Beiträge von Micha M.

    Du bist vielleicht ein Spaßvogel!


    Bei "nicht aufwändig punziert, ist ja ein Gebrauchsgegenstand" hatte ich jetzt eine wenig dekorierte, eher derbe Scheide erwartet - dann kamen die Bilder :)


    Klasse! Sehr schönes Kleidchen für das Juchten :thumbup:


    Sag mal, kannst Du vielleicht noch das Nettogewicht des Messers angeben? Meine Schätzung steht ja schon :)

    Muh, in ruraler Umgebung ist das ja eh kein "Problem", dort ist man allgemein das Wandern mit einem Stock gewohnt, und die Bandbreite ist da sehr weit von sehr rustikalen Wanderstöcken bis hin zu Walking-Hightech aus Alu oder Carbon....
    Ungewöhnlicher ist - zumindest noch - die Verwendung im urbanen Bereich, ohne zur "passenden" Altersgruppe zu gehören oder eine medizinische Indikation ins Feld führen zu können.


    Aber - noch - ist ein Gehstock ein normaler Gebrauchsgegenstand, für den man keinerlei Rechtfertigung benötigt. Ich würde mich auch grundsätzlich in keine Diskussion mit jemandem einlassen, der da ein "Warum" nachfragt. Angeblich ist in einer Demokratie noch immer erlaubt, was nicht verboten ist - und in einer Diktatur verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist :)

    Richtig schönes Camp Knife, Leon, auch ganz nach meinem Geschmack :thumbup:


    Was wiegt das solide Stück denn? Tippe mal auf 800 g.....


    Der Griff gefällt mir ausgesprochen gut, vielen Dank vor allem für das Bild mit der Sicht auf den Klingenrücken und den Griff von oben. Diese 3D-Gestaltung ist sowohl haptisch/ergonomisch eine tolle Sache als auch optisch sehr ansprechend.
    Auch die "Nase" hinten macht Sinn bei der Gewichtsklasse, da kommt beim Schwingen ja schon ordentlich Fliehkraft auf :)


    Da hast Du Dir - auch bei einem gewünscht und gegönnt langen Leben - wirklich was zum Vererben zugelegt. Bin schon auf das Kleidchen dafür gespannt!

    Willkommen im Club, Shadow! :)


    Mit ein paar Gleichgesinnten koche ich hier ja immer wieder mal die Diskussion nach einem "Tactical Walking Stick" hoch und berichte auch über Erfahrungen beim Mitführen eines Gehstocks im heutigen Alltagsleben.


    Mittlerweile führe ich wirklich meist so einen Stock mit, natürlich nur wegen des maroden Rückens :)


    Bei mir ist es derzeit im Wanderbereich Romans wunderschöner Stock mit einer bemerkenswert massiven Eisenspitze. Das schließt urbane Verwendung aus, insbesondere in italienischen Altstädten würden beflissene Ordnungskräfte da wohl schnell um das 800 Jahre alte Straßenpflaster fürchten, wenn nicht Schlimmeres. Abgesehen davon, bietet eine Eisenspitze auf hartem Boden auch deutlich weniger Halt.


    Nach nicht wirklich gelungenem Versuch des urbanen Einsatzes eines CS Irish Blackthorn ("Rübezahls Wanderstecken", in Wald und Flur brauchbar, in der Stadt für mich einfach zu gedrungen....) ist es im urbanen Bereich bei mir derzeit ein CS City Stick, der jedoch 2 Nachteile hat:
    Erstens ist er für mein gewohntes Outfit deutlich zu elegant, zweitens wähnen mißtrauische Menschen darin zuweilen einen Stockdegen, ich warte eigentlich nur auf Schraub- und Ziehversuche eifriger Cops....
    Ein zweiter Stock von Roman - dieser dann mit pflastertauglichem Gumminöppel - ist daher in Arbeit.


    Ich mag das Stocktragen und finde es alltagstauglich, lediglich an einer Befestigungsvorrichtung sinne ich noch, die den Stock hält, wenn man mal ne zweite Hand braucht. Das läßt sich aber z.B. mit einem Karabinerhaken sehr leicht machen, in den man eine Handschlaufe einklinken kann - oder mit einem Kydexclip, in den man den Schaft einclippen kann....


    So ein Stock ist wirklich nützlich, nicht nur bei Schmerzen im Gerippe - und ist bei den derzeitigen Tendenzen (besonders in Deiner Gegend), die Menschen zu Insassen ihrer Gutmenschen-Anstalt zu machen, eine wirklich bedenkenswerte Option!

    Ein würdiges Ergebnis einer Planungsphase, die in Umfang und Akribie wohl am besten mit dem Apollo-Programm verglichen werden kann und unter Einbindung der führenden Köpfe (oder waren es die gärenden?) der Tactical-Szene durchgeführt wurde.


    Der Raum wirkt gleich viel wohnlicher und gemütlicher, ein paar um das Brett arrangierte Einsatzmesser würden das Gesamtbild aber zusätzlich bereichern :)


    Ist prima geworden, Meph! :thumbup:

    Ganz allgemein gesprochen, gibt es im TF bestimmte "Nichtworte", die nicht geschrieben werden, um unglaubliche diplomatische Verwicklungen zu vermeiden, die sich so angenehm gestalten wie eine Zahnwurzelbehandlung ohne Betäubung.
    Es gibt in unserer Umwelt ja immer wieder sehr aufgeregte Menschen....


    Zu Deinem Post: Interessante Darstellung der Modellentwicklung!
    Was die Balance eines Fighters angeht, wird meist ein Balancepunkt unter dem Zeigefinger angestrebt, wer ein wenig mehr Wucht mag, akzeptiert auch einen Balancepunkt im oder kurz vor dem PE. Das gilt jeweils für schlanke, maximal führige Fighter wie diesen Kandidaten hier.


    Mehr Vorderlast bringt mehr Wucht im Hieb, wie z.B. bei einem Khukri oder schweren Bowies wie dem Marine Raider - mehr Balance bringt eine bessere Dirigierbarkeit der Spitze und ein schnelleres Umlenken der Klinge.


    Übrigens mag ich C-Stahl auch sehr und komme sogar ohne Kameliendame....ääääh.....-öl zurecht, selbst Spülschwamm und Abwischen mit einem trockenen Tuch und evtl. mal ein Spritzer Waffenöl oder WD40 reichen fast immer aus. Sehe das - wie Du - auch primär als Glaubensfrage und kann mich nicht entsinnen, schon einmal eine Klinge "im Frühtau zu Bröseln" in der ja immer wieder bei diesen Befürchtungen heraufbeschworenen spontanen Blitzkorrosion à la Selbstenzündung in braunes Geriesel zerfallen gesehen zu haben :)

    Kann mich "nukm" hier nur anschließen.
    So informativ wie unterhaltsam zu lesen, genauer Blick aufs Messer, erfahrene, differenzierte Bewertungen...das alles noch unterstützt durch aussagekräftige Bilder. Ich finde auch sehr sympathisch, daß Du Deine Sympathie für den Hersteller und seine Produkte nicht verschweigst, in der Sache aber objektiv die Eigenschaften darstellst.
    Auch darin ein angenehmer Gegensatz zu der zuweilen als "Hofberichterstattung" herüberkommenden Bewertung in anderen Medien.


    Zur Ehrenrettung der "Olga" verweise ich übrigens auf eine gewisse Frau Kurylenko gleichen Namens, die man sich eher nicht im Blümchenkittel und Gummistiefeln vorstellt, auch eher nicht in Steppjacke und Filzstiefeln...vermutlich zuweilen eher in gar nix....aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte :)

    Was hier ein wenig durcheinander geht, sind zwei verschiedene Lösungen für ein Sicherungsriemchen: Die von Centurio und mir gemeinte mit einem rechtwinklig um den Griff geführten Riemchen und andererseits die hier gezeigte mit einem schräg auf die Scheide heruntergeführten Riemchen, das meist im das PE greift.


    Die Flexcord-Lösung als Schutz vor einem Durchtrennen des Riemchens gilt für Variante 1, also den waagerecht um den Griff liegenden Riemen. Das kann z.B. so ausschauen:


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 6


    SEHR gute Lösung, hat sich bei mir auch schon bestens bewährt, bin voll des Lobes für "Geronimos" Umsetzung, Matthias ist halt ein anwendungserfahrener und praktisch denkender Bursche :)


    Version 2, also der schräge Sicherungsriemen, der herunter auf die Scheide läuft, ist auch meist nicht wirklich optimal gewählt. Ich bin da ein Fan von symmetrischen Scheiden, die ein seitenwahlfreies Tragen des Messers gestatten bzw. die Wahl zulassen, das Messer mit der Schneide nach hinten oder nach vorn zu tragen. Und aus den angesprochenen Gründen ist es natürlich viel praktischer, wenn das Riemchen auf der Messerrückenseite ist...


    Lösung: Riemchen hinten mittig befestigen, z.B. durch einen nicht zu fest angedrückten Niet und eine mittige Befestigung vorn auf der Scheide vorsehen, durch Druck- oder Beilscheiden-Knopf. Dann kann man das Riemchen wahlweise immer auf der richtigen Seite um Messer und PE führen...

    Centurio meint vermutlich einen waagrecht um den Griff laufenden Sicherungsriemen und dann die Frage, welche Seite oben liegt und den flachen Teil des Druckknopfs trägt.


    Er favorisiert die Löung, daß (bei Rechtstrageweise) die linke Seite des Sicherungsriemchens oben liegt, so daß dessen "Zipfel" nach hinten zeigt. So etwas läßt sich dann beim Ergreifen am besten durch Aufschnippen mit dem Zeigefinger öffnen.


    Andere favorisieren die Lösung mit dem nach vorn zeigenden obenliegenen Zipfel der rechten Seite des Sicherungsriemchens. Das hat den Vorteil, den Druckknopf beim Erfassen des Griffs besser mit dem Daumen nach hinten aufschnippen zu können - birgt aber das Risiko, beim Kontakt mit Umgebungsgegenständen an der Kante des Riemchens hängenzubleiben und ihn versehentlich aufzustreifen.


    Ich behaupte mal, in sehr vielen Fällen macht sich beim oft vernachlässigten Scheidenbau keiner groß Gedanken über diese Detailfrage, in anderen Fällen mag es an den geschilderten unterschiedlichen Präferenzen liegen.
    Bei einer von mir gestalteten Lederscheide ist genau aus diesem Grund das Riemchen seitenwahlfrei einzuschlaufen - jeder Jeck ist halt anders.

    Ruben, Du hast ja schon einmal das Thema "Tanto-EDC" hier zur Diskussion gestellt, um mich nicht unnötig zu wiederholen, verlinke ich mal auf meinen damaligen Beitrag:


    Was haltet Ihr von Tanto-Klingen?


    Für Schneidarbeiten mti der Spitze ist die "Vorderschneide" auf jeden Fall gut brauchbar, da sie gerade bei steilerem Anstieg ja tatsächlich ein Schneiden nach vorn ermöglicht und damit auch unzugängliche Stellen gut erreichbar sind. Dieses Schneiden nach vorn wäre sonst allenfalls bei stark ansteigenden Skinner-Klingen ähnlich möglich.
    Persönlich ziehe ich allerdings nach wie vor einen weniger steilen Anstieg vor, da dieser erstens das Durchdringen harten Schneidguts mit der Spitze besser gestattet (bessere Penetrationsleistung durch besseres Verhältnis zwischen Vortrieb und Aufweitung des Stichkanals), zweitens auch ein bogenförmiges Schneiden mit der Spitze in kleineren Radien besser zuläßt (z.B. Ausschneiden von Kerngehäusen usw.)


    Insgesamt halte ich Modern Tanto jedenfalls für EDC-tauglich und habe seit vielen Jahren positive Allrounder-Erfahrungen mit solchen Messern, vom ER Fulcrum C über das CRKT M16-14 bis zum CRKT Stiff KISS....


    Natürlich MUSS man das nicht mögen - kann es aber :)


    Was den Hohlschliff angeht, eignet er sich imo ebensowenig für dogmatische Betrachtung wie die Modern Tanto - Spitze. Auch hier muß man ja schauen, wie das Anforderungsprofil des Messers ist. Und Du bietest ja mit Bedacht für den Hard User - Bereich Alternativen an, ob kompletten Flachschliff oder zumindest maximale Spitzenstabilität durch ballige Vorderschneide.
    Natürlich lassen sich Stabilitätsvorteile eines kompletten Flachschliffs in Relation zu einer durch starken Hohlschliff sehr dünn ausgeschliffenen unteren Klinge nicht wegdiskutieren - die Frage ist eben nur, ob Maximalstabilität zwangsläufig bei jedem Anforderungsprofil das K.O.-Kriterium für alle anderen Aspekte sein muß...Je nach Einsatzbereich kann es ja ebensogut auf maximale Schneidleistung bei mittlerem und weichem Schneidgut ankommen - und dann ist auch die größere Empflindlichkeit der stark hohlgeschliffenen Schneide gegen Seitenhebelkräfte längst nicht mehr so ein Thema wie bei harten Werkzeug-Anwendungen an hartem, widerstandsfähigem Schneidgut....


    Okay, mit meinen hohlgeschliffenen Al Mar - Messern würde ich wohl weniger ruppig umgehen wollen als mit einem Fulcrum C - aber im EDC-Bereich schneiden sie ausgezeichnet und zerscherben nicht knäckebrotgleich sofort an jeder abgelagerten Mettwurst :) Auch das Einklemmen im Schneidgut ist in so einem Profil eher kein Thema....


    Kurzum: Auch hier muß man erst einmal genauer schauen, was so ein Messer leisten soll, bevor man pauschal etwas favorisiert oder verwirft....


    Übrigens gefällt mir Deine Präsentation und Begründung so gut wie die Messer, die Du vorgestellt hast :)

    Aber um mal wieder mehr auf Dich zu kommen, Ruben:


    Du verwendendest Hohlschliff und präsentierst ein Modern Tanto mit hoher Klinge und steil ansteigender Vorderschneide als EDC. Beides ist für ein Gebrauchsmesser ja keine Selbstverständlichkeit und hier immer wieder Quell von Diskussionen.


    Und Deine sehr differenzierten Aussagen z.B. zum Hohlschliff bzw. die von Dir ausdrücklich angebotenen Optionen (balliger Schliff im Spitzenbereich, kompletter Flachschliff), zeigen mir ja ganz deutlich, daß Du Dich intensiv mit dem Thema beschäftigt hast, Dir Unterschiede in Stabilität und Performance sehr bewußt sind und Deine Entscheidung keineswegs willkürlich war.


    Ich bin sicher, Du bist bei der Wahl der Klingenform ähnlich bewußt vorgegangen. Selbst Modern Tanto seit vielen Jahren auch immer wieder als EDC verwendend, kenne ich die Vorbehalte vieler Anwender gegen die Alltagseignung dieser Form und teile sie nicht, aber eben aus "meinen" Gründen, meiner individuellen Anwendungserfahrung damit.


    Daher fände ich es sehr informativ und spannend, von Dir ein wenig zu diesen beiden Gestaltungselementen zu hören, Deine Argumente in die Diskussion einzuführen, warum Du Dich für diese Elemente entschieden hast.

    Die alten Rangerknives waren aus 5160 hergestellt, ich hatte eines der alten RD9 und war damit ausgezeichnet zufrieden. Sehr elastisch und richtig scharf zu bekommen - dafür eher kein Wunder an Schnitthaltigkeit. Einen Viertelzöller aus diesem Material kann man richtig rannehmen.


    Die Phospatierung müßte ja das sein, was sonst auch unter "Parkerisierung" läuft - das funktioniert jedenfalls bei Raidops sehr gut, gefällt mir auch optisch und hat bei meinem CQB4F bislang keine Schäden genommen.

    So wie jetzt die Aufnahme des PE geformt ist, hält das Messer auch tipup, keine Sorge.


    Ich würde Befestigungslöcher so anbringen, daß ein TekLok befestigt werden kann, trotz Deiner Einwände. Das hat z.B. den Vorteil, das Messer ggf. auch tipup am TekLok an ein stabiles Koppel zu machen und so unter einer Jacke trotz der Länge gut verdeckt tragen zu können.
    Wenn Dir das tipdown am Gürtel zu hoch sitzt, kannst Du entweder einen Kydex-Verlängerungsstreifen anschrauben, Unterende an die Löcher der Scheide, an Löcher im Oberende dann das TekLok - oder Du machst Dir ne Kydexaufnahme mit einer Cordura-Gürtelschlaufe in gewünschter Länge.


    So hast Du Variationsmöglichkeiten zu Tragehöhe und -weise.

    Schöner Einstand mit einer Messer-Vorstellung :thumbup:


    Launig geschrieben, so unterhaltsam wie informativ - und mit tollen Detailbildern unterlegt.


    Danke für diese Vorstellung, vor allem auch, weil ich ebenso wie Du bislang bedauere, so wenig Informatives über Calico Forge zu finden. Und das, obwohl die Messer ja zu noch halbwegs erschwinglichen Preisen eine Synthese zwischen klassischer-Schmiede-Herstellung und den Gestaltungselementen der führenden Marken auf dem Tactical-Markt darstellen. Zudem reicht der Einfluß der Formensprache von Calico-Forge ja mittlerweile über eigene Modelle hinaus und hat ja auch die Robson-Hohlgriffmesser deutlich beeinflußt.


    Bemerkenswert übrigens auch, was bei den MK-Modellen allein die Farbe und Detailgestaltung des Griffs am Gesamteindruck ändern kann: Mit dem grünen Griff sehen sie ja wirklich sehr modern aus - frühere Versionen waren aber auch mit braunem Griff mit dem Look eines Lederscheibengriffs zu haben, dazu mit Lederscheiden im Look der alten US-Pilotenmesser....und sahen sofort insgesamt interessant "old school" aus.


    Die von Dir als favorisiert angesprochene Quertrageweise auf dem Rücken sehe ich mittlerweile - nach vielen Jahren eigenen Praktizierens beim Führen von Messern, Lampen, HFGs, Handfesseltaschen usw. an derselben Stelle auf dieselbe Weise - mit einigen Bedenken: LIegt so ein stabiles Messer quer über dem Rückgrat, besteht die deutliche Gefahr massiver Selbstverletzung der Wirbelsäule bei Stürzen, Aufprall auf den Rücken. Im polizeilichen Einsatzbereich hat es vor einigen Jahren auf diese Art leider einen Fall mit Querschnittslähmung gegeben, danach habe ich mir das Quertragen auf 6 Uhr zähneknirschend abgewöhnt.

    Mir auch! :)


    Ich hab ja zwei, eines mit Kalgard, eines mit Splash-Ätzung von Blade-Systems.
    Über Martins ausgezeichnete Arbeit muß ich hier ja nicht mehr viele Worte verlieren - Kalgard kann man vielleicht wenigstens unter dem Aspekt positiv bewerten, daß es schon nach ganz kurzer Zeit dem Messer einen Veteranen-Look verleiht und das Ding ausschaut, als hätte es sich schon durch diverse Feldzüge und Feinde gearbeitet :)


    Nein, Spaß beiseite, es ist gut, daß die "Beschichtung" hier nur eine kosmetische und keine benötigt korrosionshemmende ist. Sowohl bei meinem GTK als auch bei meinem Eickhorn-FS sieht sie schon heftig abgenudelt aus....was mich individuell allerdings glücklicherweise nicht stört.


    Gefällt mir gut, Dein Finish - und macht gespannt darauf, wie nun - in "neuem Glanz" :) - das Messer hinsichtlich seiner funktionalen Eigenschaften bei Dir "ankommt".

    Klasse!


    Trotz tragefreundlicher geringer Gesamt-Stärke die Vorzüge einer 3D-Griffgestaltung aus der Sache herausgekitzelt, dazu noch eine Zeigefingermulde - das sieht haptisch/ergonomisch wirklich überzeugend aus.....und gewohnt elegant dazu auch noch! :thumbup:


    Ebenfalls ein Blickfänger: Die Hinterkante des Anschliffs zum Ricasso hin.


    Alles stimmig und so funktional wie elegant, Kompliment!