Beiträge von Micha M.

    Ohne vom Autothema zu weit abzukommen: Es gibt sowohl Fälle von gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr durch Angriffe auf Kraftfahrer zum Austragen von "Streitigkeiten" aus dem Verkehrsgeschehen als auch Angriffe für Raubtaten hinsichtlich mitgeführter Sachen oder des Kraftfahrzeugs selbst. Auch in D werden dafür sogar z.B. VUs provoziert, Hindernisse errichtet, Unfälle durch Mittäter vorgetäuscht oder zumindest längere rote Ampelphasen ausgenutzt. Während der 316a, der räuberische Angriff auf Kraftfahrer, in D glücklicherweise nicht allzu häufig vorkommt, sind Angriffe auf Fahrzeugführer nach Streitigkeiten um Vorfahrt, Fahrtempo oder Parklücke für die Großstadt-Polizeien wirklich fast "Tagesgeschäft".


    Zudem findet auch ein Teil der "normalen" KVen und Raubtaten sowie Vorbereitungen sexueller Übergriffe durch Angriff des einsteigenden bzw. gerade eingestiegenen Fahrzeugführers statt - eben weil der in Flucht und Widerstand extrem eingeschränkt ist, insbesondere bevor das Fahrzeug wegfahrbereit ist.


    Immer mehr höherpreisige Kfz.-Modelle berücksichtigen dies durch "Selbstverriegeln" - die Überlegung war dabei sicher nicht regelmäßiges Berufspendeln nach Johannesburg.
    Außerdem: Wer hier überhaupt das Mitführen von Gegenständen zu einer möglicherweise nötig werdenden Notwehr-SV berücksichtigt (und das sind ja schon einige hier...) sollte keinen Grund sehen, nicht auch das Kraftfahrzeug, mit dem er sich draußen häufig bewegt, zu optimieren.

    Natürlich spielt Verhältnismäßigkeit eine Rolle!


    Aber ein ernsthafter Angreifer wird ja auch nicht von Dir ablassen, wenn Du nicht so auf ihn einwirken kannst, daß Du entsprechende Wirkung erzielst. Meinetwegen kann jeder versuchen, das dann auszudiskutieren oder den Angreifer sicherheitshalber doch nur mit nem Beutel Wattepads zu hauen, damit er sich ja nicht wehtut - erfolgversprechend ist das allerdings nicht.


    Wird man als Fahrzeugführer angegriffen, muß man zudem bedenken, daß die Möglichkeiten einfachen mechanischen Einwirkens auf einen Angreifer einigermaßen beschränkt sind und das, was man dann macht, schon Wirkung entalten muß....

    Ich würde die Sonnenblende auch nicht überfrachten....Bei mir ist nur ein Cuttermesser dort dran.
    Man muß relativ weit hoch- und vorgreifen, außerdem ist die ganze Armbewegung sehr gut wahrnehmbar. Airbags verlegen den Weg dorthin. Der Bereich neben Hüfte/Oberschenkel ist besser und diskreter erreichbar.

    Ob ein Survivalset im Messergriff oder an der Messerscheide verstaut ist, in der man das Messer immer trägt, dürfte hinsichtlich der Verfügbarkeit des Kits keinen wirklichen technischen Unterschied machen.


    Version 1 ist natürlich uns allen durch Rambo schmackhaft gemacht worden, aktueller Trend ist allerdings eher Version 2, also ein Survival-Pack in einer Tasche, die auf die Messerscheide aufmontiert wird oder fix daran befestigt ist. Vorteile dieser Version 2 sind erstens die Möglichkeit, ein Messer für die harte Survival-Nutzung dann als Full Tang zu bauen, zweitens ein Packmaß für das Survival-Kit zur Verfügung zu haben, das im Volumen einen Hohlgriff deutlich übersteigt.


    Es gibt jede Menge relativ minderwertiger und bei hoher Belastung unzuverlässiger Hohlgriffmesser, was niemanden wundern darf, wenn man sich überlegt, daß solche Messer auch schon mal für nen Zehner verramscht werden...Zur Herbertz-Ehrenrettung muß man als Ausnahme das "727" erwähnen, das erheblich wertiger ist als die Billigversionen - meines hält immerhin schon so an die 30 Jahre. Aber der "Knackpunkt" im wörtlichen wie übertragenen Sinne ist eben überwiegend die Verbindung Griff-Klinge, wie Bootsmann bereits erwähnt hat.


    Im robusteren Bereich gibt es Hohlgriffmesser von sehr preisgünstig wie bei Schrade und vergleichsweise noch das B+ Apparo. Beide wurden aktuell getestet, schlechte Messer sind das nicht, über den mittleren Bereich wie bei Kizylar Supreme oder Aitor bis zum Hochpreissegment von Serienmessern wie der RPW-Reihe von Robson, den legendären Reeve-Hohlgriffmessern (die leider nicht mehr gebaut werden und entsprechend selten verfügbar und teuer sind) und einer Reihe sehr gut gemachter Customs verschiedener Macher wie Newt Martin (Custom-Apparo), natürlich Lile, Vaughn Neeley, Farid Mehr....Ein paar andere gute Hohlgriffmesser, wie z.B. das Timberline-Modell, sind leider mittlerweile vergriffen und bei Verfügbarkeit sehr hochpreisig....


    Insgesamt muß man sehen, daß man mehr Auswahl an extrem belastbaren Messern hat, wenn man sich für Variante 2 entscheidet, ein fertiges Survival-Pack erwirbt oder eines selbst zusammenstellt und es dann in einer Tasche auf der Messerscheide unterbringt. Bei einer Kydex kann man das z.B. sehr bequem durch Anschlaufen an 2 Kydex-Querstreifen machen, wie ich das bei meinem Becker BK-9 schon mal gezeigt habe.


    Das alles heißt aber nicht, daß ich Messern wie dem Apparo nix zutrauen würde - und mein gutes altes 727 geb ich auch nicht mehr ab :)

    Schöner Thread! Hatte erst gar nicht geschaut, weil ich schon befürchtet hatte, das würde abdriften in Richtung Zombie-Abwehr-Spray und für den Fall schrecklicher Katastrophen wie einstündiger Stromausfälle oder Betriebsferien des Tankstellen-Minimarktes vielleicht auch noch das Notfall-Kannibalismus-Kochbuch über "33 Rezepte mit leckeren Nachbarn".....


    Finde die Auswahl schon ziemlich komplett, hier nur noch ein paar Anmerkungen:


    -Ein Telestick sollte ohne Tragegrund nicht taktisch deponiert mitfahren wg. 42a. Im Fahrzeug kompakte Alternativen:
    Statt Palmstick usw. z.B. ein Tactical Pen (Stifte und ein kleiner Block gehören eh ins Auto...) Fahrrad-Schraubenschlüssel, Splinttreiber, kleine Meißel, kleine Schraubenschlüssel, Mini-Maglite (weniger wegen ihrer Leuchtkraft...)
    Statt langem Telestick z.B. Baseballschläger oder stabiler Gehstock
    Statt kurzem Telestick z.B. UNVERÄNDERTER Axtstiel, sehr gut auch ein stabiler Fischtöter (Wichtig: am besten Prospekt gleich dazu ins Handschuhfach und auf keinerlei "gewünschte" Diskussionen oder Erklärungen einlassen. Man MUSS nicht erklären, warum man einen Fischtöter im Auto hat, auch wenn man ansonsten kein Angelzeug dabei hat..."Ich muß Ihnen ja auch kein Pferd vorzeigen können, wenn ich Cowboystiefel anhabe" wäre allenfalls mein einziger Kommentar...)


    Die extrem wichtige kompakte Lampe und auch ein Messer sollten so deponiert sein, daß Fahrer UND ggf. zuverlässiger Beifahrer beide ohne Gehampel oder Weiterreichen herankommen. Für das Messer ist ein sehr guter Platz einer, den man unauffällig und instinktiv erreichen kann. Bewährt hat sich bei mir z.B. die Spalte zwischen Sitzpolster und Sitzrahmen seitlich am Beifahrersitz, direkt vor dem Gurtschloß. Dort fällt ein kleines, preisgünstiges Messer in der Farbe der Innenbeläge und der Sitze (....ööööh, schwarz....) auch nicht auf. Billig wg. Verlustgefahr beim Autoaufbruch und Anreiz zum Knacken. Sehr gut geht da z.B. ein kleiner Sharpfinger in der Version des Winchester-Skinners für rund 20 Euro oder ein Mora mit schwarzem Griff....WICHTIG: Vor Auslandsreisen entnehmen! Messerhysterische Nachbarländer finden sowas nicht angemessen....


    Guter Platz für ein flaches, schlankes 9mm-Cuttermesser ist außerdem eine der Sonnenblenden. Schneidet Gurte, öffnet Verpackungen, kostet sehr wenig, wiegt fast nix und ist vielseitig verwendbar


    PET-Flaschen: Flüssigkeit gehört UNBEDINGT ins Auto. Wenn man sich angewöhnt, unterwegs davon zu trinken, ist auch die Haltbarkeit kein Problem. Glaubt man meiner Süßen, was man immer tun sollte, ist es außerdem noch gut für Kreislauf und Nieren :)
    Gängige Plastik-Wasserflaschen platzen nicht, selbst bei komplettem Durchgefrieren des Wassers. Wir nutzen z.B. eine Batterie kleiner 0,5 l-Wasserflaschen bei sommerlichen Fahrten als "trinkbare Kühlakkus" zum Kühlen von Einkäufen, Proviant usw. Auch hier: Angewöhnen, mindestens eine Flasche so zu deponieren, daß beide ohne Gehampel drankommen.


    Warnwesten: Mal unbeachtlich von Mitführungspflichten in manchen Ländern - die Dinger sind für mich obligatorisch im Auto. Ich hab durch Job und Privatleben gelernt, daß man als zwangsweiser Fußgänger auf Autobahnen und an Pannenstellen unglaublich gefährlich lebt.


    Decke/Plane: Bei mir bewährt: 2x3 m Plastikplane mit Ringösen (aus dem Supermarkt-Angebot, die Dinger werden immer wieder angeboten) Und das Ding gehört im beladenen Auto nicht UNTER das Gepäck, sondern drauf oder daneben, damit man sie z.B. erst ausbreiten kann, bevor man im Modder das Gepäck abstellen muß....Universeller Nutzen, vom Abtarnen des Fahrzeuginnern bei Observationen über Wärmeisolierung bis zum improvisierten Picknick...
    Außerdem bei mir dabei: Volksarmee-Stricheltarn-Plane (die z.B. auch einen Notponcho ergibt), z.B. bei Raeer...Schützt als Decke vor Wärmeverlust, man kann draufliegen, Sachen draufpacken, sich damit wettergeschützt bekleiden....


    Kabelbinder: JAAA, ich liebe die Dinger! Vom Ladungssichern über das Improvisieren von Montagen und Verbindungenbis zur Behelfshandfessel können die Dinger alles!
    Lederhandschuhe, Ersatzsonnenbrillen, ein Satz Reservebatterien für die beiden takt. Lampen, Kartensatz (NEIN! Ich bin kein an der Hand genommenes Kind der Navi-Generation, das bei GPS-Ausfall weinend und verirrt in der Wildnis hockt oder sklavisch-blöd Fußgängertreppen runterfährt :) ) gehören für mich auch ganz selbstverständlich ins Auto, außerdem ne Plastikflasche mit Handdesinfektionsmittel.


    Axt: Ja, eine kleinere Fiskars fährt auch bei mir mit..


    Diverses jahreszeitliches Zubehör: Wir haben zwei Boxen, eine Sommer- und eine Winterbox, letztere z.B. mit 2 Eiskratzern, Enteiser (der dann in die Jackentasche wandert), Scheibenfrostschutz usw. - so muß man nicht an jede Einzelkomponente denken. Die wandern in den hinteren Fußraum bzw. den Kofferraum...

    Niedliches kleines Ding, auch so schön zum Macher wie zum Anwender passend :)


    Erstaunlich natürlich die Schneidfase, ebenfalls eine Überraschung das Griffmaterial: Gibt es denn Küchen-Arbeitsplatten auch aus Wenge??


    Sehr harmonische Form, besonders die Spitze gefällt mir wirklich gut :thumbup:

    Hier noch ein paar kleine Ergänzungen und Eindrücke zum B.B. Drago Fixed (Production):


    Heute ist das Messer in der Auführung mit der olivgrünen Kydex von Rios Corp. von Tourangelle bei mir eingetroffen. Diese Version ist einen Zehner teurer als die mit der schwarzen Kydex, da ich das kleine Drago aber offen als Neckie zu meinem Grünzeug tragen möchte, sollte es schon Ton in Ton sein und war damit immer noch günstiger als Nachrüsten mit ner Custom-Kydex.


    Ich mag, was Farben angeht, Purist sein, jedenfalls stört mich bei diesem Neckie, daß das ansonsten grüne Messer in grüner Kydex dann mit einem kleinen Stück SCHWARZEM Paracord unten dran als "Griffverlängerung" geliefert wird. Das fällt auf meinen grünen Köhler-Shirts sofort und ganz unnötig auf.


    Auch das Umhängeband, ebenfalls Paracord mit unverschweißten Enden, war leider schwarz. Nach dem oben schon bemängelten lieblosen Verstellknoten ist es nicht besser geworden, nun war einfach ein Knoten im Doppelband, nicht verstellbar. Also erst mal oben und unten grünes Paracord eingeschlauft und ne Längenverstellung mit zwei kleinen Henkersknoten gebastelt :)


    Grüne Hohlnieten hab ich leider noch nirgends gesehen, hier auch nicht, damit kann man aber eher leben als mit schwarzem Paracord, das einfach aus Bequemlichkeit gewählt wurde. Was absolut überflüssig scheint, ist jedoch das zweite kleine Loch auf der Scheiden-Vorderseite (für Rechtshänder) direkt über der glänzenden Klingenflanke.


    Die Scheide hält das Messer SEHR fest, Freunde von Neckies mit Sollbruchstelle im Cord müssen da wohl einigermaßen präzise "einstellen" :), man muß jedenfalls schon mit einem Ruck an dem kleinen Messer ziehen - was mir aber immer noch lieber ist als die alberne Cordura-"Neckscheide" des kleinen Mission MPU mit unfreiwilliger Freifall-Automatik....


    Das Messer selbst, sozusagen eine etwas pummeligere und hippere Variante des Folts Minimalist und fast exakt so klingenlang wie dessen Wharncliffe-Variante, jedoch einen halben mm stärker und deutlich klingenhöher, liegt für mich deutlich besser in der Hand als das Folts, läßt sich diese sattere Ergonomie aber eben auch ziemlich gut bezahlen....der Preisunterschied bei Tourangelle liegt immerhin bei über 70 Euro...2 Finger passen an den Griff, der dritte zwischen Griffende und Lanyardknoten, der Daumen liegt gut auf dem Klingenrücken. Da die Klingenspitze sozusagen unmittelbar vor der Daumenkuppe liegt, kann man mit der gesamten Schneide mit einigem Druck und sehr präzise schneiden. Nach dem "Sharpfinger" also hier mal wieder was aus der Familie "Sharp Thumb".


    Verarbeitet ist das Messerchen so gut wie das RED und stammt aus der gleichen Produktion: von Viper aus Italien. Alle Kanten sehr sauber gerundet, das Logo wieder in 3D aufgebracht, präzise geschliffen und wirklich rasierscharf, überzeugt die Verarbeitungsqualität des Messers und tröstet zumindest den Tactical-Aficionado über den stolzen Preis ein wenig hinweg.


    50 mm Klingenlänge begrenzen natürlich die Möglichkeiten des kleinen Messers, so etwas als Primärmesser wäre für mich unbefriedigend, als Zweit- oder Drittmesser in Neckie-Trageweise mag das aber angehen....5 cm sind kleiner als der Radius eines normalen Brötchens oder eines großen Apfels, bei etwas voluminöserem Schneidgut wird es also recht bald unbefriedigend. Dafür ist das kleine Ding natürlich mit seiner sehr scharfen und präzise kontrollierbaren Spitze ein hervorragender Box-Cutter.


    Alles in allem ein gut gemachtes kleines Messer, handwerklich ansprechend, leichte Abzüge in der B-Note dann aber für die etwas lieblos wirkenden Beistellungen. Insgesamt etwas für Tactical-Freunde, insbesondere natürlich für die schnell wachsende Bastinelli-Fangemeinde. Die Größe schränkt den Nutzen ein, das gilt aber für alle Mitbewerber dieser Größenklasse ebenso. Wer ohne große Tactical-Affinität oder festgelegte Farbvorlieben einfach nur etwas nach den grundsätzlichen Gestaltungsprinzipien von Drago und Minimalist möchte, sollte zuerst einmal die Ergonomie des Folts erproben. Kommt er damit klar, kommt er mit weniger als einem Drittel des Drago-Preises aus der Sache heraus. Oder man wählt halt ein stabiles Cuttermesser..


    Für die Fangemeinde aber ein sehr dekoratives kleines Sekundärmesser, offen getragen in unseren Kreisen sicher auch mit schmückendem Effekt. Auf der weiten Hochfläche meines köhler-olivgrün bespannten Bauches macht es sich jedenfalls gut, schreit aber bei mir eindeutig nach dem großen Bruder im Backup..."eeeeh, isch hol mein großen Bruder, du sch..Brötschen!"

    Meist ist außen keine Rechnung dran, sondern nur ne Wertangabe auf der Zollinhaltserklärung. Oder es sind Phantasierechnungen über völlig abwegige Werte dabei, oder die Händler deklarieren gewerbliche Sendungen als Muster oder Geschenk....
    Ich bin selbst schon von mehr als einem Händler gefragt worden, was er denn aufs Paket schreiben soll....
    Da muß man sich dann leider nicht wundern, wenn der Zoll diese Sendungen übernimmt und erst einmal eine "richtige" Rechnung, Zahlungsnachweise usw. anfordert :)

    Tony, das sollte auch nichts anderes heißen, als daß man es sich mit meinem Interessenschwerpunkt eben genau so wünschen mußte, wie Du es nun letztlich vorstellst.


    Da kann ich ja wirklich nur hoffen, daß es mit dem angedachten Treffen bald klappt - bin sehr neugierig auf ein Probe-Handling mit diesem wirklich sehr attraktiv gestalteten Messer!

    Übrigens: Nee, geht nicht mal optisch ungefähr in die Richtung typischer Strider-Gestaltungen, ist wohl nur als verkaufsförderndes "Tag" gewählt - die Form erinnert eher ein wenig an ein Microtech Currahee....

    Hallo, John!


    Lass Dir doch die Möglichkeit nicht nehmen, durch eigenes Ausprobieren Deine Erfahrungen auszubauen! Du hast da jetzt ein Messer vorliegen, das Du - ob nun auf den eigenen oder den eines anderen Kundigen - jedenfalls auf den Prüfstand stellen willst. Und da es dabei um Praxistauglichkeit geht, ist das Ausprobieren kein Hexenwerk, keine Sache von Hydraulikpressen - sondern einfach hartes Rannehmen mit praktischen Aufgaben.


    Als ich vor einigen Jahren meinen Wohnort gewechselt habe, war z.B. ein Schrottplatz hier sehr schnell ausgemacht, bei dem ich dann auch mit nem Rucksack voller Testgut aufgetaucht bin. Der Händler hatte nach einer kurzen durch die Art meines Ersuchens ebenso wie durch mein Erscheinungsbild ausgelösten Entscheidungsphase (Flucht? SEK-Alarmierung? Vielleicht doch einfach mal mitgehen und angucken?) Alternative 3 gewählt, hatte Spaß an Motorhaubendurchstichen bei ner Schrottkarre und wollte nicht mal nen Sixpack Bier für seine Zeit und das Bereitstellen eines Testwracks :)


    Lass Dir diesen eigenen Spaß nicht entgehen, BFG hat ja ein paar schöne Versuche wie geraden Durchstich und dann auch das Zerschneiden von Autoblech durch Hindurchtreiben der Klinge mittels Gummihammer vorgelegt.
    Was auch noch geht, ist z.B. ein Test mit Einklemmen der Klinge z.B. in einem Holzstapel und wahlweise Draufsteigen oder Dranhängen an den Griff.