Beiträge von Micha M.

    Robert, die Sache ist schnell aufgeklärt:


    Aus ganz sicherer Quelle (einem gewissen Jim aus Kentucky...) hört man, daß "kruppstahl" in Wirklichkeit Chinese ist, der Bruder von Kevin, und tatsächlich Herr Wu heißt.


    Die Strider-Design-Freunde sollen durch diesen Thread von Strider abgebracht werden: Wenn das teure Zeugs eh aus China kommt, kann man auch gleich billig in China ordern. Kevins Auftragsbücher explodieren gerade. Und wenn Strider kaputt ist und keiner die mehr haben will, macht Kevin halt Medford :).....


    WENN wir uns hier schon darauf einlassen, als "Argument" gelten zu lassen, daß der böse Mick das ja ganz sicher so macht, weil es wirtschaftlich Sinn macht, ist DIESE Überlegung ebenso "wahr"....

    Wunderschönes Ding! :)


    Matsuda hat ja bei vielen von uns Splash-Ätzungen überhaupt erst bekannt gemacht, die Kombination mit Spiegelpolitur gibt einen zusätzlichen Reiz.


    Glückwunsch!


    Hast Du schon einmal erkundet, wie bzw. von wem Du es bedarfsweise nachschärfen lassen kannst?

    Hm, so langsam blicke ich nicht mehr durch...


    Angefangen hat doch dieses hochnotwendige Aufklärungswerk mit der Enthüllung der Verwendung von China-Rohlingen (NEIN, nicht unhöflichen Pekingenten-Bratern, sondern Klingenrohlingen aus CPM-Stahl, den man allerdings wirklich völlig problemlos und wirtschaftlich nach China bekommen könnte....).


    "Beweis" dafür war die Aussage der beiden "geheimnisvollen Schleifer", die zwar die absoluten Profis und Checker sind, aus geheimnisvollen Gründen aber für "irgendwelche" namhaften US-Messerfirmen im Verborgenen tätig sein müssen. Die haben, natürlich ganz vertraulich zur Verbreitung in Foren, dem Starter anvertraut, bei DIESEN Firmen mit China-Rohlingen zu arbeiten.
    Also MUSS das natürlich bei Strider auch so sein. Beten wir also schon mal, daß niemand mit unserem Familiennamen, aus unserer Nachbarschaft oder mit unserem ungefähren Aussehen irgendwas gaaanz Böses anstellt, sonst werden wir gleich mit gehängt. Wenn EINER das macht....


    Liest man mal genauer, hängt sich der Starter NICHT so weit aus dem Fenster und behauptet, das konspirative Schleifkommando habe für Strider geschliffen oder bei diesem konkret China-Rohlinge gesehen...


    Zweiter Gesang: Wer in seiner militärischen Vita verkaufsförderliche Aufhübschungen vorgenommen haben soll, diskreditiert sich damit automatisch hinsichtlich seiner handwerklichen Fertigkeiten gleich mit. Der schneidet auf, der kann nix machen, mit dem man was aufschneiden kann......SISCHA DAT! Wie Omma sacht: Wer lügt, der stiehlt, der hat auch Läuse!


    Dritter Gesang: Ein paar im Forum ziemlich bekannte Handwerker, die hier noch keine Abfälligkeiten über Strider geäußert haben, können natürlich sicher vielleicht oder auch nur zumindest im vertraulichen Gespräch irgendwie bestätigen, daß sie Strider-Messer aufbereiten und der Grund der Aufbereitung natürlich die Verwendung von China-Rohlingen ist. Klaaar, wegen der Rohlinge läßt man den Jürgen dann den Schliff verbessern.....oder war es jetzt, weil einer, der vielleicht mal Kriegsabenteuer erfunden haben soll, natürlich auch nicht schleifen kann?
    Oder ist "in Wirklichkeit" die Strider-Klingenachse die weltweit vielgesuchte "Achse des Bösen", was sowieso alles erklären würde?


    Andere Handwerker, die sich hier äußern, zählen dann aber auch wieder nicht, Robert hat sicher von den Dingern überhaupt keinen Plan, der kann eh nur ER und denkt, Strahlmittel sei etwas, um Leute zum Lachen zu bringen....


    Mißversteht mich nicht, ich will hier keine Lobreden auf Strider singen und ziehe selbst einige andere Marken meist vor, von etwa 100 Messern im Bestand ist momentan gerade mal EIN Strider dabei, allerdings ein ordentlich gemachtes. Also definitiv kein "Strider-Boy", nicht mal Strider-Oppa.


    Aber diesen Thread lese ich als faden, wiederholt aufgekochten Kaffee-Prütt von entsprechenden Bashing-Threads, wie sie in US-Foren seit Jahren immer wieder mal aufploppen. Eine insgesamt so unseriöse Geschichte wie das, was man an angeblicher Unseriosität diesem Strider oder sonstwie vorwirft, der die coolen, dicken gestreiften Messer macht....
    In der Frage, aus welchen Rohlingen er das macht, wo die herkommen und wo aus Crucible Messerrohlinge wurden und wer dann was weiter damit gemacht hat, bin ich hinsichtlich belastbarer Argumente (und nicht nur unseriöser Gerüchte nach dieser albernen "Geheimagenten"-Vorgehensweise "...ich kööööönnte da ja noch soviel erzählen, aber ich darf ja nicht...") immer noch keinen Schritt weiter.


    Also lese ich gespannt weiter und warte auf den 4. Gesang: Osama ist NICHT tot, er hat sich mit den Grinsefratzen zusammengerottet und überschwemmt nun als Osama bin Stlidel den US-Markt mit nachlässig gedengelten Fernost-Foldern, aus denen jeden aufrechten Sternenbangerschwinger ein Gremlin anspringt und ihm in den Arsch beißt.....DAS unterhält das Publikum :) Und ist sowas von wahr, glaubt mir Leute! Zwei mir bekannte Fußpfleger haben das bei einer Pediküre bei Obama selbst aufgeschnappt und mir im Vertrauen erzählt! Namen und Details darf ich aber nicht nennen, weil mir PRISM sonst ein paar wiedergeborene US-Christenmissionare auf den Hals hetzt, die mir meinen sündigen Schnaps wegnehmen :)

    Wenn das Messer von der Position her wenig bewegt wird und auch nicht ständig an- und abgebaut wird, ist auch eine direkt hinter die Scheide geschraubte Kydex-Platte eine sehr flache Lösung. Gürtel dann zwischen Scheide und Platte einklemmen, Platte anschrauben, bombenfest....

    Übrigens ist der Name ein Bezug auf die Perser-Klingenform und den Griff aus wüstenfarbenen Kamelknochen. "Kavir" ist der Name einer Salz- und Sandwüste in Persien :)

    Prima! Vielen Dank für die Bilder :)


    Das mit der Handlage und dem durchaus angenehmen, eben aus der entsprechenden Materialstärke resultierenden Gewicht sehe ich auch so bei meinem CQB F4.


    Ich sag aber lieber nicht, ich hätte wohl Kims Hände. Bei mir würdet Ihr wieder fragen, ob ich sie denn in der Kühltruhe liegen hätte :)


    Das Messer ist ein interessanter "Konkurrent" für das Bastinelli Rancunier...

    Wie gesagt, an den aufgeworfenen Mutmaßungen mag ich mich nicht beteiligen.
    Dabei fand ich Geronimos Einwand mit einer möglichen Qualitätssteigerung der Serienmodelle durch hochwertige China-Fertigung allerdings mal herzerfrischend. Mit unabhängigem Kopf gedacht :)


    Mal grundsätzlich ist die Vorstellung von "China-Messer" natürlich bei den meisten durch irgendwelchen Billig-Kram geprägt, der für Cents auf den Markt geschmissen wird und dann eben auch danach ist. Gibt man den Chinesen richtig Geld in die Hand, können da ganz andere Ergebnisse herauskommen. Ich hatte schon "Kevin"-Folder in der Hand, die selbst langjährige Sammler nur mit Mühe von den Originalen unterscheiden konnten.


    Eine putzige Vorstellung übrigens tatsächlich, daß ein Land, das längst eines der Hauptproduktionsländer Eurer begehrten Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik ist, keine qualitativ ansprechenden Messerrohlinge herstellen kann. Selbst der unverzichtbare Jungfrauen-Urin zum esoterischen Härten ist dort rein statistisch in gigantisch höheren Mengen verfügbar :)


    Ganz putzig übrigens auch die Idee, das Stahl- und Rohlingverschiffen nach/von China mache so eine Sache wirtschaftlich uninteressant :).
    Leute, die schicken heutzutage von hier aus Krabben zum Pulen nach Nordafrika und gepult wieder zurück.


    http://www.welt.de/wirtschaft/…Krabben-nach-Marokko.html


    Ne Ladung eines 40-Fuß Containers, immerhin max. 26,7 t, kosten von USA nach China rund 2000 Dollar,meinetwegen 2600, das sind 10 Cent pro Kilo......Was soll denn daran unwirtschaftlich sein bei anschließenden Messerpreisen im Bereich ab 300 Dollar pro Stück und Pfund??


    Und zum Begriff der "Ursprungsware", also der außenwirtschaftsrechtlichen Herkunft einer Ware aus einem bestimmten Land, hier mal ernüchternde Fachprosa:


    http://www.zoll.de/DE/Fachthem…ieller-ursprung_node.html


    Stolz auf "deutsche Autos"?? Ja, gern, aber nicht auf Grundlage des Kinderglaubens, da würde da dann bis zum letzten Schräubchen und Handgriff auch nur teutonische Handwerkskunst drin stecken. Alberne Vorstellung in unserer globalisierten Gesellschaft.
    Und bei einigen Diskussionsbeiträgen hier hat man dann doch eher den Eindruck, ein virtueller Mr. Futterman sehe aus jedem Klappmesser nun die Gremlins herausspringen :)

    Tja, ich pass wieder nicht ins Schema...das zieht sich so durch mein Leben, scheint es....


    Ich bin weder Fan noch Hater. Von den gut 100 Messern, die in den letzten Jahren getestet wurden, geblieben oder teilweise durchgelaufen sind, waren 2 Strider, mit beiden war ich ausgesprochen zufrieden, eines benutze ich gerade.


    Wenn jemand sehr brauchbare und zum Teil richtungsweisend designte Messer auf den Markt bringt, ist es mir persönlich völlig wurscht, ob er sich mal durch Fort Benning gequält und dann irgendwas Militärisch-Elitäres gespielt hat oder andererseits meinetwegen 250 Kilo wiegt und nie aus irgendeinem gottvergessenen Cajun-Sumpfkaff rausgekommen ist. Das Ergebnis zählt.


    Ist mir auch egal übrigens, ob er in seiner Jugend mal gesessen hat. Ich hab da noch ein gar nicht schlechtes Messerkampf-Lehrbuch aus Folsom, das übrigens auch offiziell vom US-Militär verwendet wird, fragt sich also, was im Zweifel einen Designer von den beiden Alternativen besser qualifizieren könnte.


    Nach vernünftiger Recherche und entsprechend belastbarer Beweisführung würde ich mich sogar auf eine Diskussion einlassen, ob auch Strider Material aus Fernost bezieht oder sogar Produktionsschritte dorthin verlagert wurden.


    Aber doch nicht auf der Grundlage von ungenauem Gerüchte-Trallala!


    Selbst wenn es die beiden Elite-Geheimschleifer geben sollte (warum sollte man bei entsprechender Sachkunde ein Geheimnis aus ihrem Einsatz machen??), sagt deren Erfahrung über Materialbezüge anderer US-Hersteller doch konkret zu Strider GAR NIX. Jede Menge von US-Herstellern, auch aus dem Werbeclub mit einer Extraportion plumpen Patriotismus-Pathos, räumen doch längst ein, daß nicht mehr alle Arbeiten unter dem vielgeschwungenen Sternenbanner durchgeführt werden....Also muß es schon ein nachprüfbarer und zuverlässiger Bericht sein, der sich konkret auf Strider bezieht, wenn es hier seriös zugehen soll.


    Sonst könnte man mit der gleichen Seriosität ja auch hergehen und behaupten, irgendwelche gerade nicht greifbaren Kumpels wüßten "aus zuverlässiger Quelle", daß dieser "kruppstahl" tatsächlich nur ein frustrierter siebzehnjähriger Troll wäre, der gern mal irgendwelche Parolen in die Runde schmeißt, weil ihm das so gefällt.


    Beides wäre hier keine Grundlage, diese "Diskussion" fortzuführen.....

    Es gibt von SOG und von Gerber qualitativ ansprechende Tools mit großem Scherenkopf.
    Selbst - ich gestehe es zu meiner Schande :) - benutze ich seit über 10 Jahren ein Billig-Werkzeug, ein Mammut-Multitool, das man noch heutzutage in der Bucht für nen Zehner schießen kann. Hab es vor vielen Jahren mal "im Vorbeigehen" im Italien-Urlaub in San Gimignano bei einem dortigen Messerhändler erworben, der ein begeisterter Extrema-Ratio-Fan ist und den ich immer wieder gern besuche :)


    Das Ding hat mir aber auch nach der ganzen Zeit noch nicht den "Gefallen" getan, den Geist aufzugeben und den Platz für was qualitativ Ansprechenderes freizumachen. Dafür hat es im Laufe der Jahre bei nem ganzen "Bilderalbum" von Gefangenen die Einmalfesseln der "erstbetreuenden" Kollegen entfernt, nachdem ich die mit meiner eigenen Acht dekoriert hatte :)
    Außerdem hat es natürlich auch Legionen kleiner Kabelbinder durchtrennt, die ich als Universal-Einsatzmittel sehr schätze.


    Und da der Einsatz-Notfall glücklicherweise noch nie sooo gravierend war, daß man mich mit anspruchsvolleren handwerklichen Aufgaben betrauen mußte (...Insider werden den Scherz verstehen....), hab ich mehr/besseres Werkzeug als das Mammut und einen ebenfalls lächerlich billigen und seit Beginn meiner Dienstzeit mitgeführten Schraubendreher mit Wechseltools noch nie vermissen müssen.......

    Wie kann man denn vor dem Hintergrund des unsäglichen 42a so unklug sein, ein 12cm-Gebrauchsmesser derartig zu bewerben? Ich bin mir ziemlich sicher, daß ein derartig als ausgesprochenes "Kampfmesser" beworbenes Modell im Falle einer Beschlagnahme durch einen ach so eifrigen Ordnungshüter im Zuge der weiteren Begutachtung nach seiner so penetrant betonten Zweckbestimmung dann trotz passender Klingenlänge und Einschneidigkeit - schwupps! - als böse und führungsbeschränkte Hiebwaffe klassifiziert wird.


    Also ganz herzlichen Dank von allen zivilen Interessierten, die so ein Messer dann wieder mal auf erhöhtes eigenes Risiko mit sich führen oder die Vorteile des "Selbstverteidigungsmessers" auch nur wieder im Dojo oder wahrscheinlicher bei der Verteidigung des heimischen Sofas genießen können.


    Es wäre sooo einfach gewesen für Eickhorn und Meister Weitzel. Man kann ja so ein Messer auch als Gebrauchsmesser bewerben und betonen, daß in die Entwicklung hinsichtlich Ergonomie, Balance, Handhabungssicherheit usw. eben auch die profunden und unbestrittenen Kampfkunst-Fähigkeiten von Meister Weitzel eingeflossen sind, bei denen sich - durch die besondere Dynamik und auch durch die Erfahrung im dauernden Umgang - eben auch allgemein und im Werkzeugeinsatz besonders nützliche Kriterien und Gestaltungsprinzipien schnell und deutlich herauskristallisieren.


    Es wäre dann sicher auch unschädlich gewesen, wenn er auch noch angemerkt hätte, daß er mit diesem Gebrauchsmesser auch die Techniken seines Stils perfekt umsetzen kann, so daß sich wieder einmal zeigt, daß sich die entsprechenden Techniken aus dem Umgang mit russischen Messern entwickelt haben, die an den Puukko und anderen nordischen Jagd- und Gebrauchsmessern seit Jahrhunderten orientiert sind.


    Das wäre alles völlig zutreffend gewesen und hätte das Messer bei jedem Interessierten absolut genügend qualifiziert - sowohl bei der Mehrzahl der Anwender, die hier ein kundig gestaltetes Gebrauchsmesser vorfinden, als auch bei der geringeren Zahl der Systema-Adepten, denen man so etwas eh nicht wie bei der Sendung mit der Maus erklären muß....


    Messer: klug gemacht
    Werbung: dumm gemacht


    Ein wenig überzogen finde ich die Werbung dann auch noch, klingt ja, als habe es in der unbedeutenden Zeit vor diesem "Bello" (...oder so...) ausschließlich Messer gegeben, die man NICHT sicher handhaben und mit denen man natürlich auch nicht kämpfen konnte. Vermutlich hat Weitzel vorher Systema mit der Gabel unterrichtet??


    Ich würde das Modell gern einmal probeweise handhaben, die Details finde ich übrigens wirklich sehr kundig und interessant zusammengestellt. Man kann dann natürlich auch einmal schauen, ob sich im Handling und in den Möglichkeiten z.B. wirklich realistische Unterschiede zu einem Sissipuukko M07 oder auch einem Eickhorn "Hunter" finden. Spannend wäre das.....


    Eigenes Kaufinteresse: Ach, es wäre ja verlockend gewesen, nach der faktischen Nicht-Verfügbarkeit von NOKS-Modellen hier nun ein "deutsches Smersh" verfügbar zu haben (..so gaaaanz vom leeren Blatt hat Weitzel da ja nicht gearbeitet, seine Inspiration ist da schon ersichtlich, das ist aber aufgrund seines Kampfkunsthintergrunds auch absolut nachvollziehbar...) - aber der Preis ist abschreckend!

    HK-Fan:.....was die Produkte dann aber immer noch nicht jeder Kritik enthebt, da eine Auseinandersetzung über so ein Modell ja nicht ausschließlich als "Anbetung der Jünger" ablaufen muß, wenn idealerweise aus so einer Diskussion ein korrektiver, innovativer Prozess erwachsen soll :)


    Was mich an solchen Diskussionen immer wieder erstaunt, ist - im Gegensatz zu vielen anderen Produkten - dieser Anklang von irrational-inbrünstiger "Nibelungentreue" zu den jeweils favorisierten Marken, das sehe ich keineswegs jetzt nur auf Pohl bezogen! Statt "Right or wrong - my country" gibt es bei vielen derartiger Kritiken die Reaktion "Works or not - my knifemaker".


    Und Produktkritik wird dann auch schnell und gern auch als persönliche Kritik bewertet, nicht nur vom beteiligten Hersteller (...bei dem das ja über befürchtete Umsatzeinbußen tatsächlich auch einen produktübergreifenden und persönlich betreffenden Faktor haben kann...), sondern interessanterweise auch bei den jeweiligen "Adepten".


    Ich kann mich an viele Diskussionen erinnern und kenne auch den einen oder anderen objektiven Mangel an bestimmten Produkten, über den nicht mal mehr diskutiert wird. Ob da Klingen durch unkluge Oberflächenbehandlung fremdrosten, Folderklingen nicht wirklich gängig öffnen, Schrauben sich schon durchs Anschauen dulldrehen oder Militärmesser sich vor allem als Kavalleriemesser anbieten, weil durch ihren grottigen Schliff die Schneiden so stumpf sind, daß man nach dem Tod des Pferds auch auf dem Messer weiterreiten kann.....Es werden sich immer "Jünger" finden, die das völlig tolerabel finden, schlimmstenfalls "muß das so sein".


    Ein klares Erkennen von Fehlern, gemeinsame Analyse der Ursachen usw. gehören zur Produktentwicklung. Trotzdem hat so eine Kritik zuweilen den Anschein von "Gotteslästerung".
    Eine differenzierte Produktbetrachtung ist eher selten und sozusagen angenehme Ausnahme:
    - Wie bei BFG, der z.B. für einzelne Kizlyar-Produkte Reviews gefertigt hat, mit denen als Referenz heute von Händlern für diese Produkte geworben wird, anderseits aber auch auf Mängel eines anderen Produkts klar und fair hingewiesen hat...UND bei Jenni als der hier "zuständigen" Vertreterin der Firma dann auch noch sehr professionell und sachlich angenomen wurde...
    - Wie bei der damaligen Diskussion um Federbrüche bei den großen ER-Foldern, die ganz klar die Notwendigkeit des kostenlosen Austauschs der ganzen betroffenen Feder-Charge ergab und vom Hersteller ebenfalls professionell und ohne Mauern und Relativieren angenommen wurde (mit entsprechendem kostenlosem Austausch...)


    Und ich bin auch einigermaßen verblüfft, wenn ich immer wieder lese: "Wenn Euch das nicht paßt, kauft die Dinger doch nicht und haltet die Klappe...." SO soll Meinungsaustausch in einem Fachforum funktionieren? Beklatscherunde oder Fressehalten?
    Nee, nee - wer hier auf unserem Jahrmarkt der Eitelkeiten und Eisenwaren seine Produkte sooo vollmundig anpreist, muß sich auch die Frage gefallen lassen, ob das Mittelchen wirklich alles von Akne bis Zysten heilt....und wenn dann einer nach der Behandlung tot an ihm vorbeigetragen wird, sollte man den auch nicht hinter dem Rücken der ehrfürchtig Lauschenden vorbeischleppen müssen :)


    Aber man sollte ihn auch mal aufmachen und gründlich reinschauen, soviel Fairness muß dann auch wieder sein. Insofern steht für mich in dieser Sache auch eine Materialanalyse des betroffenen Messers einfach noch aus......

    Mir ist für das im Dienst genutzte Multitool die Schere so wichtig, daß ich für einen großen Scherenkopf sogar auf den Kombizangenkopf verzichte. Kleine ausklappbare Scheren oder auch die kleinen Drahtschneider-Klingen im Kombizangen-Kopf sind für das Durchtrennen von Einmal-Handfesseln nur ein Notbehelf, insbesondere für die breiten "Kabelbinder", wie sie heute von vielen SEen verwendet werden (ca. 20 mm breit). Und für Kordelfesseln ist eine ausreichend dimensionierte Schere ebenfalls das bessere Werkzeug.

    Das sei Dir unbenommen, Papi - glücklicherweise ist ja jeder Jeck anders, und Dich werden im Gegenzug sicher auch nicht alle Messer ansprechen, die was für mich sind!
    Und "wert" ist ein Messer letztlich ja auch das, was es den Käufern eben wert ist.


    Hier sind erfahrene Leute an Bord, die die Dinger super finden, das mag ich auch keinem nehmen - der obige Post war nur MEIN Eindruck davon! :)