Beiträge von Micha M.

    Wenn wir ja nicht wüßten, was Du auch sonst so präsentierst, hätten wir das mit dem "Reststück" wohl für nen Kalauer halten müssen :)


    Da hat die "Resteverwertung" aber was Leckeres ergeben! :thumbup:


    Finde die Kombi aus Klingenform und Chiselgrind wirklich spannend.
    Richtig schönes kleines Tactical!

    12 cm Klingenlänge halte ich für gewagt - irgendwo ist die Grenze dessen, was man mit einem so kurzen, kleinen Griff noch an Hebelkräften der Klinge beim Schneiden härteren Schneidguts im vorderen Schneidenbereich noch bequem bewältigen kann...


    Die Zeichnung finde ich aber sehr interessant! Wie lang wäre denn dort die Klinge etwa?

    Das ist ein sehr interessantes Projekt! :thumbup:


    Die "tiefergelegte" Klinge ist ja voll im Trend, siehe z.B. Bastinelli - das aber mit einer Form zu kombinieren wie dieser, ist wirklich sehr spannend!
    Da sind Elemente der Scimitar-, Persian- und Tanto-Formen verschmolzen - und es ist wurscht, ob man jetzt bei langer Recherche im Netz wirklich was ausgraben könnte, das so ähnlich ausschaut: Deine Synthese dieser Klingenformen sieht wirklich sehr gelungen aus!


    Vordere und hintere Daumenauflage sind ausgeführt, der Griff ist in einer ergonomisch sehr stimmigen Form und Position, die Klinge bietet einen leistungsfähigen vorderen Schneidenbogen, dabei ist die Spitze aber nicht so weit angehoben, daß ein Stoß schwierig würde.
    Wüßte nicht, was man da anders machen sollte.


    Wie liegt denn der Daumen im Säbelgriff? Fühlt sich das "richtig" an oder könnte man allenfalls über ein leichtes Rückverlegen des hinteren Anstiegs des Klingenrückens nachdenken, um dem Daumen im Hieb/Zug eine etwas geneigtere Auflage zu bieten?


    Neben aller Funktionalität sieht das Ding übrigens auch richtig gut aus :)

    Ein haptischer Direktvergleich wär ja mit ner Pappschablone schnell herstellbar. Auf die gezeigte Form bin ich letztlich auch vor allem durch mehrfache Modifikation und die Arbeit mit entsprechenden Pappschablonen gekommen. Ich weiß natürlich nicht, ob das eine Verbesserung für Dein Modell bringen könnte - aber ein Versuch macht wenig Mühe.

    Also, ich fände ein Hawk ohne ausschließliche Waffenattribute auch viel interessanter.
    Insbesondere sollte so ein Entwurf imo keinen Perforations-Spike haben, sondern favorisiert eine Hammerfläche, ersatzweise allenfalls eine Hebel-Klaue wie bei einem Feuerwehrbeil - oder eine Hammer-Kante mit nach hinten weisendem Gurt- und Seilschneider....


    Ganz pragmatisch: So ein Ding benötigt man in den allermeisten Fällen auch nur als Werkzeug - und wenn man über Waffeneinsatz nachdenkt, ist primär die Schneidenseite in unserem normalen Einsatzbereich wichtig - wer hat es schon zivil mit einem Aggressor mit Gefechtshelm zu tun oder muß ständig jemanden mit dem zwischen Hals und Schlüsselbein eingeschlagenen Spike umreißen?


    Ein schlankes, führiges "Werkzeug-Hawk" wäre ein in ALLEN Bereichen wirksam anwendbares Tool und dürfte auch im armen Deutschland ohne Waffen-Zweckwidmung und ohne entsprechend eindeutige Gestaltungselemente als "Allzweck-Handbeil" überall mitfahren.


    Ich arbeite zuweilen mit Hawks als Öffnungswerkzeuge...Ein zu spitzer, scharfer Spike ist da zu gar nichts gut, man vermißt aber bei den Dingern tatsächlich viel öfter ne Hammerfläche oder etwas zum Hebeln, das sich dann aber nicht "dank" einer Schneide hebel-wirkungslos durchs Material schneidet.....

    Klasse, die Bilder sind doch sehr aussagekräftig :thumbup:


    Das "spezielle" Griffgefühl ist bei einem so kleinen Griff eine Selbstverständlichkeit. Bei einem so kurzen, insbesondere aber so niedrigen Griff hat man normalerweise ja gar keinen Handteller-Kontakt, sondern hält so ein Messer zwischen Daumen und den vorderen Gliedern von Zeige- und Mittelfinger, allenfalls liegt es zwischen Fingeransatz und Fingergliedern.
    Gerade deshalb finde ich Deinen Grundgedanken einer definierten oberen Daumenauflage so stimmig, das ist in vielen Anwendungssituationen halt das benötigte Widerlager nach oben für einen definierten Griff...


    Was sich für einen Versuch mit einer Papp- oder Holzschablone vielleicht lohnen würde, wäre eine leicht vorverlegte asymmetrische Daumenauflage, also eine, die vom hinten sanfter abfällt, nach vorn hin aber steiler ansteigt.


    Idealerweise ließe sich vielleicht eine Position auf dem Messerrücken finden, in der so eine Konstruktion noch weit genug hinten liegt, um den Daumen bequem aufzulegen - und weit genug vorn, um bei Feinarbeiten umzugreifen und den Zeigefinger oben aufzulegen.


    Mit dieser asymmetrichen Form habe ich bei meinen BS-Operators-Ring-Raptoren sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Nun hast Du ja eine beschalte Metallversion vor Dir liegen und kannst schon konkret etwas über die Ergonomie sagen: Was natürlich viele interessieren wird, ist das In-Hand-Gefühl und später auch die Anwendungserfahrung mit der ja vergleichsweise sehr tiefen Daumenmulde.


    Fühlt sich das "richtig" an? Wärst Du evtl. mit einer niedrigeren oder asymmetrischen Daumenmulde zufriedener gewesen?


    Kannst Du vielleicht mal ein In-Hand-Bild mit eingelegtem Daumen zeigen?

    Warum sollte es gänzlich ausgeschlossen sein?


    Man muß ja sehen, daß in den letzten Jahren fast alle renommierten Hersteller diese Marktnische mit eigenen Produkten belegen, und zwar in allen Preisbereichen. Im vergleichbaren Qualitäts- und Preisbereich sind nun auch Zero Tolerance, Benchmade usw. mit einem Hawk auf dem Markt, es gibt aber noch eine Unzahl weiterer Anbieter....Man kann also nicht mehr sagen, es gäbe keinen Markt für so einen Artikel.


    Insgesamt profitiert ER ja auch durchaus von unseren Kooperations-Projekten, zumindest nach meiner Beobachtung. Das hat frisches Blut in die Produktpalette gebracht, und zwar sogar näher an der Grundlinie der ER-Modellpolitik als die diversen in der Zwichenzeit vorgestellten Neuauflagen klassischer Modelle. Es ist ja hier in der Diskussionsrunde durchaus ein "Brainpool" einer Gruppe sehr erfahrener Anwender oder natürlich auch Sammler mit umfassendem Markt- und Modellüberblick versammelt, daneben eine interessante Gruppe von Leuten mit neuen Ideen.


    Das könnte ja durchaus zu einem Entwurf führen, der das für viele ER-Fans längst überfällige Nachziehen von ER im Hawk-Bereich trotz der mittlerweile verlorenen Zeit erfolgreich machen könnte.


    Die Mods haben ja glücklicherweise ziemlich guten Zugang zu Maurizio und Mauro - vielleicht können das Argumente sein, die ein TF-Hawk-Modell als "Piloten" für ein ER-Hawk ermöglichen können....

    Man wär ja ZU schnell bereit, diese immer wieder aus Berlin hier aufploppenden kommerziellen Revierkämpfe auf "die" Berliner Regulierungswut zu schieben ("Die können gar nicht anders da zwischen den ganzen Paragraphenschustern"), das wäre aber ungerecht gegenüber anderen FoPa wie Robert oder Tacwrk....


    Was hätte Robert hier für einen Theaterdonner starten können angesichts der weihnachtlichen 0300-er Aktion mit unverschämter Werbung für einen Nicht-FoPa-Mitbewerber.....


    Oder eigentlich müßte Tacwrk mich bei jeder Erwähnung von Tourangelle bei irgendwelchen Bastinelli-Neuerscheinungen abmahnen, da die Messer ja auch zum dortigen Sortiment gehören.

    Übrigens kann ich der Anfrage nicht entnehmen, daß es hier um ein gewerbliches Angebot gehen MUSS.


    Wenn hier Private dabei sind, die z.B. den US-Markt besonders gut kennen und regelmäßig dort bestellen, wären die ja im "nichttechnischen" Sinne auch eine Bezugsquelle.
    Und jemand, der gelegentlich für nen Kumpel so etwas selbst anfertigt, wäre eine gute "Quelle" , aber noch immer keine gewerbliche.....
    Außerdem: Steht TI bei TIWORKS nun für Titan oder für Tax Investigations?

    Selbst wenn hier nach einer gewerblichen Leistung gefragt wird, bleibt es doch einem Dritten unbenommen, einen Leistungserbringer zu benennen, der kein FoPa ist - vorausgesetzt, er benennt sich nicht selbst und bietet das gewerblich an.
    Neben Martin und Markus empfehle ich meinetwegen auf die Frage nach einem guten Kydex-Schneider aufgrund meiner sehr guten Erfahrungen meist auch Werner (der kein FoPa ist), sucht jemand bestimmte Messer, werden hier in einer Vielzahl von Fällen auch z.B. ausländische gewerbliche Bezugsquellen genannt, die keine FoPa sind (im Gegensatz zu "unseren" Messerhändlern).

    Also ich werde hier - es sei denn, der Chief verbietet es ausdrücklich - auf entsprechende Anfragen hin Leute empfehlen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe, ob nun FoPa oder nicht.
    Die Regeln verbieten kommerzielle EIGENWERBUNG ohne FoPa-Eigenschaft, nicht jedoch die Empfehlung guter Handwerker, die keine FoPa sind.
    Wir haben hier mit den "Needful Things" sogar eine eigene Rubrik, in denen Schnäppchenmöglichkeiten auch dann in die Gemeinde gestreut werden können, wenn der Verkäufer kein FoPa ist - sogar zu Artikeln, die auch von FoPa vertrieben werden.


    Wo will man denn bei dieser kleinlichen Reservatsverwaltung für zahlende Anbieter dann bitte künftig die Grenze ziehen? Darf ich dann nur noch Messer von FoPa vorstellen? Bastinelli ist ja z.B. auch keiner....Oder darf ich bei den Neuerwerbungen nur noch Sachen mit Bezugsquelle posten, die ich von nem FoPa habe.


    Das Forum ist keine Showveranstaltung um die Werbeblocks der FoPa herum, so verstehen die meisten FoPa das Spiel hier selbst auch nicht, denke ich.

    Bislang find ich es auch enttäuschend, obwohl mir natürlich der Bowie-Zwölfzöller auch gefällt. Aber KEIN kleines neues Fixed-Modell, nicht mal ne Variante. Außer dem Eland, nix anderes als ein aufgepumptes Kudu, kein neuer Folder....

    Für mich ein besonderer Hingucker ist die Hinterkante des Anschliffs.
    Schönes und mit Sicherheit auch sehr praktisches kleines Messer! :thumbup:

    Ein interessantes Design - leider wieder mal was zum Anseufzen aus der Ferne...


    In D würden die eifrigen Wiesbadener daraus wohl leider wieder ein verbotenes Schlagringmesser machen, daher ist es für uns vermutlich so "unerreichbar" wie die tollen Trench Knives....