schurkenfraktion, nicht die heimtückischen Metzler, sondern die fiesen Bedroher....also auch "bannen".


    Sowieso alles Spitze, Scharfe bannen!! Denn ohne Ansage ziehen und damit zustechen kann ich schließlich auch mit ner spitzen Schlüsselfeile, einem Schraubendreher oder einer Haushaltsschere.
    BANNEN!! Sowas MUSS man doch schließlich nicht mitführen in unserer modernen Gesellschaft, wo man bei ausreichendem Einkommen ja sogar schon vorgeschnipselte Bockwurstscheiben und geschnittene und geschälte Kartoffeln erwerben kann. Schließlich sind wir doch moderne Menschen!


    WIE erfinderisch hingegen DIE Menschen sein können, die entgegen jedem Besitz- und/oder Führverbot ganz einfach irgendwas zur Gewaltanwendung verwenden wollen, können dem armen Hobby-Pädagogen allerdings die Kollegen von "Sicherheit&Ordnung" der JVAen erzählen und ihm mal ihren Behelfswaffen-Fundus zeigen.


    Diese ganze zugrunde liegende Argumentation ist von Beginn an der falsche Ansatz - und der hat zu den Einschränkungen geführt, unter denen wir alle zu leiden haben! Wegen GENAU dieser Argumentation wollte man Reservisten auf dem Heimweg ihre "bösen" Einhandmesser (übrigens natürlich auch schnell und heimtückisch einsetzbar, sind das etwa doch nicht nur Schulbauer und Brunnenbohrer?) konfiszieren, oder Polizisten nach Feierabend (die von 8 bis 4 mit der Pistole und 30 Schuß zum Wohle der Volkssicherheit herumlaufen, um 5 nach vier aber vielleicht durch das Mitführen eines "bösen" P'kal zum irren Schlitzer zu mutieren drohen...) ihre Spydies abnehmen....


    Und da soll man sich NICHT aufregen, wenn einem so eine Meinung in salbungsvollem Ton von einem "Messerfreund" hier präsentiert wird?