Beiträge von Micha M.

    Der Effekt beim Hacken ergibt sich aus der Schärfe, der spaltungsfördernden Klingenform und der Auftreffenergie.
    Die ergibt sich aus der Masse und dem Tempo.
    Das Tempo des Kopfs ergibt sich bei einem Viertelkreisschwung aus dem in dieser Zeit zurückgelegten Weg und der sich im Kreisbogen ergebenden Fliehkraft.
    Darauf hat die Stiel-Länge einen ähnlich unmittelbaren Einfluß wie beim Hebeln.


    Ein sehr kompaktes Beil ist immer ein Kompromiß mit deutlichen Leistungseinbußen. Okay, es trägt sich bequem am Gürtel, feinfein. Aber es hackt nicht mit soviel Schwung wie ein längeres. Schlag mal irgendwo mit einem Hammer mit einem 20cm-Stiel auf und vergleiche die Wirkung mit der eines gleich schweren Kopfes an einem langen Stiel. Was meinst Du, warum ein Vorschlaghammer einen langen Stiel hat?


    Dieses Ding wiegt zwar 600 g, ist aber auch nur 22 cm lang, incl. Kopf und Knauf. Du umfaßt es etwa 5 cm vor dem Ende, zieh noch mal 7 cm für den Kopf ab und 10 für die Auflagefläche Deiner Finger. Dann liegt das Unterende gerade mal direkt über Deinen Fingern. Nix mit Hebel und Schwung, eher Keil als Beil.


    Mein Rat: Nimm eines mit ein wenig mehr Stiellänge, mach es an den Rucksack. Oder trag es mit dem Stiel nach oben auf 4 Uhr, wenn Du ohne Rucksack unterwegs bist. Da stören 40 cm Gesamtlänge überhaupt nicht.

    Das kleine Beil von Geronimo ist von Mirko Günther, der Stiel ist deutlich länger als bei der X5, das Gewicht ist aber wohl nicht höher.


    Aus dem vom "Bootsmann" angesprochenen Grund habe ich mich auch für die X7 statt für die X5 entschieden, zumal ich das Beil auch nur "bedarfsgerecht" und nicht bei jeder Wanderung mitführe.


    Allerdings kenne ich auch Anwender, die für den begrenzten Anwendungsbedarf beim Wandern das X5 wegen der besonders kompakten Bauweise vorgezogen und sich mit dem Leistungsminus arrangiert haben.


    Den Vorteil des X7 sehe ich allerdings deutlich auch darin, damit ein Handbeil für jeden Anwendungsbereich und auch für Garten und Haushalt usw. zu haben....Und bei einer Trageweise am Rucksack (da ist meins auch dran) sehe ich auch keinen Bequemlichkeitsnachteil wegen des längeren Stiels. Der verschwindet bei meinem Rucksack hinter einer der Seitentaschen und liegt am Hauptfach an.

    Die haben irgendwann die Produktbezeichnungen umgestellt, die 500er entspricht ziemlich der jetzigen X5


    Fiskars-Produkte sind in vielen großen Baumärkten erhältlich, in der Bucht sind über 30 Angebote aus D ab etwa 31 Euro incl. Porto.
    Für 30 Euro kriegst Du sie bei Hornbach oder kannst sie Dir da (und in vielen anderen Baumärkten / Gartencentern) auch vorher mal anschauen.


    Billigster Anbieter, den ich auf die Schnelle finden konnte, ist für knapp unter 27 Euro dieser hier:


    http://www.totaldiscount.de/ep…tion=ViewProductViaPortal

    Wenn Du das Ding nicht gerade am Gürtel durch den Wald trägst, um Wild zu zerteilen (...oder Wilderer...), würde ich von beiden Modellen die Finger weglassen.


    Das MTECH ist eine "Designanleihe" des CRKT Shakaulu von Ken Onion. Das Messer ist konzeptionell eine Kombination von Skinner (Abhäutemesser) und Cleaver (Fleischbeil) und zum Abhäuten und Zerteilen größeren Wilds bestimmt, NICHT als Axt für die Holzarbeit.


    Schau mal:


    http://www.crkt.com/K900KKP


    http://www.youtube.com/watch?v=RyOycmE8mNU


    http://www.youtube.com/watch?v=4LbAYIzP9Ms



    Das TOPS MAX ist für die Holzarbeit etwa so geeignet wie ein Fairbairn Sykes und auch nicht wirklich dafür konzipiert. Das ist ein eher urbanes Tool für den Weichziel-Einsatz, nix zum Holzmachen.


    Falls Du sowas zum Spielen oder als Backup suchst, frag halt wegen des MTech mal Wolfgang von Wolfster, der hat viel MTech im Bestand - sonst lass es lieber, Du würdest in Nullkommanix "erstaunt" feststellen "Ich glaub, es hackt (nicht)!" und mal wieder was zum Weiterverkauf durchreichen.


    Wenn es was Kompaktes und Gescheites im vernünftigen Preisbereich sein soll, schließe ich mich der Fiskars-Empfehlung an. "Geheimtip": Ping mal Howie oder Geronimo an, Geronimo hat ein allerliebstes kompaktes Beilchen von einem deutschen Schmied. Habe damit mal gehackt, funzt bestens.
    Rechtlicher Vorteil gegenüber dem großen Messer: 42a kann Dir dann schnuppe sein, es ist ja weder Waffe noch Messer (die Waffeneigenschaft würde ich beim TOPS übrigens eher nicht verneinen wollen).
    Ansonsten volle Zustimmung zu Roman: So ein "Äxtlein" ohne jeden Bumms ist einem halbwegs wuchtigen Messer meist unterlegen, mit dem man bei Ermüdung oder schwierigen Arbeitsbedingungen bei gleicher Auftreffenergie viel weniger genau treffen muß.

    "Bunt" ist, damit sich die Kontur verwischt und sich das Wurstbrötchen nicht vor der Annäherung bösen Eisenzeugs fies erschrickt.....Stress ist negativ für den Geschmack von Fleischwaren :)


    Ich mag das Shrapnel übrigens auch sehr, die Durchstichleistung ist ganz erstaunlich für ein einschneidiges Messer mit 32 mm hoher Klinge, durch den rückenhohen Anschliff schneidet der Viertelzöller auch gut für eine so üppige Klingenstärke.


    Meins ist übrigens schwarz und hat kein oberes "Näschen" :)...also ein C OG Testudo....

    Zumindest bei Materialien wie Kevlar-Gewebe ist zunächst mal wichtig, eine wirklich spitze Spitze zu haben, die sozusagen zwischen Kette und Schuß des Gewebes an einer ganz kleinen Stelle ansetzt und dafür sorgt, daß die Schneide nicht von oben flach und hiebähnlich trennend auftrifft, sondern möglichst spitzwinklig diagonal die Fasern nacheinander durchschneidet.


    Dann sollte der Spitzenbereich zumindest für DIESES Schneidgut auch möglichst scharf sein. Alles, was eher daherkommt wie ein Projektil und sich zwischen den Gewebefasern eher "durchdrängeln" will, wird auch eher aus den gleichen Gründen aufgehalten wie das Projektil: Die Fasern sind extrem reißfest, lassen sich aber schneiden. Auch bei anderem Schneidgut wirkt sich die Schärfe direkt an der Spitze entsprechend aus, denn es ist bei fast allem Schneidgut natürlich leichter, den Stichkanal schneidend aufzuweiten als durch Aufreißen / Verdrängen.


    Und dann habe ich deutliche Unterschiede eben auch hinsichtlich des Radius festegestellt, oder nennen wir es mal den Anstiegswinkel der Schneide vom Punkt der normalen Klingenhöhe zur Spitze hin. Messer mit einem Anstiegswinkel bis 45 Grad (und darunter) wie z.B. Hissatsu, Otanashi Noh Ken, Fairbairn Sykes aber z.B. auch ER Shrapnel haben da bei mir immer deutlich besser gearbeitet als Messer mit steilerem Anstieg zur Spitze hin. Auch bei Dolchen ist dieser Unterschied bei der Penetrationsleistung ersichtlich: Dolche wie SOG Pentagon, Fairbairn Sykes oder insbesondere auch ER Suppressor haben bei meinen Versuchen stets leichter penetriert als Dolche mit einer stabiler gerundeten Spitze wie z.B. Stalker oder Russell Sting.


    Beim R.E.D. finde ich das jedenfalls wirklich gut gelöst, der Anstiegswinkel ist nicht zu steil, trotzdem ist die Gestaltung der Spitze deutlich alltagstauglicher als z.B. beim Fairbairn Sykes.

    Entscheidender finde ich die Form der Spitze und den beschriebenen Winkel der vorderen Schneide - das wirkt sich nach meiner Erfahrung stärker aus als die Klingenstärke. Es ist die Schärfe und der nicht zu steile Anstieg zu der feinen Spitze hin, wie z.B. auch beim Hissatsu und beim Otanashi Noh Ken.

    Dirk, kein Mensch erwartet von einem Ferrari, daß man damit auch optimal durch den Schlamm und Wald rumpeln und Holz rücken kann...und das alles bei einem Verbrauch von 2 l / 100 km....


    Eigentlich erwartet man von KEINEM Gegenstand, ob Gebrauchsgegenständen, Klamotten oder Nahrungsmitteln - daß sie für alle Anwendungsbereiche gleichermaßen optimal sein könnten, wie man auch mit ein wenig Menschenverstand von seinen Mitmenschen nicht erwartet, daß die alle alles gleich gut und am besten perfekt beherrschen, obwohl sie manches vielleicht dann auch wieder viel besser können als man selbst....


    Nur bei einem Messer mag man sich ums Verrecken nicht von der Vorstellung der bis zum Erbrechen zitierten "eierlegenden Wollmilchsau" verabschieden :) Das schließt übrigens den Gebrauch von Allroundern gar nicht aus - nur muß man sich dann eben auch vernünftigerweise bewußt machen, daß Vorteile in dem einen Bereich vielleicht die Leistung in einem anderen Bereich ein wenig reduzieren...und das hinnehmen.


    Bei einem Messer als Schneidwerkzeug macht eine feine Spitze, bis zu deren vorderstem Ende das Messer gut schneidet, natürlich Sinn. Mit ihr lassen sich feine Arbeiten ausführen, sie ist gut für die Durchdringungsleistung der Klinge....
    Kommt man in den Einsatzmesserbereich oder in einen Bereich der Waffenanwendung, bei der harte Materialien zu durchstechen sind, macht eine stabilere Spitze Sinn, eventuell eine Panzerspitze oder ein Hamaguri-Schliff oder im extremen Fall von für schweres Hebeln eingesetzten Messern als Multifunktionswerkzeug vielleicht sogar der Verzicht auf eine "richtige" Spitze zugunsten einer Beitel-Vorderkante.


    Du suchst Dir häufig Messer nach einer besonders guten Erfüllung eines jeweils speziellen Teils der möglichen Anwendung aus - und kommst dann ganz regelmäßig nach ganz kurzer Zeit mit einer anforderungsmäßig diametral entgegengesetzten Anforderung, die wiederum eine andere Gestaltung nützlich macht.


    Das mag eine Triebfeder bei der Messerentwicklung sein, in dieser extremen Form ist es aber nicht realistisch. Wir sind dann irgendwann wieder beim Öko-Ferrari-Jeep.....


    Das soll jetzt aber nicht heißen, eine nicht absolut optimale Gestaltung mache bestimmte Anwendungen dann sofort schier unmöglich! Ich habe mit dem Schlagholz Feuerholz von großen Holzklötzen abgespalten - mit einem 2,2 mm starken Lindblom-Messer, ohne jeglichen Schaden.
    Es kommt ja auf das Abspalten des Holzstücks an, nicht auf Draufprügeln wie ein Berserker.
    Und irgendwo ist dann auch die "Obergrenze" des mit einem 12cm-Messer noch sinnvollen Verwendens als Beilersatz. Wenn Du im "vernünftigen" Bereich bleibst und den Kraftaufwand angemessen bleiben läßt, seitliches Heraushebeln vermeidest, sollte das Mohawk keinen wirklichen Schaden nehmen, wenn das nicht mal einem halb so starken Lindblom passiert ist.


    Du kannst natürlich auch "auf Nummer sicher" gehen und Dir ein unkaputtbares Schlagholzwerkzeug bauen lassen, hier wurde kürzlich sowas vorgestellt, schönes Ding....Nur wirst Du dann vier Wochen später wieder ankommen und jammern, daß man damit ja mit der Spitze nicht 24 Geschichten aus dem Leben Musashis in ein Radieschen ritzen kann...und das ganze Spiel geht einfach von vorn wieder los :)

    Nachschärfen war bislang nicht erforderlich.
    Ja, ist N690, wie bei Extrema Ratio z.B.


    Trauen...Na ja, ich wollte es nicht wie beispielsweise ein ER Nemesis seitlich aus dem Holz hebeln oder es (wie bei BFGs Test von Juchtens "Mountain Man") mit dem Gummihammer durch einen Autorahmen prügeln (...was das "Mountain Man" ohne Schneidenausbrüche ertragen hat!...). Bei geradem Andruck hatte ich also normalerweise allenfalls eine Beeinträchtigung der vordersten Spitze zu befürchten, an der Schneide neben Abstumpfung evtl. kleinere Scharten. Größere Ausbrüche hätten dann schon wieder auf Materialfehler hingedeutet, das hätte ich beanstandet. Alles andere wäre heilbar gewesen :)

    Heute wollte ich mir einmal die Spitze näher anschauen, die ziemlich fein ausgeschliffen ist. Interessant waren für mich die Standfestigkeit der Spitze, die Penetrationsleistung und der Einfluß der Gestaltung des vorderen Schneidenbogens darauf sowie auch die Standfestigkeit der Schneide.


    Die Penetrationsleistung und die Standfestigkeit der Spitze habe ich durch Durchdrücken des Messers senkrecht ohne Ausholschwung durch stärkeres Dosenblech erprobt. Zum Vergleich habe ich Messer gewählt, deren sehr gute Penetrationsleistung ich vorher u.a. auch bei Westen-Penetrationstests bereits erprobt und als überdurchschnittlich kennengelernt hatte...



    ...insbesondere das CRKT Hissatsu Fixed, das zu den penetrationsstärksten einschneidigen Messern in meinem Bestand zählt.



    Die Spitze des Spike, das aus relativ gering gehärtetem 420er-Stahl besteht, hat sich bei mehrfachem Durchstechen des Blechs geringfügig umgelegt (ertastbar mit der Fingerkuppe, mit 3-4 Strichen am Schleifstein wieder behoben).
    Das Hissatsu - obwohl auch nur aus AUS6 - zeigte keine Beeinträchtigung.



    Das R.E.D. ließ sich mit relativ geringem Andruck mehrfach ohne Beeinträchtigung der Spitze durch das Blech drücken, der Andruck entsprach dabei subjektiv dem mit dem Hissatsu - was aufgrund der deutlich höheren Klinge des R.E.D. bemerkenswert ist!


    Der Anstiegswinkel des Schneidenbogens zur Spitze hin erscheint besonders penetrationsgünstig und ähnelt übrigens dem des ER Col Moschin Compact. Das Verhältnis zwischen Aufweitung des Stichkanals und Vortrieb der Klinge ist ausgezeichnet gewählt. Ich werde das auch noch an Kevlar-Einlagen erproben, bin mir aber schon jetzt eines sehr guten Ergebnisses sicher.


    Entsprechend leicht ließ sich das Messer auch durch die stehende Dose drücken



    Der Stichkanal wurde anschließend schneidend bis zum Unterende der Dose verbreitert - es ließen sich an der Schneide anschließend keinerlei Beeinträchtigungen feststellen, auch die Schärfe hat nicht spürbar gelitten.


    Das Messer soll - im Gegensatz z.B. zu meinem Fulcrum C - nicht mißbraucht und deutlich "spezieller" als Schneidwerkzeug verwendet werden. Trotzdem beruhigt natürlich die Alltagstauglichkeit der vergleichsweise feinen Spitze - vor allem aber beeindruckt mich die Durchstichleistung, die sich am geringen benötigten Kraftaufwand für die Blechdurchdringung deutlich erkennen läßt. Und trotz der vergleichsweise hohen Schärfe hat die Schneide auch das Blechschneiden weder mit Leistungsverlust noch gar mit Scharten übel genommen.


    Mit jedem Tag des Führens und praktischen Gebrauchs wird mir das R.E.D. lieber :)

    Ich mag einfach Deine "Handschrift" bei den Ganzstahl-Messern. Das animiert dann auch mal dazu, über andere Klingenformen bei einem Messer dieser Machart nachzudenken.


    Das Maiken, das wir ja als Mischung von Designelementen japanischer Kaiken und Deiner Ganzstahl-Bootknives im Chat diskutiert und skizziert haben, ist Dir wirklich sehr gut gelungen! :thumbup:


    Und pieken und beissen sollte es ja :)

    Die Marke ist mir auch seit einiger Zeit aufgefallen....Serien-Kendricks zu einem SEHR interessanten Preis....Richtig geht es da ja erst ab, wenn man sich mal die US-Preise anschaut: Da liegt dann ein Spartan vor Fracht und Steuern gerade mal bei 50 Bucks!


    http://www.knifeworks.com/badblood.aspx


    Daher vielen Dank für die Vorstellung! Die Optik gefiel mir eh schon, nach Deinem Review ist der Ranglistenplatz in der leidigen Begehrlichkeiten-Liste nach oben geklettert :)

    Die Überlebenssituation oder auch das "Durchbeißen" bei einer langen Exkursion sind - wie ein Kampf - nicht ausschließlich eine Angelegenheit von Kondition und Körperkraft.
    Selbstvertrauen, Zuversicht, Nicht-Aufgeben, das Bewahren ruhiger Beurteilungsfähigkeit und das Vermeiden von Panik sind mentale Faktoren, die - durchaus auch unter "taktischen" Gesichtspunkten - von großer Bedeutung sein können, ggf. sogar ausschlaggebend.
    Im Bereich ziviler Expeditionen gibt es sicher genug Beispiele, bei denen diese Eigenschaften die Teilnehmer letztlich gerettet haben - und im militärischen Bereich gibt es haufenweise Beispiele von Schlachten, die nicht von der zahlenmäßig oder waffentechnisch stärkeren Seite gewonnen wurden, sondern von der entschlossener motivierten.


    Wo körperlich hochtrainierte Leute im militärischen Bereich in grenzwertige Belastungssituationen gebracht werden, spielt sowohl im Auswahlverfahren als auch später im Fortbildungsbereich die mentale Seite, die Aufrechterhaltung von Motivation und Selbstvertrauen, eine ganz wesentliche Rolle - wesentlich auch in Staaten / Armeen, denen wir hier regelmäßig eher aufgeschlossen und positiv begegnen, wie z.B. in den USA und in Israel, in beiden Staaten auch ganz deutlich verknüpft mit einer weltanschaulichen Komponente.


    SO "OT" finde ich das also gar nicht, auch wenn ich persönlich mit Religion überhaupt nichts am Hut habe. Der TS hat aber letztlich offen gelassen, WORAUS die Angesprochenen IHRE innere Kraft schöpfen - ob aus "seiner" kleinen Bibel, einem Koran, einem Gedichtband, dem Führen eines Tagebuchs oder den Bildern von Familienangehörigen. Das alles sind durchaus gängige Motivationsquellen für Leute, die wir hier auch bei kritischer Betrachtung wegen heldenhafter Leistungen auch im taktischen Bereich anerkennen würden :)


    Ich fühle mich vom TS nicht missioniert und auch nicht ausgegrenzt, solange er mir - was er mit Sicherheit tun wird - auch die von ihm angesprochenen Gefühle zugesteht und mir offenläßt, WAS ich zu meiner Motivation heranziehe....

    Wichtig, das mit dem subjektiven Aspekt in Erinnerung zu rufen, Fenriswolf! :)
    Frank "Nordwind" hat ja auch schon darauf hingewiesen. Ich hatte den ZT-Folder, den er "okay" fand, auch mal in der Hand und fand - nach seiner "Nachbehandlung" - selbst das Flippen so leicht, daß ich erst einen Assisted Opener vermutete....
    Und wenn ich mein M16-14 mal bei Vorführungen jemandem in die Hand drücke, gelingt das Aufflippen auch nicht immer so fließend wie bei mir, da ich mich eben an das Messer gewöhnt habe.
    Habe vor ein paar Tagen mal probeweise das Messer bei aufgestützter und damit im Gelenk bewegungsloser Hand senkrecht gestellt und die Klinge nach oben gegen die Schwerkraft am Flipper aufgeschwungen - für mich immer leicht....
    So läßt sich eigentlich sehr gut feststellen, ob der Flipper - zumindest subjektiv - auch ohne Unterstützung leicht und hinreichend zuverlässig funktioniert.

    Es stehen weitere Schneidversuche an, die ich abwarten möchte.
    Im Normalgebrauch läßt sich bislang kein Schärfeverlust feststellen.