Schwierig, hier Aussagen nur unter Materialhinsicht zu treffen und dabei die konkret an den Klingen durchgeführte Wärmebehandlung nicht mit anzusprechen - gerade bei den beiden genannten Sorten.
Ich hatte schon D2-Klingen, mit denen ich z.B. hinsichtlich Schärfbarkeit nicht wirklich zufrieden war. Frühe US-Haumesser aus D2 (insbesondere Kershaw Outcast) neigten härtebedingt zu besonderer Prellschlagempflindlichkeit....Andererseits habe ich mit dem D2 des GEK-EDC sehr gute Erfahrungen, eben auch aufgrund der sehr guten Solinger WB, die sowohl aus D2 als auch aus 440C wirklich viel herauskitzelt.....
Auch bei 1095 kenne ich Beispiele für schlechte WB, das gibt dann Ausbrüche wie von Papi geschildert - andererseits hab ich seit Jahren z.B. ein Ontario Marine Raider Bowie mit geschärftem Entenschnabel und dadurch auch fein ausgeschliffener Spitze. Damit hab ich auch schon in astiges Holz gehackt, ohne der Spitze damit irgendwelche Schäden zuzufügen.
Ich habe sehr viele Messer aus C-Stahl und schätze sowohl das feine Gefüge als auch die Elastizität der Klingen....