Beiträge von Micha M.

    Na ja, neben nem Microskeletty oder in Kinderhand sieht das natürlich mächtig-gewaltig aus...


    Neben nem ER MPC oder nem 185 RAO würde sich das dann schon ein wenig relativieren, neben Romans CS Espada XL sähe das Medford dann wiederum eher SAK-mäßig aus :)


    Ein Trendprodukt....und mit allen einschlägigen "Triggern" (Patriotismus, alles aus Amerika, übliche Staffage mit Flaggen und Soldaten, eigene Special-Forces Karriere), wie man sie bei den einschlägigen Firmen halt immer gleich präsentiert bekommt, auch sehr geschickt vermarktet.


    Immerhin kann der Macher für so einen D2-Folder die gleichen Preise aufrufen wie Trident Crusader Forge- Meister Szczerbiak für einen Titanfolder (der dann bei Medford wiederum das Doppelte kostet) und hängt auch die Serien-Strider locker ab.....


    Die Formensprache finde ich vergleichsweise plump im Direktvergleich auch mit ähnlich dimensionierten Messer von Carillo (Airkat), vor allem aber auch mit Strider. Sicher zahlt man für die berühmten Striders auch für den Namen und den "Hype" - was da an Designs insbesondere in deren Custom-Bereich auf den Markt gekommen ist, ist aber eindeutig stilistisch eine andere Liga....


    Ich schau mir ungläubig so ein Messer wie das NAV-T an, mit Wickelgriff, vom Stahl und vom Design her soviel Innovationsleistung oder eigene Handschrift wie bei Dosenravioli, selbst die .290 Stärke, die da sein müssen, reißen nach Horton, Strider, ER usw. keinem mehr vor Erstaunen die Augen auf - und bewundere Mut und Selbstbewußtsein des Machers, der dafür mal eben 400 Ocken aufruft. Bei soviel Mut muß man dann vermutlich wieder auch vorher mal "Special Forces" gewesen sein....


    Also wieder mal ein Trend, der am alten Micha vorbeiläuft :)

    Einen schönen Vormittag hab ich von meiner Süßen bekommen! :)


    Vor den Wochenende-Großeinkäufen wurde der kleine Micha bei einem speziellen "Kinderparadies" zur Betreuung durch Wirt Mirko und Bewirtung mit einem wunderbar kühlen dunklen Hefeweizen in einem beschlagenden Glas und einem dieser putzigen kleinen Vasen mit Sliwowitz abgegeben und hinterher (OHNE Lautsprecherdurchsage!) auch fein wieder abgeholt.


    Statt dieses albernen Blagen-Terrariums voller eklig bunter Plastikbälle gab es lieber ein wenig Fachsimpeln über Lamm- und Zickelfleisch, und weil keine Hüpfburg da war, konnte auch keine zerplatzen.....also rundum gelungen :)

    Irgendwie ist an Dir wirklich ein Italiener verloren gegangen :)


    Bei aller Klarheit in den Linien und Verzicht auf "Schnörkel" wieder SEHR elegant :thumbup:


    Eines der beeindruckendsten und schönsten Bilder aus der "Szene" der vergangenen ein oder zwei Jahre ist ein Bild einer Deiner gebläuten Klingen, in der sich Himmel und Wolken spiegelten....


    Chief, zurücklehnen, lächeln und das Bistecca Fiorentina zerteilen :)

    Aus einem Tausch im TF heute erhalten: Bastinelli Creations Raptor GT 6 - Serienmodell (Lionsteel-Produktion)



    Nach dem ausgezeichneten Eindruck und den Anwendungserfahrungen mit dem "kleinen Bruder", dem R.E.D., war die Neugier auf das "Gemini Team 6" groß, das Bastien Coves von "Bastinelli Creations" bei Lionsteel als Serienmodell hat bauen lassen.
    Daten und eine genauere Beschreibung sowie weitere Details werden in einigen Tagen folgen.


    Das GT6 ist sozusagen der größere, dabei aber in der Klinge gleichzeitig schlankere Bruder des R.E.D., die Klinge ist 4 mm stark (1 mm stärker als beim R.E.D.) und im Unterschied zum dort verwendeten Böhler N690 hier aus D2.


    Der in der Kontur sehr ähnliche Griff liegt etwas voller in der Hand, das Messer ist ja auch etwas größer, macht sich aber mit gerade einmal 180 g Gewicht in der Hand ebenfalls sehr leicht.


    Zumindest im Ersteindruck spricht mich das Kantenrunden von Viper beim R.E.D. und auch das dortige Finish stärker an als die Arbeit von Lionsteel. Auch die Kydex-Scheide des R.E.D. scheint weniger anfällig, die des GT6 ist am Mund relativ kompliziert mit stark nach innen umgebogenen dünnen Lippen gefertigt, bei dem dünnen Kydex werde ich das vermutlich irgendwann ruinieren....und mir dann bei Martin Stierlin oder Werner Lüttecken etwas Angemesseneres fertigen lassen, denke ich.


    Dafür war beim Tausch beim GT6 für offenes Tragen eine sehr ordentlich gemachte Corduara-Scheide (ohne Kydex-Einlage) mit Vortasche dabei.


    Auch das GT 6 "will" sofort und ausdrücklich in den Säbelgriff / Filipino Grip und liegt darin ausgezeichnet.


    Insgesamt ist der Ersteindruck sehr gut, eine Neuauflage aus einer Fertigung bei Viper wäre ein Traummesser!


    Genauerer Bericht folgt demnächst.

    Erst heute gesehen, mußte/durfte gestern "draußen spielen"....Das obere mit der versetzten Klinge ist wirklich der Hammer! Und das Finish verstärkt den positiven Eindruck!


    Durch das Versetzen hast Du bei aufgelegtem Schneidgut oder im Hieb die Schneide einfach näher am Schneidgut - und trotz Droppoint ist die Spitze in der Mittelachse des Messers. Das ist funktional wirklich eine sehr interessante Lösung, die mir eben auch bei meinem Bastinelli R.E.D. sehr gut gefällt, auch im Praxisgebrauch...


    Der Eindruck dieses "Pockenfinish" ist schwer zu formulieren....Sehr stimmiges Gesamtbild, ohne das Messer übermäßig "aufgehübscht" aufzubrezeln. Erweckt den subjektiven Eindruck nach "lässig-erfahrener langer Anwendung", ähnlich den Strider-Tigerstripes im Vergleich zu den zu kontrastreichen Stripes einiger anderer Hersteller.


    Schönes Ergebnis! :thumbup:

    Green Fox, jaaaaa, diese Art von Hohlgriffmesser ist natürlich völlig überholt, jaaaa, alle wollen sie nur haben, weil Rambo eins hatte.....und jaaaaa, das ist ein absolut obergeiles Ding, das ich auch gern hätte! :)
    Glückwunsch, schön, mal wieder so einen Farid-Rambo-Panzer zu sehen!! :thumbup:

    Lichtschalter, das ist einfach:


    1. Lass Dich eben nicht von anderen Frauen umarmen.
    Wäre auch ne gute Antwort für Deine Freundin gewesen: "Ich lass mich nicht von anderen Frauen als Dir umarmen, also kann mir nix passieren, Schatz :)"


    2. Die scheint pfiffig zu sein, kauf ihr ein gutes Messer und lass sie auf Dich aufpassen :)

    Sehr richtig, und ich behaupte mal, es gibt keine Technik, die man nicht ebenso gut mit dem "Jagdmeister"...äääääh, "Hunter" ausführen könnte :)
    Wenn man sich mein Review dazu mal mit Sinn und Verstand anschaut, wird man das verstehen.

    So ein DDR-Campingbeil hatte ich auch mal, so etwa mit 12, und erinnere mich noch an die sehr rasche und große Enttäuschung: Lange vor dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus erfolgte der des real unbrauchbaren Campingbeils. Direkt unter dem Kopf abgebrochen, glücklicherweise ohne Verletzungen...


    Mein Vater hat mir das Beilköpfchen dann in einen Stahlrohrstiel eingeschweißt, das Ding hatte aber wegen des Mini-Kopfes wirklich eher Spielzeugcharakter.


    Sinnvollstes Pimpen ist das Entfernen der Holzteile - für die beste Verwendung dafür: Einen gezielten Wurf in Richtung Altmetallhandel :)

    Die Klingenform gefällt mir sehr gut.


    Der Griff wäre "spannender", wenn Du ihn so bearbeitet hättest wie die Griffe Deiner Ganzstahl-Messer, also mit Löchern und Querrillen.

    Kann man, ist in der Böhler-hausinternen Nomenklatur zwar "N695", aber eigentlich viel bekannter als 440C. Für ein Gebrauchsmesser also sehr bewährtes und brauchbares Material und vor allem in den letzten Jahren eher durch die Hypes zu PM- und sonstigen "Superstählen" ein wenig in den Hintergrund gerückt.


    Und die WB von 440C und auch von D2 haben sie in Solingen wirklich drauf....