Keine Sorge, Kulu, wir stellen hier ja nicht nur Produkte von FoPa vor, sondern können über alles diskutieren, was der Markt "hergibt". Es werden hier ja auch immer wieder Messer auswärtiger Serienhersteller, natürlich aber auch von Messermachern vorgestellt. Spätestens in Internetzeiten ist der Markt ja auch so groß geworden, daß zumindest ich immer dankbar für so einen Tip bin - manchmal erkennt man die für sich dann jeweils interessante Richtung und kann dann gezielt weiterrecherchieren. So etwas ist doch Sinn eines Fachforums 
Zum Stahl: C100 ist ein bewährter, hochwertiger Kohlenstoffstahl, der auch von geschätzten Forums-Mitgliedern verwendet wird. Vielleicht können hier z.B. Hosch oder Juchten etwas beitragen, die damit sowohl von der Materialkunde als auch der Verarbeitung her profunde Erfahrungen haben.
Zum Messer: Tja, es gibt Survival-Messer-Konzepte sozusagen von den "Zwergen" von Doug Ritter bis zu Zehnzöllern von Rinaldi oder Hood, mancher schwört auf Glock, andere auf Mora, viele auf das GEK.....sie kommen jeweils alle bestens damit zurecht, und die Messer haben sich - nach der jeweiligen "Anwendungsphilosophie" auch für exponierte, erfahrene Anwender jeweils sehr gut bewährt.
Durch die Betonung verschiedener Aspekte - bei den Kleinen z.B. die Möglichkeit ständiger, rechtstreuer Mitführung, geringen Gewichts usw., bei den Großen z.B. der Aspekt der größeren Wirkung, Möglichkeiten zum Hacken, Zurichten usw., bei den Dünnen die große Schneidleistung und die gute Eignung zur Speisenzubereitung und bei den Stark-Soliden der Impact und die Eignung zu mißbräuchlicher Anwendung - findet jede "Fraktion" Argumente für "ihr" Messer.
Wie auch bei den Fightern, die eher mein "Spielfeld" sind, ist es wohl auch bei den Messern fürs Überleben bei der Auswahl eine Sache dreier Faktoren: Erstens natürlich die der Restriktionen, also der "Sachzwänge" über Verfügbarkeit und Mitführungsmöglichkeiten usw., zweitens der Faktor des absehbaren Anwendungsspektrums, drittens und insbesondere aber die der eigenen Vorlieben. Man muß diese Messer - möglichst Vertreter verschiedener "Fraktionen" - selbst ausprobieren und auch dabei ganz bewußt seine eigenen Anwendungsvorlieben erkennen und berücksichtigen.
Einer kommt mit einem kleinen Mora wunderbar klar und verwendet für Grobes eine Axt oder hat vielleicht ein Anwendungsspektrum, bei dem er ausschließlich ein Schneidwerkzeug benötigt - der nächste Anwender erledigt ALLES mit seinem Zehnzöller und schleppt den dann auch gern, eins weiter findet sich dann einer, der alles mit einem GEK erledigen kann
So wirst Du hier vermutlich welche finden, denen das Messer zu klein, zu groß, zu klingenstark oder zu kurz ist 