Beiträge von Micha M.
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Wird die ganze Sache hier nicht doch ein wenig zu satt-theoretischem Couch-Geplauder über den weit-entfernt-theoretischen "Ernstfall/Ausnahmezustand"??
Mit allem Respekt, aber wenn es darum geht, abzuwenden, daß jemand meine Frau vergewaltigt und mich mit einer sinnigen Fesselung langsam zu Tode stranguliert, um das Versteck von knappen Gütern oder Wertsachen aus mir herauszupressen, schlimmstenfalls auch einfach so, dann leg ich den Wauwi doch nicht ab und geb ihm ein Leckerchen, weil ich mir Sorgen um spätere Anwaltskosten mache....
Schon wieder so eine inkonsequente Überlegung, daß der "Ausnahmezustand" einer ist, bei dem dann nach 5 Minuten nach dem Schellen von Alarmsirenen ne Polizei-Tour vor dem Haus vorfährt? Und der hier diskutierte "Ernstfall" ist dann einer, den man auch so beiläufig ohne größeren Schaden für den Angreifer (...weil es ja sonst ne Gegenanzeige wg. KV gibt....) abwenden kann, am besten durch Weggehen oder ein gemeinsames Gesellschaftsspiel oder eine Diskussion in der Gruppe?
Es geht doch hier nicht um den Streit um eine Parklücke oder den heldenhaften und saugefährlichen Kampf um einen besseren Platz an der Supermarktkasse, oder eher doch?
Und was den Verzehr von Lassie angeht: Leute, wenn es den Menschen nach einer Schiffshavarie oder einem Flugzeugabsturz ans nackte Leben gegangen ist und sie vor Hunger halb wahnsinnig waren, haben sie sogar ihre Kumpels aufgefressen, sie schlimmstenfalls sogar dafür getötet...DAS ist "Ernstfall", wie es ernster kaum geht.
Wir sprechen hier davon, Rintintin zu schlachten, weil der Pizzadienst gerade zu hat oder die Chips aus sind? Oder doch eher davon, sonst zu sterben, mitsamt Angehörigen? Ganz nüchtern: Bevor meine Süße verhungert, kommt Lassie in den Kessel.
Rezepte gibt es übrigens in Vietnam in Fülle, wer es nicht so weit haben will zum Probieren, findet Passendes in der Schweiz, glaube ich....Noch vor einigen Jahren stand bei den Vietnamesen in Paris allerdings auch "Chien roti" auf der Karte...
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Es geht mir wie Rolf, dem Troll - ist eigentlich nicht mein Beuteschema, gefällt mir aber ausgesprochen gut. Erinnert mich in dieser Kombination aus moderner Gerätetechnik und "Old school"-Griffmaterial an die eine oder andere sehr schöne 1911er mit Stag Handles....
Schöner Stilmix!

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Lassen wir das mit den einzelnen Modellen mal offen...
Was man NICHT machen sollte, ist jedenfalls das Hinterherhecheln nach noch einem Euro "Ersparnis" beim Messerkauf, den begeisterten Blick, ob es nicht noch nen Tacken billiger geht. Geiz ist NICHT immer geil....
Tatsächlich würde vermutlich keiner von Euch den billigsten verfügbaren Fernseher kaufen oder das billigste auf dem Markt verfügbare Auto, die heute schon fast selbstverständlichen Pads, Pods, Tröts und Phones sind ja übrigens auch nicht die jeweils billigste Kommunikationsalternative.
Wie die Geilgeizwerbung zieht, ist ja auf den genaueren Blick auch nicht das Ergattern des billigsten Produkts unbeachtlich von dessen Eigenschaften, sondern nur die Ersparnis bei einem technisch gleichwertigen Teil....
In Deutschland muß das Essen offenbar billig sein, leider zieht da der Preis mehr als die Qualität - und so lassen wir uns geduldig (und begeistert über irrwitzige Verbraucherpreise) mit Analogkäse, Formfleisch aus zusammengefegten Fleischresten und Chickennuggets aus Weizen-Wasserpampe mit rudimentärem Ganzhuhnanteil (samt zermahlenen Knochen) und ähnlichem Müll abspeisen.....
Bei Messern muß man sowas nicht unbedingt mitmachen. Ich habe einige Messer, und nicht die teuersten, mittlerweile über 20 Jahre, und ich benutze meine Messer. Gerade bei denen, bei denen ich mich früher auch mal angesichts kleineren Geldbeutels und noch nicht so ausgeprägter Hobby-Begeisterung mal wegen des Preises ein wenig überwinden mußte, bedauere ich das heute nach den ganzen Jahren am wenigsten.
Viele andere sind durchgelaufen, weil sie im Vergleich mit den dann hinzugekommenen besseren Messern einfach nicht mithalten konnten, kaputtgegangen sind, nicht mehr benutzt wurden, weil mittlerweile Besseres verfügbar war. DIE waren auf lange Sicht zuweilen herausgeworfenes Geld.
Diese ganzen Billigfolder werden hier immer wieder mal nach einiger Zeit im ganzen "Gebinde" angeboten, böse gesagt fast schon nach Gewicht, oft erfolglos.
So einen Folder hast Du über Jahre, er ist bestenfalls ein treuer Begleiter, der jeden Tag ein Allzweckwerkzeug für Dich ist. Okay, man muß nicht mit High End einsteigen und kann sich gern die Chance lassen, bei gewachsener Erfahrung oder auch gesteigerten Erwerbsmöglichkeiten noch nachzulegen, wir reden hier ja auch nicht über "Reeve für Einsteiger".
Aber gib dem Messer eine Chance, auch beim zugelassenen Budget, so einer Anforderung ein wenig gerecht zu werden. EIN ordentliches Messer nutzt Dir über Jahre, zwei schrottige nutzen Dir gar nix. Hier wurden einige Messer im erschwinglichen Bereich vorgeschlagen, auch bei etwas kleinerem Budget.
So ein CRKT M16 z.B. bekommt man mittlerweile in der Bucht für nen Fuffi, die stabileren Versionen für etwa 80 Euro...Meins hab ich schon ein Dutzend Jahre, ich bin noch immer zufrieden damit, und es hält auch der mittlerweile hinzugekommenen Konkurrenz höherpreisiger Modelle soweit Stand, daß es noch immer benutzt wird. Kein rausgeworfenes Geld also....
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Nee, ich glaube nicht, daß das so gemeint war. Eher als Bezug auf Deine Selbstbeschreibung als "langweiliger Schreibtisch-tacticool-Feigling" und das Statement, mit 40 sei eben so einigermaßen der Zug abgefahren für entsprechende Weichenstellungen. Und sicher auch nicht als Rat, durch Eisendrücken oder Bodenturnen dann doch noch ins professionell-taktische Berufsbild zu wechseln, sondern als Erkenntnis, daß man ernstzunehmende Leute eben auch unbeachtlich Klamotten oder Bizeps erkennt

Für mich selbst hab ich das Spannungsfeld zwischen "tactical" Lebensgefühl und einem Berufsfeld mit eher konventionell-konservativen Bekleidungsvorstellungen auch wieder individuell dadurch einigermaßen gelöst, mir über viele Jahre hinweg gewisse Freiräume erkämpft und -diskutiert zu haben, schlimmstenfalls auch auf gewisse Einsatzbereiche zu verzichten.
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Ahhh, das eine Frage der Klamotten und der Trageweise

Ich überrasch bei meinen Dienstunterrichten die Leute zuweilen damit, daß ich ihnen einen Ontario Marine Raider mit 10 Zoll Klinge unter die Nase halte, den sie vorher an mir auch nicht gesehen haben

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Ja, war das 18 Delta, robustes Ding....
Wenn Dich das Gewicht nicht stört, machst Du mit dem 030er nix falsch

Allerdings: Wenn Du diesen "Panzer" aufmachst, werden die Leute im Zweifel auch nicht anders schauen, als wenn Du in einer Outdoorsituation meinetwegen ein fixes 0121 präsentierst

Durch die hohe, wuchtige Klinge wirkt das Messer deutlich größer, als seine unter 10 cm Klingenlänge eigentlich "hergeben"
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Das mit dem Hacken ist nicht nur eine Frage des Klingenmaterials. Du hattest weiter oben schon Zweifel geäußert, ob Dir das Gewicht des "ausgewachsenen" 030ers vielleicht für ein EDC zu groß wäre...
Andererseits muß man sehen, daß man entweder freihändig hackt - und dann einfach eine gewisse Klingenlänge und Messermasse braucht, damit das nicht eher in ein hysterisches Spechtgeklopfe ausartet - oder eben mit einem Schlagholz arbeitet und damit bei regelmäßiger Anwendung dem Klingenlager Maximalbelastung durch kurze, extrem harte Impulse antut. Dafür wiederum sollte ein Folder maximal stabil gebaut sein, was wieder ins Gewicht geht.Ich mach das bei Erprobungen von Foldern zuweilen und war z.B. erstaunt über die Nehmer-Qualitäten des Timberline, das ich für Bastian "Xpedition" getestet habe - aber so etwas sehe ich eher als Notfall-Einsatz, nicht als geplante Anwendungskonzeption. Insgesamt halte ich nur wenige Folder wie das ER MPC oder das 185RAO für "hackgeeignet", Strider hat da auch Modelle in der Palette - so richtig überzeugt mich aber keine Konzeption ausgewiesener "Hack-Folder", nicht mal die weit größerer und massigerer Messer, die sowohl dem Schlagholz mehr Platz lassen als auch für freihändiges Arbeiten mehr Masse mitbringen.
Wenn Dir andererseits Masse für einen EDC-Folder nicht wirklich angenehm ist (nicht jeder mag jeden Tag mit dem halben Pfund "Eisen" eines MPC durch die Gegend laufen, völlig in Ordnung...), und Du andererseits eher weniger in die Situation kommen wirst, ohne die Möglichkeit eines Messerwechsels dann in den Outdoorbereich mit Hackarbeiten zu kommen, wäre mein Vorschlag eher, nicht die oftbeschworene eierlegende Wollmilchleichtgewichtsmegahackfähigeschlankultrarobuste Wollmilchmessersau zu suchen, sondern ein schlankeres EDC und ein robustes Fixed in den Bestand zu nehmen.
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Alzwolf, ich finde Deine Grundüberlegung ehrenhaft und sympathisch - aber man wird mit keiner formalen Regelung dieser Art dem einzelnen Member wirklich gerecht. In den Jahren hier habe ich viele Neuzugänge erlebt, die von Beginn an dieses Forum als eine Gemeinschaft und mehr als eine der unzähligen Internet-Plattformen zum Zeitvertreib begriffen und mit ihrem Mitwirken auch den inhaltlichen Fortbestand des Forums gefördert haben.
Und es gibt andererseits Leute, die schon länger registriert und auch immer wieder in einzelnen Bereichen an Diskussionen beteiligt sind, die diesen Aspekt (...und damit auch das von Dir angesprochene Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gruppe...) eben für sich nicht so betonen. Wir wollen und können uns mit dem entsprechenden "Korpsgeist" nicht aufdrängen, oder?
Wird es insgesamt gerechter und besser fürs Forum, einen Neuzugang mit 20 oder 30 Beiträgen vom Erwerb eines Patches oder einer Mütze auszuschließen, obwohl er vom Start weg vielleicht gezeigt hat, daß er bestens in die Runde paßt und außerdem stolz wie Hulle ist, endlich eine Runde verrückt-vernünftiger Leute gefunden zu haben, für die man mit Interesse für feldbunte Clownsanzüge und scharfe Eisenwaren nicht automatisch ein gemeingefährlicher Irrer ist?
Andererseits würde man mit einer "Gewissensprüfung" als Zugangsvoraussetzung für den Devotionalienerwerb auch wieder der Sache nicht gerecht und außerdem die Moderation heillos überlasten....
WAS man allerdings überlegen sollte, ist eine Begrenzung der Einzel-Bestellmenge für zahlenmäßig knappe Devotionalien. Auch ich finde es höchst ärgerlich, wenn z.B. einer 10 Patches von 100 oder so bestellen kann, Leuten, die damit frohen Herzens Flagge zeigen wollen, die Dinger wegschnappt und dann unter dem Seltenheitsaspekt die Dinger für happige Kohle verkaufen kann. DAS ist ein Mißbrauch unserer Devotionalien, das sehe ich wie Du. Und darauf sollte man auch reagieren, sofern ersichtlich wird, daß dem Erwerb offenbar von Beginn an mehr unternehmerische Kalkulation zugrunde lag als TF-Geist....
Was - ganz grundsätzlich - anständiges und ehrenhaftes Verhalten im Forum angeht, bin ich froh, daß dies offenbar nicht für mich allein ein so wichtiger Wert ist. In einigen Diskussionen der letzten Zeit, z.B. zum Marktplatz, ist hier so eine Tendenz hineingekommen, sich von diesem Anspruch zu verabschieden, nicht dafür zu kämpfen.
Wie in der großen Welt - lass die Leute machen, was sie wollen, sie machen es eh, die Welt ist schlecht, dann ist es eben so?? Klar, alle bescheißen oder bereichern sich nach Kräften, dann ist das auch hier völlig in Ordnung??
NEIN! Ist es nicht. Jedes Bordell und jede Rockerbande hat eine "Hausordnung", und wir sollten uns nicht - der freien Marktwirtschaft und der globalisierten Welt, dem unregulierbaren Internet oder sonstigen Gemeinplätzen für angebliche Sachzwänge geschuldet - kampflos von der Vorstellung verabschieden, daß wir hier ehrenhaft miteinander umgehen sollten!
Daher: Auch wenn wir hier keine perfekte Lösung für den Devotionalien-Verkauf finden, ist die Zeit nicht vertan, und ich bin froh, daß wir hier noch über unser Verständnis von einem ehrenhaften Umgang mit dem TF sprechen

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Wenn Du sie vor Ewigkeiten gekauft hättest, würde sie nicht mehr passen, das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung

Ich hab auch schon eine Reihe von M65er "durch" - die Ausfallerscheinungen zeigten sich, einmal die Reaktion auf Stürze oder Hängenbleiben an Scharfkantigem abgesehen, fast nie am Oberstoff. Die schwarzen Exemplare bleichen mit der Zeit aus, primär im regelmäßigen Reibungs- und Auflagebereich, ansonsten bleibt aber meist der Oberstoff in gutem Zustand.
Bei mir geben fast durchweg zuerst die aus bei einigen Herstellern aus weicherem Material bestehenden Taschenbeutel der Hüft-Außentaschen den Geist auf - da ist fast immer was Schweres und Spitziges drin, das scheuert. Zudem ist der Futterstoff bei Herstellern mit geringerer Qualität anfällig: Bei aufgekrempelten Ärmeln (ich mache das fast immer, da ich die Jacke ausrüstungs- und figurbedingt eine bis zwei Nummern größer kaufe und die Ärmel dann laaang werden) scheuert sich der Stoff an der gekrempelten Unterkante durch. Außerdem kriegt der Futterstof im Hüftbereich mit der Zeit dann auch Löcher vom Reiben an aufgerauhten G10-Griffen der Ausrüstung usw....Bei billigeren Modellen fallen auch die Taschen-Druckknöpfe zuweilen mit der Zeit aus.
Insgesamt rate ich auch dazu, lieber eine Jacke weniger und dafür dann eine M65 guter Qualität zu erwerben, schon die erste notwendige Reparatur an einem Billigmodell wiegt zuweilen den Preisunterschied zu einem robusteren teureren Modell wieder auf. Was allerdings ein "Bringer" sein kann, ist das Nachrüsten einer qualitativ wirklch guten M65 mit einem maximal robusten Innenfutterstoff mit Innentaschen

Wovon ich unter Haltbarkeitsaspekten auch nix halte, sind besonders abgenudelte "Vintage"-Modelle. Die Dinger werden zuweilen mehr oder minder sandgestrahlt, mit Splitt gewaschen, im schlimmsten Fall an Kanten, Säumen usw. geraspelt. Nutzt die Dinger selbst ab und besteht nicht drauf, daß sie schon am Kauftag ausschauen, als hättet Ihr Euch schon in der "Warzone C" mit General Giap gebalgt. Used Look kriegen wir ganz allein hin

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....den passenden Bierkrug für den geschätzen "Doppelhirsch" von Höss.
Nach dem ersten ordentlichen Schluck gar nicht mehr kitschig

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Würde mir noch besser gefallen, wenn es ein wenig anläuft und die ersten Gebrauchsspuren bekommt, wie alte nautische Geräte usw......Und wenn es gaaaanz schlimm wird, kannst Du doch Flo dran lassen, dem fällt dann schon ein tolles Dekor ein

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Mein sehr geschätztes BK9 ist ja noch aus Camillus-Fertigung und damit aus 0170-6C (alias Carbon V) - ich verstehe Deine Freude

Beim Griff zieh ich das moderne Eskabar mit dem Izula-Griff vor, beim Material das alte BK11 von Camillus

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Gar nicht so einfach zu verallgemeinern, je nach zeitlichem Anwendungsbereich (Winter / sonstige) gibt es da natürlich auch ganz unterschiedliche Anforderungen an Wärmegrad, Isolation, Dichtigkeit usw....Abgesehen davon, kennst Du meine Lieblingsjacke eh

Aber mal ein paar Punkte:
- Ausreichende Anzahl und vernünftige Position von Taschen: Mindestens eine ausreichend große und stabile Außentasche auf Hüfthöhe auf der Primärseite, besser auf beiden Seiten, mindestens eine ausreichend große und stabile Innentasche (am besten zur Aufnahme einer Kurzwaffe / eines FuG auch tauglich) auf Brusthöhe auf Sekundärseite, besser auf beiden Seiten, vorzugsweise zwei hinreichend große Brusttaschen außen
- Taschen sowohl gut verschließbar als auch zumindest bei unteren Außentaschen auch offen tragbar
- Schnitt der Jacke in Grundform nicht zu tailliert (eher Tunnelzüge), um Ausrüstung an Einsatzkoppel verdeckt tragen zu können
- Auswahl der Jacke auch in entsprechender Größe, um auch umfangreiche Ausrüstung auch ohne äußeres Abzeichnen verdeckt tragen zu können, also hinreichende Größe Voraussetzung
- Ausreichende Länge der Jacke, um am Koppel getragene Ausrüstung auch in der Bewegung zu verdecken
- Ärmel krempelbar, um ausreichende Größe auswählen zu können, ohne am Arm das Gefühl eines "Hab-dich-lieb-Jäckchens" zu haben
- Obermaterial hinreichend stabil gegen äußere mechanische Einflüsse (Reiben an Umgebungsgegenständen, Wänden usw.)
- Futterstoff hinreichend stabil, um Reibung innen getragener Ausrüstung auch längere Zeit ohne Reparaturen auszuhalten
- Falls Kapuze, muß diese in den Kragen oder das Rückenteil passen, ich brauche aber aufgrund diverser anderer Kopfbedeckungen eher keine und hab in den M65-Kragen eher noch ein paar Reserve-Kabelbinder....
- Geknöpfte Schulterklappen mag ich sehr gern, zum Durchführen eines Netzschals oder bedarfsweise auch der Weste mit "Colours"
- Bevorzugt wird, bei aller Anerkennung für Hig-Tech-Kunstfasern, Baumwolle wegen des Tragegefühls, das Material sollte jedenfalls wg. Verschmutzung, Schwitzen usw. auch leicht zu reinigen sein, volle Waschbarkeit ist VoraussetzungDas läuft bei mir daher insgesamt meist auf den Look einer M 65 / Denison Jacket o.ä. hinaus, M 65 werden bedarfsweise ggf. mit entsprechenden Innentaschen nachgerüstet.
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....und was sie damit anfängt

Da sind ja nun wirklich schon mehrere Projekte entstanden oder durch Brainstorming von "Monty Pythons Armed Forces" gefördert worden.
Was mir aber an den hier gezeigten Messern und einigen vorangegangenen Einzelstücken so gefällt und was ich so spannend finde, ist die sehr schnell herausgebildete eigene "Handschrift", die Andreas gerade bei den Ganzstahlmessern entwickelt hat. Sooo lange ist er ja noch nicht aktiv, schaut man sich dann bemerkenswerte Messer wie z.B. Rumpeltrolls "Rhino", Andreas Tauchermesser, Teachdairs "Maiken" usw. an, haben die schon ein ganz eigenes "Standing" und halten jeden gestalterischen Vergleich mit lange renommierten Messermachern allemal aus. Und es wird zunehmend spanned - ich hab schon 2 Projekte "in der Mache" gesehen, die hier demnächst von den jeweiligen Besitzern (...einem davon dem zappelig wartenden Micha
) mit Sicherheit vorgestellt werden, die die Ganzstahlmesser-Familie von Andreas spannend erweitern werden 
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Das ist weniger eine Frage der Erl-Länge als eine der allseitigen Umhüllung des Erls mit elastischem Material, das zwischen Erl und Hand ein wenig den Prellschlag absorbiert. Martin von BS ist da wohl zu ganz ähnlichen Ergebnissen gekommen, ich habe das ebenfalls bei umfangreichen Vergleichs-Hacktests bemerkt.
Ich denke also, ein ein voller Länge durch den Griff gehender Erl, der auf gesamter Länge röhrenförmig mit dickem Kraton umhüllt wäre, würde ähnlich dämpfen.
Bei meinem Ontario Marine Raider Bowie bemerke ich immer wieder die Annehmlichkeiten eines Kraton-Griffs beim Hacken. Ähnlich sehen das wohl auch die Freunde von Scrapyard- oder Swamprat-Messern, die ja ebefalls diese Eigenschaft häufig erwähnen.
Bei einem nur seitlich beschalten Full-Tang geht eben der Prellschlag von der Erl-Oberseite aus stärker in die Hand....
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Sehr interessant!

Mir gefällt die hohe Klinge mit ihrer "Blattform" wie beim ER Shrapnel wirklich gut.Bin gespannt auf Anwendererfahrungen, ob das doch recht weit nach hinten ragende Hebel-/Schlagelement bei normalen Anwendungen der Klinge oder beim Tragen störend werden könnte.
Die Gestaltung der Griffschalen gefällt mir - vor allem auch wegen der Möglichkeit, den Daumen parallel zur Klinge aufzulegen.
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Spannend und spannungsreich - da kommt so ein "Kunstmesser" als Bushcrafter daher, mit wirklich außergewöhnlicher Gestaltung. Nimmt man sowas in die Hand, geht man auch noch damit um?
Und dann die Bilder - mehr oder minder zur Überraschung entpuppt sich das außergewöhnliche Messer als offensichtlich ergonomisch ebenso gelungen wie ästhetisch.Technisch blitzsauber in den Griff integrierte Leder-Griffwicklung - die nach Deiner Produktvorstellung dann auch noch bestens funktioniert. Edles Damastmuster, das aus unserem Blickwinkel dann doch so wirkt und funktioniert wie Camo, ästhetisch ansprechende Kontur, die sich dann "doch" sehr praktisch in Deine Hand und unter den Daumen fügt.
Nicht mein Beuteschema, außergewöhnlich inmitten der Messer, die wir hier meist vorgestellt wehen - und dann doch ganz im "Thema". Verblüffende Vorstellung und ein Vergnügen, sich das anzuschauen

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Ich gebs ja zu, ich mach mir nicht sehr viel aus den meisten Spydie-Foldern....aber bei diesem Fixed konnte ich nicht widerstehen. Die erste Serie der Bob Lum Tanto Fixed war ja sehr schnell vergriffen, und viele Spydie-Fans (und andere Messerfreunde) hatten bedauert, keines ergattert zu haben. Auch die Neuauflage war bei den US-Händlern wohl schnell "durch". Ich hab dann hier im TF noch ein wenig Schicksal spielen lassen und das Messer gleich nach Erwerb zum Einstandspreis wieder angeboten, weil es mich gereut hat, relativ viel Kohle für so ein kleines Seriending hingelegt zu haben....bin nun aber froh, daß keiner zugegriffen hat.
Fies?? Nööööö
Ist ein tolles Steakmesser - aber stimmt, rotes Fleisch soll ja gefährlich sein 
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Bob Lum Tanto Fixed Sprint Run