Beiträge von Micha M.

    Man kann beides machen, ohne Neuland zu betreten.


    Ist die Spitze symmetrisch, nennt man sie üblicherweise dann nicht Tanto- sondern Modern-Gladius-Spitze. Es gibt bereits eine ganze Reihe von Messern mit so einer Spitze, die gewählten Winkel der beiden "Vorderschneiden", die in der Spitze mittig zusammenlaufen, sind dabei unterschiedlich gewählt. Einer der bekanntesten Vertreter ist das Böker / Wagner RBB, es gibt aber auch rückenscharfe Entwürfe wie das Praetorian. Interessant sind übrigens auch die Modelle von Dave Lauck (dlsports.com), sein Gladius Dagger ist vermutlich etwas für Dich :)


    Aber man kann auch eine normale, asymmeterische Modern-Tanto-Spitze wählen und das Messer rückenscharf gestalten, als asymmetrischen Dolch im Sinne von Extrema Ratio. Mein T 3000 war rückenscharf, ausgezeichnet für rückhändige Schnitte....

    Interessant finde ich die beiden Neuerscheinungen...


    ...das Fox FX 590 Chiroptera von Rich Derespina


    http://www.coltelleriacollini.…y-derespina-fx-590-knife/



    ....oder das Blade Tech Riptide...


    Blade Tech Riptide-Karambit....Schon Erfahrungen?


    Das EOD ist im Direktimport übrigens deutlich günstiger:


    http://www.knifesupply.com/esh…nd.asp?ProductCode=RN9466


    Eine ähnlich stabile, massige Alternative zum EOD wäre ein Karambit von Shadow Tech:


    http://www.knifesupply.com/esh…nd.asp?ProductCode=STK062


    Ne schlanke, schnelle und außerdem sehr preisgünstige Alternative wäre auch noch das Bastinelli Karamdrink:


    http://www.coutellerie-tourang…ml-897_184_839-13104.html

    Ich hab meist zusätzlich zum Boonie noch ein Piratentuch/Dreiecktuch dabei. Wenn einem die Sonne in den Nacken zu knallen droht, kann man das noch drunterziehen.
    Übrigens gibt es auch Boonies mit ausklappbarem Nackenschutz.
    Finde Strohhüte prima, die werden ja nicht umsonst in vielen Weltgegenden getragen, in denen die Sonne ordentlich knallt - sie lassen sich allerdings nicht so gut verstauen und reinigen wie ein Boonie, der klein zusammengerollt ins Gepäck oder unter die Schulterklappe gesteckt und auch gewaschen werden kann.

    Interessanter Vergleich!


    Mal eine Anregung: Hier muß ja nicht "Schluß" sein, man kann den Vergleich ja bedarfsweise ergänzen....


    Was ich interessant fände, wäre z.B. ein Anwendungsvergleich mit Arbeit ohne Handschuhe mit einigem Druck und einem gewissen Arbeitsumfang. Ziel: Herausfinden, mit welchem Messer es sich bei umfangreicherer Arbeit haptisch/ergonomisch angenehmer arbeitet. Die Griffe haben ja eine ganz unterschiedliche Gestaltung, da wäre so ein Vergleich interessant....Aber nicht direkt nacheinander testen, sondern mit einem oder 2 Tagen Abstand, sonst "verliert" natürlich das zweite Messer....


    Auch noch interessant: Verhalten der Griffe bei Nässe/Kälte. Also z.B. mal Schneidarbeiten durchführen und die Griffe vorher stark einölen/fetten. Man kann dann z.B. schnitzen, aber auch mit ner Schraubzwinge einen gefüllten Wassereimer an die Klinge hängen und die Messer senkrecht anheben.

    Frank: Deutsche Matrosenmützen sind schlimmer :)


    Papi: Genauuuuu! Sowas empfiehlt sich, dann aber - wie Holzkuh rät - auch stilecht mit Palme auf dem Auto....Und wenn Dich jemand darauf anspricht, ohne gleich mit Steinen zu werfen, mußt Du einfach ganz unwissend tun und behaupten, Du seist nur Reiseleiter vom Club Medityrannei :)

    Zumindest in Europa wird man sich mit nem Tropenhelm als Zivilist schon auf amüsierte Blicke einstellen müssen, denke ich, wobei ich die niedrigere, französische "Indochina"-Form noch für optisch gefälliger halte als die englische hohe Form.


    Die wird hier in Europa, soweit ich weiß, allenfalls noch von italienischer Ortspolizei getragen, in Florenz muß ich immer wieder über toughe kleine Polizistinnen schmunzeln, die wesentlich aus ihrem Tropenhelm und ihrer Beretta M92 zu bestehen scheinen :)


    http://www.comune.fi.it/opencm…iversario_liberazione.jpg

    Da soll noch einer sagen, in Brandenburg wär nix los :)


    Beide Messer gefallen mir wirklich sehr gut.
    Ich finde es auch sehr positiv, daß Du bei dem 12cm-Bowie zugunsten der Balance auf einen Tapered Tang oder gewichtsreduzierende Bohrungen verzichtet hast. 350 g in so einem kompakten Messer ergeben für den, der so etwas schätzt, eine wunderbar satte Handlage. Und jemand anderes würde auf 10 mm Rückenstärke eh nicht anspringen :)


    Auch das Integralmesser weiß wirklch zu gefallen. Daß eine durchgehende hohe obere Schor auch bei einem normalen Gebrauchsmesser bestechend gut aussehen kann, steht spätestens seit Loveless fest. Mit dem kleinen beidseitigen integralen Parierelement wirkt das Messer beinahe wie ein vornehmens kleines Integral-Chuteknife, eine sehr attraktive Gestaltung :thumbup:


    Ein In-Hand-Bild wäre eine gute Sache, das Messer wirkt vermutlich größer, als es tatsächlich ist. Das Messer könnte ich mir auch sehr gut in einer schwarzen Pancake-Scheide aus Leder vorstellen, die ein wenig mehr vom Griff freiläßt.

    Bei diesen Änderungen bleibt eins nicht übrig: das ursprüngliche Werkzeug.
    Das wird eher genutzt wie ein Steinbruch - und dem Marmor sieht man die Schönheit des Berges auch nicht mehr an.


    Wenn es nur darum geht, aus altem Stahl etwas sehr Schönes und Leistungsfähiges zu machen, würde ich mir an Stelle des Musikhörers eher von Roman aus altem Feilen- oder Blattfederstahl etwas schmieden lassen - dieses Material kann kann man mit weniger Aufwand als das Fleischerbeil bearbeiten, der verwendete Stahl gibt wohl auch eher das, was herauskommen soll: einen "Top-Performer".


    Ich fände viel besser, das Beil zu erhalten, es wieder aufzufrischen und es zu behalten. Es ist vorschnell gesagt, so etwas nicht zu brauchen.....als ein Freund mit einem halben Wildschwein in gefrorenem Zustand ankam und ich weder Lust hatte, das Ding aufzutauen und auf einen Rutsch aufzufressen, noch mir ne Säge rauszusuchen und das Ding frostergerecht zu zerteilen, war die Sache mit einem Hiebwerkzeug von Roman im Wortsinn auf einen Schlag gelöst - und das Werkzeug hat eigentlich ne ganz andere Zweckbestimmung. Sowas kann man immer irgendwann mal brauchen, und zwischendurch nimmt man es einfach mal zur Hand und hat Freude an der alten Handwerkskunst.
    So funktioniert ein Gutteil unserer Sammelleidenschaft, mit ein wenig Nachdenken, einem nachsinnenden Schluck geistiger Getränke und genügend Besitzwillen findet man IMMER einen Grund, warum man sowas bestimmt mal unbedingt braucht :)


    Sowas Schönes sollte man nicht "ausschlachten", solange es zum Messerschmieden noch alte Feilen und Lkw-Blattfedern gibt, schau mal:


    Portugals GROSSE Messer (Madeira´s Fischer)


    Wir besuchen (leider nur) einmal im Jahr einen Freund in Italien, einen berühmten Fleischer, der mit alten Spaltern und großen Messern arbeitet....Es ist immer wieder eine Freude, ihn damit umgehen zu sehen und sich so ein traditionelles Stück noch im Originalzustand anschauen zu können...


    Noch eins, fullhd? ;) ...hat er schon, siehe Post 1



    Der Rat von Ohtatyaro scheint mir sehr gut: Wenn es "cool" sein soll, sollte es sicher auch gut laufen - was mit Flipper hat der Starter schon, da wäre ein Assisted Opener eine interessante Erweiterung. Und das Design und der Gebrauchswert stimmen absehbar bei dem neuen Kershaw auch.


    Was mich seit Jahren sehr zufrieden macht, ist ein CRKT M16, die gibt es ja auch in Versionen unter 50 Euro im Direktimport.


    Auf GANZ andere Art cool wäre mal - "back to the roots" ein Slipjoint-Zweihänder, der trotzdem nicht langweilig ist:
    Das von Fred Perrin mitentworfene Cognet Vendedouk.
    Sehr flach, auch neckie-tauglich



    42a-konform, sehr schöne Linie, absolut "tafel-tauglich", bei mir z.B. als Steakmesser im Gebrauch.






    http://www.coutellerie-tourang…xml-908_185_613-8471.html

    Ah, Spunio, bei diesen Messern steht jedes für sich :)


    Du wirst mit Deinem so glücklich sein wie Holzkuh mit seinem - und Teach mit seinem Räubermesser, Goblin mit seinem großen Messer und ich mit meinem Mountain Man.


    Es sind ja mittlerweile ne ganze Reihe großer Messer von Roman im Bestand von TF-Mitgliedern, ich glaub, das geht es weder ihm noch uns um "toppen"


    Und es wäre schön, wenn wir Gelegenheit finden, mal ein Gruppenbild der Messer zu präsentieren, das wäre sich beeindruckend und ein Genuß :)

    Wieder ein sehr interessantes Review, vielen Dank!


    Insgesamt kann mich das Konzept der Klapp-Haumesser bislang nicht komplett überzeugen.


    Ich mag wegen der Wirkung der Klinge durchaus Klappmesser dieser Größe.Die erreichte Gesamtgröße, das Gewicht und damit auch die Wucht des "Einschlags" in das Schneidgut sind sicher bei Messern wie diesem oder dem großen Rajah nicht mehr das große Problem, wenn man auch noch immer sehen muß, daß eine meinetwegen maximal 2 Zoll hohe Klinge von fünfeinhalb Zoll Länge bei Zweihand-Hacken kaum Wunder wirken kann....


    Aber die kurzen, extrem harten Impulse, die bei solcher Arbeit auf das Messer wirken, zeigen doch bei den allermeisten Kandidaten auf Dauer Wirkung: Dröhnen, beginnendes Klingenspiel, schlimmstenfalls beginnende Unzuverlässigkeit des Verschlusses.


    Also für mich gut zu wissen, daß das Messer das als selten vorkommende Extrembelastung "abkann" und dann einen vernünftigen Job macht - aber rechne ich mit einer Anforderungslage, in der solche Arbeiten in einigem Umfang absehbar sind, würde ich dann doch noch immer das fixe Haumesser wählen - und einen Folder meinetwegen für normale Schneidaufgaben, das wäre dann aber nicht so eines wie das Meskwaki.


    Mit dieser Zielrichtung - Erkenntnisse zur grundsätzlichen Eignung und zur allgemeinen mechanischen Belastbarkeit - habe ich das bei einigen Foldern in meiner Erprobung dann entsprechend probiert, durchaus auch dort mit Feststellungen zu erstaunlicher Robustheit wie beim ER MPC oder beim Timberline 18 Delta. Aber das sind sehr robuste Gebrauchsmesser, keine "speziellen" Klapp-Hacker......

    Klassische Linie - und wunderschön geschliffen :thumbup:


    Kompliment an den Macher, wieder ein Messer das ohne Schnörkel bei aller Klarheit so elegant ist, wie man sowas nur machen kann.


    Und Glückwunsch an den neuen Besitzer, wenn er vielleicht auch ein wenig traurig darüber ist, daß der Holch nicht Corian-beschalt zu ihm kommt :)

    Specialist: Das Sichtfeld und die Auflösung verbessern sich deutlich, wenn man das schwarzgoldene Gehäuse entfernt und nur noch mit dem röhrenförmigen Innenteil arbeitet :)


    Bei mir eingetrudelt: Vornehm-urbane Alternative zum irischen Wanderstecken, ob hölzern oder aus Rübezahl-Plastik.....ein CS City Stick, ziemlich leicht, führig, sehr angenehm in der Hand.
    Nur die Gummikappe unten ist ein wenig hart, da muß ein Nöppel aus dem Sanitätshandel drauf :)


    So langsam sammeln sich bei Oppa Micha :hatbart: die Gehstöcke....

    Ich habs: Die sind von einem chinesischen Rohling gemacht, so einem patzigen Pekingenten-Brater....und natürlich im Auftrag des finsteren Mick Strider, der eigentlich Kevin John heißt....


    Und die Rille wurde nicht gefräst, sondern mit einem außerirdischen Nasenhaarschneider aus dem abgestürzten UFO in der Area 51 reingedengelt.


    Auch Papi gibt es in Wirklichkeit gar nicht, es handelt sich um eine Gruppe von Exilchinesen aus dem Orange County, die von der dauernden Ente à l' Orange jetzt auch mal die Grinsefratzen voll hatten.....