Ja, in meinem waren in Vor-Handy-Zeiten und in Vor-42a-Zeiten auch immer ein paar Telefongroschen 
Ich halte Hohlgriffmesser nicht für durchweg ungeeignet für diesen Anwendungsbereich und glaube, das negative Bild ist wesentlich von der Flut der Billigprodukte sowohl grottiger Rambo-Messer-Kopien als auch der unzähligen "Nachläufer" mit Plastikgriff und Dosenblechklinge geprägt. Wir haben hier ja schon Beispiele für höherwertige und eben auch höherpreisige gut gemachte Hohlgriffmesser aufgeführt.
Auch die Verbindung Griff-Klinge MUSS nicht schwächer sein als bei einem Messer mit konventionellem Erl und Schalen oder aufgespritztem Griff, man muß da schon ein wenig genauer hinsehen, wie die Verbindung genau ausschaut und aus welchem Material der Griff besteht.
Und insbesondere die Gattung der integralen Hohlgriffmesser (Reeve, Robson) ist nicht weniger stabil als Full Tang. Übrigens zeigt Robson (RPW Knives), daß man solche Messer auch mit anderen Griffquerschnitten bauen kann und dann nichts mehr rollt, aber auch nichts kantet.
Die Frage des "richtigen" Messerquerschnitts mag ich nicht ZU pauschal beantworten, auch wenn ich Tonys Argumentation technisch richtig finde: Es gibt eben auch viele Anwender, die einen eher runden Griffquerschnitt sogar subjektiv vorziehen und damit besser klarkommen - und seit Jahrzehnten auch mit Messern anerkannter Hersteller wie Randall bestens bedient werden.
Aber man hat einfach im Bereich qualitativ guter, jedoch noch halbwegs bezahlbarer und marktverfügbarer Messer eine viel größere Auswahl, wenn man das Survival-Kit NICHT im Griff unterbringen muß. Bis auf Reeve (sehr selten) und Robson (relativ teuer) werden Hohlgriffmesser auch - mal vom ADO abgesehen - weit überwiegend erst ab etwa Siebenzöller angeboten. Auch bei der für den einzelnen Anwender "richtigen" Klingenlänge hat man also bei herkömmlichen Messern bei vergleichbarer Messerqualität dann viel mehr Auswahl im herkömmlichen Bereich.
Zudem hat man auch viel mehr Auswahl an Klingenformen und Griffmaterialien. Es gibt in diesem Bereich ja Präferenzen vom Armageddon oder Hoodlum über den traditionellen Siebenzöllerbereich wie etwa beim GEK weiter über deutliche kleinere Messer wie meinetwegen das Sissipuukko M95 bis hin zum kleinen Bushcrafter oder einem Mora...Und Griffvorlieben von Integral-unzerstörbar wie beim GEK bis hin zu prellschlagabsorbierendem und bei Nässe/Kälte angenehmem Gummi wie bei Fällkniven, Peltonen, ER usw....
Und eine separate, auf die Scheide aufmontierte Tasche finde ich auch viel praktischer: Sowohl Volumen als auch Behälteröffnungsgröße sind deutlich größer - so ein Hohlgriffmesser hat meist ein Innenvolumen von 50 ml / 5 Kubikzentimetern, der Innendurchmesser liegt allenfalls bei dem einer Euromünze. Viel paßt da nicht rein...