Beiträge von Micha M.

    Von einem feinen Kumpel "aus dem Sumpf" sind vor ein paar Tagen 2 Beads angekommen. Da ich diese Woche mit dem Böse-Menschen-Fangen heftig ausgelastet war, bin ich erst gestern dazu gekommen, sie endlich zu verbauen...



    Danke, Wulfher, hast mir wirklich eine Freude gemacht, genau mein Ding :thumbup:


    Dazu noch heute ne Flasche Laphroaig Triple Wood auf Empfehlung von Roman. Erstaunliche Kombination aus dem strengen, ein wenig medizinischen Geschmack des "normalen" Laphroaig und sehr milden, fast lieblichen Tönen....Der Gaumen fragt sich dauernd, ob das nun mild oder streng ist - irgendwie beides gleichzeitig - und möchte noch ein Schlückchen, um sich endlich sicher zu werden.
    Für mich selbst nicht so ein Allzeit-Favorit wie Lagavulin oder Talisker, aber eine interessante Erfahrung und Abwechslung....


    Außerdem gab es von Jasmin noch nen Probier-Sixpack mit verschiedenen Bockbieren, die ich alle noch nicht kenne....noch nicht.
    Wenn's später also so blödsinnig wie immer wird, aber mit mehr Tippfehlern, bitte nicht wundern :)

    Gefällt mir sehr gut! Gestaltung des Rings mit der hinteren Daumenauflage ist sehr gut geworden, auch die Biegung der Klinge sagt mir zu.....sehr schönes Messer!


    Die Daumenrampe macht mehr Sinn für den Stich, für den ziehenden Schnitt eines Karambits fände ich mittlerweile eine Mulde besser, zumal das BR Karambit ja auch keine Rückenschneide hat, vor der der Daumen zu schützen wäre....

    In der Buck Paklite-Serie wirst Du geeignete und relativ günstige Messer finden, zuweilen ist auch das Mantis-Tanto mit Rahmengriff schon günstig zu bekommen. Von Condor gibt es ein paar kleine relativ preiswerte Messer mit Rahmengriff (Elegan, Tangara, Windfang).
    Messer wie das Buck-TOPS CSAR-T, das TOPS Cuma HISS oder das Bear Ops Constant Neck Knife sind bei US-Händlern wie Knifesupply.com zu erträglichen Preisen zu bekommen.

    Sehr schöne Arbeiten, Hut ab!


    Das erste Hawk, das Karambit-Bowie und das Kittyhawk (...mal abgesehen von der Farbe der Wicklung :)...) gefallen mir besonders gut. :thumbup:

    Daß der Starter in Post 11 sein Eingangs - "Das" eben in der Eile auch unzutreffend nur mit einem "s" schreibt, zeigt doch ganz sympathisch, daß wir hier alle nur Menschen sind und von keinem hier Unerfüllbares verlangen....nur ein wenig Sorgfalt. Und jetzt vertragt Euch und habt Spaß an dem, um das es hier primär gehen sollte! :)

    Es geht hier ja nicht darum, auch noch den letzten Flüchtigkeitsfehler zu eliminieren oder aus jemandem mit ner Schreibschwäche durch Nachbearbeitung einen zweiten Thomas Mann zu machen. Wir alle vertippen oder vertun uns zuweilen - das ist aber auch gar nicht gemeint, denke ich.


    Wenn ich hier aber Beiträge von mutmaßlichen Deutsch-Muttersprachlern lese, die sich schlimmer und - das ist ja ein Faktor - mühsamer lesen als die Maschinenübersetzung einer chinesischen Bedienungsanleitung für Billig-Elektronik, ärgert mich das auch. Und da bringt ein wenig Nachbearbeitung und Sorgfalt allen anderen Mitgliedern bessere Lesbarkeit und einfacheres Verständnis - und dem Verfasser die Möglichkeit, sich wirklich mitzuteilen, statt genervt weggeklickt zu werden. Darauf sollte es doch auch ankommen....


    Wenn ich hier Beiträge mancher Teilnehmer mit anderen Muttersprachen lese, die sich ebenfalls Mühe geben, sich hier in der Runde verständlich zu machen - und denen das gelingt! - ist doch sicher denjenigen unter uns, deren Talente woanders als bei "gepflegter schriftlicher Konversation" liegen, dieses geringe Maß an Zusatzarbeit und Sorgfalt nicht ungerechtfertigt abverlangt.

    Zur erbarmunglosen Kompromittierung all derer, die sich mit der angeblich unüberwindlich hohen technisch-intellektuellen Hürde des Einfügens zulässig großer Bilder exculpieren wollen: Faule Ausrede, schnöde Lüge - das KANN gar nicht schwierig sein, da selbst ICH das gemeistert habe!


    Mit anderen erfahrenen, aber völlig ahnungslosen und technisch absolut selektiv mit Fokus auf Dinge zum Hauen und Stechen begabten Teilnehmern teile ich einen dem EMP-Schlag vergleichbaren Einfluß auf jedes Programm, scheitere schmählich an Toastversuchen im DVD-Brenner und suche tödlich enttäuscht den Zapfhahn an einer Kiste, die angeblich voller Bit steckt. Benny hat jeglichen fachlich qualifizierten, für Normalbegabte zugeschnittenen und sprachlich über dem Vorschulkinder-Vokabular angesiedelten Erklärungsversuch in meinem Falle aufgegeben, teilt sich mir im Stil der "Sendung mit der Maus" (bzw. eben mit dem Benny) mit und benötigt nach einem Erklärungsversuch jedesmal entweder eine Schreitherapie Richtung Bodenseeufer oder zwei doppelte Gin-Tonic.....


    TROTZDEM gelingt mir das Einfügen von Bildern durch Einkopieren des Vollbildansichts-Links des Bilderhosters in das farbenfroh-kindgerechte Bildeinfüg-Fenster im Post-Menü, nachdem ich die Bilder durch Aufklicken meines offensichtlch idioten- und michasicheren Programms auf sechshundertirgendwas zu tausenddingenskirchen Pickel (oder so....) angepaßt habe.


    Gebt nicht auf! Nur Mut! We shall overcome! Laßt nicht Eure Forumsgenossen Hohn über Euch ausschütten und gebt nicht Euren Frauen und Kindern Grund zum Schämen. Erhebet Euch und gewinnt Zuversicht!! Auch Ihr konnt es! Halleluja!

    Wie alle anderen Konzepte nicht DIE Lösung, aber EIN Ansatz als Fighter. Es wurden Gestaltungselemente aufgenommen, die sich auch beim Khukuri oder bei klassischen FMA-Fightern wiederfinden, wie sie auch für das legendäre Fairbairn Cobra Pate gestanden haben.


    Eine untere Sekundärspitze als "Steigerung" eines Recurve-Bogens wurde auch von anderen Designern aufgenommen mit der Überlegung, daß sie dort ansetzt, wo ein Hawkbill-Messer die Spitze positionieren würde, dabei aber beim Messer durch die Primärspitze auch gerade Stiche zugelassen werden. Martin Stierlin hat so die Raptoren gestaltet, Beck den Tracker, Dean Rostohar den Specwog Warrior......Im oberen Bereich eine konkave Zone mit Zahnung für Trapping / Weiterführen anzubringen, ist auch schon von anderen Leuten als Strider ebenfalls als zielführend für manche Techniken so gestaltet worden, z.B. von Lacy Szabo, der übrigens insbesondere mit seinem UUK überhaupt viele Gestaltungsideen des Tiger wiederholt.

    Unsere sowohl als Macher als auch als Anwender und Sammler qualifizierte "Hotelfachfrau" bewertet ein Messer nach dem Entwurf von einem, der weiß, wie ein Messer ausschauen kann, das "funktioniert". Sachkunde trifft auf Sachkunde, beste Voraussetzungen also sozusagen für Gezänk :) - hier aber alles andere als das. Das sagt mir was!

    Der Hauptunterschied des Nakiri zum normalen japanischen Küchenmesser ist eher die geringe Klingenstärke, die feineres Aufschneiden insbesondere von Gemüse zuläßt, hingegen für hartes Schneidgut, Knochen usw. ungeeignet ist.


    Es gibt in Japan auch spitze Nakiri mit einer Spitze im unteren Drittel der Klingenhöhe (Osaka-Stil), während der Tokio-Stil sich durch eine eher viereckige Form auszeichnet. Hosch hat eine Art Synthese zwischen beiden Stilen gewählt, seine Schneide steigt leicht an, er verzichtet aber auf ein Spitze.


    Funktional sehe ich in der eher kastenförmigen Form für das Schneidgut der "Zielgruppe" zwei Vorteile: Erstens hat man eine maximal lange gerade Schneide, das Schneidgut wird meist auf einer geraden Unterlage geschnitten. Zweitens kann man das fein gehackte Schneidgut entweder mit dieser langen geraden Flanke auch gut zum Zubereiten weiterschieben oder auch mit der breiten Spitze schieben, aufnehmen usw...

    Obige Anmerkung aus mehr als berufenem Munde :)


    Robert, wenn ich nicht schon so mörderlich viel Gerödel am Koppel hätte, wäre es auch zweifellos Dein Tool geworden statt des leichteren und kleineren ABW 1!

    Vermutlich aus 55Si7 :).....Ich hab ja noch ein altes FS 2000 aus diesem Material, mit 51-53 HRC zwar nicht sonderlich schnitthaltig, dafür aber aufgrund der Sorte und der geringen Härtung wirklich SEHR belastbar! Trotz der ja denkbar schlanken Gestaltung kann das Messer jetzt schon über Jahre solchen Missbrauch wie Messerwerfen schadlos ab, das würde ich mit einem normalen Fairbairn-Sykes nie machen :)


    Hebeln ist der klassische Fall einer grundsätzlich "mißbräuchlichen" Messeranwendung, die gleichwohl regelmäßig zum faktischen Einsatzmesser-Anwendungsprofil gehört: Man sollte sowas nicht machen, es kommt aber immer wieder vor. In Einsatzlagen muß man z.T. Aufgaben sofort mit den dann verfügbaren Mitteln erledigen, ggf. auch behelfsweise. Und man führt "am Mann" eben differenziertes Werkzeug nur bis zu einer gewissen Grenze mit - schon bei teamweisem Vorgehen kann man da mehr spezialisieren, bei Individualausstattung ist aber manchmal Improvisieren eben nötig...(so haben SE-Teams oft ein Mitglied mit differenziertem Öffnungswerkzeug dabei, im Einzeleinsatz schleppt man das aber nicht alles mit).


    Ich habe in meiner großen Gerätetasche sowohl ein Feuerwehrbeil mit Hebel-Spike als auch ein kleines Brecheisen. Trotzdem gibt es immer wieder Durchsuchungssituationen, in denen man so etwas nicht bis an das eigentliche Durchsuchungsobjekt mitführt, andererseits aber auch nicht immer zum Einsatzfahrzeug zurück möchte, wenn es nicht sein MUSS. In solchen Fällen habe ich mir im Einsatz über viele Jahre mit viertelzölligen Einsatzmessern beholfen, z.B. Fulcrum C von ER, um z.B. Kistenbretter aufzuhebeln, Tonnendeckel hochzuhebeln, Fußleisten abzudrücken, Kellertürkanten abzubiegen, um dahinterzuschauen, Gefriergut auf der Suche nach verstecktem deliktischen Gut auseinanderzuhebeln usw.


    Niemand könnte fundierter und treffender ausdrücken als Roman, warum ein Messer für so etwas eigentlich nicht geeignet ist - das ist hier erfolgt. Nach eigener Erfahrung ist neben der erträglichen Biegelast vor allem die Spitze der mögliche "Knackpunkt" beim Hebeln. Man möchte schon ein spitzes Messer am Mann haben, kann aber andererseits das Messer zum Hebeln nicht immer so ansetzen, daß man keinen unverträglichen Druck auf die Spitze bringt.


    Für mich selbst habe ich nach Jahren des Erprobens (und einer abgebrochenen Einsatzmesserspitze aufgrund eigener Blödheit) dann doch entschieden, in die Individualausstattung ein Hebel-/Öffnungstool zu integrieren, neuerdings ist das bei mir das Eickhorn ABW 1, mit dem ich sehr zufrieden bin.

    Die ausgezeichnete Handlage kann ich bestätigen aus dem Probehandling mit Rumpels "Rhino" :)


    Dafür treibt Andreas ja auch den Aufwand, aus den gut handfüllenden 7 mm Griffstärke dann die Klinge auf schneidfreudigere 5 mm herunterzufräsen.


    Mit jedem neu vorgestellten Messer freu ich mich noch ein wenig mehr auf des Ergebnis des für mich bei Andreas laufenden Projekts :)

    Habe heute eine sehr höfliche Entschuldigung bekommen, nachdem geklärt wurde, daß das Messer bei einem authorisierten Mission-Händler gekauft und von diesem aus einem Ganzstahl-Modell selbst gewickelt wurde.


    Das ändert nichts an der schlechten Schärfe und der minderwertigen Cordurascheide, ist aber jedenfalls angenehmer als ein gänzlich ignoriertes Schreiben.