Was die "günstige Alternative" angeht, wäre mein erster Rat, sich mit jemandem zusammenzutun, der auch noch unbedingt ein Messer aus USA "braucht" , sich das Porto zu teilen und das Ding bei günstigen US-Händlern für gut 50 Dollar zu bestellen.....z.B. bei knifeworks.com....
Beiträge von Micha M.
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Nur eine Randbemerkung zur Preisbildung durch Fertigung in der EU - sprich: bei Lionsteel....
Das Unternehmen wird derzeit ja von diversen Designern und Messerfirmen mit der Fertigung neuer Modelle betraut.
So wird dort z.B. auch der "Raptor" von Bastinelli in einer Serienversion gefertigt, in vergleichbarer Größe wie das Kilo, in sehr ansprechender Ausführung, ebenfalls aus D2 usw.
Das Messer kostet bei Tourangelle 185 Euro.....
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Schau vielleicht auch mal bei Linder rein, die bieten eine Neuauflage des Kershaw 1050 Folding Field an, ein schönes Messer mit massiven Messingbolstern.....Noch ein Tick mehr "old school" als das SOG, mir gefällt es aber wirklich sehr gut. Hab für mich eins geordert...
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Schneidig, schneidig....
Nun soll es ja allerdings auch Hightech-Produkte geben, z.B. für unsere ruhmreichen Streitkräfte entwickelt, die zwar angeblich den Höchststand aktueller technischer Entwicklung darstellen und ihre Hersteller reicher und glücklich machen - jedoch leider für den schnöden Praxisalltag doch nicht der Weisheit letzter Schluß sind ...ob das nun Stiefel, Knarren oder Hubschrauber waren....
Und wir haben hier ja auch in anderen Bereichen Diskussionen - mit Teilnehmern quer durch die Alterspalette - in denen z.B. für Messerstahl schon auch mal nachgefragt wird, ob der hochgelobte PM-Stahl, sozusagen die schneidtaugliche Funktionswäsche, nun jeden Anwender in allen Bereichen glücklicher macht als die "Handkarre" C-Stahl.....
Selbst positioniere ich mich da meist so, daß ich den Entwicklungen aufgeschlossen gegenüberstehe, aber halt konkret sehen möchte, wie es und wo es besser funktioniert....
Was ich aus den aktuellen "toskanischen Elegien" herauslese, ist zumindest die Erkenntnis, daß man eben bei einem für Westeuropäer nicht "geeigneten" Klima auch von Hightech keine Wunder erwarten darf - selbst irgendsoein federleichter Mehrschichten-Membranen-Wams wird bei 40 Grad und 95 Prozent Luftfeuchte zumindest nicht wie ein fedriges kühlendes Wölkchen auf meiner noch immer schweißtriefenden Haut liegen....
Eine Naturfaser wie Leinen finde ich - der konstitutions- und gewichtsbedingt auf derartiges Klima auch mit Glühen und dramatischer Flüssigkeitsabsonderung reagiert - zumindest subjektiv angenehmer als Kunstfaser.
Und trotz aller "Datenblätter" fühle ich mich beim Tragen meiner Schußweste bei warmem Wetter mit so einem Funktionsshirt drunter irgendwie doch nicht optimal und kehre meist zu Naturfasern zurück, und sei es eben aus rein subjektiven Befindlichkeitsgründen....Mal zum Start(er) zurück: Du stellst vor allem Bequemlichkeitsanforderungen an Deine Sachen, sie sollen klimatisch optimal sein, werden aber nicht mechanisch robust beansprucht. Der Aspekt der Haltbarkeit und Belastbarkeit stellt bei den Angeboten mit "taktischem" Hintergrund" eben auch immer einen berücksichtigten Aspekt dar - mit den von Dir wahrgenommenen Unterschieden.
Daher halte ich es für naheliegend, daß Du Dich vielleicht eher an "zivilen" Produkten orientierst - ob dann aber Kunstfaser-Hightech oder jahrhundertelang bewährte Naturfaser individuell für Dich angenehmer ist, wirst Du selbst entscheiden müssen....So, und jetzt leg ich mich zurück in MEINE Gruft und meinen völlig ungeeigneten Baumwoll-Klamotten, plaudere im Geiste mit anderen Mumien (.....hoffentlich hören Tony und Roman das nicht....) über die Segnungen der modernen Zeiten - und freue mich über beides, weil mir beides weiterhelfen kann: die Innovation und die ggf. neuen oder besseren Möglichkeiten, die mir die "junge Garde" hier vorstellt, und die Erfahrung meiner fossilen Leidens- und Altersgenossen.....und wünsche beiden Fraktionen ein harmonisches und interessantes WE mit Genuß und Erkenntnis

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Beisser hat eins für 200 im Marktplatz stehen....
Ich hab auch eins, das ist aber bei mir eins der "Nevergiveaways"..... -
Das Reeve GB 5.5 ist preisgünstiger als die Harseys von Spartan...
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Wenn ein Custom von Toni in Betracht käme, wäre auch eine "Maßanfertigung" von Markus Reichart oder Martin Stierlin eine naheliegende Alternative. Ergonomischer als einen genau auf Deine Hand "eingestellten" Griff wirst Du nichts bekommen...
Hast Du schon die neuen Tacticals von Gudy van Poppel gesehen? Ich hatte die Griffe in der Hand und bin schwer angetan - das mittlere der Messerserie würde genau in dem angepeilten Größenbereich liegen. Tolle Ergonomie und klasse Look!
Außerdem fällt natürlich "von der Stange" sofort das Reeve Green Beret 5.5 ein.....Wenn preislich nach oben noch mehr Luft ist, ggf. auch eines der Spartan/Harsey-Kooperationsmodelle. Auch den Griff des GB hat Harsey entworfen, für einen geraden Griff ein ergonomisches Musterbeispiel...außerdem auch einfach richtig schöne Messer

Allerdings mal ne Überlegung: Wenn Du jetzt schon einige Messer der 12cm-Klasse hast, denk mal drüber nach, vielleicht das Sortiment lieber durch ein spürbar größeres Messer zu erweitern. die 3 cm mehr bringen sozusagen "keine Welt neuer Möglichkeiten" - das wäre anders bei einem deutlich größeren Messer, das insbesondere dann auch eine ganz andere Hiebwirkung entwickelt und z.B. den Anwendungsbereich freihändigen Hackens sinnvoll erschließt. Das wären dann entweder mindestens sechszöllige Messer mit sehr wuchtiger Klinge nach Art der diversen Tracker-Modelle.....oder größere Camp Knives mit 8 - 11 Zoll Klingenlänge....
Trotzdem übrigens auch noch mal Zustimmung zum Tip von Centurio: Das Sissipuukko M 95 von Peltonen ist ein ausgezeichnetes Outdoor-Messer....
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Es ist weiterhin ein Dolch....nur eben kürzer.
Übrigens gibt es auch das 39-09 in einer Kompaktversion, auch das ein SEHR interessantes Messer

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Survivor, Deine Vorgaben sind wirklich ein wenig "unscharf".
Was die Fixed angeht, klingt es jedenfalls nach etwas aus dem Neck-Knife-Bereich. Diese Messer sind klein und lassen sich diskret und an verschiedenen Stellen bzw. in diversen Trageweisen unauffällig tragen, viele sind auch in einem für Dich noch erträglichen Preisbereich.
Mach vielleicht mal ein wenig Vorarbeit und schaue Dir folgende Threads mit ihren Vorschlägen durch:
EDC Fixed gesucht ... nicht zu groß und nicht zu klein!
Du mußt dann nicht allein "Dein" Messer finden, aber es wäre für weitere Beratung schon sehr hilfreich, wenn Du zumindest mal eingrenzen könntest, welche Modelle Dir von der Größe, Gestaltung usw. her zusagen - und welche eher nicht...
Ein Mora ist nicht unbedingt der ideale Vorschlag, finde ich. Zwar haben diese Messer eine sehr hohe Sozialakzeptanz, lassen sich aber nicht unbedingt in diversen Positionen diskret und verdeckt tragen....Das hängt also davon ab, wie/wo Du das Messer führen willst. Ansonsten bekommt man da schon viel Messer fürs Geld.
Schau Dir vielleicht mal mal den Buck PakLite Skinner an, außerdem das Böker Subcom Fixed und das KA-BAR Eskabar....und eben außerdem die Messer aus den genannten Threads. Das wird Dir eine Präzisierung erleichtern, was die Größe angeht oder solche Fragen wie Ganzstahl / Messer mit Griffschalen; Klingenlänge; Art der Scheide usw.
Wenn Du hohen Wert auf möglichst große Sozialakzeptanz legst, schau Dir vielleicht auch einmal eher traditionell und "untaktisch" oder zumindest "old school" gestaltete Messer an, wie z.B. das genannte Mercator; solche Messer werden erfahrungsgemäß entspannter wahrgenommen

Edit: Hat sich mit Deinem letzten Post überschnitten....Nun, wenn es was mit einer relativ dünnen und sehr schneidfreudigen Klinge als Alternative zu dem Gerber sein soll, lohnt sich allemal ein Blick auf die preisgünstigen Moras!
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Oder mit einem Griff mit runderem Querschnitt, Klingenlänge knapp unter 12cm, einer schönen Schor am Clip Point und Filework an der Daumenmulde??

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Das größere Messer gefällt mir auch ausgesprochen gut, hatte es in der Hand - Ergonomie einwandfrei

Auch eine sehr schöne Rückenlinie, ich mag diese "lang Spitze" ja sehr gern.
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Wer hat das denn gezaubert??
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War wirklich klasse, daß Du es noch mal kurz zum Zeigen hergegeben hast.
Gewohnt wertig gemacht - und die nun vorn konvexe Rückenlinie statt des geraden Clip Point sieht sehr rassig aus - besonders in Verbindung mit der "Blutrinne".
Das Messer ist wirklich nicht nur praktisch und durchdacht für den Gebrauch, sondern auch noch schön anzuschauen wie ein Sportwagen!

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Beim Aufmachen wird es "richtig rum" - und in der Hand ist es ein Knaller

Glückwunsch! Wirklich ein Mordsteil....
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....Vielleicht auch noch ein paar Worte zu dem sehr schönen Messer??
Das macht nicht nur mich neugierig
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Da dürfte die Wahl gar nicht so einfach werden....
Hatte am See alle in der Hand - tadellose Ergonomie, die Messer machen einen ausgezeichneten Eindruck!
Was momentan aus den Niederlanden kommt (und hier vertreten ist!), nötigt einem wirklich Respekt ab....Neben Gudys Foldern jetzt auch noch Tactical Fixed, um einem neben Eriks und Tonis Messern die Wahl jetzt noch schwerer zu machen

Kompliment!
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Die sehen übrigens nicht nur auf den Bildern super aus....Robert hatte welche dabei - allererste Sahne!
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Dann mußt Du ja jetzt immer artig sein, Trion

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+1 für Bastian

Das Messer mit seinen massiven Stahlbolstern liegt satt in der Hand, das Gewicht entspricht etwa dem großen Al-Mar-Folder.
Bin mit meinem sehr zufrieden - man muß allerdings für die große Version mit Bolstern schon große, schwere Folder wirklich mögen....
Es gibt noch ne "Military Camping"-Version ohne Bolster, mit Kraton-Griffschalen, dafür aber mit einem SEHR ausgeprägten Parierelement, auch diese Version gibt es mit 9er und 11er Klinge wahlweise....Ist alles bei Bastian zu einem sehr fairen Kurs zu haben, jederzeit verfügbar - und der Gebrauch reut einen auch nicht wie vielleicht bei den nicht mehr "nachkaufbaren" Sammler-Foldern.....
Das Gerber Parabellum ist aber auch ein ausgezeichneter Tip, wirklich jammerschade, daß das Modell nur noch auf dem Gebrauchtmarkt (...ja, NICHT "Aftermarket"
) zu kriegen ist, eigentlich unverständlich...Und die Scheide taugt wirklich auch für die professionelle Verwendung - wo andere für ihre gepriesenen "Super-Elite-Spezial-Helden-Messer" dann doch im Zweifel lieber ne feine Urkunde und nen Dornröschen-Vitrinenschlaf-Pouch-Sack beipacken, hat Gerber schon vor vielen Jahren ne beispielhafte Foldertasche mit dahinterliegender Scheide auch für die offene Trageweise beigestellt..... -
Hm, ich bin allerdings eigentlich immer mit Kopfbedeckung und eben auch zuweilen mit Stock unterwegs, CS Irish Blackthorne, den ich aber wegen des hohen Gewichts, vor allem aber wegen des großen Knaufs und des "Rübezahl"-Looks eben auch für suboptimal halte

Aber ich bin ja auch nicht "Mainstream"
Du hast den Stock eben nicht IMMER in der Hand, zuweilen brauchst Du beide Hände und hast den Stock untergeklemmt oder an ner Schlaufe. Auch in Öffis umfaßt Du ja nicht ständig den Knauf, z.B......
Ich persönlich hätte gar nix gegen einen Skull-Knauf, sehe aber zumindest den Effekt voraus, damit mehr und eher negativ wahrgenommen zu werden als mit einem etwas dezenteren Knauf.Ich habe großes Interesse an so einem Stock im Tactical-Look, bislang gibt es da wirklich NICHTS auf dem Markt, das genau passen würde....Und in einer Zeit immer weiter ausufernder "Waffenverbote" ist das wirklich eine interessante Alternative oder Ergänzung....