Nur mal zwischendurch: Hatte heute Rückantwort von Bastien Coves, Klärung läuft. Werde weiter berichten.
Tourangelle weiter Fehlanzeige.
Beiträge von Micha M.
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Vor einer Woche habe ich sowohl Bastien Coves (Bastinelli) als auch die Herren Harpignies (Tourangelle) angemailt und ihnen meine Reklamation mitgeteilt. Bei Bastinelli mag ich nicht ausschließen, daß er abwesend ist - bei Tourangelle wurde jedoch die Shopseite in der Zwischenzeit mehrfach aktualisiert, da ist also jemand zu Hause....Antwort habe ich jedoch bislang nicht bekommen.
Noch immer sitzen die Nieten auf der "falschen Seite", jedenfalls der unüblichen, so daß man beim Versorgen des Messers die Schneide schon bei leichterem Kippen über die Kydexkante der gefalteten Seite zieht. Die Scheide meines RED ist ebenso gefaltet, aber stabiler ausgeführt und hat das daher bislang überlebt. Man hört aber schon von entsprechenden Schäden....
Vor allem sieht man aber, wie knapp die vordere Schalenkante von dem dünnen Kydex umfaßt ist, das auch um die Hinterkante des PE herumgreift. Beim GT6 ist das schon einigermaßen grenzwertig, schon dort habe ich - bei aller Begeisterung für das Messer - zumindest mittelfristig das Nachrüsten mit einer Custom-Kydex den Anwendern anraten müssen und dies in meinem kurzen Review negativ vermerkt.
Beim Raptor L wurde die Nachlässigkeit aber eindeutig übertrieben, das Ding klappert und hakt und macht insgesamt eher den Eindruck einer Verwahrhülle im Vitrinenschlaf als den einer einsatztauglichen Scheide. Es sei denn, Klappern wie eine Bongotrommel stört nicht bei der taktischen Annäherung...
Joachim, ganz offen: Ein Review des Messers werde ich hier nur fertigen und einstellen, wenn sich dieses Problem hier löst. Mir geht es dabei nicht primär darum, daß ich mir nicht leisten könnte, ne Custom-Kydex machen zu lassen. Nach dem GT6 wußte ich auch, daß die Scheide wohl nicht wirklich toll sein würde. Aber das Ausmaß der Unzulänglichkeiten ärgert mich. Und es ärgert mich vor allem, daß nun keinerlei Reaktion erfolgt. Wenn Du mal bei Tante Google Messer wie das RED oder die Raptoren suchst, wirst Du viele Bilder aus dem TF finden, nicht wenige davon von mir. Und zumindest in unserer Sprache sind die meisten informativen Textbeiträge auch aus unserer Runde. Ich möchte gern mal wissen, wie viele REDs hier nach unserer Diskussion aufgrund unseres Engagements für dieses Modell verkauft wurden....
An Coves habe ich diverse Mails über seine Modelle geschickt, zumindest er weiß also, daß ich seine Arbeit sehr schätze und hier nicht losmeckere, weil ich was gegen ihn oder seine Messer hätte - oder keine Ahnung davon...Auch bei Tourangelle habe ich schon für einiges Geld eingekauft. Da werde ich weder für den einen noch für den anderen zumindest indirekt die Werbetrommel rühren, wenn die mich nicht mal einer Antwort würdigen.
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Ist hohlgeschliffen....und die "Schleifriefen" längs auf dem oberen Klingenteil sind keine, sondern Streifen vom Bürsten oder so....
Konkurrenz: Ja, sehe ich ebenso. Natürlich würden sonst sicher viele gern etwas in Richtung Super-Roadhouse oder Persian zum Kershaw-Serienpreis haben

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Vorhin ist ein 7K bei mir angekommen, nach Versand und Steuern lag es - nur um mal ne Position auf der Preisskala im Vergleich mit Modell-Mitbewerbern zu bestimmen - bei knapp 38 Euro:
Das 7K ist ja ein Framelock, das größte der Modellreihe und der Tanto-Bruder des runden 6K - für mich war es der einzige begehrenswerte Vertreter der neuen Modellreihe....
Daten bitte ich den o.a. Händlerseiten zu entnehmen, hier nur soviel: es ist ein Dreieinviertelzöller und damit ca. 82 mm klingenlang, für mich also ein eher kleines Messer:Hier mal in fröhlicher Dreizöller-Runde mit 2 Al Mar - Foldern und einem CS Hold Out III - und den ersten Eindrücken...
Das Messer kommt wirklich sauber verarbeitet aus der mit dem Emerson-Skull verzierten Schachtel, relativ ordentliches Finish, alle Kanten sauber gebrochen, Klingenfinish okay (im glatten Teil sieht man halt ein paar Schleifriefen, mich stört das aber überhaupt nicht), Anschliff gleichmäßig. Mit ein wenig Qual rasierscharf, aber verbesserungsfähig, dafür aber gleichmäßig geschliffen. Hinreichend spitz, aber von der Einschätzung her arbeits-stabil. Irgendwas an diesem Two-Tone-Finish wirkt auf mich nicht so sehr wertig, das ist aber ein subjektiver Eindruck und durch nichts Objektives gestützt. Die linke Klingenflanke ziert ein kleiner Emerson-Skull und verweist auf die edle Herkunft des Designs.
Sauber verarbeitetes G10 in der linken Griffhälfte, angenehme Textur, nicht so ein Taschenkiller wie das raspelscharfe CS-G10. Stahlplatine und Clip sauber gearbeitet und mit ordentlichem Finish, Clipspannung besser als beim kleinen Hold Out mit seinem Bullterrier-Schraubstock-Clip. Klingengang gleichmäßig, Framelock sitzt im ersten Drittel, Lösewiderstand angenehm. Klinge sitzt horizontal und vertikal wackelfrei - was man ja nicht von allen Serien-Emersons immer behaupten kann.
Das Messer liegt zwischen der tiefen Zeigefingermulde und der schrägen Daumenrampe sehr definiert in der Hand, in dieser Position ist auch die hintere obere Griffabrundung genau an der Stelle des Handballens, wo sie "hingehört", zumindest bei meiner Hand. Auch Reverse faßt sich das Messer definiert:
In Handschuhen stimmt alles, ohne Handschuhe wird im normalen Griff bei Belastung jedoch die Kante des Frame Locks unter dem Zeigefinger unbequem, obwohl die gerundet wurde...
Interessanterweise liegt es in der ungeschützten linken Hand deutlich bequemer.
Obwohl nur ein kleiner Haken, funktioniert der Emerson-Wave ziemlich gut - mein Leben möchte ich dem kleinen Ding aber nicht anvertrauen. Solange es aber nur eine Frage der Bequemlichkeit ist, macht es schon Spaß

Übrigens läßt sich etwas technisch so Wirkendes ja auch mit 2 kleinen Kabelbindern als "Ghetto Wave" bei Foldern mit Spydie-Hole oder hinreichend großem Loch für einen Klingenheber nachrüsten...Hier dann auch mal das 7K im Trio mit Foldern mit meiner bevorzugten "Normalgröße" von rund viereinhalb Zoll:
Und um noch eins draufzusetzen, hier mal mit nem Sechszöller

Tja, ein nüchtern-attraktives Emerson-Design in Serienqualität vermutlich ohne größere Qualitäts-Streuung. Sauber verarbeitet, ohne Gewackel. Es gab bei den Online-Reviews schon Stimmen, die das Kershaw zwar hinsichtlich der Materialien natürlich hinter den gut fünfmal teureren Serien-Emersons sehen, in der Verarbeitungsqualität und -gleichmäßigkeit aber zumindest gleichauf, wenn nicht vorn.
Für mich selbst ein "vernünftiges" relativ kleines Messer für Normalgebrauch. Emerson-Look und -Wave für kleines Geld. Da vor kurzer Zeit das etwa gleich große Hold Out III angekommen ist, vergleiche ich zwangsläufig und finde das Kershaw-Emerson trotz "CQC"-Namensgebung im Direktvergleich mit dem ultraspitzen und böse bissigen CS beinahe bieder wie ein Pfadfindermesser.
Ein Chinakracher, aber unter dem Kershaw-Banner ohne Material-Lotterie, für das Geld, für das man ihn bekommt, ordentlich gemacht und mit ein paar netten optischen / gestalterischen Features. Schauen wir mal, wie es sich macht (bei mir natürlich eher als Zweitmesser), den Kauf bereue ich jedoch nach dem Ersteindruck nicht!
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Oh, ein Pry Bar....und sieht stabiler aus als eins aus dem Land der langen Ohren, das ich kürzlich woanders gesehen hab

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Mal nach nem Dreivierteljahr Nutzung hochgeholt:
Das Messer hat sich bewährt und wird häufig in der beim Bestand fast zwangsläufigen EDC-Rudel-Rotation mitgetragen, meist als Neckie oder in einer Hosentasche. Die Praxis bringt keine Abstriche in der positiven Bewertung, das untypische Striderlein macht einen guten Job, solange man eben damit schneidet.
Aber Strider bekommt mit diesem Messer für das Ergebnis der zugegeben coolsten Stripes der Szene hin, die Oberfläche eines 154CM-Stahl-Messers mit satten 14 Prozent Chrom so rostanfällig zu machen wie ein unpoliertes C-Stahl-Messer

Letztens hab ich irgendwas Klebriges, wohl auch mit Fruchtsäuren, unterwegs geschnitten und hab blöderweise das Messer in gewisser Eile nur grob abgewischt, ohne es abzuwaschen. Schon nach kurzer Zeit waren die Flanken mit fetten Roststreifen "verziert".In dem Trio bis Quartett der albernen 42a-Zeiten ist das ED-E8 sehr oft dabei, ich bin froh, daß sich damals keiner gefunden hat, der es mir abnehmen wollte, als ich direkt zu Beginn damit ein wenig Schicksal gespielt hab

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Nein, hat es wohl auch nicht, sie weisen im Text mittlerweile auch ausdrücklich darauf hin. Auf dem Bild sieht es sehr so aus, aber das täuscht entweder, oder das Bild gibt die aktuelle Version nicht wieder.
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Kibo: Ist nur ne Schor und dicker als beim RED. Man KÖNNTE wohl schon, wäre aber ein größerer Umschliff, nicht nur schärfen...
Lichtschalter: Ist einfach ärgerlich, etwas Unbrauchbares mitzubezahlen. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, ne Custom Kydex machen zu lassen und das mit einzukalkulieren. Übrigens gibt der Messerpreis das locker her. Ist ja - trotz D2 aus Lionsteel Produktion - nicht mal annähernd so teuer wie gewisse andere Modelle anderer Hersteller, die ihre Preise mit dieser Herkunft und Beschaffenheit "erklären"

Aber es ärgert halt. Die Scheide des RED ist vergleichsweise noch sehr gut, die Materialqualität ist etwas besser, der Sitz deutlich besser. Zumindest meins wackelt da drin nicht. Schon die des GT6 ist deutlich schlechter, auch dort hat das Messer Spiel in der Scheide. Aber beim "L" haben sie es echt übertrieben....Das klappert und wackelt etwa so schlimm wie ein Street Beat in diesem unfassbaren Boltaron-Ärgernis.
Ich hab Bastinelli und Tourangelle mal angeschrieben und warte erst mal die Reaktion ab...
Hin- und Herschicken wäre ja Nonsens, für den Preis des zweifachen Auslandsportos kann ich mir ja schon fast ne neue machen lassen. Vielleicht zeigen sie sich ja flexibel und vernünftig....
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Ein Bastinelli Raptor L "Lucy" ist heute bei mir eingetroffen, allerdings in einer so miserabel angepaßten Kydex, daß sie faktisch unbrauchbar ist....

Daher warte ich mit der weiteren Vorstellung dann lieber mal die Reaktion von Bastinelli und/oder Tourangelle ab. Umso ärgerlicher, weil das Messer selbst eine rassige,schlanke Schönheit ist und Lionsteel es fast so schön hinbekommen hat wie Viper das RED...

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Einen Bastinelli Raptor L "Lucy", allerdings in einer so miserabel angepaßten Kydex, daß sie faktisch unbrauchbar ist....

Daher warte ich mit der weiteren Vorstellung dann lieber mal die Reaktion von Bastinelli und/oder Tourangelle ab. Umso ärgerlicher, weil das Messer selbst eine rassige,schlanke Schönheit ist und Lionsteel es fast so schön hinbekommen hat wie Viper das RED...

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Für Euch in CH ist natürlich eine interessante Frage, ob das rückenscharfe Messer bei Euch als verbotener Dolch gelten würde...
Soweit ich weiß, soll das Verbot bei Euch ja primär oder sogar ausschließlich für symmetrisch gestaltete Klingen in typischer Dolchform gelten.
Also wäre schon die Frage, wie man das für diese asymmetrische Klinge bewertet. -
Wir haben hier ja schon häufiger über die verschiedenen Modelle des Echanis "Warrior" gefachsimpelt, von denen der bekannteste der große Al Mar Warrior war...
Geschichte und Daten des Al Mar Warrior
Wendiger als das große, schwere Al Mar war zweifellos die kleinere Version, der von REKAT und Alan Blade gefertigte Hobbit Warrior (siehe Ama-Ebis Beitrag oben). Diese Idee wurde vor einigen Jahren von Spyderco neu aufgegriffen, in Zusammenarbeit mit dem israelischen Experten Guy Rafaeli wurde ein neuer Warrior aufgelegt, der in der Größe einigermaßen dem Hobbit Warrior ähnelt, der Spyderco Warrior...
Bereits 2011 hat Spyderco dann ein neues Projekt vorgestellt: Den noch kleineren, wendigeren und sehr gut für verdeckte Trageweise geeigneten "Pygmy Warrior" mit modularem (stärkenverstellbarem) Griff aus dem bislang ziemlich exotischen "Carpenter" Stahl....
http://www.spyderco.com/forums…news-on-the-Pygmy-Warrior
http://www.bladeforums.com/for…nticipation-for-the-Pygmy
http://www.spyderco.com/forums…arrior-Pocket-Hobbit-Sifu
http://www.spyderco.com/forums…s-About-the-Pygmy-Warrior
http://www.spyderco.com/forums…my-Warrior-Update-T-amp-E
Das zog sich dann eeeeewig hin :)....Zwischenzeitlich mal angekündigt, tauchte der Pygmy Warrior dann auch mal zeitweise bei den neuen Projekten nicht mehr auf...
Nun ist die Sache aber wirklich interessant, zumindest für Leute, die diese Art Messer mögen und sich für Fighter interessieren, die für den Reverse Grip optimiert sind. Und wenn man sich mal mit den Prinzipien der Anwendung und der Notwendigkeit sehr schnellen Manövrierens im Reversegriff auseinandergesetzt hat und vielleicht sogar auch schon mal das heftig große und vor allem schwere Al Mar - Modell vergleichend in der Hand hatte, wird man einen Viereinhalbzöller mit knapp 200 g Gewicht fast "zwangsläufig" interessant finden

Nun ist er bei den ersten Händlern verfügbar geworden - was lange gärt, wird endlich Bier!
http://www.bladehq.com/item--S…my-Warrior-Knife-4--10965
Hier nur mal ein Beispiel, Bladehq....Das Messer ist aber z.B. auch schon bei GP-Knives, Knifworks und NationalKnives verfügbar und wird vermutiich in der nächsten Zeit seinen Weg zu allen großen Händlern finden. Auch in Europa ist es z.B. bei Tourangelle schon zu haben, dort für 209,- Euro...
Für Folderfreunde: Es gab mit dem REKAT Pocket Hobbit auch eine "historische" Folder-Variante des Warriors. Ein bemerkenswerter Folder, leider nur noch selten von Sammlern zu bekommen....Spyderco hat angekündigt, irgendwann auch dazu ein neues Modell anbieten zu wollen, etwas Konkretes ist mir dazu aber noch nicht bekannt.
Das jetzt erhältliche Fixed, auch mit der mitzuschluckenden "Kröte" der Spyderco-üblichen Boltaron-Scheide, finde ich sehr interessant, er kommt für mich eher in Betracht als der immer noch etwas große Spyderco Warrior, zu dem für verdecktes Tragen auch noch die Beistellung einer Custom-Kydex preissteigernd erforderlich gewesen wäre....
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Die schauen prima aus!

Aber die Efasit-Tapferkeitsmedaille kriegst Du bei 7 Stunden "fast durchgehenden" tapferen Tragens dieser leicht und seidenweich ausschauenden Schühchen leider noch nicht
Hab meine High Walker heut wie die meisten Tage von 6 bis 6 angehabt.... 
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Ein Stanley FatMax Fubar II für die Ausrüstungstasche auf der Arbeit....
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Nun sind die Maxpediton-Messer jedenfalls auch auf US-Händlerseiten im Angebot...
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Trageweise: Wenn Du das Messer quer am Gürtel trägst und nicht gerade ständig mit dem Sakko oder einem offenen Freizeithemd herumläufst, wird es schon irgendwann gesehen....
Dann kann es ggf. sogar besser sein, etwas Konventionelles zu tragen, mit Holz- oder Ledergriff oder meinetwegen weißen Micartaschalen usw., als ein "unauffälliges" Ganzstahlmesser, das den Leuten nicht geheuer ist. Ein kleiner Nicker z.B. oder ein kleines Bark River wird erfahrungsgemäß von Nicht-Messeraffinen eher "akzeptiert" als etwas "kalt" und technisch Ausschauendes.Vorteil eines sehr flachen Messers ist jedoch, daß Du es an den besagten Positionen sehr gut z.B. hinter einer Gürtel-Brillentasche oder einer Smartphone-Tasche tragen kannst. Wir haben hier zuweilen solche Montagen schon gezeigt, das Messer verschwindet ganz oder zum Großteil dahinter, ist aber trotzdem schnell zur Hand. Das gäbe zusätzlich das Argument im "Entdeckensfall" durch Großkopfete, daß Du keineswegs jemanden beunruhigen willst und es natürlich nur zur Hand nimmst, wenn es notwendig und die Situation geklärt ist. Ein Perrin Neck Bowie, ein Spartan Enyo, ein Folts Minimalist oder Spew oder ein Real-Steel-Neckie passen komplett unauffällig hinter so etwas

Nun gibt es bei derart kleinen, kurzen Messern, vor allem wegen ihrer zwangsläufig dann auch kurzen Griffe, vielfältig verschiedene Lösungen für die Griffgestaltung, z.B. Zeigefingerlöcher, kurze gebogene Griffe, flache im Umriß fast quadratische Griffe mit einer tiefen Zeigefingermulde, konventionelle Dreifingergriffe, Griffe mit 2 oder 3 tieferen Mulden.....Und die Anforderungen an die "notwenidge" Klingenlänge eines kleinen, gut verdeckt tragbaren EDC sind auch verschieden....Viele kommen da z.B. schon mit einem Folts Minimalist hin, das hinter jedes Handyholster paßt, andere wollen zumindest auch ein dickes Brötchen in einer Umdrehung schneiden können

Vorschlag: Schau Dir doch mal auf ein paar großen Händlerseiten noch mal mit dem dem Suchwort "Neck" die ausgewählten Messer an, z.B. bei Knifeworks, Knifecenter, Bladehq.....Da dürften schätzungsweise mehr als 200 Modelle herauskommen. Und dann schau, welche Gestaltungen Dich besonders ansprechen und welche ganz wegfallen.
Bei Tops solltest Du jedenfalls auch mal die anderen kleinen Ganzstahlmesser anschauen.
Wenn Dich das Perrin reizt, schau Dir vielleicht auch bei Armes Bastille auch mal die Akeron-Modelle von Bastinelli an....Ein sehr schönes kleines Ganzstahlmesser hat auch FoPa Georg GGear mit dem Neckie von Freeman erst vor wenigen Tagen vorgestellt, mit hochinteressantem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Eine Möglichkeit wäre auch noch das Spartan "Enyo", es gibt ja auch die Versionin Flat Dark Earth, die dann nicht "böse" schwarz daherkommt. Das Enyo ist klein und so schön gestaltet, daß es eher nicht bedrohlich wirkt.
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Roxx, über ne Vorstellung des Jahresmessers würde ich mich wirklich freuen!

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Sacha, nimm das Hold Out I !! Das ist ein Mords-Zachel. 6 Zoll Welle schneiden einfach wunderbar. Schönes Brotzeit-Messer, auch für den größeren Brotlaib.
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Momentan gibt es auf dem US-Markt ja einige CS-Modelle für sehr kleines Geld, darunter insbesondere auch die Hold Out - Folder...
Nachdem das große, sechszöllige Hold Out I mich mit seiner Schneidleistung wirklich sehr überzeugt hat, wollte ich gern noch eine kleine Ergänzung zum großen Folder: das dreizöllige Hold Out III, ebenfalls mit den bösen CS-Serrations, die mir nach eigenem subjektivem Eindruck beim Schneiden von Kletterseil und Gurtzeug besser gefallen als die von Spyderco...
Das kleine böse Ding, übrigens auch eines der spitzesten Messer, die ich bislang aus Schachteln geholt hab, hier auf dem Rücken des großen, aufgeklappt gerade mal so groß wie das Hold Out 1 geschlossen :). Der Griff des IIIers verschwindet genau in meiner Hand....
Hier noch mal "im Rudel" mit anderer Einsatzausrüstung....
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Ich hab schon ein RED, vor allem hab ich auch schon ein GT6.....hmmmmmm.......aber es ist soooo schön.......geordert! :crazy: :kroesus: :fatman: